Gegenwartskunst: Globalisiert, aber nicht universell

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Stigma. Morteza Pourhusseini, 2014.

Der Begriff Gegenwartskunst versucht, Kunstschaffende weltweit auf einem einheitlichen Fundament zu vereinen. Zwei KünstlerInnen aus Iran, die aktuell am Hamburger Kulturfestival „Wundern über tanawo’“ teilnehmen, stellen aber fest: Zwar beeinflusst sich die gesamte Kunstwelt stets gegenseitig, doch der Einfluss des Westens auf nicht-westliche KünstlerInnen ist groß. Von Corinna Sahl und Marie Michalke

Theater in Iran: Was bleibt, ist der Wandel

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Die Eimerdusche ist ein wiederkehrendes Motiv der Reinigung und des Vergessens im performativen Theaterstück "Sāl Sāniye" des iranischen Regisseurs Hamid Pourazari. Foto: Fatemeh Arabi.

Das iranische Theater stand stets unter dem Einfluss des „Westens“ – und doch hat es in den letzten Jahren eine starke Eigendynamik entwickelt. Getragen von einer jungen Generation ist es, so die iranische Schauspielerin Saeide Niazkhani, zu einem Leitmedium politischer und sozialer Themen in Iran geworden. Von Corinna Sahl und Marie Michalke.

„Wir wussten davon, aber konnten es nicht glauben“ – Zu den Protesten in Iran

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Es passt ins Bild der aktuellen Proteste, dass dies das einzig frei verfügbare Foto dazu ist - bezeichnenderweise ist aber seine Echtheit unklar. Angeblich zeigt es Proteste in Kermanshah am 29. Dezember 2017. Foto: Voice of America/Wikicommons (Public Domain, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:29_December_2017_protests_in_Kermanshah,_Iran_(full).jpg)

Die jüngsten Proteste in Iran sind vor allem das Werk ärmerer Menschen aus der Peripherie. Angehörige der wohlhabenderen Schichten hat die Dynamik dagegen überrascht. Die Bewegung hat ihre Ursachen in den wirtschaftlichen Realitäten Irans und den politischen Gräben, die das Land entlang sozialer Schichten durchziehen. Eine Analyse von Babak Arzani.

„Afro-Iran“ von Mahdi Ehsaei – Zur Geschichte und Gegenwart schwarzer Menschen in Iran

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Eine Gruppe von Kindern in der südiranischen Hafenstadt Bandar Abbas Foto: Mehdi Ehsaei

Jahrhundertelang prägte der Handel zwischen Persischem Golf, Ostafrika und Indischem Ozean die jeweiligen Küstenregionen. In den südlichen Provinzen Irans leben die Nachkommen afrikanischer EinwandererInnen, ihr kulturelles Erbe lebt unter anderem in Musik und Tanz weiter. Mehdi Ehsaei hat einige von ihnen für ein Fotoprojekt porträtiert. Von Daniel Walter

„Ein präventiver Putsch“ – Reaktionen aus dem Nahen und Mittleren Osten auf die Ereignisse in Saudi-Arabien

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Ein Sandsturm, der vor einigen Tagen über Saudi-Arabien hinwegfegte. Das Symbol war einfach zu passend, als dass wir ein anderes Bild hätten nehmen können... Foto: Antti Lipponen/Flickr (https://flic.kr/p/ZT8mqW), Lizenz: cc-by 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Ein Premier tritt zurück, Prinzen werden verhaftet, eine Rakete fliegt nach Riad: Der Nahe und Mittlere Osten hat eine turbulente Woche hinter sich. Die Reaktionen darauf sind besorgt, euphorisiert – und humorvoll. Von Aisha Abdelrahman, Diana Beck, Maximilian Ellebrecht, Sara Osman, Bodo Straub, Andreas Vogl und Susana Zickert.

Alsharq-Veranstaltung: „Teheran – Metropole am Limit?“

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Sharqistin Amina Nolte führte ins Thema ein. Foto: Christoph Dinkelaker

Probleme wie steigende Mieten, Umweltverschmutzung oder soziale Ungleichheit stellen Metropolen weltweit vor ähnliche Probleme. In einer Veranstaltungsreihe beleuchtet Alsharq exemplarische Fälle aus der Region. Die Auftaktveranstaltung beschäftigte sich mit der iranischen Hauptstadt Teheran – eine junge Metropole, die dennoch bereits gravierende Umwälzungen erlebt hat.

Presseschau zur Bundestagswahl: Auch im Nahen Osten sorgt man sich wegen der AfD

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Deutschland hat gewählt - und im Nahen Osten ist man verunsichert. Foto: Marco Verch/Flickr, "Briefwahl 2017" (https://flic.kr/p/Xw5ij4, Lizenz: cc-by 2.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Erleichterung über Merkels Sieg, Befremden über die Rechtspopulisten – so die meisten Pressereaktionen im Nahen Osten auf die deutschen Wahlen. Stimmen aus Tunesien, Ägypten, Libanon, Iran, Israel und Türkei, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub, Susana Zickert und Klara.

Presseschau zur Wahl Macrons: Der Nahe Osten ist erleichtert bis entzückt

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Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Amina Nolte, Maryam Roosta und Hauke Waszkewitz.

Über die Radikalität der Zeichen – „Bodytext“ von Modjgan Hashemian

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Graffiti ist auch und gerade im Nahen Osten eine wichtige Form des Protests und Zeichen für den Versuch, die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Doch sie sind auch gefährlich – denn wer bestimmt schon, was Symbole und Slogans bedeuten? Die Choreografin Modjgan Hashemian hat am Maxim Gorki Theater ein Stück zu dieser Frage inszeniert. Von Daniel Walter.

„Rückkehr von Uncle Sam!“ Reaktionen junger Menschen auf Donald Trump

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Solidarität mit Muslimen: Eine Demonstration in Minneapolis gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Auch junge Menschen im und aus dem Nahen Osten sind schockiert. Foto: Flickr/Fibonacci Blue, https://flic.kr/p/QXFyqo, CC-BY-2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.

Was denken eigentlich junge Menschen im und aus dem Nahen Osten über die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA? Sie sind jedenfalls deutlich kritischer als die Medien und Politiker aus ihren Ländern. Laura Overmeyer, Christoph Dinkelaker und Bodo Straub haben sich umgehört.