Wer interessiert sich für die 20 Prozent? Deutschland, Israel und seine palästinensische Minderheit

Von | | Deutschland, Israel, Menschenrechte, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Gut lachen? Premierminister Netanjahu und Kanzlerin Merkel. Photo: Israelisches Außenministerium/Moshe Milner (CC-BY-NC-2.0)

Die deutsche Israelpolitik ist geprägt vom Vermächtnis des Holocaust. Die Regierung leitet hieraus eine „Friedenspolitik“ der historischen Verantwortung ab. Diese ist jedoch nur dann glaubwürdig, wenn sie sich nicht nur gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete, sondern auch die Diskriminierung und Ausgrenzung ethnischer Minderheiten in Israel ausspricht. Von Nancy Waterstraat

Foto-Reportage: Beduinen-Leben in Israel

Von | | Bilderstrecke, Israel | Kein Kommentar

Für seine Foto-Reportage hatte Stefan Loeber viele Tage und Nächte mit Beduinen verbracht. Dieses Foto entstand in Bed al Arakib.

Die Wüste ist die ursprüngliche Heimat der Beduinen, rund 200.000 von ihnen leben in der Negev im Süden Israels. Mehr als zwei Monate lang war der Münchner Fotograf Stefan Loeber dort unterwegs und hat faszinierende Eindrücke eingefangen, über die er im Interview berichtet. Für sein Foto-Buch läuft aktuell eine Crowdfunding-Kampagne.

Toter als tot – die Zwei-Staaten-Lösung nach dem neuen israelischen Koalitionsvertrag

Von | | Israel, Kommentar, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Es war einmal ... die Zweitstaatenlösung. Photo: Adam Walker Cleaveland/Flickr (CC-BY-NC-DC-2.0)

Vor der Wahl erteilte Israels alter und neuer Premier der Zwei-Staaten-Lösung eine Absage, nun erklärte er seine Unterstützung. Doch das ist nur Bigotterie, denn tatsächlich gibt es für diese Idee schon lange keine Hoffnung mehr – erst recht nicht unter Israels aktueller Koalition, kommentiert Dennis Sukowski.

Seite an Seite, bis der Messias kommt

Von | | Interviews, Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Foto: (C) Tobias Pietsch

Yoseph Daitsh ist strenggläubiger Jude und einer der einflussreichsten Männer Jerusalems. Im Alsharq-Interview sprach der Erste Vizebürgermeister der Stadt vergangenes Jahr über religiöse Spannungen, seine ultraorthodoxe Wählerschaft und die ersehnte Rückkehr des Messias. Anlässlich der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen gibt das Interview Einblick in die Politik der Ultraorthodoxen im Land.

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

Von , , und | | Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Oman, Palästina, Presseschau, VAE / Dubai, Wahlen | Kein Kommentar

Wahlen bei den israelischen Streitkräften. Foto: IDF (CC BY-NC 2.0)

Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Versuch einer Revolte

Von | | Gender, Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Straßenbild in Mea Shearim, einem ultraorthodoxen Viertel in Jerusalem. Foto: Alexandre Baron (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Wahl könnte wichtige Weichen für Israels Ultraorthodoxe stellen. In der Mehrheitsgesellschaft wächst Widerstand gegen die Privilegien der Strenggläubigen. Womöglich kommt jedoch der stärkste Antrieb für Wandel aus der Gemeinde selbst. Von Mareike Enghusen

Warum ich für die „Gemeinsame Liste“ stimme

Von | | Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

"Ich bin ein Araber, und ich habe einen Namen. Mein Name ist Ayman Odeh." Ausschnitt eines Wahlplakats. Plakatrechte: Hadash (C)

Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Parlaments besteht die Möglichkeit, einen großen nicht-zionistischen Block in die Knesset zu bringen. Trotz ideologischer Meinungsverschiedenheiten mit palästinensischen Nationalist_innen und muslimischen Radikalen ist die Gemeinsamkeit, nämlich die Ablehnung des Zionismus, ausschlaggebend für meine Stimme für die „Gemeinsame Liste“. Ein persönlicher Beitrag von Uri Shani

HaBayit HaYehudi: Die rechte Einstellung der „Jüdischen Heimat“

Von | | Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Naftali Bennett, HaBayit HaYehudi Vorsitzender, redet sich in Rage. Photo: The Israel Project/Flickr (CC BY-SA 2.0)

Bei der letzten Knesset-Wahl erlebte die Partei HaBayit HaYehudi mit ihrem Vorsitzenden Naftali Bennett einen wahren Höhenflug. Der noch vor drei Jahren wenig bekannte Politiker machte die Partei dank einer Ausrichtung auf soziale Themen populär. Im aktuellen Wahlprogramm forciert er jedoch unter anderem einen kompromisslosen Siedlungsbau und plant ein Arbeitsverbot für bestimmte Gruppen von Einwanderern. weiterlesen…

Gemeinsame Liste in Israel: Der Ball wird zum Spieler

Von | | Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Aida Touma Sliman, rechts, palästinensische Feministin aus Nazareth, wirbt für die „Gemeinsamen Liste“ (Foto: Amina Nolte)

Die „Gemeinsame Liste“ der arabischen Parteien und Hadash erkämpft sich einen Platz in der politischen Arena Israels. Sie könnte nach den anstehenden Wahlen ein entscheidender politischer Akteur in der Knesset werden und die Anliegen der palästinensischen Bürger_innen Israels stärker vertreten. Doch das politische Establishment hegt große Vorbehalte.

Netanyahu’s Congress speech: An election stunt, after all

Von | | Israel, Kommentar, Meinung, Wahlen | 1 Kommentar

Der israelische Premierminister Netanjahu hielt am Dienstag eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. Photo: Speaker John Boehner/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Für unsere Serie zu den anstehenden Parlamentswahlen in Israel kooperieren wir mit dem israelischen Blog +972. In einem englischsprachigen Gastbeitrag schildert Noam Sheizaf, wie der amtierende Premier Netanjahu mit seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress die Kontrolle über den Wahlkampf zurück gewann. Und das, obwohl er keine neuen Ansätze für den Umgang mit Iran vorgebracht weiterlesen…

Alsharq-Serie „Wahlen in Israel“: Wie berichtet die deutsche Presse?

Von , und | | Israel, Mashreq, Presseschau | Kein Kommentar

In Israel ist Wahlkampf. Ob die Anhänger der "Yesh Atid" auch dieses Jahr wieder so feiern dürfen wie noch 2013, gilt als unwahrscheinlich. Foto: The Israel Project/Flickr  (CC BY-SA 2.0)

Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.