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"Ich gehöre weder Hier- noch Dorthin. Ich habe keine Erinnerung an die Vergangenheit: meine momentanen Gedanken sind sehr unmittelbar. Ich weiß nicht mehr alles, aber was ich weiß ist, dass ich noch immer versuche, das wieder zu erlangen, was ich an jenem Ort verloren habe." (Photo: CC0 Public Domain.) "Ich gehöre weder Hier- noch Dorthin. Ich habe keine Erinnerung an die Vergangenheit: meine momentanen Gedanken sind sehr unmittelbar. Ich weiß nicht mehr alles, aber was ich weiß ist, dass ich noch immer versuche, das wieder zu erlangen, was ich an jenem Ort verloren habe." (Photo: CC0 Public Domain.)

Die 25-jährige syrische Studentin Mariam Haid wurde in Damaskus verhaftet und fast ein Jahr lang in einem Gefängnis des Regimes festgehalten und gefoltert. Dabei war sie, im Gegensatz zu ihrem Bruder und ihrer Cousine, nicht einmal eine Revolutionsaktivistin. Ein erzwungenes TV-Geständnis erwirkte ihre Verlegung und schließlich Freilassung. Heute versucht sie, die Erinnerungen von dort zu verarbeiten.

Es gibt Zeitpunkte, Erinnerungen und Ereignisse, die unvergesslich bleiben. Sie mögen sich voneinander unterscheiden, doch egal ob schön oder schmerzlich; sie nehmen einen dauerhaften Platz in unserem Gedächtnis ein und können niemals ausgelöscht werden. Eine meiner unauslöschlichen Erinnerungen ist der Tag meiner Verhaftung, der 10. Januar 2014. Es war ein Freitagmorgen.

Mit der Zeit fange ich an zu verstehen, dass ich noch immer Dort bin. Mir wird klar, dass – obwohl mein Körper befreit wurde – sich meine Seele nach wie vor Dort in Gefangenschaft befindet. Dieser Ort – seine Kälte, jedes seiner Details – blockiert noch immer meine Träume, hindert meine Seele daran sich zu befreien, zu schreien, sich auszudrücken, die Ereignisse neu zu erzählen. Vielleicht wird es ihr eines Tages gelingen, sodass die Geschichte ein normales tragisches Ende nehmen kann.

Es war eine harte Erfahrung, jedoch fühlte ich niemals Angst. Tatsächlich hatte ich überhaupt keine Empfindungen. Dies lag vielleicht daran, dass ich als Jugendliche so viele Berichte über Verhaftungen, Foltermethoden, Gefängnisaufseher und Einzelhaft gelesen hatte. Ich sage vielleicht…

Ich war so erschüttert, dass ich überhaupt nicht begriff, was geschah

Ich erwachte an jenem Freitagmorgen und trank ein Glas Mate-Tee. Ich hatte gerade begonnen zu lernen, als ein mir unbekannter Mann an die Tür klopfte. Obwohl ich ihn durch den Türspion beobachtete, hatte ich kein schlechtes Gefühl und öffnete die Tür. Der Mann kam in meine Wohnung, direkt gefolgt von vier anderen Menschen, die sich im Treppenhaus verborgen hatten. Der Schock, den ich in diesem Moment erfuhr, hielt eine ganze Woche an. Ich war so erschüttert, dass ich überhaupt nicht begriff, was geschah.

Sie verbanden mir die Augen, führten mich nach draußen und drängten mich in ein Auto. Dann befahlen sie mir, mich nicht zu bewegen und drohten mir, dass ich für alles, was ich tat, bezahlen müsste. Ich trat durch die Tür der Sicherheitsabteilung. Ich lief einfach mit, lauschte den Geräuschen, die die anderen verursachten. Eine Viertelstunde lang stand ich im Korridor, dann betrat ich einen Raum, in dem zwei Personen warteten. Beide begannen, mich zu schlagen. Ich wusste nicht, warum sie das taten und ich dachte mir: Das muss ihre Art sein, uns willkommen zu heißen und sicher zu gehen, dass wir von Anfang an Angst verspüren. Ich fragte mich, was als nächstes geschehen würde. Sie verwendeten einen Elektroschocker, schlugen und traten mich und als sie mit mir fertig waren, brachten sie mich aus dem Zimmer und zwangen mich, wieder zu stehen. Anschließend führten sie mich ins Untergeschoss und befahlen einer jungen Frau, mich zu durchsuchen, sie konnte jedoch nichts an mir finden.

Obwohl ich von dem Moment an, da ich mein zu Hause verlassen hatte, schikaniert worden war, fühlte ich nichts. Vielleicht weil ich wusste, dass das einzig wichtige in diesem Moment meine Standhaftigkeit und Gleichgültigkeit war. Ich fühlte nicht, wie mein Körper verletzt wurde, ich stellte mir vor, dass dies alles nicht mir, sondern nur meinem Federmäppchen geschah und beschloss, alles als normal zu betrachten.

Sie brachten mich in einen Schlafsaal, in dem sich mehr als 35 junge Frauen befanden, deren Anzahl täglich mit den jeweils stattfindenden Razzien zu- oder abnahm. Zu einem Zeitpunkt waren wir 45 Frauen in einem kleinen Zimmer, was bedeutete, dass wir nur auf der Seite oder gar abwechselnd liegen und schlafen konnten. Als ich den Schlafsaal betrat, erlitt ich angesichts all dieser leeren Gesichter und des schrecklichen Gestanks der Toilette im Raum einen weiteren Schock. Der erste Gedanke, der meinen vernebelten Kopf durchdrang war eine Frage: Wie können wir fähig sein, Freude zu empfinden, wenn wir wissen, dass Menschen an Orten wie diesen gefangen gehalten werden?

Ich fühlte mich identitätslos, als sei ich ein Niemand, nur eine leere Hülle

Ich war die erste weibliche „Terroristin“, die von der Staatssicherheit festgehalten wurde. Sie informierten mich, dass mein Name von nun an Amira Khalif sei und dass ich meinen ursprünglichen Namen und meine ursprüngliche Identität vergessen müsste. Ich fühlte mich identitätslos, als sei ich ein Niemand, nur eine leere Hülle.

Drei Tage blieb ich dort, zusammengesunken in der Ecke, als sei ich nur ein Körper, und lauschte den Geräuschen der Folter, die aus dem Korridor neben mir drangen. Mir kam der Gedanke, dass ich nur schlief, dass es sich um einen Albtraum handelte, der am Morgen vorüber wäre. Der Albtraum stellte sich jedoch als sehr lang heraus – erst 11 Monate und 18 Tage später sollte er vorbei sein.

Drei Mal am Tag wurde ich gefoltert, jedes Mal auf die exakt gleich Weise. Es begann mit einer eiskalten Dusche. Der Befrager sagte: „Guten Morgen. Ich habe hier eine kalte Dusche, also sei mein Gast. Nimm eine Dusche und denke nach.“ Er schaltete das Wasser an, stellte mich unter den Strahl und verließ den Raum. Ich zitterte von der extremen Kälte, meine Zähne klapperten, während ich versuchte, über schöne Dinge nachzudenken und meinen Körper etwas zu bewegen, in der Hoffnung, dass dies Wärme erzeugen könnte.

Einmal, als der Befrager das Zimmer verlassen hatte, beschloss ich, den Temperatur-Regulator auf warm zu stellen. Ich wartete, dass sich das Wasser erhitzte, doch nichts geschah. Als er zurückkam, befahl er mir, das Wasser abzustellen und aus der Dusche zu kommen. Das Wasser ließ sich jedoch nicht abstellen und er fragte mich: „Warum läuft das Wasser noch? Hast du es etwa auf warm gestellt?“ Ich antwortete ihm: „Um ehrlich zu sein hat das heiße Wasser nicht funktioniert. Schau mich an, ich zittere und bin ganz blau.“ Anschließend wurde ich mit Schlägen bestraft. Mir kam der Gedanke, dass ich in Zukunft – wenn ich jemals entlassen würde – Angst vor dem Duschen haben könnte. Dies steigerte meine Angst vor der physischen Folter.

Die anderen Frauen im Schlafsaal sprachen nicht mit mir, da es ihnen verboten worden war. Nach sieben Tagen brachten sie mich zum ersten Mal zum Büro des Befragers. Er sagte, er wisse alles über mich und befahl mir, eine Liste meiner Social Media Accounts zu erstellen, meinen Computer anzuschalten und ihm alle Passwörter zu übergeben. Jemand von der Syrian Electronic Army wurde herein gebracht. Er untersuchte mein Facebook-Profil und fand eine Unterhaltung mit einem User namens „Aleppo Liberation Front“. Darin stand nur ein einzelner Satz: „Friede sei mit Dir“ – die Standard-Begrüßung, die ich noch nicht einmal beantwortet hatte. Der Befrager sagte zu mir: „Du bist in den Kämpfen in Aleppo beteiligt und du arbeitest als Spionin für deinen Bruder, der von der Staatssicherheit gesucht wird und dich deshalb in Syrien gelassen hat, damit du ihm alles erzählen kannst.“

Was micht verletzte, waren die Worte

Nach einem üblichen Folter-Intervall, hängten sie mich an meinen verbundenen Händen in der Luft auf und stellten mir „Lakhdar Brahimi“ vor – von dem ich so viel gehört hatte und den ich niemals zu treffen gehofft hatte. Ich fühlte mich von den an mir angewandten Folter-Methoden nicht erniedrigt. Was mich verletzte waren die Worte, welche sie gebrauchten, denn ich war es nicht gewohnt, diese zu hören oder selbst auszusprechen. Ich hatte das Gefühl, als sei mein Körper ein bloßes Ding, welches diese Menschen besäßen und das sie so lange missbrauchen würden, bis der Schmerz in mich hineintropfen würde, überall dort, wo sie keinen physischen Eingang fanden.

Es schmerzte mich, dass ich mich nicht verteidigen oder sie zumindest bitten konnte, nicht auf diese Weise mit mir zu sprechen. Ich wollte schreien, meine Bestürzung ausdrücken, laut und schamlos weinen, seine Hand packen und ihm sagen, dass er keinen Schritt näher kommen sollte, dass ich ihn heute oder morgen nicht sehen wollte, dass ich raus gehen, den Himmel sehen, eine Zigarette rauchen wollte, fünf Minuten ohne die Stimmen und Geräusche zu hören.

Die langen Stunden der Befragungen erschöpften mich, ebenso die Momente, da sich die Tür des Schlafsaals öffnete und ein neues Opfer auserkoren wurde, da die Stimmen der Gefolterten hineinschwappten oder wenn ich wartend im Folter-Korridor stand. Sie ließen mich dort stundenlang mit verbundenen Augen stehen, damit ich die Schreie derjenigen hören konnte, die gefoltert wurden. Sie befahlen mir, nachzudenken. Wie sollte ich nachdenken, wenn jemand vor Schmerzen schrie, bettelte – oder gestand?

Nachdem ein Monat und eine Woche vergangen waren, brachten sie mich zum „Fliegenden Teppich“, der schmerzhaftesten Foltermethode von allen (mehr zu dieser Methode bei Zeit Online, Red.). Nachdem sie mit mir fertig waren, behandelten sie meine Füße mit Epsom Salz, damit sie nicht so anschwollen – oder vermutlich, damit sie mich wieder auf dieselbe Art foltern konnten. Sie zwangen mich zu laufen, doch ich tat so, als ob ich nicht auf meinen Füßen stehen konnte. Eine ganze Woche lang stand ich nicht auf, um einer weiteren Anwendung dieser Folter-Methode zu entgehen.

Eine der Geschichten, an die ich mich gut erinnere, ist die einer Frau aus Hama, welche mit ihrem Ehemann und zwei Kindern im Libanon lebte. Sie erzählte mir, dass sie gemeinsam mit ihren Kindern ihre Familie in Hama besuchen wollte und an der Grenze festgenommen wurde, aufgrund der vorsätzlichen Falschaussage eines ihrer Verwandten. Sie wusste nicht, was aus ihren Kindern geworden war. Sie weinte viel und hörte nur damit auf, wenn sie eine Zigarette in der Hand hielt. Eine andere Frau hatte vor ihrer Verhaftung in Jaramana gelebt und wurde beschuldigt, Autos gestohlen zu haben – obwohl sie noch nicht einmal fahren konnte. Sie lieh mir immer ihre Kleidung, wenn ich von den eiskalten Duschen zurückkam.

Denn sie haben keine Macht über dein inneres Wesen

Eines Tages dann kam der Befrager, rief plötzlich meinen Namen auf und befahl, dass ich aus dem Schlafsaal gebracht würde. Ich fühlte, wie meine Beine zu zittern begannen und erwartete, dass er mich wieder zum „Fliegenden Teppich“ brachte, doch er lächelte nur ausdruckslos. Die anderen Frauen im Schlafsaal hielten ihn für attraktiv, doch ich sagte immer zu ihnen: „Für mich ist er unsagbar hässlich. Ist es nicht genug, dass er uns foltert, unseren Schmerz sieht und unsere Schreie hört? Hasst ihr ihn nicht, allein aufgrund seiner Unmenschlichkeit? Haben die Schreie, das Flehen um einen Schluck Wasser oder ein Ende der Schläge keinerlei Auswirkungen auf euch?“

Der Befrager legte seine Hand auf meine Schulter und sagte: „Da bist du ja, Amira. Bevor ich hierher kam, war ich bei Hazim und Shiyar und wir haben beschlossen, ein paar Filmaufnahmen fürs Fernsehen zu machen, die euch alle hier raus und ins Adra-Gefängnis bringen werden. Anschließend könnt ihr machen was ihr wollt, hoffentlich zur Hölle fahren. Wenn ihr nicht einwilligt, dann schwöre ich, dass ich euch hier verrotten lasse und niemand wird je von euch erfahren. Ihr werdet sterben wie Hunde. Was sagst du? Wollt ihr hier raus kommen oder nicht? Ihr habt solange Bedenkzeit, bis ich dich rufe. Wenn ihr ja sagt, dann fangen wir morgen an.“

Manchmal kann man ein Gefühl, das man in einer Situation empfunden hat, nicht beschreiben. Das mag vielleicht daran liegen, dass sich unser Gedächtnis nicht an dieses Gefühl erinnert und es dieses deshalb auch nicht benennen kann. Oder es liegt daran, dass das damalige Gefühl von anderen Gefühlen überlagert wurde und mit all den anderen Emotionen verschmolzen ist.

Am 15. März 2015 drehten wir ein Video, welches im Staatsfernsehen gezeigt werden sollte, damit unsere Folter aufhören und wir ins Adra Gefängnis verlegt werden konnten. Ich fühlte einen großen Verlust an jenem Tag. Ich wollte sagen: „Lasst mich in Ruhe, ich möchte nicht reden und ich möchte hier nicht raus.“ Aber ich wollte raus – und ich bezahlte den Preis.

Ich verbrachte eine lange Nacht, die Zeit verging im Schneckentempo und gab mir die Möglichkeit, über all das Nachzudenken, worüber ich nachdenken wollte und auch über all das, worüber ich nicht nachdenken wollte. Mein Leben, meine Erinnerungen, meinen Liebhaber, meine Familie, meine Freunde, alle Details. Ich versuchte, mir selbst etwas Hoffnung aufzubauen, damit diese mir in meiner Ecke Gesellschaft leisten und meine Einsamkeit vertreiben könnte: Die Hoffnung, dass ich all das, wofür ich kämpfte und lebte, nicht aufgeben würde; dass ich nicht so werden würde, wie sie; dass ich die Dunkelheit würde verlassen können. Sie können dich dazu zwingen, das zu sagen, was sie hören wollen. Aber sie können dich nicht dazu zwingen, das zu glauben was du sagst – denn sie haben keine Macht über dein inneres Wesen.

Es gab keine bestimmte Zeit, die ich im Gefängnis absitzen musste bis zu meiner Freilassung: Ich war nur einmal, vor meiner Verhaftung, einem Richter vorgeführt worden. Das schönste an der Hoffnung – und ebenso auch das schrecklichste an ihr – ist, dass man sie aus dem Nichts heraus erschaffen kann. Selbst wenn wir uns verlassen und verloren fühlen; es gibt immer einen winzigen Spalt, durch welchen Licht fällt.

Ich gehöre weder Hier- noch Dorthin

Seit dem Zeitpunkt meiner Verhaftung bis zu dem Moment, da ich dies niederschreibe, fühle ich mich wie ein Mond der von einem Ort zum anderen gleitet. Ich gehöre weder Hier- noch Dorthin. Ich habe keine Erinnerung an die Vergangenheit: meine momentanen Gedanken sind sehr unmittelbar. Ich weiß nicht mehr alles, aber was ich weiß ist, dass ich noch immer versuche, das wieder zu erlangen, was ich an jenem Ort verloren habe.

Dieser Ort hat mich gelehrt, zu geben ohne auf eine Gegenleistung zu warten. Er hat mich gelehrt, Solidarität zu zeigen, zuzuhören und andere zu akzeptieren. Ich habe versucht, Gott zu finden, aber er hat mich nicht gefunden. Ich habe versucht, etwas zu finden, das mir helfen kann – und alles was ich fand war ich selbst. Ich habe gelernt, positiv zu denken und mit der langsam vergehenden Zeit umzugehen.
Noch immer versuche ich, von dort zurückzukehren. Denn ich bin hier und ich möchte dort nicht bleiben. Ich will Dort sein, wenn ich Dort sein möchte und ich will Hier sein, wenn ich Hier sein möchte. Ich möchte nicht Dort sein, weil ich Dort bin und auch nicht Hier, weil ich Hier bin. Ich will sein, wo ich sein möchte. Nicht mehr und nicht weniger.

Was will ich über das Ausmaß der Dunkelheit sagen, das ich dort sah? Was über die Gesichter, die immer wieder nach Hilfe schrien, ohne jemals eine Antwort zu erhalten? Über die Stimmen, die ihre Unschuld beteuerten – „Lasst mich alleine… Ich habe nichts getan, um diese Strafe zu verdienen! Warum schlagt ihr mich? Warum erniedrigt ihr mich? Um Gottes Willen, hört auf damit, bitte! Ich küsse eure Hände, ich küsse eure Füße, ich flehe euch an! Ich habe Kinder und eine Familie, sie haben nur mich, der sich um sie kümmert! Um Himmels Willen, hört auf, hört auf, ich kann es nicht mehr ertragen“. Was will ich über sie sagen? Was will ich über all die Grausamkeit, Unterdrückung und Unmenschlichkeit sagen?

Dies: Ich war und ich bin noch immer mit der Revolution, aber die Gefühle in mir sind intensiver geworden. Es ist unmöglich für uns, solch ein Regime zu akzeptieren und einen blutdurstigen Serienmörder als Präsidenten, der die Menschenrechte mit Füßen tritt. Ich möchte, dass Syrien befreit wird, dass dem durch Fassbomben und russische Flugzeuge erzeugten Leid ein Ende gesetzt wird.

Ich will, dass das syrische Volk befreit wird von der Angst vor Bomben. Ich will, dass syrische Kinder normale Träume haben, in denen keine Raketen, keine Maschinengewehre und kein Blut vorkommen – Träume so ruhig wie ihr friedvoller Schlaf.
Ich weiß, dass alles seinen Preis hat. Wir werden unseren Frieden erlangen – auch wenn es noch lange dauert.

 

Dieser Beitrag erschien auf www.aljumhuriya.net.

Aus dem Englischen von Laura Overmeyer.

 

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