Foto-Reportage: Beduinen-Leben in Israel

Von | | Gesellschaft, Israel.

Für seine Foto-Reportage hatte Stefan Loeber viele Tage und Nächte mit Beduinen verbracht. Dieses Foto entstand in Bed al Arakib.

Die Wüste ist die ursprüngliche Heimat der Beduinen, rund 200.000 von ihnen leben in der Negev im Süden Israels. Mehr als zwei Monate lang war der Münchner Fotograf Stefan Loeber dort unterwegs und hat faszinierende Eindrücke eingefangen, über die er im Interview berichtet. Für sein Foto-Buch läuft aktuell eine Crowdfunding-Kampagne.

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

Von | | Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Oman, Palästina, Politik, Presseschau, VAE / Dubai, Wahlen.

Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Vier Jahre „Arabischer Frühling“: Die Frage nach der Hoffnung

Von | | Mashreq.

Vor vier Jahren löste Mohammed Bouazizi mit seiner Selbstverbrennung in Tunesien den „Arabischen Frühling“ aus. Die damalige Euphorie scheint mittlerweile verflogen, doch die Ereignisse seit Ende 2010 haben einen gewaltigen Wandel vollbracht: Sie haben Europäer und arabische Despoten gezwungen, sich mit den Menschen in der arabischen Welt neu auseinander zu setzen. Ein Kommentar.

„Mit Jitzhak Rabins Ermordung haben wir viel von unserer Hoffnung verloren“

Von | | Israel, Mashreq.

Heute vor 19 Jahren erschoss ein rechtsextremer jüdischer Siedler den damaligen israelischen Premierminister Jitzhak Rabin, direkt nach der größten Friedenskundgebung in der Geschichte Israels. Shlomo „Tschitsch“ Lahat hatte die Demonstration organisiert und machte sich deswegen für den Rest seines Lebens Vorwürfe. Ein Gespräch über die Demonstration und Rabin.

Nachruf auf Shlomo Lahat: „Leben und leben lassen“ – nicht nur in Tel Aviv

Von | | Israel, Mashreq.

Fast zwei Jahrzehnte lang regierte Shlomo Lahat Tel Aviv als Oberbürgermeister. Er verwandelte die Metropole am Mittelmeer und prägte den Slogan „die Stadt, die niemals eine Pause macht“. Doch auch der Likudnik selbst wandelte sich vom General a.D. zum Unterstützer des Oslo-Friedensprozesses und organisierte die größte Friedensdemonstration im November 1995. Ein persönlicher Nachruf.

Wir hoffen, dass unsere Nachbarn, die Menschen im Gazastreifen, friedlich leben können. Ein Brief

Von | | Gaza, Hamas, Israel, Kommentar, Meinung, Menschenrechte, Palästina.

Über die meisten Opfer des Gaza-Kriegs 2014, auf palästinensischer wie auf israelischer Seite, wissen wir fast nichts. Der Tod zerstört das Leben unwiederbringlich. Am 22. August 2014 tötete eine Mörsergranate aus dem Gaza-Streifenden 4-jährigen Daniel Tregerman im nur wenige Kilometer entfernten Kibbuz Nahal Oz. Drei Sekunden nach Beginn der Sirene hatten nicht gereicht, den Hausbunker weiterlesen…

Vier Päpste, vier Besuche im Heiligen Land – Entwicklung zur Normalität

Von | | Israel, Jordanien, Mashreq, Palästina, Persönlichkeiten, Religion.

Papst Franziskus lud den israelischen und palästinensischen Präsidenten zum Friedensgebet in den Vatikan ein. Im Bild der Papst und der israelische Staatspräsident Shimon Peres in Jerusalem. © Screenshot / Government Press Office Israel 2014

Jerusalem, die Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen ist Anziehungspunkt für viele Gläubige aus aller Welt. Dies gilt auch für den obersten katholischen Bischof. Papst Franziskus hat gerade Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete besucht, die alle teilweise im so genannten Heiligen Land liegen. Anders als seine Vorgänger überraschte er viele.

Besuch in Gaza – damals und heute

Von | | Gaza, Mashreq, Palästina.

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Bis 2000, dem Beginn des palästinensischen Aufstands, passierten mehrere 10 000 Menschen täglich den Erez-Checkpoint zwischen Gaza und Israel. Seither hat sich viel verändert, wie ein Blick auf die sich wandelnden Bedingungen am Übergang zeigt. Nur wenige Menschen können das „Gefängnis mit Meerblick“ heute noch verlassen.

„Unser München heißt Oslo“ – Interview mit dem Siedler-Aktivisten Elyakim Haetzni

Von | | Interviews, Israel, Palästina.

Die im Westjordanland nach 1967 errichteten israelischen Siedlungen gelten völkerrechtlich als illegal und stellen ein zentrales Hindernis für die Lösung des Nahostkonfliktes dar. Während der Status der Siedlungen von den Oslo-Verhandlungen prominent ausgespart wurde, sind sie in den vergangenen 20 Jahren stetig gewachsen. Durch die Siedlungen soll der jüdisch-israelische Anspruch auf das ganze Land zwischen weiterlesen…

„Oslo war ein Versagen der Palästinenser“ – Interview mit dem palästinensischen Intellektuellen Ghasub Nasser

Von | | Interviews, Israel, Palästina, Persönlichkeiten.

Der Ingenieur Ghasub Nasser gehört keiner palästinensischen Partei an, sondern dem intellektuellen Selbstverständnis nach nur der „säkular, demokratischen, unparteiischen Fraktion Palästina“. Der lutheranische Christ engagiert sich seit Jahrzehnten für die Befreiung Palästinas und lehnte daher den Oslo-Prozess von Anfang an ab. Die Lebenssituation der meisten Palästinenser hat sich mit Oslo verschlechtert. Nasser hat dies vorausgesehen weiterlesen…

20 Jahre Oslo: Stärke zeigen, um sicher sein zu können – Interview mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Megged

Von | | Interviews, Israel, Palästina.

Aharon Megged, der mehr als 30 Bücher schrieb, ist einer der berühmtesten Autoren Israels. Seine dezidierte Meinung zum Nahost-Konflikt weicht von der vieler linksliberaler Schriftsteller-Kollegen ab, findet dafür aber viel Anklang im israelisch-jüdischen Mainstream. Im Angesicht der anhaltenden arabischen Bedrohung müsse Israel militärische Stärke demonstrieren, um weiter als Staat bestehen zu können, so Megged im weiterlesen…