Netanyahu’s Congress speech: An election stunt, after all

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Der israelische Premierminister Netanjahu hielt am Dienstag eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. Photo: Speaker John Boehner/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Für unsere Serie zu den anstehenden Parlamentswahlen in Israel kooperieren wir mit dem israelischen Blog +972. In einem englischsprachigen Gastbeitrag schildert Noam Sheizaf, wie der amtierende Premier Netanjahu mit seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress die Kontrolle über den Wahlkampf zurück gewann. Und das, obwohl er keine neuen Ansätze für den Umgang mit Iran vorgebracht weiterlesen…

Alsharq-Serie “Wahlen in Israel”: Wie berichtet die deutsche Presse?

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In Israel ist Wahlkampf. Ob die Anhänger der "Yesh Atid" auch dieses Jahr wieder so feiern dürfen wie noch 2013, gilt als unwahrscheinlich. Foto: The Israel Project/Flickr  (CC BY-SA 2.0)

Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.

Alle Jahre wieder – Palästinensische Protestcamps gegen den Siedlungsbau

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Soldaten und Aktivisten am Rande des Protestcamps Bawabat al-Quds. Foto: Mahmoud Alian.

Seit Mitte Januar protestieren palästinensische Aktivist_innen am Ostrand Jerusalems mit einem Protestcamp gegen das israelische Siedlungsprojekt E1. Noch 2013 erregte eine ähnliche Aktion, die Zeltstadt Bab al-Schams, die Aufmerksamkeit internationaler Medien. Heute ist die Problematik die gleiche, doch das Interesse gewichen. Warum?

Alsharq-Serie “Wahlen in Israel” – Wahlwerbespots im Vergleich

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In Israel stehen Wahlen an. Alsharq begleitet den Weg bis dahin in einer eigenen Serie. Grafik: Tobias Pietsch

Israel wählt – und Alsharq begleitet den Wahlkampf und das Ergebnis in einer neuen Serie. Dabei versuchen wir, die Vielfalt der Debatten und politischen Auseinandersetzungen in Israel abzubilden – mit Interviews, Reportagen, Stimmen von Israelis oder Analysen der Parteiprogramme. Dafür kooperieren wir mit dem renommierten israelischen Blog +972.

Filmvorführung: Europa-Premiere von „Eyes of a Thief“ in Berlin

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Der ägyptische Superstar Khaled Abol Naga spielt die Hauptrolle in Eyes of a Thief. Foto: Salah Hannoun.

Organisiert von Alsharq und der Friedrich-Ebert-Stiftung feiert der preisgekrönte palästinensische Film „Eyes of a Thief“ in Berlin Europa-Premiere. Ein Film über gesellschaftliche Zwänge, Liebe und Eifersucht – und das Leben unter der Besatzung, der die Protagonist_innen auf unterschiedlichste Weise begegnen.

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: “Frankreich im Krieg”

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"Je suis Charlie" - Titelseite der libanesischen Tageszeitung "al-Mustaqbal" am 9. Januar 2015. Foto: Screenshot

Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

Biennale in Palästina: Kunst als Frage und Widerstand

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Das schwarze Kleid und die gelben Pumps der Künstlerin erinnern an ein ikonisches Foto der ersten Intifada – eine steinewerfende Frau, noch im Kostüm des sonntäglichen Kirchgangs. Foto: Jan Hennies.

Die Biennale Qalandiya International sucht kurz nach dem Gaza-Krieg und inmitten der Proteste in Ostjerusalem nach der palästinensischen Identität. Unter dem Motto „Archives, Lived and Share”greifen Künstler ihre Geschichte kreativ und kritisch auf. Die Frage nach der eigenen Geschichte wird in den besetzten Gebieten zum feinsinnigen Widerstand, berichtet aus Ramallah Jan Hennies. 

“Mit Jitzhak Rabins Ermordung haben wir viel von unserer Hoffnung verloren”

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Shlomo Lahat (l.) und Jitzhak Rabin nach der Demonstration in Tel Aviv am 4. November 1995. Wenige Minuten später wird Rabin erschossen. Bild: Screenshot.

Heute vor 19 Jahren erschoss ein rechtsextremer jüdischer Siedler den damaligen israelischen Premierminister Jitzhak Rabin, direkt nach der größten Friedenskundgebung in der Geschichte Israels. Shlomo “Tschitsch” Lahat hatte die Demonstration organisiert und machte sich deswegen für den Rest seines Lebens Vorwürfe. Ein Gespräch über die Demonstration und Rabin.

Nachruf auf Shlomo Lahat: “Leben und leben lassen” – nicht nur in Tel Aviv

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Shlomo "Tschitsch" Lahat starb am 1. Oktober. Foto: Tobias Raschke

Fast zwei Jahrzehnte lang regierte Shlomo Lahat Tel Aviv als Oberbürgermeister. Er verwandelte die Metropole am Mittelmeer und prägte den Slogan „die Stadt, die niemals eine Pause macht“. Doch auch der Likudnik selbst wandelte sich vom General a.D. zum Unterstützer des Oslo-Friedensprozesses und organisierte die größte Friedensdemonstration im November 1995. Ein persönlicher Nachruf.

Kalter Frieden statt warme Freundschaft

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Jordanien König Hussein zündet Israels Premier Rabin eine Friedenszigarette an.
Foto: Flickr/Government Press Office

Nach 43 Jahren Kriegszustand schlossen Israel und Jordanien vor 20 Jahren Frieden. Der israelische Premierminister Yitzhak Rabin und der jordanische König Hussein unterzeichneten im Beisein von US-Präsident Bill Clinton am 26. Oktober 1994 den israelisch-jordanischen Friedensvertrag. Tausende Menschen waren damals bei der feierlichen Zeremonie in Arava dabei und ließen euphorisch Luftballons in den Farben beider weiterlesen…