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Apropos Qatar. Nach der Gründung des weltweit größten Museums für Islamische Kunst sorgt der Golfstaat weiter für Furore auf der kulturellen Weltkarte. Der vielfach ausgezeichnete US-Schauspieler Robert de Niro, bekannt durch Filme wie „Der Pate II“, „Taxi Driver“ oder „Righteous Kill“, unterzeichnete am Samstag einen Vertrag mit Sheikha Mayassa bint Hamad Al-Thani, der Tochter des Emirs und Präsidentin der „Qatar Museums Authority“ (QMA), über die Gründung eines internationalen Filmfestivals in der Hauptstadt Doha. Bei der Premiere, die im Museum für Islamische Kunst im November 2009 stattfinden wird, sollen etwa 40 Filme gezeigt werden.

De Niro äußerte die Hoffnung, dass Filme „Brücken zwischen verschiedenen, fremden Kulturen“ schlagen und zum besseren Verständnis des „Anderen“ beitragen könnten.

Craig Hatkoff, einer der Mitgründer der Initiative, stellte dagegen den wirtschaftlichen Aspekt in den Vordergrund: das Projekt unterstreiche „das enorme Potential des Unterhaltungsmarkts im Nahen Osten und die strategische Wichtigkeit der Region in der Zukunft für die Filmindustrie.“
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