Afrin in Trümmern

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Panzer der türkischen Armee auf dem Weg nach Afrin, Ende Januar 2018. Quelle: VOA/Wikimedia Commons, Lizenz: Public Domain

Große Teile des kurdisch-syrischen Afrin sind inzwischen von der türkischen Armee erobert worden. Afrin-Stadt ist bis auf einen schmalen Korridor gänzlich umschlossen. Konnten die Verteidiger*innen der Stadt den Angriff bislang aufhalten oder zumindest verlangsamen, scheint nun ein Sieg der türkischen Armee mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung in Afrin möglich zu sein, schreibt Ismail Küpeli. 

Irakisches Tagebuch: „Endgültiger Sieg“ über den IS, aber zu welchem Preis?

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Flüchtlinge im Lager Hasansham im Nord-Irak. Foto: United Nations Photo/Flickr (https://flic.kr/p/SR6sK9), Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Die irakische Regierung hat den IS im Land für endgültig besiegt erklärt. Aber Jubelstimmung scheint wenig angebracht. Zu tief sind die Gräben, die auch im bewaffneten Konflikt mit der kurdischen Autonomie-Regierung sichtbar werden. Leidtragende sind einmal mehr die Flüchtlinge auf beiden Seiten. Alsharq-Autor Martin Gerner aus dem Irak.

Alsharq-Veranstaltung: „Urbanes Kurdistan – Krieg in den Bergen, Shopping in den Städten“

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Referentin Schluwa Sama. Foto: Daniel Walter

Probleme wie steigende Mieten, Umweltverschmutzung oder soziale Ungleichheit stellen Metropolen weltweit vor ähnliche Probleme. In einer Veranstaltungsreihe beleuchtet Alsharq exemplarische Fälle aus dem Nahen Osten. Vergangene Woche ging es um Verbindungen von Kapitalismus, Nationalismus und Kriegen in der jüngeren Urbanisierung Irakisch-Kurdistans.

Nach dem Referendum in Irakisch-Kurdistan: Was bedeuten Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für kurdische BäuerInnen?

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Graffiti in Silêmanî, Mai 2017. Foto: Daniel Walter

92,7 Prozent – so hoch ist der Anteil der KurdInnen, die am Montag in einem Referendum für die Unabhängigkeit der Kurdischen Autonomieregion vom irakischen Staat stimmten, bei einer Wahlbeteiligung von 70 Prozent. Zwar sind die rechtlichen und politischen Konsequenzen des historischen Volksentscheids noch völlig offen, doch die Debatte um Vor- und Nachteile eines womöglich neugeschaffenen weiterlesen…

„Wir Christen müssen unsere Rolle im Irak wiederfinden“ – Interview mit Emanuel Youkhana

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"Im Nordirak sind wir im Prozess, eine Demokratie zu werden. Aber dieser Prozess wird Jahrzehnte dauern." Vater Emanuel. Foto: European Parliament/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Der assyrische Priester Vater Emanuel ist Leiter der in Dohuk, Nordirak, ansässigen christlich-humanitären Hilfsorganisation CAPNI, die sich um geflüchtete Menschen aus den vom IS besetzen Gebieten in Syrien und Irak kümmert. Lukas Reineck sprach mit Vater Emanuel über die Bedrohung durch die Islamisten und das Leben der Christen in der autonomen Region Kurdistan.

„Das Wichtigste in unserem Leben ist Bildung“ – Eindrücke aus einem Flüchtlingscamp in Irakisch-Kurdistan

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Szene im Flüchtlingslager. Foto: Kilian Foerster

Vor zwei Jahren war der Fotograf Kilian Foerster das erste Mal im Flüchtlingslager Chamishko Camp im kurdischen Nordirak. Damals gab es im ganzen Camp keine Schule. Das hat sich mittlerweile geändert, wie er bei seinem jetzigen Besuch feststellte, aber die Ungewissheit ist geblieben. Mit diesem Beitrag verabschieden wir uns bis Mitte Januar in die Winterpause.

Selbstverwaltung und der Kampf um Autonomie in Gever, Nordkurdistan: Ein kurdischer Frühling?

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Über den Barrikaden im Viertel Orman wehen die Fahnen der legalen Partei HDP. Photo: Hélène Debande

In der südosttürkischen Stadt Gever sind einige Viertel seit Monaten verbarrikadiert und bewaffnete Jugendliche verteidigen sie gegen die türkische Armee. PKK-nahe Organisationen versuchen trotz des in der Region eskalierenden Krieges eine demokratische Selbstverwaltung aufzubauen. Derweil liegt ein tiefer Winter über der Stadt – im Frühling erwartet man auch hier einen großen Krieg. Aus Gever berichtet weiterlesen…

Selbstorganisation im Südosten der Türkei

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Mitglieder der HDP und DBP Ozalp. Photo: Hélène Debande

Die kurdischen Gebiete der Türkei erklären sich immer mehr für unabhängig vom türkischen Staat. Die HDP ist dabei die repräsentative Ebene einer lokal zentrierten, basisdemokratischen Organisierung. Dabei steht die kurdische Bewegung im Konflikt zu vielen gesellschaftlichen Traditionen – und wird ohne Unterbrechung von staatlicher Seite attackiert. Von Hélène Debande

Eskalation im Südosten der Türkei: Gefechte fordern Todesopfer

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Cizre nahe der türkisch-syrischen Grenze. Photo: Rehman Abubakr (CC 4.0).

Nachdem in den vergangenen Tagen mindestens 30 Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen starben, darunter Zivilisten und Kinder, wurde rund um die Stadt Cizre im Südosten der Türkei eine Ausgangssperre verhängt. Die kurdische Partei HDP warnt vor einem Bürgerkrieg: die Situation an der syrisch-irakischen Grenze ist angespannt. Von Uta Freyer aus Mardin.