(K)ein politischer Besuch: Der maronitische Patriarch in Israel

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Ein missverständliches Bild: Der Maronitische Patriarch Beschara al-Ra'i (sitzend Mitte) vor einer libanesischen Fahne - dabei war er nicht als Vertreter des Libanon nach Israel gereist. Foto: Twitter-Account des Knesset-Abgeordneten Ahmad Tibi (https://twitter.com/Ahmad_tibi/status/471284511662424065)

Die Reise des Oberhaupts der größten libanesischen Kirche nach Israel stellte auf vielen Ebenen einen Tabubruch dar. Die Hisbollah warf Patriarch Bischara al-Ra’i vor, die Beziehungen mit dem südlichen Nachbarn zu normalisieren und ehemalige Kämpfer der Südlibanesischen Armee getroffen zu haben. Politisch brisant war der Besuch zudem, weil Israel die „Entarabisierung“ der christlichen Bevölkerung zuletzt weiterlesen…

Vier Päpste, vier Besuche im Heiligen Land – Entwicklung zur Normalität

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Jerusalem, die Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen ist Anziehungspunkt für viele Gläubige aus aller Welt. Dies gilt auch für den obersten katholischen Bischof. Papst Franziskus hat gerade Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete besucht, die alle teilweise im so genannten Heiligen Land liegen. Anders als seine Vorgänger überraschte er viele.

Hamas und Fatah – die innerpalästinensische Versöhnung nimmt Gestalt an

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Keine Spaltung mehr! Demonstration für eine palästinensische Aussöhnung am 15. März 2011 in Gaza Stadt. Foto: symbols, Stefano (https://flic.kr/p/9szeXq), Lizenz: CC BY-ND 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/)

Als das Gericht im Fall von Galileo Galilei urteilte, die Erde sei das statische Zentrum des Universums, soll Galileo gemurmelt haben „und sie bewegt sich doch“. Auch im Falle der innerpalästinensischen Versöhnung zwischen Hamas und Fatah mögen die optimistischen „Galileos“ endlich Recht bekommen. Jakob Rieken und Ingrid Ross berichten aus Ramallah und Gaza.

Braucht Israel besondere „Erklärungspolitik“? Ein Interview mit Davidi Hermelin

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Werbung, die unter die Haut geht. Dieser Mann wirbt sogar in seinem Nacken für Israel. Foto: Tobias Pietsch (C)

Wie kaum ein anderes Land investiert Israel in staatliche Öffentlichkeitsarbeit, um ein positives Selbstbild im Ausland zu fördern. Hasbara, wörtlich „Erklärung“, ist der hebräische Begriff für diese Informationspolitik. Über Sinn und Inhalt des Konzepts spricht Davidi Hermelin, Leiter des Zentrums für Public Diplomacy und Hasbara.

Presseschau zur Krim-Krise: „Moskaus Methoden amerikanischer Bauart“

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Am Sonntag soll ein Referendum über die Autonomie der Krim stattfinden, wodurch die Annexion der ukrainischen Halbinsel an Russland vorangetrieben werden soll. Während die G7-Staaten bereits verkünden, die Volksbefragung nicht anzuerkennen, und Militäreinheiten Mitarbeiter_innen der OSZE am Zutritt der Krim hindern, werden im Nahen Osten pro- und antirussische Stimmen laut und interessante Vergleiche zu regionalen weiterlesen…

Albträume in Ramallah

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Die jüngsten Verhandlungen über ein israelisch-palästinensisches Abkommen zur friedlichen Beilegung des Konflikts entwickeln sich für die Palästinenser zunehmend zu einem Albtraum. Das ursprüngliche Ziel der Gespräche – ein Abkommen zur Zwei-Staaten-Lösung – liegt in weiter Ferne. Die Palästinenser stehen unter starkem Druck der USA und debattieren hitzig Wege aus dem Debakel. Ein Gastkommentar von Ingrid weiterlesen…

Alsharq-Reisen 2014: Jordanien, Israel & Palästina und Iran

Von | | In eigener Sache, Iran/Türkei, Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Palästina, Reise, Syrien | Kein Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser, die Vorbereitungen auf die Alsharq-Reisesaison 2014 gehen in die heiße Phase. Neben unserem Klassiker Israel & Palästina (20. April bis 2. Mai) stehen im kommenden Halbjahr erstmals Jordanien (10. bis 20. April) und Iran (30. Mai bis 13. Juni) auf der Liste unserer Reiseziele. Hier kommt Ihr zu den Ausschreibungen. Zum weiterlesen…

Deutsche Parteistiftungen in Israel und Palästina im Fokus der israelischen Rechten

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Die israelische Organisation „NGO Monitor“ ist selbsterklärter Sittenwächter über die Arbeit politischer Institutionen vor Ort. Ihr aktueller Bericht nimmt sich die deutschen Parteistiftungen und deren Verbindungen mit israelischen und palästinensischen Partnerorganisationen vor. Dabei geht es um mehr als Transparenz, denn die betroffenen NGOs sind der israelischen Rechten ein Dorn im Auge. Ein Gastbeitrag von Kai Günther.

Alsharq-Kompendium: 20 Jahre Oslo-Abkommen

Von | | In eigener Sache, Israel, Palästina, Serie | Kein Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser, vor 20 Jahren wurden die Oslo-Abkommen geschlossen. Deren Bedeutung für die israelische und palästinensische Bevölkerung haben wir auf Alsharq in einer Serie in den vergangenen Wochen aufzuspüren versucht. Dabei standen unterschiedliche Perspektiven aus der Region im Vordergrund, um die vielseitigen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu beleuchten, die sich aus den weiterlesen…

Portrait from the Sidelines: the Syrian War resounding in the Golan Heights

Von | | Hintergrund, Israel, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

The occupied Golan Heights were long regarded a centerpiece of Middle East peace. Somewhat ironically, the Syrian civil war has pushed the Israeli controlled territory to the sidelines. While so far the violence of war has been confined to the Syrian side of the border fence, its political divisions have found their way into the weiterlesen…

Internationales Recht, Un-Recht und die Besatzung Palästinas, Teil 3

Von | | Analyse, Im Fokus, Israel, Menschenrechte, Palästina, Serie | Kein Kommentar

In den zwei ersten Teilen dieses Artikels zu internationalem Recht und Un-Recht der Besatzung Palästinas haben wir beschrieben, wie Recht in Israel umgangen und in den palästinensischen Gebieten aufgeteilt wird. In diesem letzten Teil schildern wir, wie Recht auf internationaler Ebene geltend gemacht werden könnte – und warum das trotz des anhaltenden Unrechts nicht passiert.

Internationales Recht, Un-Recht und die Besatzung Palästinas, Teil 2

Von | | Analyse, Im Fokus, Israel, Menschenrechte, Palästina, Serie | Kein Kommentar

Internationales Recht soll universell gültig sein – dessen Geltung aber ist lokal umstritten. Das ist die zentrale Ambivalenz, derer sich die israelische Besatzung Palästinas bedient, um Un-Recht abzuwickeln. Doch wie funktioniert das im Detail – und wie kann Recht dabei überhaupt geltend gemacht werden? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in einem Artikel, der aus weiterlesen…

Internationales Recht, Un-Recht und die Besatzung Palästinas

Von | | Analyse, Im Fokus, Israel, Menschenrechte, Palästina, Serie | Kein Kommentar

Internationales Recht soll universell gültig sein – dessen Geltung aber ist lokal umstritten. Das ist die zentrale Ambivalenz, derer sich die israelische Besatzung Palästinas bedient, um Un-Recht abzuwickeln. Doch wie funktioniert das im Detail – und wie kann Recht dabei überhaupt geltend gemacht werden? Zu diesen Fragen veröffentlichen wir in den kommenden Tagen einen Artikel, weiterlesen…

Die palästinensische Befreiungsbewegung und was davon übrig bleibt

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Die palästinensische Freiheitsbewegung dauert bereits mehr als 60 Jahre an – und wird bei anhaltender israelischer Besatzung auch noch weiter bestehen. Doch durch die Oslo-Abkommen wurde sie nachhaltig geschwächt. Das wird vor allem mit Blick auf die aktuelle soziale und politische Situation in den palästinensischen Gebieten klar. Von Tamara Tamimi.

Israel und die Oslo-Abkommen: große Interessen, wenig Unterstützung

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Die unterschiedlichen israelischen Regierungen haben den Oslo-Prozess mal mehr, mal weniger befördert. Dabei ging es vor allem um politische Interessen. Doch eine breite öffentliche Unterstützung für die Verhandlungen hatten die Verantwortlichen nicht sichern können. Darunter haben die Bemühungen um eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes bis heute gelitten. Von Doron Gilad.