Golfstaaten diskutieren Dollarschwäche und Sicherheitspolitik

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Von Montag an treffen sich die sechs Mitgliedsstaaten des Golf-Kooperationsrats zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen in Qatars Hauptstadt Doha. Im Mittelpunkt der zweitägigen Tagung der Staatschefs aus Kuwait, Saudi-Arabien, Bahrain, Qatar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman stehen die Themen Sicherheit sowie der Umgang mit dem schwächelnden Dollar, der den Wirtschaftsaufschwung am Golf gefährdet. Erstmals wird weiterlesen…

Ahmadinejad reist nach Bahrain

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Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad wird morgen zu einem Besuch nach Bahrain aufbrechen, von dem sich die arabischen Golfstaaten Klarheit über das iranische Atomprogramm erhoffen. Zumindest kann davon ausgegangen werden, dass Ahmadinejad die Reise nutzen wird, um die arabischen Golfanrainer davon zu überzeugen, dass der Iran die Lage nicht weiter eskalieren lassen will. In einem gestern weiterlesen…

Weiterhin kaum Pressefreiheit in der Arabischen Welt

Von | | Ägypten, Algerien, Irak, Iran, Israel, Kuwait, Libyen, Marokko, Palästina, Presseschau, Qatar, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien | 3 Kommentare

Iran, Somalia, die Palästinensergebiete, Irak, Libyen und Syrien gehören zu den 20 Ländern weltweit mit der geringsten Pressefreiheit. Dies geht aus einem Bericht der Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ hervor, der gestern vorgestellt wurde. Die Situation in Somalia verschärfte sich durch das Aufflammen der Kämpfe zwischen äthiopischen Truppen und islamistischen Milizen, in Palästina führte der Bruderkrieg weiterlesen…

Iranische Universität lädt George Bush ein

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Eine iranische Universität hat US-Präsident George Bush eingeladen um auf dem Campus eine Rede zu halten. „Präsident Bush ist eingeladen eine Rede zu halten und auf eine Reihe von Fragen zu antworten, speziell zu den Themen Menschenrechten, Terrorismus und Holocaust“, erklärte Alireza Afshour, Präsident der Ferdowsi-Universität in Mashhad, der zweitgrößten Stadt des Iran. Diese Einladung weiterlesen…

Osnabrücker Symphonieorchester im Iran

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Als erstes westliches Orchester seit der Islamischen Revolution sind die Osnabrücker Symphoniker heute in Teheran eingetroffen. Auf zwei Konzerten am Mittwoch und Donnerstag werden die Musiker Stücke von Beethoven, Brahms sowie dem zeitgenössischen iranischen Komponisten Nader Mashayekhi spielen. Unterstützt werden die Deutschen dabei von sechs Musikern des Teheraner Symphonieorchesters. Im vergangenen Jahr war das iranische weiterlesen…

Virtuelles Trauern für iranische Juden

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Seit der Gründung des Staates Israel und verstärkt seit der Islamischen Revolution haben zehntausende iranische Juden ihre Heimat verlassen. Die Gräber ihrer Vorfahren mussten sie zurücklassen, ein Besuch heute ist teuer und nur mit großem bürokratischen Aufwand möglich. Eine Internetseite bietet den Angehörigen dennoch die Möglichkeit die Gräber des größten jüdischen Friedhofs im Iran zumindest weiterlesen…

Iran wählt Expertenrat

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Mehr als 45 Millionen Iraner sind an diesem Freitag aufgerufen, die Zusammensetzung des Expertenrats neu zu bestimmen, jenes Gremium, das den Obersten Rechtsgelehrten Irans wählt und berät. Die 86 Mitglieder des Expertenrats, persisch: majles-e khobregan, werden für acht Jahre gewählt und haben auch die Befugnis den Obersten Rechtsgelehrten, gegenwärtig Großayatollah Ali Khamenei, abzusetzen. Alle Angehörigen weiterlesen…

Iran verbietet YouTube

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Irans Behörden haben den Zugang zur Internet-Video-Plattform YouTube gesperrt. Nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ ist die Seite genauso wie die Internetpräsenz der New York Times seit dem 1. Dezember nicht mehr vom Iran aus erreichbar. Besucher aus Teheran, Mashhad oder Bandar Abbas werden unter den betreffenden Internetadressen mit der Nachricht begrüßt.:“Auf der Grundlage weiterlesen…

Mahmud Ahmadinejad schreibt Brief ans amerikanische Volk

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad hat sich in einem Brief ans amerikanische Volk gewandt. Darin fordert er die USA zum Rückzug aus dem Irak auf. In dem Brief, den der Politiker auf seinem Blog veröffentlicht hat, schreibt Ahmadinejad.: „Jetzt, da der Irak eine Verfassung, ein unabhängiges Parlament und eine Regierung hat, wäre es da nicht vorteilhaft weiterlesen…

Ägypten, Iran, Saudi-Arabien, Syrien und Tunesien sind „Feinde des Internet“

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Die Menschenrechtsgruppe „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) hat gestern eine Liste mit 13 Staaten veröffentlicht, die das Recht auf freie Meinungsäußerung im Internet am schärfsten unterbinden. Unter den „Internet-Feinden“ finden sich 5 Staaten des Nahen und Mittleren Ostens. Neu auf der Liste befindet sich Ägypten. Hier werden nach Einschätzung von RSF zwar abgesehen von einigen Seiten, weiterlesen…

„Transparency International“ zur Korruption in der Arabischen Welt

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Der Irak und Sudan gehören zu den 10 korruptesten Staaten der Welt – das geht aus dem heute in Berlin vorgestellten Korruptionsindex (CPI) der Organisation Transparency International hervor. Auf der Rangliste der Länder mit der höchsten Korruption liegt der Irak hinter Haiti und Myanmar auf Rang 3, der Sudan folgt auf dem 5.Platz.Die Rangliste der weiterlesen…

Iran: Marokkaner gewinnt Holocaust Cartoon Contest

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Der marokkanische „Künstler“ Abdollah Derkaoui hat nach Ansicht des iranischen Kulturministeriums den wertvollsten Beitrag zum Holocaust Cartoon Contest abgeliefert und wird für seine Karikatur mit 12000 US-Dollar belohnt. Seine Zeichnung zeigt einen israelischen Kran, der vor dem Felsendom in Jerusalem eine Mauer errichtet. Auf dieser befindet sich ein Foto des Tores zum Konzentrationslager Auschwitz. Nach weiterlesen…

„Reporter ohne Grenzen“ zur Pressefreiheit im Nahen Osten

Von | | Algerien, Irak, Iran, Israel, Jemen, Libanon, Libyen, Marokko, Mauretanien, Palästina, Presseschau, Saudi-Arabien, Syrien | 3 Kommentare

Gestern hat die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ ihre jährliche Rangliste zur Lage der Pressefreiheit veröffentlicht. Diese dokumentiert deutliche Verbesserungen der Pressefreiheit besonders in den Ländern des Maghreb und der arabischen Halbinsel, zeigt aber auch deutliche Defizite in anderen Staaten auf. Das am besten platzierte Land der Region in der Liste ist Israel auf Rang 50. weiterlesen…

Iran: Ahmadinejad verbietet Rauchen in der Öffentlichkeit

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad hat am Montag die Umsetzung eines umfassenden Anti-Raucher-Gesetzes angeordnet, das unter anderem das Rauchen in der Öffentlichkeit und Tabakwerbung verbietet. Laut einer auf der Website des Präsidenten verbreiteten Erklärung müssen Iraner, die an öffentlichen Plätzen rauchen mit Geldstrafen zwischen umgerechnet 5 und 10 US-Dollar rechnen. Auch der Verkauf von Zigaretten an weiterlesen…

London: Iranisch-Israelisches Joint Venture bei West Ham United?

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West Ham United – der Verein aus dem Osten Londons stand bisher fuer so genannten „ehrlichen“ aber auch ziemlich erfolglosen Fussball – ein iranischer Geschaeftsmann will zumindest letzteres nun aendern. Der 35-jaehrige Kia Joorabchian steht kurz davor Mehrheitseigner bei den Hammers zu werden. Als Chef des Investorenfonds Media Sports Investment hatte der gebuertige Londoner mit weiterlesen…

USA verweigern iranischen Journalisten Berichterstattung von UNO-Vollversammlung

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Die Vereinigten Staaten haben nach iranischen Angaben 15 iranischen Reportern die Einreise verweigert, die Ministerpräsident Mahmud Ahmadinejad zur UNO-Vollversammlung nach New York begleiten wollten. „Wir kritisieren die USA scharf dafür, dass sie sowohl ihre Gastgeberschaft für die Vereinten Nationen als auch die Visavergabe missbrauchen. Das zeigt die Angst der USA vor einem freien Informationsfluss“, erklärte weiterlesen…

Iraks Ministerpräsident Maliki auf Staatsbesuch im Iran

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Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki ist zu Beginn seines Staatsbesuches im Iran mit seinem Amtskollegen Mahmud Ahmadinejad zusammengekommen. Ali al-Dabbagh, Sprecher der irakischen Regierung, erklärte zum Ziel der Reise.: „Wir wollen der iranischen Führung deutlich machen, dass der Irak gute Beziehungen zu seinen Nachbarstaaten, aber keine Einmischung in seine inneren Angelegenheiten benötigt.“ Viele einflussreiche schiitische weiterlesen…

Iran beschießt kurdische Dörfer im Nordirak – 2 Tote

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Nach Angaben der Patriotischen Union Kurdistans (PUK) sind im Nordirak in den vergangenen vier Tagen mindestens zwei Menschen durch iranischen Artilleriebeschuss ums Leben gekommen. Vier weitere Personen seien bei den Angriffen auf mehrere kurdische Dörfer in der Region Jabal al-Qandil unweit der Stadt Sulaimaniya verletzt worden. Mustafa Qadir, Gouverneur im östlichen Teil des irakischen Kurdistans weiterlesen…

Umfrage im Iran: Jeder Dritte bewundert Amerika, 67% lehnen Existenzrecht Israels ab

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Die US-Zeitschrift „Reader´s Digest“ hat in einer repräsentativen Umfrage 810 Iranerinnen und Iraner zu ihrer Einstellung gegenüber ihrem Staat, dem iranischen Atomprogramm, Frauenrechten und „dem Westen“ befragt. Die Umfrageergebnisse zeigen ein ebenso interessantes wie widersprüchliches Bild von der iranischen Gesellschaft. Auf der einen Seite gaben 36,6% der Befragten an, die USA seien ein „Musterstaat wegen weiterlesen…

Iran verbietet „Das Sakrileg“

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Das iranische Kulturministerium hat den weiteren Druck und Verkauf von Dan Browns Bestseller „Das Sakrileg“ („Da Vinci Code) untersagt und damit das Interesse an dem Werk im Iran weiter angeheizt. Bislang wurden etwa 30000 Exemplare in persischer Übersetzung verkauft, bevor christliche Würdenträger gegen den Vertrieb des Buches protestierten, berichtet al-Jazeera. Mehrere Buchhändler aus Teheran berichteten weiterlesen…