Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: “Frankreich im Krieg”

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"Je suis Charlie" - Titelseite der libanesischen Tageszeitung "al-Mustaqbal" am 9. Januar 2015. Foto: Screenshot

Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

Geiseldrama im Libanon – der “Islamische Staat” ist nicht weit

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Sabrine Omar vor dem Bild ihres entführten Mannes. Foto: Livia Gerster.

Im Libanon wird die Angst vor dem „Islamischen Staat“ immer konkreter: Zwei libanesische Soldaten wurden bereits enthauptet, über 20 weitere Geiseln sind in ihrer Gewalt. Nun hat die Regierung neue Verhandlungen angekündigt, doch die Familien der Geiseln haben wenig Hoffnung. Im syrisch-libanesischen Grenzgebiet rückt der IS derweil immer weiter vor. Livia Gerster berichtet aus Beirut.

(K)ein politischer Besuch: Der maronitische Patriarch in Israel

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Ein missverständliches Bild: Der Maronitische Patriarch Beschara al-Ra'i (sitzend Mitte) vor einer libanesischen Fahne - dabei war er nicht als Vertreter des Libanon nach Israel gereist. Foto: Twitter-Account des Knesset-Abgeordneten Ahmad Tibi (@Ahmad_tibi).

Die Reise des Oberhaupts der größten libanesischen Kirche nach Israel stellte auf vielen Ebenen einen Tabubruch dar. Die Hisbollah warf Patriarch Bischara al-Ra’i vor, die Beziehungen mit dem südlichen Nachbarn zu normalisieren und ehemalige Kämpfer der Südlibanesischen Armee getroffen zu haben. Politisch brisant war der Besuch zudem, weil Israel die „Entarabisierung“ der christlichen Bevölkerung zuletzt weiterlesen…

Weißes Papier gewinnt die libanesische Präsidentenwahl

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Samir Geagea (l.) wartet auf den Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen. Bild: Samir Geageas Twitter-Account @DrSamirGeagea

Es wurde die erwartete Farce: Bei der ersten Abstimmungsrunde für einen neuen libanesischen Präsidenten blieben die meisten Stimmzettel leer; Samir Geagea war der aussichtsreichste Kandidat, doch viele Abgeordnete erinnerten an seine umstrittene Rolle im Bürgerkrieg. Taktische Spielereien prägten die Tage zuvor. Wie es jetzt weitergeht ist offen, doch die Wahl eines Konsenskandidaten wird immer unausweichlicher.

Presseschau zur Krim-Krise: “Moskaus Methoden amerikanischer Bauart”

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"Putin ist wie Assad", schreiben zahlreiche Kommentatoren im Nahen Osten. Das Bild zeigt eine pro-Regime-Demonstration in Damaskus im März 2012. Foto: CC-BY Freedom House / Flickr

Am Sonntag soll ein Referendum über die Autonomie der Krim stattfinden, wodurch die Annexion der ukrainischen Halbinsel an Russland vorangetrieben werden soll. Während die G7-Staaten bereits verkünden, die Volksbefragung nicht anzuerkennen, und Militäreinheiten Mitarbeiter_innen der OSZE am Zutritt der Krim hindern, werden im Nahen Osten pro- und antirussische Stimmen laut und interessante Vergleiche zu regionalen weiterlesen…

Alsharq-Reisen 2014: Jordanien, Israel & Palästina und Iran

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Alsharq Reise

Liebe Leserinnen und Leser, die Vorbereitungen auf die Alsharq-Reisesaison 2014 gehen in die heiße Phase. Neben unserem Klassiker Israel & Palästina (20. April bis 2. Mai) stehen im kommenden Halbjahr erstmals Jordanien (10. bis 20. April) und Iran (30. Mai bis 13. Juni) auf der Liste unserer Reiseziele. Hier kommt Ihr zu den Ausschreibungen. Zum weiterlesen…

Flüchtlinge im Libanon: Ein idealistischer Syrer und sein Kampf mit der Wirklichkeit

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Der Raum des Vereins für Aktivitäten mit Kindern bleibt leer. Foto: FoS

Während Millionen SyrerInnen zu Flüchtlingen werden, gibt es auch eine erstarkende Zivilgesellschaft unter ihnen. Doch der Kampf um Finanzierung und Spenden ist für die AktivistInnen, die ja selber Flüchtlinge sind, oft zermürbend. Focus on Syria erzählt die Geschichte eines jungen Syrers im Libanon, beschreibt seinen anfänglichen Enthusiasmus und seinen Zusammenprall mit der Realität.

Der Libanon im Schatten Syriens: In der Sackgasse

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Baschar Al-Assad grüßt von einem Plakat in Tripoli. Der Konflikt um den syrischen Diktator hat mittlerweile den ganzen Libanon im Griff. Bild: Philipp Breu (2012).

Während die Welt gebannt auf Syrien blickt, steht das Leben im Libanon still: Eine Anschlagsserie erschüttert das Land, das zudem politisch wie wirtschaftlich auf der Stelle tritt. Die Armee reibt sich immer wieder in Scharmützeln auf. Doch hat der politische Stillstand auch sein Gutes: Er macht zumindest einen erneuten Bürgerkrieg bis auf Weiteres unwahrscheinlich.

Presseschau zum Sturz Mursis: “Ägypten droht die Militärdiktatur”

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Plakat bei den Anti-Mursi-Demonstrationen vergangene Woche. Foto: Schluwa Sama

Nicht nur in Europa, auch im Nahen Osten sind sich die Zeitungen uneins, was die Ereignisse in Ägypten nun bedeuten. Während manche einen Bürgerkrieg oder eine zu große Macht für das Militär befürchten, sehen die anderen das Volk als Sieger und Mursis Sturz als Fortführung der Revolution von 2011. Eine Presseschau von Christoph Dinkelaker, Lea weiterlesen…

Elias Khoury: “Die Zeit ist nicht reif für einen libanesischen Bürgerkrieg”

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Elias Khoury - Bild: CC Wikicommons / Suz

Beim Beginn des libanesischen Bürgerkriegs im Jahr 1975 war Elias Khoury in Beirut, ein Aktivist auf Seiten der PLO. Im Gespräch mit Alsharq erklärt der libanesische Autor und Intellektuelle, warum im Libanon bis auf weiteres kein Bürgerkrieg zu erwarten ist – und warum geistliche Führer in dem konfessionellen Konflikt nichts ausrichten können.