Presseschau zum Türkei-Referendum: „Ein anstrengender Triumph“

Von | | Medien, Politik, Presseschau, Türkei.

Erdogan-Plakat mit dem Hashtag #Evet (=ja) bei einer Demonstration. Am Ende hat sich "Evet" beim Referendum in der Türkei knapp durchgesetzt. Foto: Erik de Haan/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist. Stimmen, gesammelt von Diana Beck, Hannah Becker, Salah Abu Ein, Lea Frehse, Klara Miran Ipek, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub und Hauke weiterlesen…

Presseschau zum Putschversuch in der Türkei: „Wird das ‚Kasernen-Moscheen-Dilemma‘ nie enden?“

Von | | Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Politik, Presseschau, Syrien, Türkei.

Die Türkei blickt auf eine weitreichende Militär-Geschichte zurück, die türkische Armee zählt auch heute noch zu den größten der Welt. Foto: Einnahme Izmirs 1922, public Domain.

Der Putschversuch und die anschließende Verhaftungswelle in der Türkei dominieren die Schlagzeilen europäischer Medien. Auch im Nahen Osten und in der Türkei stehen die Ereignisse vom Wochenende im Zentrum der Berichterstattung. Alsharq fasst Kommentare von Journalist_innen aus Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Syrien und der Türkei selbst zusammen.

Seite an Seite, bis der Messias kommt

Von | | Gesellschaft, Interviews, Israel, Mashreq.

Yoseph Daitsh ist strenggläubiger Jude und einer der einflussreichsten Männer Jerusalems. Im Alsharq-Interview sprach der Erste Vizebürgermeister der Stadt vergangenes Jahr über religiöse Spannungen, seine ultraorthodoxe Wählerschaft und die ersehnte Rückkehr des Messias. Anlässlich der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen gibt das Interview Einblick in die Politik der Ultraorthodoxen im Land.

„Vandalemanya“: In der Türkei festgenommene Fotojournalisten im Interview

Von | | Interviews, Iran/Türkei, Kurden, Medien, Türkei.

Drei junge deutsche Fotojournalisten, die vergangene Woche von der türkischen Polizei festgenommen worden waren, sind wieder frei. Sie hatten die Proteste in der kurdischen Metropole Diyarbakir zu dokumentieren versucht. Alsharq traf die drei in Berlin. Sie berichten von der Haft und dem Wiederaufflammen des kurdisch-türkischen Konflikts.

Ma’an: Wider das Regime

Von | | Hintergrund, Jordanien, Mashreq.

Ma’an, ein jordanisches Wüstennest kurz vor der saudischen Grenze. Die Stadt ist im Land verschrien als Hochburg von Schmugglern, Islamisten und Stammesführern. Dabei ist Ma’an vielleicht bloß etwas eigen – und ein wahrer Hort des Ungehorsams. Ein Ortsbesuch.

Jordanien: Aufbruch stillgestanden

Von | | Hintergrund, Jordanien, Mashreq.

Jordanien macht selten Schlagzeilen, doch auch hier kochten im Arabischen Frühling Proteste hoch. Drei Jahre später ist der Unmut weiter präsent, doch die Demonstrationen sind abgeklungen: Abschreckende Entwicklungen in den Nachbarstaaten und seichte Reformen im Inland lassen die Jugend zögern, erneut aufzubegehren.

Berliner Fachtagung: Flucht / Migration / Entwicklung

Von | | Bildung, Deutschland, Rezension.

Mitte Juli lud der Berliner Verein 14km zur Fachtagung „Flucht / Migration / Entwicklung – Facetten der Migration zwischen Nordafrika und Europa“ ein. Fazit: Die Politik beginnt, migrantisch-diasporische Gruppen stärker in Migrationspolitik einzubinden – doch von solcher Zusammenarbeit braucht es mehr! Ein Veranstaltungsbericht. 

Krieg in Gaza: lautstark visionslos

Von | | Gaza, Hamas, Hintergrund, Israel, Mashreq, Palästina.

In Gaza tobt Krieg – und die Verlautbarungen sind die üblichen. Israel bombardiert für „Ruhe“, die Hamas feuert für „Widerstand“ und das Ausland „warnt“. Die politischen Führungen zeigen sich lautstark visionslos. Vor Ort macht sich indes Verzweiflung breit, über die Gewalt und den Mangel an lebenswerten Zukunftsperspektiven.

Ruhe vor dem Sturm in Jerusalem

Von | | Hintergrund, Israel, Mashreq, Palästina.

Jerusalem heute: Die Stadt schwebt zwischen Starre und Aufruhr. Seit am Dienstag rechtsextreme Israelis rassistische Angriffe auf Palästinenser verübten und mutmaßlich einen palästinensischen Jungen töteten, flammen Proteste auf. Alle fürchten sie, die dritte Intifada, doch es bleibt unsicher, ob die Situation eskaliert. Eine kleine Chronik der vergangenen Tage.

Mein Fazit nach drei Jahren Afghanistan: engagiert bleiben!

Von | | Afghanistan, Interviews.

Hastig zogen die Koalitionsmächte 2001 in den Krieg gegen Afghanistans Taliban. Den Aufbau eines neuen Staatswesens sollen dort auch ausländische Entwicklungshelfer_innen und Berater_innen vorantreiben. Kristin Höltge arbeitete über drei Jahre für die GIZ in Kabul. Ein frustrierender Job? Nicht, wenn man sich realistische Ziele setzt, erklärt sie im Alsharq-Interview.