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Nur wenig mehr als eine Handvoll Kandidaten werden bei den Prsäsidentschaftswahlen in Ägypten mit Amtsinhaber Husni Mubarak (Foto) konkurrieren. Etwa 100 Bewerber zogen ihre Bewerbungsschreiben bereits vor der Veröffentlichung der endgültigen Kandidatenliste am 13.August wieder zurück, meldet die Nachrichtenagentur AFP. Alle Anwärter müssen 250 Unterstützer-Unterschriften einreichen, sowie mindestens 40 Jahre alt sein. Die Wahlkommission erwartet, das die endgültige Zahl der Bewerber bei knapp über 10 liegen wird.
Bei den Wahlen am 7.September können die 32,5 Millionen Ägypter nach einer Wahlrechts-Reform vom Mai diesen Jahres erstmals in der Geschichte des Landes zwischen mehreren Kandidaten wählen. Bisher stellte die regierende National-Demokratische-Partei (NDP) einen einzelnen Kandidaten der durch Wahlen bestätigt wurde. Oppositionsparteien, mit Ausnahme der Wafd-Partei, riefen zu einem Boykott der Wahlen auf, da ihrer Meinung nach die Auswahl der zugelassenen Kandidaten nicht frei sei.
Als Haupkonkurrent des 77-jährigen Hosni Mubarakwird der Führer der liberalen Al-Ghad-Partei, Ayman Nur, angesehen. Die Wahlen sollen in zwei Runden stattfinden. Sollte im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen, gibt es eine Woche später eine Stichwahl.

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