Gegenwartskunst: Globalisiert, aber nicht universell

Von | | Iran, Kultur.

Stigma. Morteza Pourhusseini, 2014.

Der Begriff Gegenwartskunst versucht, Kunstschaffende weltweit auf einem einheitlichen Fundament zu vereinen. Zwei KünstlerInnen aus Iran, die aktuell am Hamburger Kulturfestival „Wundern über tanawo’“ teilnehmen, stellen aber fest: Zwar beeinflusst sich die gesamte Kunstwelt stets gegenseitig, doch der Einfluss des Westens auf nicht-westliche KünstlerInnen ist groß. Von Corinna Sahl und Marie Michalke

Theater in Iran: Was bleibt, ist der Wandel

Von | | Iran, Kultur.

Die Eimerdusche ist ein wiederkehrendes Motiv der Reinigung und des Vergessens im performativen Theaterstück "Sāl Sāniye" des iranischen Regisseurs Hamid Pourazari. Foto: Fatemeh Arabi.

Das iranische Theater stand stets unter dem Einfluss des „Westens“ – und doch hat es in den letzten Jahren eine starke Eigendynamik entwickelt. Getragen von einer jungen Generation ist es, so die iranische Schauspielerin Saeide Niazkhani, zu einem Leitmedium politischer und sozialer Themen in Iran geworden. Von Corinna Sahl und Marie Michalke.