Alsharq-Serie “Wahlen in Israel”: Wie berichtet die deutsche Presse?

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In Israel ist Wahlkampf. Ob die Anhänger der "Yesh Atid" auch dieses Jahr wieder so feiern dürfen wie noch 2013, gilt als unwahrscheinlich. Foto: The Israel Project/Flickr  (CC BY-SA 2.0)

Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.

Vier Jahre “Arabischer Frühling”: Die Frage nach der Hoffnung

Von | | Mashreq.

"Die erwachte Zivilgesellschaft ist das verkannte, oftmals unspektakuläre, alltägliche, kleinformatige und damit wenig medientaugliche Kernelement dessen, was gemeinhin als 'Arabischer Frühling' bezeichnet wird. " Demonstration im besetzten Ort Kafranbel in der syrischen Provinz Idlib. Bild: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0)

Vor vier Jahren löste Mohammed Bouazizi mit seiner Selbstverbrennung in Tunesien den „Arabischen Frühling“ aus. Die damalige Euphorie scheint mittlerweile verflogen, doch die Ereignisse seit Ende 2010 haben einen gewaltigen Wandel vollbracht: Sie haben Europäer und arabische Despoten gezwungen, sich mit den Menschen in der arabischen Welt neu auseinander zu setzen. Ein Kommentar.

“Leben mit der (Bedrohung) IS”: Alsharq-Veranstaltung jetzt als Video

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Bild: Niraz Saied (C)

Bei der Alsharq-Veranstaltung Ende September in Berlin haben wir diskutiert, wie die Menschen in Syrien und im Irak den selbsternannten Islamischen Staat (IS) wahrnehmen. Eine Aktivistin und ein Aktivist aus Syrien wurden per Skype zugeschaltet. Für alle, die nicht teilnehmen konnten, hat Filmemacher Jonas Witsch ein Video von einem Teil der Veranstaltung zusammengestellt.

TV-Sender im Libanon: Im Besitz politischer Kräfte

Von | | Analyse, Libanon, Medien.

Weil sie als Vertreter der jeweils anderen konfessionell-politischen Gruppe gelten, sind TV-Sender im Libanon häufig Opfer von Angriffen - hier das Gebäude von Future TV in Beirut nach Kämpfen im Mai 2008. Foto: Lannie Naas / WikiCommons (CC BY-SA 2.0)

Eine kleine, aber mächtige politische Elite regiert den Libanon: Auch mit Hilfe der Medien und insbesondere der Fernsehnachrichten inszenieren sie sich als Vertreter der verschiedenen konfessionellen Gruppen und verteidigen so die andauernde Spaltung des Landes. Die TV-Sender werden so zu Werkzeugen in der Hand der Mächtigen.

Presseschau zur Wahl in Syrien: “Assads Sieg ist Syriens Niederlage”

Von | | Mashreq, Presseschau, Syrien.

Assad-Poster in Syrien; Foto: James Gordon

Das große Presseecho nach der Präsidentschaftswahl in Syrien ist im Nahen Osten ausgeblieben. Die meisten Medien beschränkten sich darauf, den Wahlsieg von Diktator Baschar al-Assad und die internationalen Reaktionen zu melden – mit Kommentaren halten sich die meisten Blätter jedoch zurück. Dafür ist der Jubel der staatlichen Medien in Damaskus umso lauter.

Weißes Papier gewinnt die libanesische Präsidentenwahl

Von | | Libanon, Mashreq, Wahlen.

Samir Geagea (l.) wartet auf den Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen. Bild: Samir Geageas Twitter-Account @DrSamirGeagea

Es wurde die erwartete Farce: Bei der ersten Abstimmungsrunde für einen neuen libanesischen Präsidenten blieben die meisten Stimmzettel leer; Samir Geagea war der aussichtsreichste Kandidat, doch viele Abgeordnete erinnerten an seine umstrittene Rolle im Bürgerkrieg. Taktische Spielereien prägten die Tage zuvor. Wie es jetzt weitergeht ist offen, doch die Wahl eines Konsenskandidaten wird immer unausweichlicher.

Presseschau zur Krim-Krise: “Moskaus Methoden amerikanischer Bauart”

Von | | Israel, Libanon, Medien, Presseschau, Qatar, Russland, Syrien, Tunesien, VAE / Dubai.

"Putin ist wie Assad", schreiben zahlreiche Kommentatoren im Nahen Osten. Das Bild zeigt eine pro-Regime-Demonstration in Damaskus im März 2012. Foto: CC-BY Freedom House / Flickr

Am Sonntag soll ein Referendum über die Autonomie der Krim stattfinden, wodurch die Annexion der ukrainischen Halbinsel an Russland vorangetrieben werden soll. Während die G7-Staaten bereits verkünden, die Volksbefragung nicht anzuerkennen, und Militäreinheiten Mitarbeiter_innen der OSZE am Zutritt der Krim hindern, werden im Nahen Osten pro- und antirussische Stimmen laut und interessante Vergleiche zu regionalen weiterlesen…

Syrien: Gewalt gegen Journalisten 2013 erneut verschärft

Von | | Mashreq, Medien, Syrien.

Ein TV-Journalist berichtet von einem Pro-Assad-Protest. Bild: Zeinab Mohamed (CC BY-NC-SA 2.0)

2013 war das bisher brutalste Jahr im syrischen Bürgerkrieg, die Zahl der Todesopfer stieg immer schneller. Davon betroffen waren nicht nur die unzähligen getöteten Zivilisten und die Kämpfer aller Seiten, sondern auch diejenigen, die über den Krieg berichten: syrische und ausländische Journalisten und Bürgerjournalisten. Ein Bericht der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen zeigt das ganze Ausmaß weiterlesen…

Der Libanon im Schatten Syriens: In der Sackgasse

Von | | Libanon, Mashreq.

Baschar Al-Assad grüßt von einem Plakat in Tripoli. Der Konflikt um den syrischen Diktator hat mittlerweile den ganzen Libanon im Griff. Bild: Philipp Breu (2012).

Während die Welt gebannt auf Syrien blickt, steht das Leben im Libanon still: Eine Anschlagsserie erschüttert das Land, das zudem politisch wie wirtschaftlich auf der Stelle tritt. Die Armee reibt sich immer wieder in Scharmützeln auf. Doch hat der politische Stillstand auch sein Gutes: Er macht zumindest einen erneuten Bürgerkrieg bis auf Weiteres unwahrscheinlich.

Islamisch gefärbt? Die ägyptische Verfassung von 2012

Von | | Ägypten, Analyse.

"Nein zur Verfassung" - eine Frau protestiert am 4. Dezember 2012 vor der Noor-Moschee. Die Verfassung wurde dennoch angenommen. Foto: Hossam el-Hamalawy/Flickr.

Die ägyptische Verfassung von 2012 galt als „islamisch gefärbt“ – so die Einschätzung zahlreicher westlicher Medien. Jetzt wurde die Verfassung überarbeitet, am vergangenen Dienstag übergab das Komitee seine Ergebnisse an Übergangspräsident Adli Mansour. Doch welche Rolle hatte der Islam überhaupt in der Verfassung von 2012? Und war er darin tatsächlich stärker vertreten als in ihrer Vorgängerin? weiterlesen…