Gentrifizierung in Istanbul: Es war einmal ein Ort der Vielfalt

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Das Tarlabaşı-Viertel in Istanbul: Bauarbeiten in vollem Gange. Foto: Carolina Drüten

Istanbul ist Schauplatz einer aggressiven Stadterneuerungspolitik. Steigende Immobilienpreise im Zentrum drängen einkommensschwache Familien an den Stadtrand. Die ursprünglichen Einwohner der gentrifizierten Viertel sind die Verlierer urbaner Projekte – Istanbul entwickelt sich mehr und mehr zu einer Stadt für die Reichen. Von Carolina Drüten.

Syrische Kunst und sozialer Wandel: „Kunst hilft uns, die Zukunft des Landes neu zu denken“

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Szene aus der Performance Above Zero im Sunflower Theatre in Beirut, die von Ettijahat – Independent Culture gefördert wurde. Die Aufführung fand im April 2016 im Rahmen der Veranstaltung Focus Syria statt. Bild: Antoine Entabi.

Syriens Kulturszene wird seit 2011 immer weiter in Mitleidenschaft des Konflikts gezogen. Ettijahat – Independent Culture versucht, Rahmenbedingungen für die Arbeit syrischer Künstler_innen zu schaffen. Mit Leonie Harsch spricht der Direktor in Beirut über die Bedeutung von Kunst in politischen Prozessen und ihren Einfluss auf Diskurse über Flucht. English version included

Barrfý – ein afghanisches Schneefest

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Ein kalter Winter bedeutet in Afghanistan eine reiche Ernte im nächsten Jahr - diesem Mann hier in Kabul dürfte das aber in dem Moment nicht so wichtig sein... Foto: PJ Tavera Photography /Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Weihnachtsbaum, Geschenke, Verwandtschaftsbesuch erwartet die meisten Menschen in Deutschland in den nächsten Tagen. Doch winterliche Bräuche gibt es auch anderswo, zum Beispiel in Afghanistan: Wer den ersten Schnee bemerkt, muss schnell sein – oder er wird schwarz im Gesicht. Am Ende gibt’s auf jeden Fall eine Party, erzählt Hewád Laraway.

Über die Radikalität der Zeichen – „Bodytext“ von Modjgan Hashemian

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Graffiti ist auch und gerade im Nahen Osten eine wichtige Form des Protests und Zeichen für den Versuch, die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Doch sie sind auch gefährlich – denn wer bestimmt schon, was Symbole und Slogans bedeuten? Die Choreografin Modjgan Hashemian hat am Maxim Gorki Theater ein Stück zu dieser Frage inszeniert. Von Daniel Walter.

Interview mit Apo and the Apostles: „Wir spielen keine Show, wenn es keine Bar für das Publikum gibt!“

Von | | Interviews, Israel, Kultur, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

'Apo and the Apostles' bei einem Auftritt in Bethlehem. Foto: Apo and the Apostles.

Mit ihrer fröhlichen Samstagabendmusik prägen Apo and the Apostles zur Zeit nicht nur die Musikszene in ihrer Heimatstadt Bethlehem und in Ramallah. Ihr Hit „Baji Wenek“ hat es längst über die Mauer bis nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa geschafft. Alsharq sprach mit zwei Bandmitgliedern über Unreife, Lampenfieber, Sprachfindung und die Liebe zur Musik.

Interview mit Yanal Kassay zur Oscarnominierung von „Theeb“: „Wir haben bereits mehr erreicht, als wir uns je erträumt haben“

Von | | Interviews, Jordanien, Kultur, Mashreq | Kein Kommentar

Naji Abu Nowar (li) und Yanal Kassay (re) beim Internationalen Filmfestival in Venedig, September 2014. Photo: Privat.

Heute werden in Los Angeles die 88. Academy Awards verliehen. Unter den nominierten Filmen ist das jordanische Drama „Theeb“, das die Geschichte eines Beduinenjungen im jordanischen Wadi Rum zu Beginn des 1. Weltkriegs erzählt. Yanal Kassay hat bei „Theeb“ mitgewirkt und spricht im Interview mit Alsharq über dieses bisher erfolgreichste aller jordanischen Filmprojekte und die Zukunft weiterlesen…

Verhaftung des palästinensischen Zirkusartisten Abu Sakha: Manege un-frei!

Von | | Israel, Kultur, Mashreq, Palästina, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Als Zirkusartist wollte Mohammed Faisal Abu Sakha Lebensfreunde in die besetzten palästinensischen Gebiete bringen und der Perspektivlosigkeit und Frustration mit klassischer und zeitgenössischer Zirkuskunst die Stirn bieten. Im Dezember wurde der Mann mit dem ansteckenden Lachen von israelischen Sicherheitskräften ohne Anklage verhaftet. Ein persönlicher Kommentar von Sama Younes