Ein Waffenstillstand in Gaza ist nicht genug

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Noch ist Gaza aus der Luft, vom Land und wie hier von See unter Beschuss. Foto: Israel Defense Forces

Der Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen dauert mittlerweile mehr als zwei Wochen an. Die Opferzahlen auf beiden Seiten steigen, ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Die Forderung nach einem Waffenstillstand wird dringlicher. Auch der UN-Sicherheitsrat hat sie sich zu Eigen gemacht. Doch das wäre nicht genug, meint Gastautor Franz-Hellmut Schürholz.

Friedenstagung in Zeiten des Kriegs – die Ha’aretz Peace Conference

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Friedenstauben Netanyahu und Abbas. Foto: Haaretz

Es mutete ein wenig surreal an, als am Dienstag in Tel Aviv PolitikerInnen Israels und Palästinas gemeinsam mit der Friedensbewegung auf der Ha’aretz-Friedenskonferenz zusammenkamen, während eine massive Militäroffensive der israelischen Regierung und Armee gegen die Hamas im Gazastreifen im Gange war. Wegen eines Raketenalarms in Tel Aviv mussten die KonferenzteilnehmerInnen kurzzeitig Schutzräume aufsuchen.

Gewalteskalation in Israel und Palästina – der Sturm tobt

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Die Lage im und um den Gazastreifen spitzt sich zu. Israels Armee bereitet eine Bodenoffensive vor. Foto: Tobias Pietsch

Raketen aus Gaza fliegen 130 Kilometer weit nach Israel, wo die Menschen auch in den Großstädten Tel Aviv und Jerusalem immer wieder Schutzräume aufsuchen müssen. Die israelische Armee setzt ihre Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen fort und bereitet eine Bodenoffensive vor. Erneut herrscht Krieg zwischen Israel und der Hamas. Die Leidtragenden sind Zivilisten auf beiden weiterlesen…

Ruhe vor dem Sturm in Jerusalem

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Bei einer Kundgebung gegen Rassismus in Jerusalem am Mittwoch beschimpfen Passanten die linken Demonstranten. Foto: Ticha Matting (C)

Jerusalem heute: Die Stadt schwebt zwischen Starre und Aufruhr. Seit am Dienstag rechtsextreme Israelis rassistische Angriffe auf Palästinenser verübten und mutmaßlich einen palästinensischen Jungen töteten, flammen Proteste auf. Alle fürchten sie, die dritte Intifada, doch es bleibt unsicher, ob die Situation eskaliert. Eine kleine Chronik der vergangenen Tage.

Vier Päpste, vier Besuche im Heiligen Land – Entwicklung zur Normalität

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Papst Franziskus lud den israelischen und palästinensischen Präsidenten zum Friedensgebet in den Vatikan ein. Im Bild der Papst und der israelische Staatspräsident Shimon Peres in Jerusalem. © Screenshot / Government Press Office Israel 2014

Jerusalem, die Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen ist Anziehungspunkt für viele Gläubige aus aller Welt. Dies gilt auch für den obersten katholischen Bischof. Papst Franziskus hat gerade Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete besucht, die alle teilweise im so genannten Heiligen Land liegen. Anders als seine Vorgänger überraschte er viele.

Hamas und Fatah – die innerpalästinensische Versöhnung nimmt Gestalt an

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Keine Spaltung mehr! Demonstration für eine palästinensische Aussöhnung am 15. März 2011 in Gaza Stadt. (Bild: CC BY-ND 2.0 Stefano/ Flickr)

Als das Gericht im Fall von Galileo Galilei urteilte, die Erde sei das statische Zentrum des Universums, soll Galileo gemurmelt haben „und sie bewegt sich doch“. Auch im Falle der innerpalästinensischen Versöhnung zwischen Hamas und Fatah mögen die optimistischen „Galileos“ endlich Recht bekommen. Jakob Rieken und Ingrid Ross berichten aus Ramallah und Gaza.

Braucht Israel besondere „Erklärungspolitik“? Ein Interview mit Davidi Hermelin

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Werbung, die unter die Haut geht. Dieser Mann wirbt sogar in seinem Nacken für Israel. Foto: Tobias Pietsch

Wie kaum ein anderes Land investiert Israel in staatliche Öffentlichkeitsarbeit, um ein positives Selbstbild im Ausland zu fördern. Hasbara, wörtlich „Erklärung“, ist der hebräische Begriff für diese Informationspolitik. Über Sinn und Inhalt des Konzepts spricht Davidi Hermelin, Leiter des Zentrums für Public Diplomacy und Hasbara.

Debatte: Beschneidungsgegner im Islam?

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Ein Junge in Istanbul am Tag seiner Beschneidung.

Vor gut zwei Jahren löste das Kölner Landgericht eine heftige Kontroverse aus, indem es die Knabenbeschneidung ohne medizinische Notwendigkeit zum Straftatbestand der Körperverletzung erklärte. Schnell bekam die Debatte den Tenor: „‚Wir‘ als aufgeklärte Gesellschaft gegen ‚Die‘ als Rückwärtsgewandte, die nicht hinterfragen“. Dieser Denkansatz ist falsch, argumentiert Fabian Schmidmeier, da die Beschneidung innerhalb der muslimischen Welt selbst weiterlesen…

Leben unter Feuer

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Blick über die Feuerzone 981 vom Dorf Ahmadi. Foto: Eduardo Soteras Jalil (C)

Am äußersten südöstlichen Ende des Westjordanlands leben seit Generationen halbnomadische Viehzüchter in Höhlen. Beharrlich wehren sie sich gegen die Vertreibung durch die israelische Armee. Der Widerstand ist ehrbar – und er hat seinen Preis.