Sicher ist: Afghanistan ist es nicht

Von | | Afghanistan, Alsharq-Veranstaltung.

Besucher der interaktiven Aussstellung der Newsgroup Afghanistan. Foto: Katja Heinemann

Wenn die Bundesregierung ein Land für sicher erklärt – ist dann dort automatisch Frieden? Die Lage in Afghanistan und die Situation von Afghanen in Deutschland waren Thema einer Alsharq-e.V.-Veranstaltung am vergangenen Samstag. Dabei wurde deutlich: Es gibt viel zu tun – in doppelter Hinsicht.

Kuhhandel im Libanon: Das Ende der präsidentiellen Krise?

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq.

Wird der Empfangssaal der Sommerresidenz des libanesischen Präsidenten in Beit Ed Din bald wieder genutzt? Foto: Bodo Straub.

Michel Aoun scheint sich jenseits der 80 seinen Traum vom libanesischen Präsidentenamt zu erfüllen. Im Gegenzug soll Saad Hariri durch einen Kuhhandel Ministerpräsident werden. Über ein  „Erdbeben“, das die politische Lagerbildung ad absurdum führt, jedoch die eigentlichen Probleme des Libanon nicht tangieren wird. Aus Beirut von Bodo Straub und Christoph Dinkelaker

Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Erinnerungen und Ausblicke aus dem Libanon und aus Israel

Von | | Hizbollah, Israel, Libanon, Mashreq.

Die südlichen Vororte Beiruts wurden während des Krieges stark bombardiert (Foto: privat (C))

Es war ein Krieg mit Ansage – und doch waren alle Beteiligten überrascht, als er losbrach: Der „Juli-Krieg“, „34-Tage-Krieg“ oder eben der „Sechste arabisch-israelische Krieg“, der vor zehn Jahren im Sommer zwischen Israel und der Hisbollah wütete. Alsharq beleuchtet die Eskalation in einer Mini-Serie aus der Perspektive von Betroffenen im Libanon und in Israel.

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

Von | | Ägypten, Algerien, Europa, Iran, Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Medien, Palästina, Presseschau, VAE / Dubai.

Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

Presseschau zu den Anschlägen in Paris: Terror hier – und dort

Von | | Europa, Frankreich, Irak, Iran, Israel, Libanon, Mashreq, Medien, Palästina, Presseschau, Syrien.

Inspiriert von dem Künstler Jean Jullien und auf Forderung in den Sozialen Medien, die Anschläge in Beirut nicht zu vergessen, schuf Kristian Labak dieses Bild (C: @krustabred).

In den medialen Reaktionen aus der arabischen Welt, Israel und Iran auf die furchtbaren Anschläge in Paris wird viel Anteilnahme und Trauer deutlich. Dabei werden insbesondere die vermeintlichen Gründe kontrovers diskutiert und die Doppelmoral in Bezug auf die Bewertung und Verurteilung terroristischer Akte durch westliche Staaten beanstandet.

Presseschau zum Atom-Deal: „Kein Blankoscheck für politischen Irrsinn“

Von | | Ägypten, Algerien, Arabische Halbinsel, Iran, Jordanien, Libanon, Medien, Presseschau, Syrien, Tunesien, VAE / Dubai.

Das "erfolgreiche" Ende der Verhandlungen wurde am 14. Juli in Wien verkündet - die Konsequenzen für die Region dagegen werden noch kontrovers diskutiert. Photo: Österreichisches Außenministerium (CC BY 2.0)

Die Tragweite des Abkommens wird in den Medien des Nahen und Mittleren Ostens heiß diskutiert. Vor allem die geopolitische Dimension treibt die Kommentatoren um. Dabei sind sie sich einzig darin einig, dass die Machtverhältnisse in der Region durch den Akkord weitläufig umgekrempelt werden können.

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

Von | | Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Oman, Palästina, Presseschau, VAE / Dubai, Wahlen.

Wahlen bei den israelischen Streitkräften. Foto: IDF (CC BY-NC 2.0)

Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Alsharq-Serie „Wahlen in Israel“: Wie berichtet die deutsche Presse?

Von | | Israel, Mashreq, Presseschau.

In Israel ist Wahlkampf. Ob die Anhänger der "Yesh Atid" auch dieses Jahr wieder so feiern dürfen wie noch 2013, gilt als unwahrscheinlich. Foto: The Israel Project/Flickr  (CC BY-SA 2.0)

Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.

Vier Jahre „Arabischer Frühling“: Die Frage nach der Hoffnung

Von | | Mashreq.

"Die erwachte Zivilgesellschaft ist das verkannte, oftmals unspektakuläre, alltägliche, kleinformatige und damit wenig medientaugliche Kernelement dessen, was gemeinhin als 'Arabischer Frühling' bezeichnet wird. " Demonstration im besetzten Ort Kafranbel in der syrischen Provinz Idlib. Bild: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0)

Vor vier Jahren löste Mohammed Bouazizi mit seiner Selbstverbrennung in Tunesien den „Arabischen Frühling“ aus. Die damalige Euphorie scheint mittlerweile verflogen, doch die Ereignisse seit Ende 2010 haben einen gewaltigen Wandel vollbracht: Sie haben Europäer und arabische Despoten gezwungen, sich mit den Menschen in der arabischen Welt neu auseinander zu setzen. Ein Kommentar.

„Leben mit der (Bedrohung) IS“: Alsharq-Veranstaltung jetzt als Video

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Irak, Kurden, Mashreq, Syrien.

Bild: Niraz Saied (C)

Bei der Alsharq-Veranstaltung Ende September in Berlin haben wir diskutiert, wie die Menschen in Syrien und im Irak den selbsternannten Islamischen Staat (IS) wahrnehmen. Eine Aktivistin und ein Aktivist aus Syrien wurden per Skype zugeschaltet. Für alle, die nicht teilnehmen konnten, hat Filmemacher Jonas Witsch ein Video von einem Teil der Veranstaltung zusammengestellt.

TV-Sender im Libanon: Im Besitz politischer Kräfte

Von | | Analyse, Libanon, Medien.

Weil sie als Vertreter der jeweils anderen konfessionell-politischen Gruppe gelten, sind TV-Sender im Libanon häufig Opfer von Angriffen - hier das Gebäude von Future TV in Beirut nach Kämpfen im Mai 2008. Foto: Lannie Naas / WikiCommons (CC BY-SA 2.0)

Eine kleine, aber mächtige politische Elite regiert den Libanon: Auch mit Hilfe der Medien und insbesondere der Fernsehnachrichten inszenieren sie sich als Vertreter der verschiedenen konfessionellen Gruppen und verteidigen so die andauernde Spaltung des Landes. Die TV-Sender werden so zu Werkzeugen in der Hand der Mächtigen.