Alsharq-Serie “Wahlen in Israel”: Wie berichtet die deutsche Presse?

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In Israel ist Wahlkampf. Ob die Anhänger der "Yesh Atid" auch dieses Jahr wieder so feiern dürfen wie noch 2013, gilt als unwahrscheinlich. Foto: The Israel Project/Flickr  (CC BY-SA 2.0)

Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.

Alle Jahre wieder – Palästinensische Protestcamps gegen den Siedlungsbau

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Soldaten und Aktivisten am Rande des Protestcamps Bawabat al-Quds. Foto: Mahmoud Alian.

Seit Mitte Januar protestieren palästinensische Aktivist_innen am Ostrand Jerusalems mit einem Protestcamp gegen das israelische Siedlungsprojekt E1. Noch 2013 erregte eine ähnliche Aktion, die Zeltstadt Bab al-Schams, die Aufmerksamkeit internationaler Medien. Heute ist die Problematik die gleiche, doch das Interesse gewichen. Warum?

Alsharq-Serie “Wahlen in Israel” – Wahlwerbespots im Vergleich

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In Israel stehen Wahlen an. Alsharq begleitet den Weg bis dahin in einer eigenen Serie. Grafik: Tobias Pietsch

Israel wählt – und Alsharq begleitet den Wahlkampf und das Ergebnis in einer neuen Serie. Dabei versuchen wir, die Vielfalt der Debatten und politischen Auseinandersetzungen in Israel abzubilden – mit Interviews, Reportagen, Stimmen von Israelis oder Analysen der Parteiprogramme. Dafür kooperieren wir mit dem renommierten israelischen Blog +972.

Jordanien – Die Zeichen stehen auf Rache

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Trauerkundgebung auf dem Parkplatz vor der Redaktion der Jordan Times. Foto: Sascha Lübbe

Nach der Verbrennung des jordanischen Piloten Moaz al-Kasasbahs durch ISIS-Milizionäre sinnt die jordanische Regierung auf Vergeltung und hat unmittelbar mit der Exekution einer Jihadistin und eines Jihadisten reagiert. Doch wie ist die Stimmung in der Bevölkerung? Eindrücke aus Amman von Sascha Lübbe aus der Jordan Times Redaktion

Todesstrafe in Jordanien – es wird wieder exekutiert

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Am Morgen des 21.Dezember 2014 hat die Regierung elf zum Tode verurteilte Männer im Swaqa Correctional and Rehabilitation Center exekutiert. Bild: Two hangman's nooses/ Flickr CC BY-NC 2.0.

Nach einem achtjährigen Moratorium hat die jordanische Regierung die Todesstrafe wieder eingeführt. Am 21. Dezember 2014 sind elf wegen Mordes verurteilte Männer exekutiert worden. Während Menschenrechtsorganisationen die erneute Anwendung dieser Praxis scharf verurteilen, befürworten viele Jordanier die Regierungsentscheidung. Von Susanne Jaworski aus Amman

Filmvorführung: Europa-Premiere von „Eyes of a Thief“ in Berlin

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Der ägyptische Superstar Khaled Abol Naga spielt die Hauptrolle in Eyes of a Thief. Foto: Salah Hannoun.

Organisiert von Alsharq und der Friedrich-Ebert-Stiftung feiert der preisgekrönte palästinensische Film „Eyes of a Thief“ in Berlin Europa-Premiere. Ein Film über gesellschaftliche Zwänge, Liebe und Eifersucht – und das Leben unter der Besatzung, der die Protagonist_innen auf unterschiedlichste Weise begegnen.

Die Muslimbruderschaft in Ägypten – Demokraten unter Vorbehalt. Eine Rezension

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Der Muslimbruder Mursi gewinnt die ägyptischen Präsidentschaftswahlen (2012). Foto: J. Rashad (CC BY-NC-SA 2.0)

Der kometenhafte Aufstieg der ägyptischen Muslimbrüder nach dem Sturz Mubaraks 2011 faszinierte die Welt ebenso wie ihr tiefer Fall im Sommer 2013. Doch was verbirgt sich dahinter? In ihrem Werk „Die Muslimbruderschaft – Porträt einer mächtigen Verbindung“ macht Annette Ranko die Bruderschaft, ihre Geschichte und Programm einem breiten Publikum zugänglich. Eine Rezension von Henning Schmidt

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: “Frankreich im Krieg”

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"Je suis Charlie" - Titelseite der libanesischen Tageszeitung "al-Mustaqbal" am 9. Januar 2015. Foto: Screenshot

Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

Geiseldrama im Libanon – der “Islamische Staat” ist nicht weit

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Sabrine Omar vor dem Bild ihres entführten Mannes. Foto: Livia Gerster.

Im Libanon wird die Angst vor dem „Islamischen Staat“ immer konkreter: Zwei libanesische Soldaten wurden bereits enthauptet, über 20 weitere Geiseln sind in ihrer Gewalt. Nun hat die Regierung neue Verhandlungen angekündigt, doch die Familien der Geiseln haben wenig Hoffnung. Im syrisch-libanesischen Grenzgebiet rückt der IS derweil immer weiter vor. Livia Gerster berichtet aus Beirut.

Vier Jahre “Arabischer Frühling”: Die Frage nach der Hoffnung

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"Die erwachte Zivilgesellschaft ist das verkannte, oftmals unspektakuläre, alltägliche, kleinformatige und damit wenig medientaugliche Kernelement dessen, was gemeinhin als 'Arabischer Frühling' bezeichnet wird. " Demonstration im besetzten Ort Kafranbel in der syrischen Provinz Idlib. Bild: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0)

Vor vier Jahren löste Mohammed Bouazizi mit seiner Selbstverbrennung in Tunesien den „Arabischen Frühling“ aus. Die damalige Euphorie scheint mittlerweile verflogen, doch die Ereignisse seit Ende 2010 haben einen gewaltigen Wandel vollbracht: Sie haben Europäer und arabische Despoten gezwungen, sich mit den Menschen in der arabischen Welt neu auseinander zu setzen. Ein Kommentar.