Worum es beim Konflikt im Jemen geht – Teil I

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Nach einem Luftangriff in Sanaa betrachtet ein Mann die Zerstörung. Bilder wie dieses kennt man inzwischen aus dem Jemen - die Hintergründe des Konflikts aber kaum. Foto: Almigdad Mojalli,VOA/Wikicommons (Public Domain)

Weit mehr als 10.000 Menschen sind im Krieg im Jemen schon gestorben. Oft gilt der nun schon mehrjährige Konflikt als Teil des saudisch-iranischen Streits um die Vorherrschaft im Nahen Osten. Die Risse im Jemen gehen aber tiefer. Hintergründe über ein Land, das Opfer seiner eigenen Machthaber und Geschichte ist. Von Andreas Vogl.

Stell Dir vor, es ist Kriegsende und kaum einer schreibt es – Fortsetzung der Presseschau zu 1967

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Der Krieg trieb die Menschen in der ganzen Welt auf die Straße. Links der Aufruf der jüdischen Dienstleistungsorganisation Bnai Britz für eine Demo in Hollywood, rechts der Bericht von Protesten gegen Nassers Rücktritt in Algerien. (Bnai Brith vom 9. Juni 1967/Al-Moudjahid vom 10. Juni 1967). Grafik: Tobias Pietsch

Arabische Medien bezichtigen die USA, in den Krieg von 1967 einzugreifen, glauben fest an einen zukünftigen Sieg über Israel und freuen sich über Nassers Rücktritt vom Rücktritt. Die Niederlage einzugestehen fällt schwer. Israels Botschaft in Moskau packt derweil Koffer. Der zweite Teil der historischen Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, weiterlesen…

Der Kriegsbeginn 1967 in der Nahost-Presse: Euphorie überall

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„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische Al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.

Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren – denn kaum jemand wusste, dass die arabischen Truppen zu dem Zeitpunkt schon so gut wie geschlagen waren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, Doron Gilad, Patrick Manolli, weiterlesen…

Gründe für die Krise um Katar – es geht nicht nur um Trump, Saudi-Arabien und Iran

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Von weiter weg betrachtet scheinen die Unterschiede nicht so bedeutend - aber tatsächlich erlebt Katar (der große Zipfel oben links) mit Saudi-Arabien (die Landmasse unten links), den Vereinigten Arabischen Emiraten (der Zipfel rechts) und Bahrain (die Insel über Katar) gerade eine ernste Krise. Nur scheinbar geht es um das Land unter den Wolken, Iran. Und Ägypten (nicht im Bild) mischt auch noch mit. Foto: Stuart Rankin/Flickr (cc-by nc 2.0)

Die diplomatische Krise auf der Arabischen Halbinsel spitzt sich zu. Ägypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain haben alle diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, aber die Allianz der Katar-Gegner auch höchst zerbrechlich, analysiert Parham Kouloubandi.

»A Friend for All«? Thoughts on Emirati Aid to the Middle East and Central Asia

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Photo: Danae Panissie.

Contextualized within the discussion on authoritarian persistence in the Middle East, this article depicts the UAE’s disbursement of foreign aid to partner countries in the Middle East and Central Asia. It discusses the political rationality and commercial calculations behind the donors’ motivation to deliver aid to whom and why, as well as the risks and weiterlesen…

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

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Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

Frauenwahlrecht in Saudi-Arabien: Ein historischer Sieg für die Gleichberechtigung?

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In den Kommunalwahlen am 12. Dezember 2015 wurden zum ersten Mal in der Geschichte Saudi-Arabiens Frauen als Wählerinnen und Kandidatinnen zugelassen. 20 Frauen errangen dabei Sitze in den zahlreichen kommunalen Bezirksräten. Doch die Euphorie dürfte verfrüht sein: Das Frauenwahlrecht scheint eher ein symbolisches Zugeständnis als ein Aufbruch in Richtung wahrer Gleichberechtigung. Von Maria J. Debre

Der Riad-Clan: Intrigen am saudischen Hof

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Brüder unter sich: Der verstorbene König Abdullah und sein Nachfolger Salman bin Abdulaziz Al Saud. Photo: Tribes of the World/Flickr (CC BY-SA 2.0)

Die erste Amtshandlung des neuen König Salman in Saudi Arabien nach dem Tod seines Vorgängers Abdullah im Januar 2015 war die Neuordnung und Verjüngung der Thronfolge. Zunächst als Signal für zukünftige Stabilität interpretiert, kamen erst später die eigentlichen Beweggründe des neuen Königs zu Tage: Die Machtkonsolidierung seines Familienclans. Von Maria Debre

Der Club der Monarchien – Saudi-Arabiens Kampf um den Erhalt der sunnitisch-royalen Vormachtstellung im Nahen Osten

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Bezeichnend: Auch US-Außenminister Kerry nimmt regelmäßig bei Treffen des Golfkooperationsrates teil. Photo: US Department of State/Wikimedia Commons

Der neue saudische König Salman versucht, das Bestehen der sunnitischen Königshäuser am Golf durch verstärkte Zusammenarbeit im Golfkooperationsrat zu sichern. Dieser „Club der Monarchien“ sieht sich vor allem von einem wiedererstarkten Iran bedroht. Doch auch der islamistische Terror, die zunehmende Öffnung der islamischen Gesellschaften durch internationale Vernetzung sowie der starke Ölpreisverfall stellen die Zukunft der weiterlesen…

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

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Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Ein Herz für Ägypten?! – Die Auswirkungen von Finanzhilfe aus dem Golf

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Mit saudischer Finanzhilfe wird ein Bild konstruiert: Hier vom gerade verstorbenen König Abdullah als Friedensnobelpreiskandidat. Foto: Abdulrahman Al-Zahrani (flickr, CC BY-NC-SA 2.0)

Seit dem sogenannten „Arabischen Frühling“ hat der Geldfluss aus den Monarchien der Golfregionen in andere arabische Staaten massiv zugenommen. Dabei geht es nicht vordergründig darum, der Bevölkerung bessere Lebensbedingungen zu bieten. Vielmehr werden dabei regionale Machtverhältnisse ausgehandelt, wie das Beispiel Ägypten eindrucksvoll belegt. Von Tobias Zumbrägel

Machtwechsel vorauszusehen!? – Die Thronfolgeregelung in Saudi-Arabien

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Eine alternde Riege der Nachkommen des Staatsgründers Abd al-Aziz ibn Saud regiert das Königreich Saudi-Arabien. Die Aufteilung der Familie in ein erzkonservatives und ein vorsichtig reformatorisches Lager verzögern den Machttransfer von den Söhnen Abd al-Aziz‘ zur Enkelgeneration. Der kommende Machtwechsel droht zu einer innen- und außenpolitischen Gefahr für das Königshaus zu werden. Von Norman Philipp

Omans ungewisse Zukunft – dem Sultanat droht eine Nachfolgekrise

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Sultan Qaboos bin Said, der absolute Herrscher des Omans, könnte schon bald an einem Krebsleiden versterben. Seine ungeregelte Nachfolge birgt die Gefahr eines Machtvakuums im Land, das Auswirkungen auf die Stabilität des Sultanats, das Machtgefüge auf der Arabischen Halbinsel und die aktuellen Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA haben könnte. Von Maria Debre

Saudische Delikatessen

Von | | Saudi-Arabien | 1 Kommentar

Saudi-Arabien: mehr als Wahhabismus und Öl - aber was? Photo: Wikipedia (CC)

Der offizielle „Kulturdialog“ ist ein heikles Feld. Effekthascherische Plattitüden konstruieren oft erst die Grenzen, die diese politischen Inszenierungen eigentlich zu überwinden vorgeben. Das war bei einer Veranstaltung zu Saudi-Arabien, über dessen Menschen wir gerne mehr erfahren hätten, leider auch nicht anders.