Die Folgen des Juni-Kriegs 1967 für Israel

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Teil drei unseres historischen Abrisses: Aus israelischer Perspektive schien die Besitznahme der im Juni-Krieg eroberten Gebiete zunächst eine Erfolgsgeschichte, zwischen den Gebieten dies- und jenseits der Grünen Linie gab es regen Austausch. Die politische Elite sprach von „aufgeklärter Besatzung“ – und verkannte das paternalistische Wesen ihrer Fremdherrschaft. Widerstand ließ nicht lange auf sich warten. Von Christoph weiterlesen…

Stell Dir vor, es ist Kriegsende und kaum einer schreibt es – Fortsetzung der Presseschau zu 1967

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Der Krieg trieb die Menschen in der ganzen Welt auf die Straße. Links der Aufruf der jüdischen Dienstleistungsorganisation Bnai Britz für eine Demo in Hollywood, rechts der Bericht von Protesten gegen Nassers Rücktritt in Algerien. (Bnai Brith vom 9. Juni 1967/Al-Moudjahid vom 10. Juni 1967). Grafik: Tobias Pietsch

Arabische Medien bezichtigen die USA, in den Krieg von 1967 einzugreifen, glauben fest an einen zukünftigen Sieg über Israel und freuen sich über Nassers Rücktritt vom Rücktritt. Die Niederlage einzugestehen fällt schwer. Israels Botschaft in Moskau packt derweil Koffer. Der zweite Teil der historischen Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, weiterlesen…

Der Kriegsbeginn 1967 in der Nahost-Presse: Euphorie überall

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„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische Al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.

Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren – denn kaum jemand wusste, dass die arabischen Truppen zu dem Zeitpunkt schon so gut wie geschlagen waren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, Doron Gilad, Patrick Manolli, weiterlesen…

Veranstaltung: The Economic Dimension of the Israeli-Palestinian Conflict

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Viele Friedensinitiativen vernachlässigen die ökonomische Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei kann eine politische Lösung nur dann gelingen, wenn ein Abkommen die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Staaten und Entwicklungsperspektiven garantiert. Wie das funktionieren kann, wollen wir mit einem israelischen und einem palästinensischen Wirtschaftsexperten diskutieren.

Kann die palästinensische Wirtschaft einen unabhängigen Staat versorgen?

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Eine Palästinenserin bei der Olivenernte: Olivenöl ist mit etwa 32.000 Tonnen pro Jahr das landwirtschaftliche Hauptprodukt der palästinensischen Autonomiegebiete. 45% von deren Agrarfläche sind mit geschätzten 10 Millionen Olivenbäumen bepflanzt. Behindert wird dieser wichtige Zweig der palästinensischen Wirtschaft durch Enteignung und Abholzung aus Sicherheitsgründen seitens Israels, durch Angriffe radikaler israelischer Siedler_innen während der Erntezeit und die Behinderung des Zugangs zu den Feldern und Märkten durch Straßensperren und Sicherheitszäune. Foto: Laura Overmeyer.

Offiziellen Berichten von Weltbank und IWF zufolge ist die palästinensische Wirtschaft in ihrer heutigen Form in der Lage, einen unabhängigen Staat zu versorgen. Die Politikökonomin Leila Farsakh jedoch bezeichnet sie als fragmentiert, nicht nachhaltig und im hohen Grade abhängig von internationalen Hilfsgütern. Wie der unabhängige Staat, den sie eines Tages versorgen soll, könne sie erst voll weiterlesen…

Interview mit Apo and the Apostles: „Wir spielen keine Show, wenn es keine Bar für das Publikum gibt!“

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'Apo and the Apostles' bei einem Auftritt in Bethlehem. Foto: Apo and the Apostles.

Mit ihrer fröhlichen Samstagabendmusik prägen Apo and the Apostles zur Zeit nicht nur die Musikszene in ihrer Heimatstadt Bethlehem und in Ramallah. Ihr Hit „Baji Wenek“ hat es längst über die Mauer bis nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa geschafft. Alsharq sprach mit zwei Bandmitgliedern über Unreife, Lampenfieber, Sprachfindung und die Liebe zur Musik.

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

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Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

Die Paradoxie eines Konflikts – Über das Attentat am Sarona Markt in Tel Aviv

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Am 8. Juni erschossen zwei palästinensische Terroristen im Stadtzentrum von Tel Aviv vier Menschen, 19 weitere wurden teils schwer verletzt. Nach einer Welle von Messerattacken im letzten halben Jahr, ist dieser Anschlag nicht nur von neuem Ausmaß, sondern offenbart auch einmal mehr die Widersprüchlichkeit des stetig schwelenden Nahostkonflikts. Von Katharina Konarek