Der Tod des Vaters der Nation – Usbekistan erlebt das Ende einer Ära

Von | | Asien, Politik, Usbekistan, Zentralasien.

„Mögest du groß und heilig sein, unabhängiges Vaterland!" Foto: privat.

Zeitgleich zur Feier der 25-jährigen Unabhängigkeit verliert Usbekistan mit dem Tod des Präsidenten Islam Karimov den bisherigen Garanten für Stabilität, der seit 1991 autokratisch regierte. Während das Land um seinen „Vater“ trauert, scheint sich der Wechsel an der Spitze der zentralasiatischen Republik aber geräuschlos und innerhalb des Machtapparates zu vollziehen.

Parliamentary Elections in Jordan: A Competition of Mixed Messages

Von | | Analyse, Jordanien, Mashreq, Politik, Wahlen.

In the midst of continuous regional turmoil, Jordanians will be heading to the poll­ing stations on 20 September to cast their votes for the 18th national Parliament. Anja Wehler-Schoeck, Resident Director of the Amman Office of the Friedrich-Ebert-Stiftung, outlines Jordan’s political setting in the run-up to the elections and gives a prognosis to tomorrow’s electional and weiterlesen…

Zahnlose Wölfe: Ein Rundgang durch Schatila

Von | | Gesellschaft, Libanon, Mashreq.

Kinder auf den Straßen von Schatila. Foto: Kai Feldheim

Die palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila in Beirut: Traurig berühmt seit dem Massaker vor 34 Jahren. Auch heute noch bilden die Camps, die eher eigene Stadtviertel sind, eine eigene Welt mitten in der Metropole. Ein Spaziergang von Bartholomäus von Laffert mit Bildern von Kai Feldheim.

Gefangen auf einer Insel – Eindrücke aus Lesbos

Von | | Europa, Flucht und Migration, Gesellschaft, Griechenland, Menschenrechte.

Das provisorische Zeltlager des "No Border Social Center" am Strand von Lesbos. Foto: No Border Kichen Lesvos / https://www.facebook.com/NBKLesvos/?fref=ts.

Lesbos ist für viele fliehende Menschen zum Symbol für die Abschottungspolitik der EU geworden. Seit die „Balkanroute“ geschlossen und das EU-Türkei-Abkommen in Kraft ist, wird es für die Flüchtenden immer schwieriger, die griechische Insel in Richtung Europa zu verlassen. Teils harren sie monatelang unter widrigen Umständen aus. Valeria Hänsel berichtet.

Die Trennung der Jabhat al-Nusra von Al-Qaida: Alter Wein in neuen Schläuchen?

Von | | Mashreq, Politik, Syrien.

Kämpfer der Al-Nusra-Front und ein Kommandant der Freien Syrischen Armee in Maarrat al-Nu'man, 11. März 2016. Foto: Voice of America / CC BY 3.0.

Mit der Trennung von Al-Qaida zielt die Al-Nusra-Front darauf ab, ein zentraler Akteur innerhalb der syrischen Oppositionsbewegung zu werden und vollzieht gleichzeitig eine Neufirmierung in Jabhat Fath al-Sham. Ob dieser Schritt Erfolg bringt ist fraglich, mehren sich doch die Stimmen, die diese Entscheidung als rein taktisches Manöver abtun. Von Alexander Möckesch

»A Friend for All«? Thoughts on Emirati Aid to the Middle East and Central Asia

Von | | Afghanistan, Afghanistan, Ägypten, Analyse, Arabische Halbinsel, Jemen, Jordanien, Kuwait, Mashreq, Nordafrika, Saudi-Arabien, VAE / Dubai, Wirtschaft.

Photo: Danae Panissie.

Contextualized within the discussion on authoritarian persistence in the Middle East, this article depicts the UAE’s disbursement of foreign aid to partner countries in the Middle East and Central Asia. It discusses the political rationality and commercial calculations behind the donors’ motivation to deliver aid to whom and why, as well as the risks and weiterlesen…

Presseschau zum Putschversuch in der Türkei: „Wird das ‚Kasernen-Moscheen-Dilemma‘ nie enden?“

Von | | Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Politik, Presseschau, Syrien, Türkei.

Die Türkei blickt auf eine weitreichende Militär-Geschichte zurück, die türkische Armee zählt auch heute noch zu den größten der Welt. Foto: Einnahme Izmirs 1922, public Domain.

Der Putschversuch und die anschließende Verhaftungswelle in der Türkei dominieren die Schlagzeilen europäischer Medien. Auch im Nahen Osten und in der Türkei stehen die Ereignisse vom Wochenende im Zentrum der Berichterstattung. Alsharq fasst Kommentare von Journalist_innen aus Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Syrien und der Türkei selbst zusammen.

Kein Staat, nirgends

Von | | Mashreq, Politik, Syrien.

"Nieder mit Bashar" (liyaskuṭ Baššār), Syrien April 2011. Photo: jan Sefti / CC BY-SA 2.0.

Fünf Jahre Bürgerkrieg in Syrien – und das Fazit ist verheerend: Das Land ist zerstört, die Wirtschaft am Rande des Zusammenbruchs, große Teile der Bevölkerung auf der Flucht. Das Assad-Regime gibt sich militärisch und politisch stark – und hat doch von einem Sieg ebenso viel zu befürchten wie von einer Niederlage. Von Bente Scheller

Queerwege in die Zukunft – Postkoloniale Grabenkämpfe in Deutschland und Frankreich

Von | | Deutschland, Europa, Flucht und Migration, Frankreich, Gender, Gesellschaft, Menschenrechte.

Teilnehmende am ‚Marsch für Würde und gegen Rassismus‘ auf der Place de la Bastille, Paris, im Oktober 2015. Foto: Parti des Indigènes de la République.

Anti-rassistische und -sexistische Mobilisation in Deutschland. Postkoloniale Proteste in Frankreich. Aus den Trümmern neokolonialer Politik, islamophober Diskurse und rassistischer Gesellschaftsstrukturen entsteht heute in Europas Diaspora eine engagierte und queere* Generation junger Menschen, die Verantwortung übernimmt, Grenzen überschreitet, neu verhandelt und für Würde einsteht. Von Mohamed Lamrabet

Entwicklungshilfe in Afghanistan: Das Wasser macht den Unterschied?

Von | | Afghanistan, Analyse, Wirtschaft.

Wasser tragende Frauen in einem Tal nahe Bamiyan, Afghanistan. Photo: Ian Alexander, CC BY-SA 3.0.

Afghanistan ist das gefährlichste Umfeld für Entwicklungshelfer; in keinem anderen Land werden mehr Hilfeleistende attackiert. Dabei beschränkt sich die Gewalt auf einzelne Provinzen, die besonders hohe Opferzahlen vorweisen. Was sind Erklärungen für diesen einseitigen Anstieg an Gewalt? Hajo Benning begibt sich auf die Spurensuche in einem Land mit vielen Unbekannten.

Kommunalwahlen im Libanon: Beirut Madinati gegen das Establishment

Von | | Libanon, Mashreq, Politik, Wahlen.

Libanon wählt – zum ersten Mal seit sechs Jahren. Zwar nur Kommunalwahlen, aber mit Signalwirkung. Denn auch wenn die säkulare Liste Beirut Madinati (Beirut, meine Stadt) nicht die gemeinsame Liste des politischen Establishments schlagen konnten, zeigen die Wahlen dennoch auf: Es gibt ein Potenzial für Wandel in der libanesischen Politik. Aus Beirut berichtet Jan Altaner