Alle Jahre wieder – Palästinensische Protestcamps gegen den Siedlungsbau

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Seit Mitte Januar protestieren palästinensische Aktivist_innen am Ostrand Jerusalems mit einem Protestcamp gegen das israelische Siedlungsprojekt E1. Noch 2013 erregte eine ähnliche Aktion, die Zeltstadt Bab al-Schams, die Aufmerksamkeit internationaler Medien. Heute ist die Problematik die gleiche, doch das Interesse gewichen. Warum?

Filmvorführung: Europa-Premiere von „Eyes of a Thief“ in Berlin

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Organisiert von Alsharq und der Friedrich-Ebert-Stiftung feiert der preisgekrönte palästinensische Film „Eyes of a Thief“ in Berlin Europa-Premiere. Ein Film über gesellschaftliche Zwänge, Liebe und Eifersucht – und das Leben unter der Besatzung, der die Protagonist_innen auf unterschiedlichste Weise begegnen.

Die Muslimbruderschaft in Ägypten – Demokraten unter Vorbehalt. Eine Rezension

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Der kometenhafte Aufstieg der ägyptischen Muslimbrüder nach dem Sturz Mubaraks 2011 faszinierte die Welt ebenso wie ihr tiefer Fall im Sommer 2013. Doch was verbirgt sich dahinter? In ihrem Werk „Die Muslimbruderschaft – Porträt einer mächtigen Verbindung“ macht Annette Ranko die Bruderschaft, ihre Geschichte und Programm einem breiten Publikum zugänglich. Eine Rezension von Henning Schmidt

Berichterstattung über Charlie Hebdo: Islam, Gewalt und das Problem der Kontextualisierung

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Auch nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo diskutieren Politiker, Journalisten und Experten: Kommt die Gewalt nun aus dem Islam, oder ist er eine Religion des Friedens? Aber statt solch oberflächliche Debatten zu führen, wäre es gewinnbringender, die Formen öffentlicher Kommunikation genauer zu betrachten. Von Nils Riecken

Zu Hause, Paris. Einsichten einer schwarzen Woche

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Demonstration nach Charlie Hebdo in Paris: "Freie Meinungsäußerung ist unsterblich" ist auf dem Plakat zu lesen

Das Attentat auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris beschäftigt die Menschen in Europa, ungeachtet ihres sozialen Hintergrundes – doch nur von Muslim_innen wird erwartet, sich klar zu distanzieren. Wie man sich fühlt als in Deutschland lebender Muslim zwischen Mitgefühl für die Opfer und Generalverdacht beschreibt aus einer sehr persönlichen Perspektive Mohamed Lamrabet.

Vier Jahre „Arabischer Frühling“: Die Frage nach der Hoffnung

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Vor vier Jahren löste Mohammed Bouazizi mit seiner Selbstverbrennung in Tunesien den „Arabischen Frühling“ aus. Die damalige Euphorie scheint mittlerweile verflogen, doch die Ereignisse seit Ende 2010 haben einen gewaltigen Wandel vollbracht: Sie haben Europäer und arabische Despoten gezwungen, sich mit den Menschen in der arabischen Welt neu auseinander zu setzen. Ein Kommentar.

„Eine Bankrotterklärung für den Journalismus“, Teil zwei – Christoph Reuter zur Syrien-Berichterstattung

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Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter berichtet im Gespräch mit Alsharq en Detail über die Schwierigkeiten der Berichterstattung und Recherche zu Syrien sowie die Herausforderung, mit dominanten Diskursen zu brechen. Angesichts der mangelnden Differenzierungsbereitschaft in der Medienlandschaft sei die deutsche Berichterstattung zu Syrien gescheitert.

„Eine Bankrotterklärung für den Journalismus“ – Christoph Reuter zu Berichterstattung zu Syrien

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Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter berichtet im Gespräch mit Alsharq en Detail über die Schwierigkeiten der Berichterstattung und Recherche zu Syrien sowie die Herausforderung, mit dominanten Diskursen zu brechen. Angesichts der mangelnden Differenzierungsbereitschaft in der Medienlandschaft sei die deutsche Berichterstattung zu Syrien gescheitert.

Bürger, Journalist? Erfahrungen eines ägyptischen Fotografen

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Als Fotograf erlebte Roger Anis Wut, Enthusiasmus und Alltag der Umstürze in Ägypten hautnah mit. Dieses Bild entstand im Juni 2013 in Kairo. Foto: Roger Anis (C)

Der zweite Tag der ägyptischen Präsidentschaftswahlen geht heute über die Bühne. Dann ist auch Roger Anis wieder im Einsatz. Der 27-jährige begann seine Arbeit als Fotojournalist in Kairo ein Jahr vor Beginn der Proteste gegen das Mubarak-Regime. Die politischen Ereignisse der vergangenen drei Jahre veränderten das Land, seine Arbeit und seinen persönlichen Werdegang. Im Interview weiterlesen…

Braucht Israel besondere „Erklärungspolitik“? Ein Interview mit Davidi Hermelin

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Werbung, die unter die Haut geht. Dieser Mann wirbt sogar in seinem Nacken für Israel. Foto: Tobias Pietsch (C)

Wie kaum ein anderes Land investiert Israel in staatliche Öffentlichkeitsarbeit, um ein positives Selbstbild im Ausland zu fördern. Hasbara, wörtlich „Erklärung“, ist der hebräische Begriff für diese Informationspolitik. Über Sinn und Inhalt des Konzepts spricht Davidi Hermelin, Leiter des Zentrums für Public Diplomacy und Hasbara.

„Unser München heißt Oslo“ – Interview mit dem Siedler-Aktivisten Elyakim Haetzni

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Die im Westjordanland nach 1967 errichteten israelischen Siedlungen gelten völkerrechtlich als illegal und stellen ein zentrales Hindernis für die Lösung des Nahostkonfliktes dar. Während der Status der Siedlungen von den Oslo-Verhandlungen prominent ausgespart wurde, sind sie in den vergangenen 20 Jahren stetig gewachsen. Durch die Siedlungen soll der jüdisch-israelische Anspruch auf das ganze Land zwischen weiterlesen…

„Oslo war ein Versagen der Palästinenser“ – Interview mit dem palästinensischen Intellektuellen Ghasub Nasser

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Der Ingenieur Ghasub Nasser gehört keiner palästinensischen Partei an, sondern dem intellektuellen Selbstverständnis nach nur der „säkular, demokratischen, unparteiischen Fraktion Palästina“. Der lutheranische Christ engagiert sich seit Jahrzehnten für die Befreiung Palästinas und lehnte daher den Oslo-Prozess von Anfang an ab. Die Lebenssituation der meisten Palästinenser hat sich mit Oslo verschlechtert. Nasser hat dies vorausgesehen weiterlesen…

20 Jahre Oslo: Stärke zeigen, um sicher sein zu können – Interview mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Megged

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Aharon Megged, der mehr als 30 Bücher schrieb, ist einer der berühmtesten Autoren Israels. Seine dezidierte Meinung zum Nahost-Konflikt weicht von der vieler linksliberaler Schriftsteller-Kollegen ab, findet dafür aber viel Anklang im israelisch-jüdischen Mainstream. Im Angesicht der anhaltenden arabischen Bedrohung müsse Israel militärische Stärke demonstrieren, um weiter als Staat bestehen zu können, so Megged im weiterlesen…