Zusammen, getrennt: Ansätze zur Ein-Staaten-Lösung

Von | | Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die Zwei-Staaten-Lösung für Israel und Palästina gilt als gescheitert. Die Alternative eines gemeinsamen Staates wird daher immer wieder diskutiert. Weil es dabei um unterschiedliche Ansprüche von Staatsbürgerschaft, Nation und Staat zwischen Israelis und Palästinensern geht, ist eine einheitliche Perspektive aber längst nicht in Sicht.

Internationales Recht, Un-Recht und die Besatzung Palästinas, Teil 3

Von | | Analyse, Israel, Menschenrechte, Palästina | Kein Kommentar

In den zwei ersten Teilen dieses Artikels zu internationalem Recht und Un-Recht der Besatzung Palästinas haben wir beschrieben, wie Recht in Israel umgangen und in den palästinensischen Gebieten aufgeteilt wird. In diesem letzten Teil schildern wir, wie Recht auf internationaler Ebene geltend gemacht werden könnte – und warum das trotz des anhaltenden Unrechts nicht passiert.

Internationales Recht, Un-Recht und die Besatzung Palästinas, Teil 2

Von | | Analyse, Israel, Menschenrechte, Palästina | Kein Kommentar

Internationales Recht soll universell gültig sein – dessen Geltung aber ist lokal umstritten. Das ist die zentrale Ambivalenz, derer sich die israelische Besatzung Palästinas bedient, um Un-Recht abzuwickeln. Doch wie funktioniert das im Detail – und wie kann Recht dabei überhaupt geltend gemacht werden? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in einem Artikel, der aus weiterlesen…

Internationales Recht, Un-Recht und die Besatzung Palästinas

Von | | Analyse, Israel, Menschenrechte, Palästina | Kein Kommentar

Internationales Recht soll universell gültig sein – dessen Geltung aber ist lokal umstritten. Das ist die zentrale Ambivalenz, derer sich die israelische Besatzung Palästinas bedient, um Un-Recht abzuwickeln. Doch wie funktioniert das im Detail – und wie kann Recht dabei überhaupt geltend gemacht werden? Zu diesen Fragen veröffentlichen wir in den kommenden Tagen einen Artikel, weiterlesen…

Israel und die Oslo-Abkommen: große Interessen, wenig Unterstützung

Von | | Hintergrund, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die unterschiedlichen israelischen Regierungen haben den Oslo-Prozess mal mehr, mal weniger befördert. Dabei ging es vor allem um politische Interessen. Doch eine breite öffentliche Unterstützung für die Verhandlungen hatten die Verantwortlichen nicht sichern können. Darunter haben die Bemühungen um eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes bis heute gelitten. Von Doron Gilad.

„Unser München heißt Oslo“ – Interview mit dem Siedler-Aktivisten Elyakim Haetzni

Von | | Interviews, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die im Westjordanland nach 1967 errichteten israelischen Siedlungen gelten völkerrechtlich als illegal und stellen ein zentrales Hindernis für die Lösung des Nahostkonfliktes dar. Während der Status der Siedlungen von den Oslo-Verhandlungen prominent ausgespart wurde, sind sie in den vergangenen 20 Jahren stetig gewachsen. Durch die Siedlungen soll der jüdisch-israelische Anspruch auf das ganze Land zwischen weiterlesen…

Die palästinensische Wirtschaft zwischen Besatzung und internationaler Abhängigkeit

Von | | Hintergrund, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Auch 20 Jahre nach Oslo ist im Jahre 2013 eine eigenständige, lebensfähige palästinensische Ökonomie mit voller Verfügungsgewalt über die eigenen Ressourcen und mit souveräner Entscheidungsgewalt nicht in Sicht. Die fortwährende israelische Besatzung stellt das zentrale Entwicklungshindernis dar. Für den Großteil der Bevölkerung, insbesondere in Gaza, haben sich die Lebensumstände nicht verbessert. Nur die jährlichen internationalen weiterlesen…

„Oslo war ein Versagen der Palästinenser“ – Interview mit dem palästinensischen Intellektuellen Ghasub Nasser

Von | | Interviews, Israel, Palästina, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Der Ingenieur Ghasub Nasser gehört keiner palästinensischen Partei an, sondern dem intellektuellen Selbstverständnis nach nur der „säkular, demokratischen, unparteiischen Fraktion Palästina“. Der lutheranische Christ engagiert sich seit Jahrzehnten für die Befreiung Palästinas und lehnte daher den Oslo-Prozess von Anfang an ab. Die Lebenssituation der meisten Palästinenser hat sich mit Oslo verschlechtert. Nasser hat dies vorausgesehen weiterlesen…

20 Jahre Oslo: Stärke zeigen, um sicher sein zu können – Interview mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Megged

Von | | Interviews, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Aharon Megged, der mehr als 30 Bücher schrieb, ist einer der berühmtesten Autoren Israels. Seine dezidierte Meinung zum Nahost-Konflikt weicht von der vieler linksliberaler Schriftsteller-Kollegen ab, findet dafür aber viel Anklang im israelisch-jüdischen Mainstream. Im Angesicht der anhaltenden arabischen Bedrohung müsse Israel militärische Stärke demonstrieren, um weiter als Staat bestehen zu können, so Megged im weiterlesen…

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen – Frieden verhandeln, Konflikt verwalten?

Von | | Israel, Palästina | Kein Kommentar

Vor 20 Jahren wurden die Oslo-Abkommen unterzeichnet. 20 Jahre, in denen viel passiert ist. Oder nur ganz wenig. Denn eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts wurde bisher nicht gefunden. Was also hat der Oslo-Prozess bewirkt? Darauf werden wir in einer Alsharq-Serie aus einer Vielzahl von Perspektiven eingehen. Wir freuen uns über eine interessante Diskussion mit weiterlesen…

Bundestagswahl 2013 – Nahost in den Wahlprogrammen

Von | | Analyse, Israel, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Der Bundestagswahlkampf ist in der heißen Phase angekommen und überall platzieren die Parteien und KandidatInnen ihre Themen. Dabei haben alle etwas zu ihren Vorstellungen zukünftiger Außenpolitik in ihren Wahlprogrammen stehen. Wir haben uns daher angeschaut, was die im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema Israel, Palästina und Nahostkonflikt vorhaben.

Israels Kommunisten, der Konflikt in Syrien und die Frage des Internationalismus – Vergangenheit und Gegenwart

Von | | Analyse, Israel, Mashreq, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq, Syrien | Kein Kommentar

CHADASCH-Plakat in Israel (Foto: Shira Golding)

Seit ihrer Gründung war die Kommunistische Partei Israels (HaMiflaga HaKommunisit HaIsraelit) die einzige programmatisch binationale Partei in Israel. Doch die Geschichte der Partei ist von Spaltungen geprägt, in der Regel entlang nationaler Fronten. Und auch in der jüngsten Diskussion über ihre Positionierung zum Syrien-Konflikt kann die Partei das Erbe der Vergangenheit nicht abschütteln. Ein Gastbeitrag von Adrian weiterlesen…

„Der Nahostkonflikt bleibt indes der Preis für die jüdische Nationalstaatlichkeit“ – eine Rezension

Von | | Israel, Mashreq, Rezension, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

In ihrem neuen Werk Das zionistische Israel – Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts setzt sich Autorin Tamar Amar-Dahl ideologiekritisch mit der Geschichte israelischer Sicherheitspolitik auseinander. Im Zentrum der Analyse steht die innere Verfasstheit und Entwicklung Israels – ein Fokus der zugleich Stärke und Schwäche des Buches ist. Eine Rezension von Sebastian Kunze

Presseschau zum Sturz Mursis: „Ägypten droht die Militärdiktatur“

Von , , , und | | Ägypten, Algerien, Bahrain, Iran, Israel, Libanon, Palästina, Presseschau, Syrien, Tunesien, VAE / Dubai | 3 Kommentare

Nicht nur in Europa, auch im Nahen Osten sind sich die Zeitungen uneins, was die Ereignisse in Ägypten nun bedeuten. Während manche einen Bürgerkrieg oder eine zu große Macht für das Militär befürchten, sehen die anderen das Volk als Sieger und Mursis Sturz als Fortführung der Revolution von 2011. Eine Presseschau von Christoph Dinkelaker, Lea weiterlesen…

Israels Mauer durch das palästinensische Battir: Das Ringen mit dem Grün

Von | | Israel, Mashreq, Palästina | 2 Kommentare

Eine Frau bestellt ihr Feld im Tal Battirs. Foto: Tobias Pietsch

Im palästinensischen Battir, südlich von Jerusalem, droht die israelische Sperranlage Familien von ihren Feldern abzuschneiden und eine Jahrtausende alte Kulturlandschaft zu zerstören. Dorfbewohner und Umweltschützer klagen. Inzwischen besteht die Hoffnung auf eine „alternative Lösung“. Allerdings verdrängen die Argumente für den Umweltschutz die Rechte der Betroffenen. Im Dorf befürchten manche eine „grüne Normalisierung“.