Presseschau zur Bundestagswahl: Auch im Nahen Osten sorgt man sich wegen der AfD

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Deutschland hat gewählt - und im Nahen Osten ist man verunsichert. Foto: Marco Verch/Flickr (cc-by 2.0)

Erleichterung über Merkels Sieg, Befremden über die Rechtspopulisten – so die meisten Pressereaktionen im Nahen Osten auf die deutschen Wahlen. Stimmen aus Tunesien, Ägypten, Libanon, Iran, Israel und Türkei, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub, Susana Zickert und Klara.

Stell Dir vor, es ist Kriegsende und kaum einer schreibt es – Fortsetzung der Presseschau zu 1967

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Der Krieg trieb die Menschen in der ganzen Welt auf die Straße. Links der Aufruf der jüdischen Dienstleistungsorganisation Bnai Britz für eine Demo in Hollywood, rechts der Bericht von Protesten gegen Nassers Rücktritt in Algerien. (Bnai Brith vom 9. Juni 1967/Al-Moudjahid vom 10. Juni 1967). Grafik: Tobias Pietsch

Arabische Medien bezichtigen die USA, in den Krieg von 1967 einzugreifen, glauben fest an einen zukünftigen Sieg über Israel und freuen sich über Nassers Rücktritt vom Rücktritt. Die Niederlage einzugestehen fällt schwer. Israels Botschaft in Moskau packt derweil Koffer. Der zweite Teil der historischen Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, weiterlesen…

Der Kriegsbeginn 1967 in der Nahost-Presse: Euphorie überall

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„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische Al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.

Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren – denn kaum jemand wusste, dass die arabischen Truppen zu dem Zeitpunkt schon so gut wie geschlagen waren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, Doron Gilad, Patrick Manolli, weiterlesen…

Presseschau zum Türkei-Referendum: „Ein anstrengender Triumph“

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Erdogan-Plakat mit dem Hashtag #Evet (=ja) bei einer Demonstration. Am Ende hat sich "Evet" beim Referendum in der Türkei knapp durchgesetzt. Foto: Erik de Haan/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist. Stimmen, gesammelt von Diana Beck, Hannah Becker, Salah Abu Ein, Lea Frehse, Klara Miran Ipek, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub und Hauke weiterlesen…

Neue Regierung im Libanon: Gekommen um zu gehen

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Die libanesische Dreifaltigkeit (laut eigenem Verhalten): der ewige Parlamentspräsident Nabih Berri, der vor zwei Monaten vereidigte Staatspräsident Michel Aoun und der bald wiedergewählte Premierminister Saad al-Hariri. Foto: Lebanese Presidency (twitter.com/lbpresidency)

30 Ministerien für etwa 4,5 Millionen Staatsbürger*innen. Nur eine Frau im Kabinett, und das Ministerium für Frauenrechte leitet ein Mann. Die Regierungsbildung im Libanon scheint absurd, birgt jedoch Chancen – denn eigentlich hat das neue Kabinett nur eine Aufgabe. Von Christoph Dinkelaker und Bodo Straub.  

Sicher ist: Afghanistan ist es nicht

Von | | Afghanistan, Alsharq-Veranstaltung.

Besucher der interaktiven Aussstellung der Newsgroup Afghanistan. Foto: Katja Heinemann

Wenn die Bundesregierung ein Land für sicher erklärt – ist dann dort automatisch Frieden? Die Lage in Afghanistan und die Situation von Afghanen in Deutschland waren Thema einer Alsharq-e.V.-Veranstaltung am vergangenen Samstag. Dabei wurde deutlich: Es gibt viel zu tun – in doppelter Hinsicht.

Kuhhandel im Libanon: Das Ende der präsidentiellen Krise?

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq.

Michel Aoun scheint sich jenseits der 80 seinen Traum vom libanesischen Präsidentenamt zu erfüllen. Im Gegenzug soll Saad Hariri durch einen Kuhhandel Ministerpräsident werden. Über ein  „Erdbeben“, das die politische Lagerbildung ad absurdum führt, jedoch die eigentlichen Probleme des Libanon nicht tangieren wird. Aus Beirut von Bodo Straub und Christoph Dinkelaker

Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Erinnerungen und Ausblicke aus dem Libanon und aus Israel

Von | | Hizbollah, Israel, Libanon, Mashreq.

Es war ein Krieg mit Ansage – und doch waren alle Beteiligten überrascht, als er losbrach: Der „Juli-Krieg“, „34-Tage-Krieg“ oder eben der „Sechste arabisch-israelische Krieg“, der vor zehn Jahren im Sommer zwischen Israel und der Hisbollah wütete. Alsharq beleuchtet die Eskalation in einer Mini-Serie aus der Perspektive von Betroffenen im Libanon und in Israel.

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

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Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

Presseschau zu den Anschlägen in Paris: Terror hier – und dort

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Inspiriert von dem Künstler Jean Jullien und auf Forderung in den Sozialen Medien, die Anschläge in Beirut nicht zu vergessen, schuf Kristian Labak dieses Bild (C: @krustabred).

In den medialen Reaktionen aus der arabischen Welt, Israel und Iran auf die furchtbaren Anschläge in Paris wird viel Anteilnahme und Trauer deutlich. Dabei werden insbesondere die vermeintlichen Gründe kontrovers diskutiert und die Doppelmoral in Bezug auf die Bewertung und Verurteilung terroristischer Akte durch westliche Staaten beanstandet.

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

Von | | Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Oman, Palästina, Presseschau, VAE / Dubai, Wahlen.

Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern.