Die palästinensische Wirtschaft zwischen Besatzung und internationaler Abhängigkeit

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Auch 20 Jahre nach Oslo ist im Jahre 2013 eine eigenständige, lebensfähige palästinensische Ökonomie mit voller Verfügungsgewalt über die eigenen Ressourcen und mit souveräner Entscheidungsgewalt nicht in Sicht. Die fortwährende israelische Besatzung stellt das zentrale Entwicklungshindernis dar. Für den Großteil der Bevölkerung, insbesondere in Gaza, haben sich die Lebensumstände nicht verbessert. Nur die jährlichen internationalen weiterlesen…

„Oslo war ein Versagen der Palästinenser“ – Interview mit dem palästinensischen Intellektuellen Ghasub Nasser

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Der Ingenieur Ghasub Nasser gehört keiner palästinensischen Partei an, sondern dem intellektuellen Selbstverständnis nach nur der „säkular, demokratischen, unparteiischen Fraktion Palästina“. Der lutheranische Christ engagiert sich seit Jahrzehnten für die Befreiung Palästinas und lehnte daher den Oslo-Prozess von Anfang an ab. Die Lebenssituation der meisten Palästinenser hat sich mit Oslo verschlechtert. Nasser hat dies vorausgesehen weiterlesen…

20 Jahre Oslo: Stärke zeigen, um sicher sein zu können – Interview mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Megged

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Aharon Megged, der mehr als 30 Bücher schrieb, ist einer der berühmtesten Autoren Israels. Seine dezidierte Meinung zum Nahost-Konflikt weicht von der vieler linksliberaler Schriftsteller-Kollegen ab, findet dafür aber viel Anklang im israelisch-jüdischen Mainstream. Im Angesicht der anhaltenden arabischen Bedrohung müsse Israel militärische Stärke demonstrieren, um weiter als Staat bestehen zu können, so Megged im weiterlesen…

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen – Frieden verhandeln, Konflikt verwalten?

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Vor 20 Jahren wurden die Oslo-Abkommen unterzeichnet. 20 Jahre, in denen viel passiert ist. Oder nur ganz wenig. Denn eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts wurde bisher nicht gefunden. Was also hat der Oslo-Prozess bewirkt? Darauf werden wir in einer Alsharq-Serie aus einer Vielzahl von Perspektiven eingehen. Wir freuen uns über eine interessante Diskussion mit weiterlesen…

Bundestagswahl 2013 – Nahost in den Wahlprogrammen

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Der Bundestagswahlkampf ist in der heißen Phase angekommen und überall platzieren die Parteien und KandidatInnen ihre Themen. Dabei haben alle etwas zu ihren Vorstellungen zukünftiger Außenpolitik in ihren Wahlprogrammen stehen. Wir haben uns daher angeschaut, was die im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema Israel, Palästina und Nahostkonflikt vorhaben.

Israels Kommunisten, der Konflikt in Syrien und die Frage des Internationalismus – Vergangenheit und Gegenwart

Von | | Analyse, Israel, Mashreq, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq, Syrien | Kein Kommentar

CHADASCH-Plakat in Israel (Foto: Shira Golding)

Seit ihrer Gründung war die Kommunistische Partei Israels (HaMiflaga HaKommunisit HaIsraelit) die einzige programmatisch binationale Partei in Israel. Doch die Geschichte der Partei ist von Spaltungen geprägt, in der Regel entlang nationaler Fronten. Und auch in der jüngsten Diskussion über ihre Positionierung zum Syrien-Konflikt kann die Partei das Erbe der Vergangenheit nicht abschütteln. Ein Gastbeitrag von Adrian weiterlesen…

„Der Nahostkonflikt bleibt indes der Preis für die jüdische Nationalstaatlichkeit“ – eine Rezension

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In ihrem neuen Werk Das zionistische Israel – Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts setzt sich Autorin Tamar Amar-Dahl ideologiekritisch mit der Geschichte israelischer Sicherheitspolitik auseinander. Im Zentrum der Analyse steht die innere Verfasstheit und Entwicklung Israels – ein Fokus der zugleich Stärke und Schwäche des Buches ist. Eine Rezension von Sebastian Kunze

Presseschau zum Sturz Mursis: „Ägypten droht die Militärdiktatur“

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Nicht nur in Europa, auch im Nahen Osten sind sich die Zeitungen uneins, was die Ereignisse in Ägypten nun bedeuten. Während manche einen Bürgerkrieg oder eine zu große Macht für das Militär befürchten, sehen die anderen das Volk als Sieger und Mursis Sturz als Fortführung der Revolution von 2011. Eine Presseschau von Christoph Dinkelaker, Lea weiterlesen…

Israels Mauer durch das palästinensische Battir: Das Ringen mit dem Grün

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Eine Frau bestellt ihr Feld im Tal Battirs. Foto: Tobias Pietsch

Im palästinensischen Battir, südlich von Jerusalem, droht die israelische Sperranlage Familien von ihren Feldern abzuschneiden und eine Jahrtausende alte Kulturlandschaft zu zerstören. Dorfbewohner und Umweltschützer klagen. Inzwischen besteht die Hoffnung auf eine „alternative Lösung“. Allerdings verdrängen die Argumente für den Umweltschutz die Rechte der Betroffenen. Im Dorf befürchten manche eine „grüne Normalisierung“.

Rückkehr nach Ost-Jerusalem: Der hungerstreikende Samer Issawi kommt frei

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Sein Konterfei ist in Palästina seit Monaten überall zu sehen: Samer al-Issawi protestierte 266 Tage mit einem Hungerstreik gegen seine erneute Gefangenschaft in Israel. Heute wurde ein Abkommen zu seiner Freilassung bekannt. Während Israel so eine Eskalation abgewendet hat, bleibt in Palästina der Widerstand gegen die Besatzung orientierungslos. Samer al-Issawi wird in acht Monaten zu seiner weiterlesen…

Palestinians have a Dream too: Ein Kommentar zum Nahostbesuch von Barack Obama

Von | | Israel, Kommentar, Palästina, Persönlichkeiten, USA | 2 Kommentare

Der erste Besuch des US-Präsidenten Barack Obama in Israel und den Palästinensischen Gebieten stößt bei den meisten Palästinensern auf Gleichgültigkeit. Vereinzelte Demonstrationen gegen den Besuch in Ramallah und anderen Städten im Westjordanland stehen symbolisch für die enttäuschten Hoffnungen, die Obama vor allem in seinem ersten Amtsjahr geweckt hatte. Der Präsident, der seinen Aufstieg auch der weiterlesen…

Jerusalem: Zehnspurig gen Osten

Von und | | Hintergrund, Israel, Mashreq, Palästina | 2 Kommentare

Auf Beschluss des Jerusalemer Stadtrates begann im Dezember 2012 der Bau an Highway 50 quer durch das arabisch-palästinensische Viertel Beit Safafa. Die Autobahn wird das Dorf zweiteilen und jüdische Siedlungen mit der Innenstadt verbinden. Die Dorfbewohner protestieren. Lea Frehse und Johanna Wagmann über die politischen Hintergründe eines brisanten Projekts.

Einstieg nur für Palästinenser!

Von | | Hintergrund, Israel, Palästina | 1 Kommentar

Seit Montag fahren in der Westbank Busse nur für Palästinenser, nachdem sich Siedler von ihnen in israelischen Bussen bedroht gefühlt hatten. Anna Lekas Miller, Journalistin aus Brooklyn, zeigt, dass der jüngste Fall von getrennten Verkehrssystemen nur die Spitze des Eisberges von Segregationsbestrebungen in der Westbank und Israel ist. Text: Anna Lekas Miller (Originaltext), Übersetzung Tobias Pietsch weiterlesen…

Der friedliebende Siedler: Ein persönlicher Nachruf auf Rabbi Menachem Froman

Von und | | Israel, Mashreq, Palästina, Persönlichkeiten, Religion | Kein Kommentar

Menachem Froman ist gestern im Alter von 68 Jahren seiner langjährigen Krebserkrankung erlegen. Der polarisierende Rabbi verstarb in seinem Haus in Tekoa, einer Siedlung im Westjordanland nahe Bethlehem, die er 1975 als Mitglied der radikalen Siedlerbewegung „Gush Emmunim“ gegründet und mit aufgebaut hatte. Die jüdische Besiedlung des „Heiligen Landes“ unterstützte er bis zu seinem Tod. weiterlesen…

Populist in der Zange von Populisten: Netanjahus Koalitionsbestrebungen in Israel

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Eine neue Welle der Zusammenstöße in den besetzten Gebieten, dazu der anstehende Besuch Barack Obamas, der für Israels Standing in der internationalen Staatengemeinschaft richtungsweisend wird – und ausgerechnet jetzt stockt die Regierungsbildung nach den Knessetwahlen. Die Parteienlandschaft krankt an Machtspielchen und populistischer Themensetzung. Die Koalitionsverhandlungen zwischen Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud Beitenu) und den beiden Polit-Shootingstars weiterlesen…

Von der Besatzung eines Films: Die palästinensisch-israelische Co-Produktion „Five Broken Cameras“ im Sturm der Oscar-Verleihungen

Von | | Interviews, Israel, Mashreq, Medien, Palästina | 1 Kommentar

„Five Broken Cameras“ war als bester Dokumentarfilm für einen Oscar nominiert. Der Palästinenser Emad Burnat dokumentiert darin die Gewalt der israelischen Besatzung in seinem Dorf Bil’in. Einen Oscar gewonnen hat der Film nicht, doch dafür schon im Vorlauf zu den Feierlichkeiten hitzige Debatten ausgelöst. Gefilmt von einem Palästinenser in der Unmittelbarkeit seines Alltags und produziert weiterlesen…