“Vandalemanya”: In der Türkei festgenommene Fotojournalisten im Interview

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Eines der letzten Fotos vor der Festnahme: Kurdische Demonstranten setzen in Diyabakir selbstgebaute Barrikaden in Flammen. Foto: Ruben Neugebauer (C)

Drei junge deutsche Fotojournalisten, die vergangene Woche von der türkischen Polizei festgenommen worden waren, sind wieder frei. Sie hatten die Proteste in der kurdischen Metropole Diyarbakir zu dokumentieren versucht. Alsharq traf die drei in Berlin. Sie berichten von der Haft und dem Wiederaufflammen des kurdisch-türkischen Konflikts.

“Eine Bankrotterklärung für den Journalismus”, Teil zwei – Christoph Reuter zur Syrien-Berichterstattung

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Demonstration pro-revolutionärer Aktivist_innen in Elend Kobani in der Provinz Aleppo im April 2012. Christoph Reuter zu internationalen Medien: "Wenn ich nach Lektüre gehen würde, so hätte ich das Gefühl, alle lokalen Räte seien zusammengebrochen und es gibt nur noch Chaos und Zustände wie in Somalia.
Aber dann ist man drin und sieht, es gibt sie immer wieder oder es gibt sie immer noch." Bild: Freedom House / Flickr. CC-BY

Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter berichtet im Gespräch mit Alsharq en Detail über die Schwierigkeiten der Berichterstattung und Recherche zu Syrien sowie die Herausforderung, mit dominanten Diskursen zu brechen. Angesichts der mangelnden Differenzierungsbereitschaft in der Medienlandschaft sei die deutsche Berichterstattung zu Syrien gescheitert.

“Eine Bankrotterklärung für den Journalismus” – Christoph Reuter zu Berichterstattung zu Syrien

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C. Reuter in Nord-Syrien im Sommer 2012 (Foto: privat)

Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter berichtet im Gespräch mit Alsharq en Detail über die Schwierigkeiten der Berichterstattung und Recherche zu Syrien sowie die Herausforderung, mit dominanten Diskursen zu brechen. Angesichts der mangelnden Differenzierungsbereitschaft in der Medienlandschaft sei die deutsche Berichterstattung zu Syrien gescheitert.

Mein Fazit nach drei Jahren Afghanistan: engagiert bleiben!

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Deutsche Polizisten als Ausbilder im Einsatz in Afghanistan. Foto: isafmedia (CC)

Hastig zogen die Koalitionsmächte 2001 in den Krieg gegen Afghanistans Taliban. Den Aufbau eines neuen Staatswesens sollen dort auch ausländische Entwicklungshelfer_innen und Berater_innen vorantreiben. Kristin Höltge arbeitete über drei Jahre für die GIZ in Kabul. Ein frustrierender Job? Nicht, wenn man sich realistische Ziele setzt, erklärt sie im Alsharq-Interview.

Bürger, Journalist? Erfahrungen eines ägyptischen Fotografen

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Als Fotograf erlebte Roger Anis Wut, Enthusiasmus und Alltag der Umstürze in Ägypten hautnah mit. Dieses Bild entstand im Juni 2013 in Kairo. Foto: Roger Anis (C)

Der zweite Tag der ägyptischen Präsidentschaftswahlen geht heute über die Bühne. Dann ist auch Roger Anis wieder im Einsatz. Der 27-jährige begann seine Arbeit als Fotojournalist in Kairo ein Jahr vor Beginn der Proteste gegen das Mubarak-Regime. Die politischen Ereignisse der vergangenen drei Jahre veränderten das Land, seine Arbeit und seinen persönlichen Werdegang. Im Interview weiterlesen…

Braucht Israel besondere „Erklärungspolitik“? Ein Interview mit Davidi Hermelin

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Werbung, die unter die Haut geht. Dieser Mann wirbt sogar in seinem Nacken für Israel. Foto: Tobias Pietsch

Wie kaum ein anderes Land investiert Israel in staatliche Öffentlichkeitsarbeit, um ein positives Selbstbild im Ausland zu fördern. Hasbara, wörtlich „Erklärung“, ist der hebräische Begriff für diese Informationspolitik. Über Sinn und Inhalt des Konzepts spricht Davidi Hermelin, Leiter des Zentrums für Public Diplomacy und Hasbara.

Ägypten nach Mubarak: “Wir wollten auch etwas tun, das war allen klar”

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Die gesellschaftspolitische Debatte um die ägyptische Revolution bleibt nicht allein auf Ägypten beschränkt. Studierende der Universität Hamburg engagieren sich zum Beispiel im Verein „liqa“ („Begegnung“). Sie bieten Workshops für demokratische Partizipation und Medien in Ägypten und Tunesien an. Alsharq sprach mit Katharina Mennrich über die Herausforderungen für die Arbeit des Vereins.

Ägypten: wer das Sagen hat

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Deutsche Welle: Shabab Talk vom 5. November 2013

Diese Woche wurde auf der Deutschen Welle Arabic der „Shabab Talk“ ausgestrahlt, eine politische Diskussionsrunde, zu der auch Alsharq eingeladen war. Der Verlauf der Diskussion gibt einen guten Einblick in die gegenwärtigen Verhältnisse in Ägypten – vor allem, weil sie zeigt, wer mit welchen Themen die Auseinandersetzung bestimmt.

„Unser München heißt Oslo“ – Interview mit dem Siedler-Aktivisten Elyakim Haetzni

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Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

Die im Westjordanland nach 1967 errichteten israelischen Siedlungen gelten völkerrechtlich als illegal und stellen ein zentrales Hindernis für die Lösung des Nahostkonfliktes dar. Während der Status der Siedlungen von den Oslo-Verhandlungen prominent ausgespart wurde, sind sie in den vergangenen 20 Jahren stetig gewachsen. Durch die Siedlungen soll der jüdisch-israelische Anspruch auf das ganze Land zwischen weiterlesen…

„Oslo war ein Versagen der Palästinenser“ – Interview mit dem palästinensischen Intellektuellen Ghasub Nasser

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Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

Der Ingenieur Ghasub Nasser gehört keiner palästinensischen Partei an, sondern dem intellektuellen Selbstverständnis nach nur der „säkular, demokratischen, unparteiischen Fraktion Palästina“. Der lutheranische Christ engagiert sich seit Jahrzehnten für die Befreiung Palästinas und lehnte daher den Oslo-Prozess von Anfang an ab. Die Lebenssituation der meisten Palästinenser hat sich mit Oslo verschlechtert. Nasser hat dies vorausgesehen weiterlesen…

20 Jahre Oslo: Stärke zeigen, um sicher sein zu können – Interview mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Megged

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Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

Aharon Megged, der mehr als 30 Bücher schrieb, ist einer der berühmtesten Autoren Israels. Seine dezidierte Meinung zum Nahost-Konflikt weicht von der vieler linksliberaler Schriftsteller-Kollegen ab, findet dafür aber viel Anklang im israelisch-jüdischen Mainstream. Im Angesicht der anhaltenden arabischen Bedrohung müsse Israel militärische Stärke demonstrieren, um weiter als Staat bestehen zu können, so Megged im weiterlesen…

“Politik ist ein schmutziges Geschäft” – Interview mit dem Generalsekretär der palästinensischen Regierung Dr. Fawaz Akel

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Fawaz Akel (Mitte) an der Al Najah Universität in Nablus, 2009. Foto: Henk Eijkman (CC)

Die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland ist seit bald fünf Monaten ohne vereidigte Regierung. Im Übergangskabinett laufen seit Juni die Fäden der Politik bei Dr. Fawaz Akel zusammen. Alsharq sprach in Nablus mit dem neuen Generalsekretär der Regierung, der sich mit Stolz einen Technokraten nennt.