Friedenstagung in Zeiten des Kriegs – die Ha’aretz Peace Conference

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Friedenstauben Netanyahu und Abbas. Foto: Haaretz

Es mutete ein wenig surreal an, als am Dienstag in Tel Aviv PolitikerInnen Israels und Palästinas gemeinsam mit der Friedensbewegung auf der Ha’aretz-Friedenskonferenz zusammenkamen, während eine massive Militäroffensive der israelischen Regierung und Armee gegen die Hamas im Gazastreifen im Gange war. Wegen eines Raketenalarms in Tel Aviv mussten die KonferenzteilnehmerInnen kurzzeitig Schutzräume aufsuchen.

Gewalteskalation in Israel und Palästina – der Sturm tobt

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Die Lage im und um den Gazastreifen spitzt sich zu. Israels Armee bereitet eine Bodenoffensive vor. Foto: Tobias Pietsch

Raketen aus Gaza fliegen 130 Kilometer weit nach Israel, wo die Menschen auch in den Großstädten Tel Aviv und Jerusalem immer wieder Schutzräume aufsuchen müssen. Die israelische Armee setzt ihre Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen fort und bereitet eine Bodenoffensive vor. Erneut herrscht Krieg zwischen Israel und der Hamas. Die Leidtragenden sind Zivilisten auf beiden weiterlesen…

Ruhe vor dem Sturm in Jerusalem

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Bei einer Kundgebung gegen Rassismus in Jerusalem am Mittwoch beschimpfen Passanten die linken Demonstranten. Foto: Ticha Matting (C)

Jerusalem heute: Die Stadt schwebt zwischen Starre und Aufruhr. Seit am Dienstag rechtsextreme Israelis rassistische Angriffe auf Palästinenser verübten und mutmaßlich einen palästinensischen Jungen töteten, flammen Proteste auf. Alle fürchten sie, die dritte Intifada, doch es bleibt unsicher, ob die Situation eskaliert. Eine kleine Chronik der vergangenen Tage.

(K)ein politischer Besuch: Der maronitische Patriarch in Israel

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Ein missverständliches Bild: Der Maronitische Patriarch Beschara al-Ra'i (sitzend Mitte) vor einer libanesischen Fahne - dabei war er nicht als Vertreter des Libanon nach Israel gereist. Foto: Twitter-Account des Knesset-Abgeordneten Ahmad Tibi (@Ahmad_tibi).

Die Reise des Oberhaupts der größten libanesischen Kirche nach Israel stellte auf vielen Ebenen einen Tabubruch dar. Die Hisbollah warf Patriarch Bischara al-Ra’i vor, die Beziehungen mit dem südlichen Nachbarn zu normalisieren und ehemalige Kämpfer der Südlibanesischen Armee getroffen zu haben. Politisch brisant war der Besuch zudem, weil Israel die „Entarabisierung“ der christlichen Bevölkerung zuletzt weiterlesen…

Vier Päpste, vier Besuche im Heiligen Land – Entwicklung zur Normalität

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Papst Franziskus lud den israelischen und palästinensischen Präsidenten zum Friedensgebet in den Vatikan ein. Im Bild der Papst und der israelische Staatspräsident Shimon Peres in Jerusalem. © Screenshot / Government Press Office Israel 2014

Jerusalem, die Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen ist Anziehungspunkt für viele Gläubige aus aller Welt. Dies gilt auch für den obersten katholischen Bischof. Papst Franziskus hat gerade Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete besucht, die alle teilweise im so genannten Heiligen Land liegen. Anders als seine Vorgänger überraschte er viele.

Hamas und Fatah – die innerpalästinensische Versöhnung nimmt Gestalt an

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Keine Spaltung mehr! Demonstration für eine palästinensische Aussöhnung am 15. März 2011 in Gaza Stadt. (Bild: CC BY-ND 2.0 Stefano/ Flickr)

Als das Gericht im Fall von Galileo Galilei urteilte, die Erde sei das statische Zentrum des Universums, soll Galileo gemurmelt haben „und sie bewegt sich doch“. Auch im Falle der innerpalästinensischen Versöhnung zwischen Hamas und Fatah mögen die optimistischen „Galileos“ endlich Recht bekommen. Jakob Rieken und Ingrid Ross berichten aus Ramallah und Gaza.

Braucht Israel besondere „Erklärungspolitik“? Ein Interview mit Davidi Hermelin

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Werbung, die unter die Haut geht. Dieser Mann wirbt sogar in seinem Nacken für Israel. Foto: Tobias Pietsch

Wie kaum ein anderes Land investiert Israel in staatliche Öffentlichkeitsarbeit, um ein positives Selbstbild im Ausland zu fördern. Hasbara, wörtlich „Erklärung“, ist der hebräische Begriff für diese Informationspolitik. Über Sinn und Inhalt des Konzepts spricht Davidi Hermelin, Leiter des Zentrums für Public Diplomacy und Hasbara.

Presseschau zur Krim-Krise: “Moskaus Methoden amerikanischer Bauart”

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"Putin ist wie Assad", schreiben zahlreiche Kommentatoren im Nahen Osten. Das Bild zeigt eine pro-Regime-Demonstration in Damaskus im März 2012. Foto: CC-BY Freedom House / Flickr

Am Sonntag soll ein Referendum über die Autonomie der Krim stattfinden, wodurch die Annexion der ukrainischen Halbinsel an Russland vorangetrieben werden soll. Während die G7-Staaten bereits verkünden, die Volksbefragung nicht anzuerkennen, und Militäreinheiten Mitarbeiter_innen der OSZE am Zutritt der Krim hindern, werden im Nahen Osten pro- und antirussische Stimmen laut und interessante Vergleiche zu regionalen weiterlesen…

Albträume in Ramallah

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John Kerry und Mahmoud Abbas bei einem Treffen 2013. Foto: US State Department (CC)

Die jüngsten Verhandlungen über ein israelisch-palästinensisches Abkommen zur friedlichen Beilegung des Konflikts entwickeln sich für die Palästinenser zunehmend zu einem Albtraum. Das ursprüngliche Ziel der Gespräche – ein Abkommen zur Zwei-Staaten-Lösung – liegt in weiter Ferne. Die Palästinenser stehen unter starkem Druck der USA und debattieren hitzig Wege aus dem Debakel. Ein Gastkommentar von Ingrid weiterlesen…

Alsharq-Reisen 2014: Jordanien, Israel & Palästina und Iran

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Alsharq Reise

Liebe Leserinnen und Leser, die Vorbereitungen auf die Alsharq-Reisesaison 2014 gehen in die heiße Phase. Neben unserem Klassiker Israel & Palästina (20. April bis 2. Mai) stehen im kommenden Halbjahr erstmals Jordanien (10. bis 20. April) und Iran (30. Mai bis 13. Juni) auf der Liste unserer Reiseziele. Hier kommt Ihr zu den Ausschreibungen. Zum weiterlesen…

Deutsche Parteistiftungen in Israel und Palästina im Fokus der israelischen Rechten

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Das Titelblatt des NGO Monitor Berichts zu deutschen Parteistiftungen

Die israelische Organisation „NGO Monitor“ ist selbsterklärter Sittenwächter über die Arbeit politischer Institutionen vor Ort. Ihr aktueller Bericht nimmt sich die deutschen Parteistiftungen und deren Verbindungen mit israelischen und palästinensischen Partnerorganisationen vor. Dabei geht es um mehr als Transparenz, denn die betroffenen NGOs sind der israelischen Rechten ein Dorn im Auge. Ein Gastbeitrag von Kai Günther.