“Vandalemanya”: In der Türkei festgenommene Fotojournalisten im Interview

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Eines der letzten Fotos vor der Festnahme: Kurdische Demonstranten setzen in Diyabakir selbstgebaute Barrikaden in Flammen. Foto: Ruben Neugebauer (C)

Drei junge deutsche Fotojournalisten, die vergangene Woche von der türkischen Polizei festgenommen worden waren, sind wieder frei. Sie hatten die Proteste in der kurdischen Metropole Diyarbakir zu dokumentieren versucht. Alsharq traf die drei in Berlin. Sie berichten von der Haft und dem Wiederaufflammen des kurdisch-türkischen Konflikts.

Der Große Krieg in den Meerengen: Die islamische Welt im Konflikt der Jahre 1914 bis 1918

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Britisch-indische Soldaten bei ihrem Vormarsch durch Palästina, 1917. Bild: WikiCommons/ American Colony (Jerusalem). Photo Dept.

Der Erste Weltkrieg war mehr als ein europäischer Konflikt. Gekämpft wurde auch vom Kaukasus bis nach Ostafrika, Auswirkungen waren in Algerien ebenso spürbar wie in Iran. Im Auge des Sturms befand sich eine europäische Großmacht mit einem Kalifen an der Spitze: das Osmanische Reich. Der zweite Teil unserer kleinen Serie zum ersten Weltkrieg im Nahen weiterlesen…

Irans Mann im Hintergrund: al-Quds-Kommandeur Qassem Suleimani

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Iranische Streitkräfte. Bild: SaFoXy / Flickr 2012 (CC BY-ND 2.0)

Er kämpfte gegen die irakische Armee im Iran-Irak-Krieg, arbeitete gegen Drogenkartelle an der iranisch-afghanischen Grenze und koordiniert bewaffnete Zellen in Syrien: Qassem Suleimani, Brigadegeneral und Kommandeur der berüchtigten iranischen al-Quds-Einheit, hält seit mehr als zwei Jahrzehnten an verschiedensten Fronten die Fäden in der Hand. Unter Geheimdienstexperten und in diplomatischen Kreisen gilt er als Top-Stratege des weiterlesen…

Der libysche Dominoeffekt: Die Krisenherde Nordafrika und Nahost vor dem Ersten Weltkrieg

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Schützengraben in der Oase: Italienische Soldaten in Libyen, 1911. Bild: wikipedia (CC)

Wo begann der Erste Weltkrieg? In Sarajevo, werden die meisten wohl antworten. Der Mord an Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich und seiner Frau am 28. Juni 1914 in der bosnischen Stadt gilt allgemein als Auslöser des Großen Krieges. Kaum jemand würde wohl Libyen als die Lunte ansehen, die das Pulverfass der europäischen Mächterivalitäten in Brand weiterlesen…

Wider den Tweet – Warum die Sperrung von Twitter und YouTube Erdoğan nicht schwächt

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Weithin untersagt, aber nicht minder wichtig: Proteste über soziale Medien in der Türkei. Photo: Wikimedia

Am 1. Mai veröffentlichte die amerikanische Nichtregierungsorganisation Freedom House ihr Ranking zur globalen Pressefreiheit. Die türkische Pressefreiheit wurde zum ersten Mal von „teilweise frei“ auf den Status „nicht frei“ degradiert. Trotz der anhaltenden Proteste sowie der Sperrung von Twitter und YouTube wurde die Regierung Erdoğans jedoch zeitgleich mit einem Erdrutschsieg im Amt bestätigt. Wie das? weiterlesen…

R4BIA – Eine Counter-Revolte unter türkischen Vorzeichen

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Eine Protestveranstaltung in Istanbul in Solidarität mit den Putsch-Gegnern in Ägypten vom 17. August 2013. Bild: Bünyamin Salman/Flickr (CC).

Das Massaker von Rabaa al-Adaweyya einen Monat nach dem Sturz des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi am 3. Juli 2013 rief eine neue Welle des Aufbegehrens ins Leben – die Counter-Revolte „R4bia“ entstand. Diese Gegenbewegung zum Militärputsch hat große Teile ihrer stärksten Anhänger nicht etwa in Ägypten, sondern im türkischen „Brudervolk“. Die Regierung dort versucht, diese weiterlesen…

Quo vadis Zypern? Showdown auf der Insel

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Die "Green Line" in Nikosia, die Zypern in zwei politische Entitäten teilt. Nikosia besitzt den Status als letzte geteilte Hauptstadt der Welt. Bild: Peter Collins (CC BY-SA 2.0)

Seit 1974 verläuft mitten durch Zypern eine Demarkationslinie, welche die Insel in zwei Sektoren teilt – die völkerrechtlich anerkannte griechische Republik Zypern im Süden und die isolierte türkische Republik Nordzypern. Seit vergangenem Monat verhandeln die Vertreter beider Gruppen wieder einmal über die Wiedervereinigung des Inselstaates. Diesmal jedoch mit einer realen Chance auf die Verwirklichung des weiterlesen…

Alsharq-Reisen 2014: Jordanien, Israel & Palästina und Iran

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Alsharq Reise

Liebe Leserinnen und Leser, die Vorbereitungen auf die Alsharq-Reisesaison 2014 gehen in die heiße Phase. Neben unserem Klassiker Israel & Palästina (20. April bis 2. Mai) stehen im kommenden Halbjahr erstmals Jordanien (10. bis 20. April) und Iran (30. Mai bis 13. Juni) auf der Liste unserer Reiseziele. Hier kommt Ihr zu den Ausschreibungen. Zum weiterlesen…

»Ich bin verrückt nach Hosein!« – Moharram und Aschura in Teheran

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Im strömenden Regen hebt der Rezitator zum dramatischen Schlusspunkt eines schiitischen Passionsspiels (ta‘ziye) über das Martyrium Abo 'l-Fazels, Imam Hoseins Bruder und Bannerträger, an. Photo vom 13.11.2013: © Christian Funke

Aschura – für Schiiten im Iran und in der ganzen Welt Tag des Gedenkens an die Schlacht von Kerbela, als Hosein und seine Begleiter einer feindlichen Übermacht erlagen. 1333 Jahre später ist in Teheran die Erinnerung immer noch lebendig – und dient oft als Anlass zu Flirts und politischen Diskussionen. Ein Bericht von Christian Funke.

Irans diplomatische Offensive: Chance oder Gefahr für den Mittleren Osten?

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EU Vertreterin Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif Anfang November in Genf. Foto: European External Action Service (CC)

Das Tempo, mit dem die Nuklearverhandlungen zwischen den EU3+3 und dem Iran zurzeit voranschreiten, wirkt nach Jahren des Stillstandes und nur wenige Monate nach Rouhanis Wahl erstaunlich. Während der letzten Atomgespräche in Genf stand man gar kurz vor einer Übereinkunft. Die Medienaufmerksamkeit ist groß, doch stellt sich auch die Frage, welche Folgen eine Vereinbarung für weiterlesen…

Rouhanis Iran: zwischen Hoffnung und Resignation

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presidente

Hassan Rouhani muss als Präsident der Islamischen Republik Iran neue Hoffnung in seinem Land stiften. Dafür versucht er, das Volk mit dem Staat wieder zu versöhnen, indem er seine Regierung anhält, zuverlässig zu arbeiten. Erfolgreich machen könnte ihn am Ende, dass viele Menschen den Glauben an grundsätzliche Veränderungen verloren haben. Ein Gastbeitrag von Friedrich Schulze.

Rouhanis Signale an den Westen – Zeichen der Entspannung?

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Irans Außenminister Zarif versuchte sich in Twitter-Diplomatie. Grafik: 'All the Power to the People' (flickr CC)

Mit der Ernennung Mohammed Javad Zarifs zum neuen Chefunterhändler des iranischen Atomprogramms und Außenminister in Personalunion wie auch der Berufung Ali Shamkhanis zum neuen Sekretär des iranischen Sicherheitsrates sind die wichtigsten Personalentscheidungen Präsident Rouhanis vorerst abgeschlossen. Rouhani sendet damit ein Signal für die Bereitschaft zur Entspannung der Beziehungen an den Westen und die Golfstaaten. Die weiterlesen…

Presseschau zum Sturz Mursis: “Ägypten droht die Militärdiktatur”

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Plakat bei den Anti-Mursi-Demonstrationen vergangene Woche. Foto: Schluwa Sama

Nicht nur in Europa, auch im Nahen Osten sind sich die Zeitungen uneins, was die Ereignisse in Ägypten nun bedeuten. Während manche einen Bürgerkrieg oder eine zu große Macht für das Militär befürchten, sehen die anderen das Volk als Sieger und Mursis Sturz als Fortführung der Revolution von 2011. Eine Presseschau von Christoph Dinkelaker, Lea weiterlesen…

Wohin steuert der Iran unter Hassan Rouhani? Politische Analyse eines „Mannes der Mitte“

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Unterstützer Rouhanis bei einer Kundgebung vor den Wahlen. Foto: CC Tabarez2

Die Islamische Republik hat einen neuen designierten Präsidenten. Wahlsieger Hassan Rouhani ist weder radikaler Gefolgsmann Khameneis noch Vertreter des neokonservativen Lagers um den bisherigen Präsidenten Ahmadinejad. Rouhanis Sieg ist ein Erfolg des Reformlagers, das doch die vergangenen Jahre im politischen Koma lag – schließlich stehen mit Mir Housain Mussawi und Mehdi Karubi führende Reformer der Wahl weiterlesen…

Presseschau zur Wahl von Hassan Rouhani: „Der Iranische Frühling wird konservativ“

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Rouhani nach dem Wahlsieg. Quelle: Taylor Marsh Blog

Überraschung und Skepsis – das sind die Reaktionen in arabischen und israelischen Zeitungen auf den Ausgang der Präsidentschaftswahl im Iran. Die wichtigste Aufgabe des neuen Präsidenten Hassan Rouhani sei es, die Beziehungen zu den Nachbarstaaten zu verbessern, fordern die Kommentatoren. Wunderdinge solle aber niemand von dem neuen Mann in Teheran erwarten. Eine Presseschau mit Stimmen aus weiterlesen…