Presseschau zum Putschversuch in der Türkei: „Wird das ‚Kasernen-Moscheen-Dilemma‘ nie enden?“

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Die Türkei blickt auf eine weitreichende Militär-Geschichte zurück, die türkische Armee zählt auch heute noch zu den größten der Welt. Foto: Einnahme Izmirs 1922, public Domain.

Der Putschversuch und die anschließende Verhaftungswelle in der Türkei dominieren die Schlagzeilen europäischer Medien. Auch im Nahen Osten und in der Türkei stehen die Ereignisse vom Wochenende im Zentrum der Berichterstattung. Alsharq fasst Kommentare von Journalist_innen aus Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Syrien und der Türkei selbst zusammen.

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

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Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

„Barjam“ ist erreicht, was nun?

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Hasan Rouhani verkündet den Implementation Day des JCPOA. Photo: Pressestelle des Präsidentenamtes der Islamischen Republik Iran

„Barjam“ ist das persische Kürzel für den Atomvertrag zwischen den fünf UN-Sicherheitsrat-Ländern, Deutschland und Iran. Es bezeichnet den „umfassenden Plan gemeinsamer Maßnahmen“, welcher am 16. Januar in die Umsetzungsphase übergangen ist. Dies ist ein wichtiger Schritt – doch bis Irans Atomprogramm von der Agenda des UN-Sicherheitsrats gestrichen wird, stehen noch wichtige Aufgaben an. Von Friedrich weiterlesen…

Presseschau zu den Anschlägen in Paris: Terror hier – und dort

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Inspiriert von dem Künstler Jean Jullien und auf Forderung in den Sozialen Medien, die Anschläge in Beirut nicht zu vergessen, schuf Kristian Labak dieses Bild (C: @krustabred).

In den medialen Reaktionen aus der arabischen Welt, Israel und Iran auf die furchtbaren Anschläge in Paris wird viel Anteilnahme und Trauer deutlich. Dabei werden insbesondere die vermeintlichen Gründe kontrovers diskutiert und die Doppelmoral in Bezug auf die Bewertung und Verurteilung terroristischer Akte durch westliche Staaten beanstandet.

Presseschau zum Atom-Deal: „Kein Blankoscheck für politischen Irrsinn“

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Das "erfolgreiche" Ende der Verhandlungen wurde am 14. Juli in Wien verkündet - die Konsequenzen für die Region dagegen werden noch kontrovers diskutiert. Photo: Österreichisches Außenministerium (CC BY 2.0)

Die Tragweite des Abkommens wird in den Medien des Nahen und Mittleren Ostens heiß diskutiert. Vor allem die geopolitische Dimension treibt die Kommentatoren um. Dabei sind sie sich einzig darin einig, dass die Machtverhältnisse in der Region durch den Akkord weitläufig umgekrempelt werden können.

Iran – das Ende der Isolation ist nahe

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Gibt die Richtung vor: Irans Präsident Hassan Rouhani, hier bei einem Treffen mit EU-Offiziellen im September 2014. Foto: Europeancouncil (Flickr - CC BY-NC-ND 2.0).

Der Atomdeal steht im Groben; womöglich wird am heutigen Freitag eine Vorbereitungsphase zu seiner Umsetzung verkündet. Damit kommt Iran seinem erklärten Ziel näher, bis 2020 seinen Platz als islamisch-moderne Regionalmacht zu sichern. Doch noch ist die Hoffnung unter den Iranern vage, dass nun die Annäherung an den jahrzehntelangen Erzfeind Wirklichkeit werden soll. Von Friedrich Schulze weiterlesen…

Acculturation of Iranian Merchants and Refugees in Hamburg

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German-Iranians support the "Team Melli" during the 2006 World Cup. Foto: SAVV/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

There are many Iranians in Germany, especially Hamburg, and they all left Iran for different reasons: Some families, mostly merchants, have been living here for decades. Others fled Iran in the course of the Islamic Revolution. How does this affect their sense of belonging and their identities, especially since they all experienced different political circumstances? weiterlesen…

Iran startet Atomendlager-Suche

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Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: „Frankreich im Krieg“

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"Je suis Charlie" - Titelseite der libanesischen Tageszeitung "al-Mustaqbal" am 9. Januar 2015. Foto: Screenshot

Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

Das Patt von Wien – Welche Perspektive bleibt für die zukünftigen Nuklearverhandlungen mit Iran?

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Die Gespräche gehen weiter - US-Außenminister John F. Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohamed Javad Zarif bei Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Foto: US Department of State.

Die letzte Runde in den Nuklearverhandlungen zwischen den P5+1 und Iran in Wien hat lediglich zu einer erneuten Verlängerung der Genfer Zwischenvereinbarung bis Juli 2015 geführt. Der allseitig betonte Optimismus der Verhandlungspartner kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Zweifel an einem positiven Ausgang zuzunehmen scheinen. Von Bernd Hollerbein