Presseschau zum Atom-Deal: „Kein Blankoscheck für politischen Irrsinn“

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Das "erfolgreiche" Ende der Verhandlungen wurde am 14. Juli in Wien verkündet - die Konsequenzen für die Region dagegen werden noch kontrovers diskutiert. Photo: Österreichisches Außenministerium (CC BY 2.0)

Die Tragweite des Abkommens wird in den Medien des Nahen und Mittleren Ostens heiß diskutiert. Vor allem die geopolitische Dimension treibt die Kommentatoren um. Dabei sind sie sich einzig darin einig, dass die Machtverhältnisse in der Region durch den Akkord weitläufig umgekrempelt werden können.

Iran – das Ende der Isolation ist nahe

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Gibt die Richtung vor: Irans Präsident Hassan Rouhani, hier bei einem Treffen mit EU-Offiziellen im September 2014. Foto: Europeancouncil (Flickr - CC BY-NC-ND 2.0).

Der Atomdeal steht im Groben; womöglich wird am heutigen Freitag eine Vorbereitungsphase zu seiner Umsetzung verkündet. Damit kommt Iran seinem erklärten Ziel näher, bis 2020 seinen Platz als islamisch-moderne Regionalmacht zu sichern. Doch noch ist die Hoffnung unter den Iranern vage, dass nun die Annäherung an den jahrzehntelangen Erzfeind Wirklichkeit werden soll. Von Friedrich Schulze weiterlesen…

Acculturation of Iranian Merchants and Refugees in Hamburg

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German-Iranians support the "Team Melli" during the 2006 World Cup. Foto: SAVV/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

There are many Iranians in Germany, especially Hamburg, and they all left Iran for different reasons: Some families, mostly merchants, have been living here for decades. Others fled Iran in the course of the Islamic Revolution. How does this affect their sense of belonging and their identities, especially since they all experienced different political circumstances? weiterlesen…

Iran startet Atomendlager-Suche

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Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: „Frankreich im Krieg“

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"Je suis Charlie" - Titelseite der libanesischen Tageszeitung "al-Mustaqbal" am 9. Januar 2015. Foto: Screenshot

Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

Das Patt von Wien – Welche Perspektive bleibt für die zukünftigen Nuklearverhandlungen mit Iran?

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Die Gespräche gehen weiter - US-Außenminister John F. Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohamed Javad Zarif bei Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Foto: US Department of State.

Die letzte Runde in den Nuklearverhandlungen zwischen den P5+1 und Iran in Wien hat lediglich zu einer erneuten Verlängerung der Genfer Zwischenvereinbarung bis Juli 2015 geführt. Der allseitig betonte Optimismus der Verhandlungspartner kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Zweifel an einem positiven Ausgang zuzunehmen scheinen. Von Bernd Hollerbein

Irans Mann im Hintergrund: al-Quds-Kommandeur Qassem Suleimani

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Iranische Streitkräfte. Bild: SaFoXy / Flickr 2012 (CC BY-ND 2.0)

Er kämpfte gegen die irakische Armee im Iran-Irak-Krieg, arbeitete gegen Drogenkartelle an der iranisch-afghanischen Grenze und koordiniert bewaffnete Zellen in Syrien: Qassem Suleimani, Brigadegeneral und Kommandeur der berüchtigten iranischen al-Quds-Einheit, hält seit mehr als zwei Jahrzehnten an verschiedensten Fronten die Fäden in der Hand. Unter Geheimdienstexperten und in diplomatischen Kreisen gilt er als Top-Stratege des weiterlesen…

»Ich bin verrückt nach Hosein!« – Moharram und Aschura in Teheran

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Im strömenden Regen hebt der Rezitator zum dramatischen Schlusspunkt eines schiitischen Passionsspiels (ta‘ziye) über das Martyrium Abo 'l-Fazels, Imam Hoseins Bruder und Bannerträger, an. Photo vom 13.11.2013: © Christian Funke

Aschura – für Schiiten im Iran und in der ganzen Welt Tag des Gedenkens an die Schlacht von Kerbela, als Hosein und seine Begleiter einer feindlichen Übermacht erlagen. 1333 Jahre später ist in Teheran die Erinnerung immer noch lebendig – und dient oft als Anlass zu Flirts und politischen Diskussionen. Ein Bericht von Christian Funke.

Irans diplomatische Offensive: Chance oder Gefahr für den Mittleren Osten?

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EU Vertreterin Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif Anfang November in Genf. Foto: European External Action Service (CC)

Das Tempo, mit dem die Nuklearverhandlungen zwischen den EU3+3 und dem Iran zurzeit voranschreiten, wirkt nach Jahren des Stillstandes und nur wenige Monate nach Rouhanis Wahl erstaunlich. Während der letzten Atomgespräche in Genf stand man gar kurz vor einer Übereinkunft. Die Medienaufmerksamkeit ist groß, doch stellt sich auch die Frage, welche Folgen eine Vereinbarung für weiterlesen…

Rouhanis Iran: zwischen Hoffnung und Resignation

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presidente

Hassan Rouhani muss als Präsident der Islamischen Republik Iran neue Hoffnung in seinem Land stiften. Dafür versucht er, das Volk mit dem Staat wieder zu versöhnen, indem er seine Regierung anhält, zuverlässig zu arbeiten. Erfolgreich machen könnte ihn am Ende, dass viele Menschen den Glauben an grundsätzliche Veränderungen verloren haben. Ein Gastbeitrag von Friedrich Schulze.