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Diskutanten bei der Alsharq-Veranstaltung unter dem Titel: Afghanistan-Exilistan im November. Foto: Katja Heinemann Diskutanten bei der Alsharq-Veranstaltung unter dem Titel: Afghanistan-Exilistan im November. Foto: Katja Heinemann

Das erste volle Jahr als eingetragener Verein liegt hinter uns, und wir haben einiges erreicht: Seminare, Voträge, Workshops, und natürlich dieser Blog – alles dank der Unterstützung zahlreicher Fördermitglieder. Ein Rückblick.

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Alsharq,

mit 2016 geht ein Jahr zu Ende, das uns aufgewühlt hat. Aleppo, Erdoğan, Rechtspopulisten, nun auch noch Berlin – manchmal schienen die schlechten Nachrichten kein Atemholen zuzulassen. Dabei schrien die Ereignisse förmlich danach, innezuhalten, Fakten zu prüfen, den Austausch zu suchen.

2016 hat auf besondere Weise deutlich gemacht, dass Autoritarismus und Hass nicht vor Grenzen haltmachen. Es hat aber auch aufmerksam gemacht auf diejenigen, die wie die syrischen Weißhelme Zivilist_innen im Krieg retten, die wie Tausende türkische Aktivist_innen gegen politische Repression kämpfen oder als Freiwillige allerorten Geflüchtete unterstützen.

Mit Journalismus gegen Polarisierungen

Für uns bei Alsharq war 2016 auch ein besonderer Ansporn, unsere Arbeit in neuen Formaten voranzutreiben. Denn mit unabhängigem Journalismus und engagierter Bildungsarbeit wollen wir den um sich greifenden Feindbildern und Polarisierungen ein Stück weit die Stirn bieten.

Im ersten vollen Jahr mit Fördermitgliedern haben wir dafür auch intern einiges bewegen können: Wir haben unter anderem eine bezahlte Koordinationsstelle für die Betreuung des Blogs geschaffen, rund ein Dutzend Seminare und Diskussionsveranstaltungen durchgeführt und das Team erweitert. Ende 2016 hat Alsharq schon 95 Fördermitglieder!

In diesem Jahresbrief könnt ihr genau nachlesen, was Alsharq 2016 bewegt hat und was wir 2017 vorhaben. Wir danken euch herzlich für eure Unterstützung, wünschen euch besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch. Auf dass wir 2017 mit vereinten Kräften gute Nachrichten erleben!

Amina, Bodo, Johannes, Lea und Tobi
für den Alsharq e.V. Vorstand

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Alsharq Blog

Dank der Fördermitgliedschaften kann Alsharq die Betreuung des Blogs seit Anfang 2016 entlohnen. Die Blogkoordination plant Themen, betreut die Autor_innen, organisiert die Redigatur und erledigt nebenbei tausend große Kleinigkeiten. Von Januar bis Oktober hatte Laura Overmeyer diese Stelle inne, bei der wir uns für ihren riesigen Einsatz sehr herzlich bedanken! Laura ist für ihren Master nun an die Uni zurückgekehrt und hat die Stelle an Bodo Straub übergeben.

Insgesamt erschienen 2016 rund 100 Analysen, Kommentare, Rezensionen und Interviews sowie Presseschauen auf dem Blog. Zum Teil bildeten sie ab, was uns 2016 nachrichtlich bewegte, zum Teil beleuchteten sie aber auch Hintergründe, die in den meisten Medien untergingen. Besonders in Erinnerung bleiben die umfangreiche Berichterstattung zur libanesischen Präsidentschaftswahl, das Interview mit Weißhelmen in Aleppo und eine Serie über sudanesische Flüchtlinge in Jordanien und Ägypten. Das Team stemmte zudem große Presseschauen zum Putschversuch in der Türkei und dem Tod Shimon Peres’ ebenso wie eine Artikelserie zum zehnten Jahrestag des Krieges zwischen Israel und Libanon.

Alsharq Summit

Einmal jährlich treffen sich die Alsharq-Aktiven, um gemeinsam über die Arbeit zu reflektieren, Organisatorisches anzustoßen und Pläne zu schmieden. 2016 haben wir uns dafür erstmals nach Gantikow in Brandenburg zurückgezogen und vier Tage lang diskutiert, beschlossen, gelacht. Ein besonders wichtiges Vorhaben vom Summit: Das Alsharq Team soll weiterhin wachsen! Während sich die Arbeit von Alsharq immer mehr professionalisiert hat, soll Alsharq auch weiterhin eine Nachwuchs-Plattform bleiben. Dafür wollen wir weiter daran feilen, wie wir gewonnenes Wissen im Team weitergeben und uns und neue Sharqist_innen gegenseitig fördern.

summit

Kampagne: „Nahost rüberbringen“

Was machen wir eigentlich bei Alsharq, und warum ist das wichtig und unterstützenswert? Auf unserer Facebook-Seite erklärten Vereinsvorstand und -mitglieder in kurzen Videos unsere Arbeit, unsere Schwerpunkte und unsere Ziele. So konnten wir auch viele Menschen erreichen, die bisher noch nicht mit unserer Arbeit vertraut sind. Mehr dazu auch im Blog.

Pläne für 2017

Wir wollen die Alsharq-Blog-Webseite erneuern! Die Seite soll technisch wie optisch auf den neuesten Stand gebracht werden, um sie für mehr Menschen attraktiv und für neue Formate nutzbar zu machen. Dafür brauchen wir eure Hilfe – und werden uns Anfang des Jahres mit weiteren Infos an euch wenden.

Mit der neuen Website wollen wir auch neue Formate ausprobieren. Unter anderem laufen gerade die Vorbereitungen für eine Alsharq-Podcastserie – übrigens unter fachkundiger Anleitung eines Fördermitglieds. Alsharq auf die Ohren!

Auch 2017 wollen wir durch Workshops, Diskussionen und weitere Veranstaltungen den Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika rüberbringen – beizeiten mehr!

 

Veranstaltungsberichte 2016

SiMigration – ein Planspielworkshop zur aktuellen Migrationspolitik

11.-13. März 2016, Bildungswerk Berlin, Alsharq e.V. in Kooperation mit CRISP

Ziel des dreitägigen Workshops war es, das Thema Migration in seinen vielen komplexen Facetten zu beleuchten und die Akteur_innen vorzustellen, die damit befasst sind. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die mit Migration einhergehenden sozialen und politischen Konflikte und erfuhren von den Schwierigkeiten der Entscheidungsfindung auf der europäischen Ebene. Dabei diskutierten sie auch konkrete Möglichkeiten, wie sich Einzelne und Gruppen in der Flüchtlingshilfe engagieren können.

Teilnehmende: 18
Workshop-Leitung: Florian Dunkel (CRISP e.V.), Amina Nolte (Alsharq e.V.)

„Das Aleppo Project – Vergangenheit und Zukunft einer Metropole” – Diskussionsveranstaltung

21. April 2016, Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

Das Aleppo Project wagt, inmitten des Krieges über die Zukunft nachzudenken. Durch Umfragen, Karten, journalistische Beiträge, aber auch konkrete Entwürfe für den Wiederaufbau wollen Wissenschaftler_innen, die zum Teil aus Aleppo stammen, gegen die Zerstörung der Stadt ankämpfen, mit Ideen und durch die Augen und Perspektiven möglichst vieler beteiligter Personen. Referent Alhakam Schaar aus Aleppo arbeitet für das Projekt in Budapest und steht in ständigem Kontakt mit Aktivist_innen und Organisationen in der Stadt und hat somit einen hervorragenden Einblick in die Situation vor Ort. Ebenso trug Ansar Jasim, Politikwissenschaftlerin aus Berlin mit engen Kontakten zur syrischen Zivilgesellschaft, zu einer lebhaften Diskussion bei.

Es kamen rund 50 Teilnehmer_innen.
Referent: Alhakam Schaar
Diskutantin: Ansar Jasim (Alsharq e.V.)
Moderation: Christoph Dinkelaker (Alsharq e.V.)

„Die aktuelle politische Situation in Jordanien” – Vortrag

13. Juni 2016, Hochschule Fulda

In dem Vortrag gingen die Sharqisten Christoph Dinkelaker und Tobias Pietsch auch auf die Entstehungsgeschichte Jordaniens ein. Die damals gezogenen Grenzen sind bis heute ein wichtiger Grund für die größten Herausforderungen: Wasserknappheit und kaum Rohstoffe, beides führt zu wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Zudem thematisierten die beiden Referenten ausführlich die Lage von Geflüchteten im Königreich.

Es kamen etwa 40 Zuhörer_innen.
Referenten: Christoph Dinkelaker und Tobias Pietsch (beide Alsharq e.V.)

Workshop für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema „Nahostkonflikt in der Schule vermitteln

13. Juni 2016, Freie Universität Berlin, Otto Suhr Seminar

Nahostkonflikt in der Schule richtet sich an (angehende) Lehrer_innen und Lehrer, die zunehmend Schwierigkeiten haben, die komplexe Gemengelage rund um den Nahostkonflikt im Unterricht zu vermitteln. Ziel des Workshops ist es, die Lehrer_innen mit den inhaltlichen Schwerpunkten und Problemstellungen des Nahostkonfliktes vertraut zu machen und ihnen didaktisches Handwerkzeug für den Einsatz im Unterricht mitzugeben. Da es dabei auch immer um eine Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und Bedeutung des Konfliktes in Deutschland geht und somit sowohl antisemitische als auch antimuslimische Deutungsmuster den Blick auf den Konflikt prägen können, werden die Lehrer_innen auch für diese Argumentationsmuster sensibilisiert und Möglichkeiten des Umganges damit im Klassenraum besprochen.

Teilnehmende: 20 Lehramtsstudierende
Workshop: Amina Nolte, Alsharq e.V.

IPS-Seminar „Plurale Gesellschaft: Religionsfreiheit, Minderheiten und die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland“

8.-10. September 2016, Berlin

Im September organisierte das Alsharq-Team gemeinsam mit unseren Partnern von Salaam Schalom und CRISP e.V. ein Seminar für die 22 arabischen Stipendiat_innen des Austauschprogramms des Bundestags (Internationales Parlamentsstipendium, IPS). Drei Tage lang setzten sich die jungen Menschen aus Nordafrika und dem Nahen Osten mit den Themen Religionsfreiheit, Minderheiten und die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland auseinander. Zu den Highlights gehörten der gemeinsame Besuch einer Kirche, Moschee und einer Synagoge sowie ein abschließendes Planspiel zum Thema Migration in Brandenburg.

Mit dabei: Amina Nolte und Christoph Dinkelaker (beide Alsharq e.V.)

„Ägypten und wir?“ – Diskussionsveranstaltung

26. Oktober 2016, in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Sharqist Johannes Gunesch thematisierte die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Situation in Ägypten und sprach deren Einfluss auf unterschiedliche Formen von Aktivismus an. Schnell wurde deutlich, dass der Raum für Kritik und Opposition in Ägypten angesichts der staatlichen Repression immer kleiner wird – oder sich zu verlagern beginnt. In einem anschließenden Skypegespräch mit einem ägyptischen Fotojournalisten, der mittlerweile im politischen Exil in Indonesien lebt, sprachen wir darüber, was er und wir „aus der Ferne“ tun können. Auch in der abschließenden Diskussion mit dem Publikum wurde insbesondere auf konkrete Handlungsoptionen und die Möglichkeit praktischer Solidarität eingegangen, wie sie zum Beispiel in Syrien von „Adopt a Revolution“ praktiziert wird.

Mehr über die Veranstaltung hier.

Teilnehmende: ca. 30 Personen
Vortrag: Johannes Gunesch (Alsharq e.V.)
Moderation: Ansar Jasim (Alsharq e.V.)

„How does the war in Syria affect Lebanon?” – Vortrag in Kooperation mit der DAFG

10. November 2016, DAFG in Berlin


Wie wirkt sich der Krieg in Syrien auf den Libanon aus? Frisch zurück aus Beirut berichtete Christoph Dinkelaker über die Folgen des Konfliktes für die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Zedernstaates. Zudem ging er auf die geschichtliche und kulturelle Verflechtung der beiden Länder ein. Besonders erfreulich an der gut besuchten Veranstaltung war die Anwesenheit einiger junger Menschen aus Syrien und dem Libanon, die sich in der lebhaften Diskussion einbrachten.

Hier geht’s zu einem Veranstaltungsbericht.

Es kamen ca. 40 Zuhörer_innen.
Vortragender: Christoph Dinkelaker (Alsharq e.V.)

Workshop antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus

11.-13. November 2016 Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, in Kooperation mit Salam Shalom

Was ist Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus – welche Konzepte stehen dahinter und wo treten sie auf? Nachdem das geklärt war, wurden aktuelle Ereignisse betrachtet, sei es bei jüdischen Einrichtungen, rassistische Äußerungen gegenüber Muslim_innen, antimuslimische Äußerungen der Pegida. Anhand von Text-, Bild-, und Videomaterialien diskutierte die Gruppe einerseits die antisemitischen Vorstellungen und antizionistischen Haltungen von Muslim_innen in Deutschland als auch die aus deutscher Schuld entstandene Projektionsfläche der historisch notwendigen Solidarität mit Israel. Die vielfach vereinfachte mediale Darstellung, Antisemitismus sei ein muslimisches und damit ein nach Deutschland importiertes Problem, wurde ebenfalls kritisch diskutiert.

Teilnehmende: 15 Personen
Referent_innen: Yasemin Shooman (TU Berlin), Ozan Keskincilic
Leitung: Rebecca de Vries, Iskandar Abdalla (Salaam Shalom), Amina Nolte (Alsharq e.V.)

„Iran nach den Nuklear-Sanktionen: Zwischen Öffnung und Verteidigung des Status quo“ – Vortrag und Diskussion

14. November 2016 in Kooperation mit und im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

An die Einigung im Konflikt über das iranische Atomprogramm im Juli 2015 knüpften sich vielerorts hohe Erwartungen an eine Öffnung der Islamischen Republik in den Bereichen der Wirtschaft, Kultur und Politik. Mehr als ein Jahr nach Abschluss des Abkommens diskutierten wir Sanktionen, Auswirkungen und politische Hürden. Im Lichte der Wahlergebnisse in den USA zeichnete der Abend ein ambivalentes Bild, das zwar die Chancen zivilgesellschaftlicher Annäherung, gleichzeitig aber auch die Risiken der derzeitigen Entwicklungen aufzeigte.

Teilnehmende: Ca. 40.
Referenten: Christian Ebert (CNMS Marburg), Daniel Walter (Alsharq e.V.)
Moderation: Christoph Dinkelaker (Alsharq e.V.)

„Gibt es Alter­na­tiven in der israe­li­schen poli­ti­schen Führungs­schicht?“ – Vortrag bei der Palästina-Initiative Hannover

15. November 2016, in Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt – Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachen

Seit fast acht Jahren dominiert Benjamin Netanjahu die israelische Politik. Die Bilanz: Ein Ende der Friedensgespräche, zwei brutale Gaza-Kriege, diplomatische Eiszeiten mit US-Präsident Obama und eine verstärkte Polarisierung der israelischen Gesellschaft. Sharqist Christoph Dinkelaker ging in seinem Vortrag deshalb der Frage nach, welche Alternativen mit Veränderungspotential am politischen Horizont zu finden sind. Dabei stellte er sowohl ehemalige Entscheidungsträger der Armee und der Geheimdienste, als auch linke wie rechte Politiker_innen vor.

Es kamen ca. 40 Zuhörer_innen.
Referent: Christoph Dinkelaker (Alsharq e.V.)

Ein Highlight: Das Alsharq-Jahrestreffen mit Ausstellung, Vorträgen und einer Zukunftswerkstatt zum Thema „Afghanistan – Exilistan: Impulse zu Politik, Asyl und Aktivismus“

19. November 2016, Berlin, in Kooperation mit der Newsgroup Afghanistan

Die Krisenberichterstattung zum Hindukusch zieht sich seit Jahren wie ein Grundrauschen durch die Medien, doch wie es im Land aussieht, ist kaum jemandem bekannt. Dabei ist die Situation vor Ort auch in Deutschland politisch hoch brisant, seit die Zahl afghanischer Geflüchteter stark angestiegen ist. Neben Impulsvorträgen zur politischen Situation in Afghanistan, zum aktuellen Stand der Asyldebatte und zu neuen, sehr aktiven afghanisch-deutschen Initiativen in Berlin konnten sich die Teilnehmenden in Zukunftswerkstätten zu den Themen Bildung, Aktivismus und Asylrecht austauschen. Mit dabei waren unter anderem Vertreter_innen des Flüchtlingsrats Berlin, des afghanisch-deutschen Vereins Yaar e.V. und unser Partner Adopt a Revolution mit einem Workshop zu zivilgesellschaftlichem Austausch mit Syrien.

Den Rahmen bildete eine Ausstellung der Newsgroup Afghanistan zu journalistischen Arbeiten junger afghanischer Geflüchteter aus Berlin. Mit der Newsgroup Afghanistan stehen wir weiter in Kontakt und kooperieren auch bei der Fortführung ihres Projektes für ein Archiv von persönlichen Geschichten afghanischer Geflüchteter in Deutschland sowie politischer Arbeit zum Thema.

Mehr auf Alsharq zur Veranstaltung.

Teilgenommen: Ca. 120 Personen
Moderation und Organisation: Lea Frehse (Alsharq e.V.), unterstützt von vielen weiteren Sharqist_innen.

„The Economic Dimension of the Israeli-Palestinian Conflict” – Vortrag in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

30. November 2016, Co.Up Co-Working Space, Berlin-Kreuzberg

Wirtschaftliche Kooperationen zwischen Israel und Palästina können nur dann funktionieren, wenn eine politische Lösung für den Konflikt erreicht ist, finden der emeritierte israelische Wirtschaftsprofessor Arieh Arnon und der ehemalige stellvertretende palästinensische Wirtschaftsminister Saeb Bamya. Ein Zwei-Staaten-Szenario sei die einzige tragfähige Lösung des Konfliktes, auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Denn die palästinensische Wirtschaft brauche zunächst Schutz vor der viel weiter entwickelten Ökonomie Israels, und Selbstbestimmung. Dies waren die wichtigsten Botschaften der Referenten bei der von Alsharq und der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Podiumsdiskussion zur ökonomischen Dimension des palästinensischen Konfliktes.

Es kamen ca. 20 Personen.
Referenten: Arieh Arnon und Saeb Bamva
Moderation: Tobias Pietsch (Alsharq e.V.)

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Dies ist ein kleiner Überblick über unsere Arbeit, die möglich wurde dank der Unterstützung zahlreicher Fördermitglieder. Alsharq-Fördermitgliedschaften beginnen bei 5,- Euro im Monat und sind steuerlich absetzbar. Sie sind übrigens auch ein tolles Geschenk… Alle Infos dazu gibt’s hier: www.alsharq.de/verein

Wer uns stattdessen lieber mit einer Spende unterstützt:

IBAN: DE85 4306 0967 1177 8408 00

BIC: GENODEM1GLS

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Bitte für eine Spendenquittung eine kurze Mail schreiben an verein@alsharq.de.

Und wenn Ihr selbst Ideen für Alsharq-Projekte oder -Veranstaltungen habt, schreibt uns gerne ebenfalls an verein@alsharq.de!

Kommt gut ins Jahr 2017,
Das Team von Alsharq e.V.

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