Rezension „Die schwarze Macht“ von Christoph Reuter: Die Bestie entschlüsseln

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Der Journalist und Nahostexperte Christoph Reuter. Foto: (CC BY-SA 2.0)

Nicht erst seit den Anschlägen von Paris und Istanbul dominiert der sogenannte „Islamische Staat“ die mediale Berichterstattung über den Nahen Osten. Doch was verbirgt sich hinter der Organisation? Wie war ihr Aufstieg möglich? Christoph Reuters Monographie „Die schwarze Macht – Der „Islamische Staat“ und die Strategen des Terrors“ tritt an, diese Fragen zu beantworten. Eine weiterlesen…

Presseschau zu den Anschlägen in Paris: Terror hier – und dort

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Inspiriert von dem Künstler Jean Jullien und auf Forderung in den Sozialen Medien, die Anschläge in Beirut nicht zu vergessen, schuf Kristian Labak dieses Bild (C: @krustabred).

In den medialen Reaktionen aus der arabischen Welt, Israel und Iran auf die furchtbaren Anschläge in Paris wird viel Anteilnahme und Trauer deutlich. Dabei werden insbesondere die vermeintlichen Gründe kontrovers diskutiert und die Doppelmoral in Bezug auf die Bewertung und Verurteilung terroristischer Akte durch westliche Staaten beanstandet.

Eskalation im Südosten der Türkei: Gefechte fordern Todesopfer

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Cizre nahe der türkisch-syrischen Grenze. Photo: Rehman Abubakr (CC 4.0).

Nachdem in den vergangenen Tagen mindestens 30 Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen starben, darunter Zivilisten und Kinder, wurde rund um die Stadt Cizre im Südosten der Türkei eine Ausgangssperre verhängt. Die kurdische Partei HDP warnt vor einem Bürgerkrieg: die Situation an der syrisch-irakischen Grenze ist angespannt. Von Uta Freyer aus Mardin.

The Tangled Nature of Iraq’s Fight against the „Islamic State“

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Titelfoto

Its never-ending cruelties overshadow the causes that made the „Islamic State“ emerge in Iraq in the first place; the systematic social and political marginalization of the Sunni population. Even after the rise of „IS“ Shi’i militias allied with the Iraqi government are still involved in large-scale atrocities against Sunni civilians. By David Jordan

„Leben mit der (Bedrohung) IS“: Alsharq-Veranstaltung jetzt als Video

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Bild: Niraz Saied (C)

Bei der Alsharq-Veranstaltung Ende September in Berlin haben wir diskutiert, wie die Menschen in Syrien und im Irak den selbsternannten Islamischen Staat (IS) wahrnehmen. Eine Aktivistin und ein Aktivist aus Syrien wurden per Skype zugeschaltet. Für alle, die nicht teilnehmen konnten, hat Filmemacher Jonas Witsch ein Video von einem Teil der Veranstaltung zusammengestellt.

Kurdistan-Irak: Eine Region im Wandel

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Demonstration in der Stadt Duhok in der nordirakischen Autonomen Provinz Kurdistan im März 2011. Foto: Kurdistan Foto (CC)

Beheimatet in der Türkei, dem Iran, Irak und Syrien wird das kurdische Volk oft als die weltweit größte Ethnie dargestellt, die über keinen eigenen Staat verfügt. Im Zuge des Bürgerkrieges in Syrien und der neuen Kurdenpolitik der Türkei zeichnet sich nun jedoch Bewegung in der „kurdischen Frage“ ab. Eine Analyse in zwei Teilen – zu weiterlesen…

Kurdistan-Irak: Selbstbestimmung ohne Umkehr

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Blick über Sulaymaniyah in der Autonomen Region Kurdistan, einer der am schnellsten wachsenden Städte des Iraks. Foto: Jonathan Hackenbroich

Die Kurden im Norden des Irak drängen mit Nachdruck nach Selbstbestimmung. Dabei gibt es zahlreiche Streitpunkte mit der irakischen Zentralregierung; zudem ist die Auseinandersetzung von dem sich verändernden regionalen Machtgefüge beeinflusst. Teil I einer zweiteiligen Analyse zu den Chancen und Schwierigkeiten einer Unabhängigkeit Kurdistan-Iraks. Von Annette Kammerer, Alexander Sacharow, Jonathan Hackenbroich und Niko Neumann.

Die „neue“ Gewalt im Irak: Kein Krieg, aber auch kein Frieden

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Die Gewalt ist in den Irak zurückgekehrt - hier eine Aufnahme aus Bagdad unmittelbar nach einem Anschlag im Februar 2013. Foto: CC James Gordon / Flickr

Eine Serie von Anschlägen in Bagdad und Erbil weckt in diesen Tagen abermals die Sorge vor dem Ausbrechen eines irakischen Bürgerkriegs. Während die Welt nach Syrien blickt, versinkt der Nachbarstaat Irak erneut in Chaos und Gewalt. Doch so lange die konfessionellen Spaltungen anhalten, wird sich daran nur wenig ändern. Von Alexander Möckesch

„Kein glücklicher Tag für die irakische Demokratie“ – ein Interview mit Charles Tripp (Teil II)

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Iraks Premierminister Nouri al-Maliki im TV. Foto: flickr/Al Jazeera English

Im vierten Teil des Alsharq-Schwerpunktes zum Irak diskutiert Ansar Jasim mit dem Nahostwissenschaftler Charles Tripp von der School of Oriental and African Studies in London aktuelle politische Entwicklungen im Irak. Steuert das Land geradewegs auf eine neue Diktatur zu? Fortsetzung des Interviews “Kein glücklicher Tag für die irakische Demokratie” – ein Interview mit Charles Tripp (Teil weiterlesen…

„Kein glücklicher Tag für die irakische Demokratie“ – ein Interview mit Charles Tripp (Teil I)

Von | | Interviews, Irak, Mashreq | Kommentare deaktiviert für „Kein glücklicher Tag für die irakische Demokratie“ – ein Interview mit Charles Tripp (Teil I)

Straßenszene in Bagdad. Foto: flickr/jeff werner

Im dritten Teil des Alsharq-Schwerpunktes „Irak – Zehn Jahre danach“ wirft Ansar Jasim im Interview mit Charles Tripp einen Blick auf den Weg in den Irak-Krieg. Die Missachtung der irakischen Gesellschaftsstruktur durch die Invasoren, das wird deutlich, hat sich fatal auf das Land ausgewirkt. Charls Tripp, Professor für Middle East Politics an der Londoner School of Oriental weiterlesen…

Die Bush-Regierung auf ihrem Weg in den Irakkrieg

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US-Fallschirmjäger landen im Irak. Foto: Spc. Michael J. MacLeod, 1/82 AAB, USD-C

Irak – zehn Jahre danach. Als am 20. März 2003 amerikanische und britische Truppen den Irak angriffen und binnen weniger Tage den lange gefürchteten Diktator Saddam Hussain stürzten, war der Enthusiasmus über den schnellen Sieg groß: Demokratie sollte herrschen im Zweistromland. Doch Anarchie und die Vorzeichen eines Bürgerkriegs zeigten in den darauf folgenden Jahren, dass weiterlesen…

25 Jahre nach den Anfal-Massakern im Nordirak: Selbstbewusste Frauen und die Entwicklung einer kritischen Öffentlichkeit

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Märtyrermonument in Halabja; Foto: William John Gauthier

In diesen Wochen jähren sich die Massaker des Regimes von Saddam Hussein gegen die kurdische Minderheit im Nordirak zum 25. Mal. Die kurdische Regionalregierung hält die Erinnerung an den Giftgasangriff auf Halabja und andere Verbrechen aufrecht – auch, um ihre eigene Legitimation zu betonen. Doch Teile der Gesellschaft wehren sich gegen eine Vereinnahmung durch die weiterlesen…

Gemeinsam für mehr Rechte: Minderheiten im Irak

Von | | Interviews, Irak, Menschenrechte | Kein Kommentar

Interview mit Nahla Arif, Beraterin der „Allianz der Irakischen Minderheiten“   Im Irak leben seit Jahrhunderten zahlreiche ethnische und religiöse Gemeinschaften Seite an Seite. Vier Gemeinschaften – die Christen, Jesiden, Mandäer und Schabak – werden in der irakischen Verfassung von 2005 als Minderheiten anerkannt. Der Status soll bestimmte politische, wirtschaftliche und soziale Partikularrechte garantieren. Um weiterlesen…

Nuri al-Maliki und die „Rettung der irakischen Kultur“

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Ein Beitrag von Ansar Jasim Eigentlich ist es nur eine Säule. Doch diese Stele, beschrieben mit Keilschrift, der uralten Schrift, Völker des Nahen Ostens schon 3000 v. Chr. benutzt haben, spielt dieser Tage eine wichtige Rolle im Prozess des Nation-Building im Irak. Vor etwa zwei Wochen lüftete die irakische Regierung in Bagdad und Umgebung insgesamt weiterlesen…

Kommentierte Materialsammlung: 10 Jahre 11. September – Teil 3

Von | | Irak, Meinung, USA, Weltweit | Kein Kommentar

Der Irak-Krieg 2003 Hintergrund Schon wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September – die Taliban in Kabul waren gerade gestürzt worden – ließ US-Präsident George W Bush keinen Zweifel daran, dass er schon bald einen weiteren islamischen Staat ins Visier nehmen würde: den Irak. Die Beziehungen zwischen Washington und Baghdad waren schon seit Ende der weiterlesen…