Tagungsbericht: „Zum Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft im Nahen Osten“

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Auf der von Alsharq mitorganisierten Fachtagung in Bad Boll sprach unter anderem der ehemalige ARD-Korrespondent Jörg Armbruster. Foto: Tobias Pietsch

Die Zivilgesellschaft in der Levante steht unter Druck – wenn auch unterschiedlich stark, je nach Land. Bei einer von Alsharq organisierten Fachtagung gaben Aktivisten aus dem Libanon, Syrien, Israel und Palästina Einblicke in die Herausforderungen für NGOs, angesichts von Repression und zunehmender Gewalt. Ihre wichtigste Botschaft: Der Austausch und die Zusammenarbeit mit zivilen Akteuren in weiterlesen…

Presseschau zum Atom-Deal: „Kein Blankoscheck für politischen Irrsinn“

Von , , und | | Ägypten, Algerien, Arabische Halbinsel, Iran, Jordanien, Libanon, Medien, Presseschau, Syrien, Tunesien, VAE / Dubai | Kein Kommentar

Das "erfolgreiche" Ende der Verhandlungen wurde am 14. Juli in Wien verkündet - die Konsequenzen für die Region dagegen werden noch kontrovers diskutiert. Photo: Österreichisches Außenministerium (CC BY 2.0)

Die Tragweite des Abkommens wird in den Medien des Nahen und Mittleren Ostens heiß diskutiert. Vor allem die geopolitische Dimension treibt die Kommentatoren um. Dabei sind sie sich einzig darin einig, dass die Machtverhältnisse in der Region durch den Akkord weitläufig umgekrempelt werden können.

Krieg, König und Casinos

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Dr. Mamdouh Abbadi wird in Jordanien als Kandidat für das Amt des Premierministers gehandelt. Foto: Mareike Enghusen (C)

Dr. Mamdouh Abbadi ist vielen Jordaniern als ehemaliger Gesundheitsminister und Bürgermeister von Amman bereits ein Begriff. Derzeit ist er Mitglied des Repräsentantenhauses – und gilt nun als möglicher Kandidat für das Amt des Premierministers. Ein Interview von Mareike Enghusen

Wer interessiert sich für die 20 Prozent? Deutschland, Israel und seine palästinensische Minderheit

Von | | Deutschland, Israel, Menschenrechte, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Gut lachen? Premierminister Netanjahu und Kanzlerin Merkel. Photo: Israelisches Außenministerium/Moshe Milner (CC-BY-NC-2.0)

Die deutsche Israelpolitik ist geprägt vom Vermächtnis des Holocaust. Die Regierung leitet hieraus eine „Friedenspolitik“ der historischen Verantwortung ab. Diese ist jedoch nur dann glaubwürdig, wenn sie sich nicht nur gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete, sondern auch die Diskriminierung und Ausgrenzung ethnischer Minderheiten in Israel ausspricht. Von Nancy Waterstraat

Foto-Reportage: Beduinen-Leben in Israel

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Für seine Foto-Reportage hatte Stefan Loeber viele Tage und Nächte mit Beduinen verbracht. Dieses Foto entstand in Bed al Arakib.

Die Wüste ist die ursprüngliche Heimat der Beduinen, rund 200.000 von ihnen leben in der Negev im Süden Israels. Mehr als zwei Monate lang war der Münchner Fotograf Stefan Loeber dort unterwegs und hat faszinierende Eindrücke eingefangen, über die er im Interview berichtet. Für sein Foto-Buch läuft aktuell eine Crowdfunding-Kampagne.

„Besser spät als nie“? Zur Annäherung zwischen Michel Aoun und Samir Geagea

Von | | Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Gemütliches Plaudern über die gute alte Zeit - so zumindest der Eindruck. Tatsächlich gingen dem Treffen von Samir Geagea (links) und Michel Aoun monatelange geheime Verhandlungen voraus - und eine fast 30 Jahre währende Feindschaft, die Tausende das Leben kostete. Foto: Twitter-Account von Michel Aoun (General_Aoun).

Ist ein Ende der politischen Krise im Libanon in Sicht? Zumindest verkündeten mit Michel Aoun und Samir Geagea die Hauptkontrahenten um das seit einem Jahr unbesetzte Präsidentenamt eine gemeinsame Absichtserklärung. Das Treffen könnte zugleich die seit Bürgerkriegszeiten bestehende Polarisierung innerhalb der christlichen Gemeinschaft zwischen Anhängern Geageas und Aouns aufweichen.

Toter als tot – die Zwei-Staaten-Lösung nach dem neuen israelischen Koalitionsvertrag

Von | | Israel, Kommentar, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Es war einmal ... die Zweitstaatenlösung. Photo: Adam Walker Cleaveland/Flickr (CC-BY-NC-DC-2.0)

Vor der Wahl erteilte Israels alter und neuer Premier der Zwei-Staaten-Lösung eine Absage, nun erklärte er seine Unterstützung. Doch das ist nur Bigotterie, denn tatsächlich gibt es für diese Idee schon lange keine Hoffnung mehr – erst recht nicht unter Israels aktueller Koalition, kommentiert Dennis Sukowski.

Zwei Syrerinnen in der Türkei: Europa als die letzte Chance?

Von | | Interviews, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil II: Sajeda und Noor in der weiterlesen…

Ein Syrer in Jordanien: Warten auf das Ende des Tunnels

Von | | Interviews, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil I: Bashar in Amman.

Aufstand, Bürgerkrieg, Islamischer Staat in Syrien? – Vier Jahre und die Revolution geht weiter

Von und | | Mashreq, Menschenrechte, Syrien | Kein Kommentar

Demonstration in Aleppo im Rahmen der Kampagne „Halte die Flagge deiner Revolution hoch“, März 2015. Foto: al-Modon

In Syrien wird jedes Jahr im März ein trauriges Jubiläum begangen: Vor vier Jahren begann – damals noch friedlich – der Aufstand gegen Diktator Bashar al-Assad. Wir stellen eine Kampagne zum Jahrestag und zwei Stimmen syrischer Aktivisten vor, die weiterhin in Syrien leben, an die Revolution glauben und durch die Arbeit in ihrer lokalen Gemeinschaft weiterlesen…

„Erst wenn es richtig knallt“

Von | | Ägypten, Interviews, Medien, Syrien | Kein Kommentar

Lange Zeit ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen Osten: Jörg Armbruster. Photo: Wikipedia (CC-by-SA-3.0)

Viele Jahre war Jörg Armbruster ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, berichtete vom Tahrir-Platz in Kairo ebenso wie aus Aleppo, wo er 2013 angeschossen wurde. Juliane Pfordte vom Institut für Auslandsbeziehungen sprach mit ihm über seine Arbeit, die Erfahrung der eigenen Verletzbarkeit sowie die Anforderungen und Zwänge journalistischer Praxis.