Auf Tauchgang

Von | | Ägypten, Gesellschaft, Im Fokus | Kein Kommentar

Das einstige Zuhause von Mazen Alaa El-Dins Familie ist vor 50 Jahren im Nil versunken. Aus politischer Überzeugung zog es den jungen Mann vor anderthalb Jahren aus Kairo zurück in den Süden Ägyptens. Zwischen Folklore und Kommerz sucht er, was von seiner Heimat in Nubien übrig geblieben ist – und seinen Platz darin. Von Anna-Theresa Bachmann

Den Krieg auf der Brust: Die politische Naivität weißer Startups

Von | | Debatten, Gesellschaft, Kolumne, Kultur | Kein Kommentar

Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

„All Sizes All Conflicts“ – Mit diesem Slogan warb das Berliner Modelabel WARWEAR für mit den Flaggen von Kriegsparteien bedruckte Pullover. Ein Sturm der Kritik brach los, die Online- Auftritte wurden innerhalb weniger Stunden vom Netz genommen. Was wir von den Fehlern dieses Start-Ups lernen können, verrät Kolumnistin Moshtari Hilal.

Verlorene Herzen

Von | | Bildung, Debatten, Gesellschaft, Kolumne | 4 Kommentare

Daniel Walter, Kolumnist und Vorstandsmitglied bei Alsharq, ist freier Autor mit Sitz in Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

„Warum ausgerechnet diese Region?“ Diese Frage begleitet eine Person mit Studien- und Arbeitsschwerpunkt Westasien und Nordafrika unentwegt. Daniel Walter über die Region als Fetisch alter Orientalisten-Männer und Abenteuerspielplatz deutscher Bionade-Kinder.

„Meinungsfreiheit ist die DNA unserer Sendung“ – Interview mit „Shababtalk“-Moderator Jaafar Abdul Karim

Von | | Debatten, Deutschland, Gesellschaft | Kein Kommentar

Diskussion in Bizerte, Tunesien zum Thema: Warum wollen junge Leute Tunesien verlassen? Copyright Deutsche Welle.

Jaafar Abdul Karim moderiert Shababtalk (Deutsche Welle Arabic), die erfolgreichste Sendung für junge Leute in arabischen Ländern. Darin diskutiert er mit jungen Menschen kritisch über gesellschaftliche und politische Themen in Westasien, Nordafrika und Europa. Mitunter erntet auch die Sendung selbst dafür Kritik. Ein Interview von Jan Altaner.

Von der Un-Zufälligkeit des Schönen: Wie koloniale Ideale unsere Schönheitsvorstellungen bis heute bestimmen

Von | | Debatten, Gesellschaft, Kolumne | 1 Kommentar

Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Koloniale und rassistische Ideale prägen noch immer viele unserer Vorstellungen vom Schönen am Menschen. Der Vorzug von weißer oder heller Haut vor dunklerer Haut, vor allem in ehemaligen Kolonien, ist nur ein Beispiel für die Internalisierung kolonialer Schönheitsideale. Kosmetische Produkte und Eingriffe führen den Mythos der schönen Europäer*innen fort. Von Moshtari Hilal.

Braune Körper leiden nicht: Was die NSU-Morde mit Ost-Ghouta verbindet

Von | | Debatten, Deutschland, Gesellschaft, Kolumne | Kein Kommentar

Daniel Walter, Kolumnist und Vorstandsmitglied bei Alsharq, ist freier Autor mit Sitz in Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Der Krieg des syrischen Regimes und seiner Verbündeten gegen die Zivilbevölkerung ist der am besten dokumentierte Massenmord seit dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland ist das öffentliche Interesse dennoch stetig gesunken. Dies hängt auch mit der Art und Weise zusammen, wie Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte ausgegrenzt werden, schreibt Daniel Walter.

Warum das syrische Regime Ost-Ghouta so hart bekämpft und wie es nun weitergehen könnte

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Heute ist nur noch Zerstörung, wo einst das fruchtbare Gebiet rund um Damaskus war. Foto: The White Helmets auf Twitter, 9. Februar 2018. https://twitter.com/SyriaCivilDef/status/961954749867347968

Die militärische Eskalation in Ost-Ghouta erreicht immer neue Dimensionen. Doch warum trifft der Konflikt gerade die östlichen Vororte von Damaskus so hart? Warum wurde der Widerstand hier so unerbittlich, und was bedeutet das für den weiteren Verlauf der Kämpfe? Ein historischer Abriss und fünf Szenarien für die nächsten Wochen. Von Eva Tepest.

„Wir wussten davon, aber konnten es nicht glauben“ – Zu den Protesten in Iran

Von | | Gesellschaft, Im Fokus, Iran, Wirtschaft | Kein Kommentar

Es passt ins Bild der aktuellen Proteste, dass dies das einzig frei verfügbare Foto dazu ist - bezeichnenderweise ist aber seine Echtheit unklar. Angeblich zeigt es Proteste in Kermanshah am 29. Dezember 2017. Foto: Voice of America/Wikicommons (Public Domain, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:29_December_2017_protests_in_Kermanshah,_Iran_(full).jpg)

Die jüngsten Proteste in Iran sind vor allem das Werk ärmerer Menschen aus der Peripherie. Angehörige der wohlhabenderen Schichten hat die Dynamik dagegen überrascht. Die Bewegung hat ihre Ursachen in den wirtschaftlichen Realitäten Irans und den politischen Gräben, die das Land entlang sozialer Schichten durchziehen. Eine Analyse von Babak Arzani.