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Güter, die von Israel in den Gazastreifen gelangen sollen. Foto: Israel Ministry of Foreign Affairs, CC BY-NC 2.0

Viele Friedensinitiativen vernachlässigen die ökonomische Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei kann eine politische Lösung nur dann gelingen, wenn ein Abkommen die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Staaten und Entwicklungsperspektiven garantiert. Wie das funktionieren kann, wollen wir mit einem israelischen und einem palästinensischen Wirtschaftsexperten diskutieren.

English below

Alsharq lädt herzlich zu folgender Diskussionsveranstaltung am 29. November in Berlin ein: „Wandel durch Handel? Zur ökonomischen Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts“.

Datum: 29. November, 19 Uhr

Ort: Co.Up-Coworking Space, Adalberstr. 7-8, 10999 Berlin-Kreuzberg

 

Hintergrund

Viele Diskussionen und Initativen zur Überwindung des israelisch-palästinensischen Konflikts vernachlässigen die ökonomische Dimension einer Konfliktregelung. Während ein „wirtschaftlicher Frieden“ kaum Erfolgsaussichten hat, wenn die politischen Kernfragen des Konfliktes nicht gelöst werden, so verkümmert auch das Potential einer jeden politischen Initiative, wenn es an ökonomischer Weitsicht mangelt. Doch wie kann die Wirtschaft zu friedlichen Beziehungen beitragen?

Wir wollen das wirtschaftliche Verhältnis zwischen Israel und Palästina analysieren. Saeb Bamya und Prof. Arie Arnon, Protagonsisten des israelisch-palästinensischen Wirtschaft-Thinktanks Aix Group, werden sich während der Podiumsdiskussion kritisch mit bestehenden Abkommen zwischen der israelischen Regierung und der Palästinensischen Autonomiebehörde auseinandersetzen und deren Mängel aufzeigen. Zudem werden die beiden Wissenschaftler ein wirtschaftliches Zukunftsszenario entwerfen, dass aus ihrer Perspektive Voraussetzung für das Gelingen einer jeden politischen Initiative ist um den israelisch-palästinensischen Konflikt beizulegen.

Anschließend bleibt genug Zeit um kontrovers zu diskutieren.

Wichtig: Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Anmeldungen bitte per E-Mail an veranstaltung@alsharq.de.

In Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Palästinensischen Gebieten.

Herzliche Grüße,

Das Alsharq-Team

 

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Alsharq and the Konrad-Adenauer-Stiftung in the Palestinian Territories cordially invite you to the public discussion „Change through Commerce? Economic Dimensions of an Agreement between Israel and Palestine„.

Date: November 29, 7 pm

Location: Co.Up Coworking Space, Adalbertstr. 7-8, 10999 Berlin-Kreuzberg

 

About

Many public discussions on a political settlement of the Israeli-Palestinian conflict leave out the economic dimension of any future agreement. As it is true that „economic peace“ does not work without a political solution to the core issues of the conflict, a lack of economical vision harms the potential of any political initiative. But how can the economy contribute to peaceful relations?

We want to examine the economic relations between Israel and Palestine. Dr. Saeb Bamya and Dr. Arie Arnon (Aix Group), two veteran economic experts from Palestine and Israel, will take a critical look at existing agreements between the Israeli Government and the Palestinian National Authority and analyse their shortcomings. Further, the two scholars will outline an economic scenario that in their view is a prerequisite for the success of any political initiative to settle the Israeli-Palestinian conflict.

Please register by sending an e-mail to veranstaltung@alsharq.de.

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