„Absurde Entscheidung“: Als Nagib Maḥfūẓ den Nobelpreis gewann und das deutsche Feuilleton schäumte

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In seiner Doktorarbeit behandelt Iskandar Ahmad Abdalla die Themen Islam in Europa sowie sowie Film- und Kulturgeschichte der arabischen Welt. Grafik: Tobias Pietsch.

Vor 30 Jahren erhielt der ägyptische Romancier Nagib Maḥfūẓ den Nobelpreis für Literatur. Moderne Belletristik und das Kino aus Ländern des Globalen Südens mussten sich lange ihren Status als vollwertige Kunst im westlich dominierten Kanon erkämpfen – und die Probleme sind noch immer enorm, schreibt Iskandar Ahmad Abdalla.       

Den Krieg auf der Brust: Die politische Naivität weißer Startups

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Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

„All Sizes All Conflicts“ – Mit diesem Slogan warb das Berliner Modelabel WARWEAR für mit den Flaggen von Kriegsparteien bedruckte Pullover. Ein Sturm der Kritik brach los, die Online- Auftritte wurden innerhalb weniger Stunden vom Netz genommen. Was wir von den Fehlern dieses Start-Ups lernen können, verrät Kolumnistin Moshtari Hilal.

Verlorene Herzen

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Daniel Walter, Kolumnist und Vorstandsmitglied bei Alsharq, ist freier Autor mit Sitz in Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

„Warum ausgerechnet diese Region?“ Diese Frage begleitet eine Person mit Studien- und Arbeitsschwerpunkt Westasien und Nordafrika unentwegt. Daniel Walter über die Region als Fetisch alter Orientalisten-Männer und Abenteuerspielplatz deutscher Bionade-Kinder.

Von der Un-Zufälligkeit des Schönen: Wie koloniale Ideale unsere Schönheitsvorstellungen bis heute bestimmen

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Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Koloniale und rassistische Ideale prägen noch immer viele unserer Vorstellungen vom Schönen am Menschen. Der Vorzug von weißer oder heller Haut vor dunklerer Haut, vor allem in ehemaligen Kolonien, ist nur ein Beispiel für die Internalisierung kolonialer Schönheitsideale. Kosmetische Produkte und Eingriffe führen den Mythos der schönen Europäer*innen fort. Von Moshtari Hilal.

Braune Körper leiden nicht: Was die NSU-Morde mit Ost-Ghouta verbindet

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Daniel Walter, Kolumnist und Vorstandsmitglied bei Alsharq, ist freier Autor mit Sitz in Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Der Krieg des syrischen Regimes und seiner Verbündeten gegen die Zivilbevölkerung ist der am besten dokumentierte Massenmord seit dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland ist das öffentliche Interesse dennoch stetig gesunken. Dies hängt auch mit der Art und Weise zusammen, wie Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte ausgegrenzt werden, schreibt Daniel Walter.