„Lange Haare, Tangoschritt, da kommt die SA nicht mit“

Von | | Debatten, Kultur, LGBTI, Rezension | Kein Kommentar

"Bewaffneter Widerstand ist auch Politik mit anderen Mitteln", so Autor und Regisseur Tucké Royale. Foto © Ute Langkafel

Tucké Royales jüdisch-queeres Rachemusical Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet widmet sich mit Chuzpe und Witz einem fast vergessenen Kapitel des Widerstands gegen die NS-Herrschaft. Das Stück im Gorki-Theater in Berlin handelt vom jüdisch-queerem Widerstand, der Macht von Heldinnengeschichten – und Nazis, mit denen nicht gesprochen wird. Von Eva Tepest

Der „Rainbow Flag Case“: Größte Verfolgung von LGBT in Ägypten seit Jahren

Von | | Ägypten, Gesellschaft, Im Fokus, LGBTI, Medien, Politik | Kein Kommentar

Junge Männer hissen die Regenbogen-Flagge während des Mashrou-Leila-Konzerts. Dieses Bild und weitere haben im Anschluss in Ägypten für enormen Aufruhr gesorgt.

Weil Konzertbesucher die Regenbogenflagge gezeigt haben, wurden mindestens 75 Ägypter festgenommen, 31 bereits zu Haftstrafen verurteilt. TV-Kommentatoren sind außer sich – über die Flagge: Homosexualität sei ein Verbrechen, „genauso schlimm wie Terrorismus“. Dabei ist sie nicht einmal illegal. Von B. Abdelwahab. ENGLISH VERSION INCLUDED.

Homosexualität in Tunesien: „Du lebst unter ständigem Verdacht“

Von | | Gesellschaft, Im Fokus, LGBTI, Tunesien | Kein Kommentar

Mounir Baatour bei einer Demonstration gegen Analtests an Homosexuellen vor der Nationalen Ärztekammer Tunesiens. Foto: Shams - www.facebook.com/lgbtrightstunisia

Mounir Baatour ist Vorsitzender von Shams, der ersten tunesischen Organisation, die sich für die Rechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen einsetzt. Maximilian Ellebrecht hat ihn in seiner Anwaltskanzlei in Tunis zum Interview getroffen – ein Gespräch über Homophobie, Verfolgung, Männlichkeit und die Frage, was das alles mit dem Islam zu tun hat. 

LGBTI in Marokko – repressive Rechtsvorschriften, engstirnige Sozialmoral

Von | | Gesellschaft, Im Fokus, LGBTI, Marokko, Menschenrechte, Nordafrika | Kein Kommentar

Der Djemaa el Fna Platz in Marrakesch, Marokko. Photo: Grand Parc/Wikimedia (CC BY 2.0)

In Marokko sehen sich viele LGBTI-Menschen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz. Von Aida Kheireddine und Esther Dufaure