Alle Jahre wieder – Palästinensische Protestcamps gegen den Siedlungsbau

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Soldaten und Aktivisten am Rande des Protestcamps Bawabat al-Quds. Foto: Mahmoud Alian.

Seit Mitte Januar protestieren palästinensische Aktivist_innen am Ostrand Jerusalems mit einem Protestcamp gegen das israelische Siedlungsprojekt E1. Noch 2013 erregte eine ähnliche Aktion, die Zeltstadt Bab al-Schams, die Aufmerksamkeit internationaler Medien. Heute ist die Problematik die gleiche, doch das Interesse gewichen. Warum?

Filmvorführung: Europa-Premiere von „Eyes of a Thief“ in Berlin

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Der ägyptische Superstar Khaled Abol Naga spielt die Hauptrolle in Eyes of a Thief. Foto: Salah Hannoun.

Organisiert von Alsharq und der Friedrich-Ebert-Stiftung feiert der preisgekrönte palästinensische Film „Eyes of a Thief“ in Berlin Europa-Premiere. Ein Film über gesellschaftliche Zwänge, Liebe und Eifersucht – und das Leben unter der Besatzung, der die Protagonist_innen auf unterschiedlichste Weise begegnen.

Biennale in Palästina: Kunst als Frage und Widerstand

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Das schwarze Kleid und die gelben Pumps der Künstlerin erinnern an ein ikonisches Foto der ersten Intifada – eine steinewerfende Frau, noch im Kostüm des sonntäglichen Kirchgangs. Foto: Jan Hennies.

Die Biennale Qalandiya International sucht kurz nach dem Gaza-Krieg und inmitten der Proteste in Ostjerusalem nach der palästinensischen Identität. Unter dem Motto „Archives, Lived and Share”greifen Künstler ihre Geschichte kreativ und kritisch auf. Die Frage nach der eigenen Geschichte wird in den besetzten Gebieten zum feinsinnigen Widerstand, berichtet aus Ramallah Jan Hennies. 

Morgenröte einer neuen Ära oder Abenddämmerung der Freiheit? Die Folgen des Ersten Weltkriegs im Nahen Osten

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Morgenröte oder Abenddämmerung? Die alte osmanische Hauptstadt Istanbul verlor ihre Funktion nach dem Ersten Weltkrieg an Ankara. (Foto: Jakob Krais)

Während des Krieges ging Großbritannien drei Abmachungen ein, die die Zukunft des Nahen Ostens prägen sollten: mit den Franzosen, mit den Arabern und mit den Juden. Aber die drei Pläne schlossen sich gegenseitig aus. Im so genannten Wilsonschen Augenblick schien weltweit Selbstbestimmung möglich – doch dann erlebten die arabischen Länder die Vollendung der Kolonisierung. Von weiterlesen…

Alsharq-Diskussion mit Dr. Izzeldin Abuelaish, 14. Oktober in Berlin

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Event Abuelaish

Die nächste Alsharq-Veranstaltung: Dr. Izzeldin Abuelaish, palästinensischer Arzt aus Gaza, verlor drei Töchter durch einen israelischen Luftangriff. Doch er entschied er sich, nicht zu hassen. Er gründete eine Stiftung zur Förderung junger Frauen in Nahost. Über seine bewegte Lebensgeschichte sprechen wir mit ihm am 14. Oktober in Berlin.

Wir hoffen, dass unsere Nachbarn, die Menschen im Gazastreifen, friedlich leben können. Ein Brief

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Die Mauer rund um den Gaza-Streifen soll Sicherheit bringen – und hält doch Nachbarn voneinander fern. Es gibt immer weniger Kontakte zwischen den Menschen auf beiden Seiten, womit der Dämonisierung Vorschub geleistet wird. Bild: © Tobias Raschke 2013

Über die meisten Opfer des Gaza-Kriegs 2014, auf palästinensischer wie auf israelischer Seite, wissen wir fast nichts. Der Tod zerstört das Leben unwiederbringlich. Am 22. August 2014 tötete eine Mörsergranate aus dem Gaza-Streifenden 4-jährigen Daniel Tregerman im nur wenige Kilometer entfernten Kibbuz Nahal Oz. Drei Sekunden nach Beginn der Sirene hatten nicht gereicht, den Hausbunker weiterlesen…

Brüchige Waffenruhe – ein Kommentar von der Grenze zu Gaza

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Graffiti in Bethlehem an der Mauer. Bild: Tobias Raschke 2012 (C)

Um ihren eigenen Machtanspruch zu sichern, stilisieren sich beide Seiten zum Gewinner der jüngsten Gewalteskalation im Gazastreifen. Auf eine nachhaltige Lösung arbeiten die Konfliktparteien nicht hin. Roni Keidar, israelische Aktivistin aus einem Dorf an der Grenze zu Gaza, ruft in einem offenen Brief beide Bevölkerungen dazu auf, selbst den Kontakt zu suchen.

Ein Waffenstillstand in Gaza ist nicht genug

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Noch ist Gaza aus der Luft, vom Land und wie hier von See unter Beschuss. Foto: Israel Defense Forces

Der Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen dauert mittlerweile mehr als zwei Wochen an. Die Opferzahlen auf beiden Seiten steigen, ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Die Forderung nach einem Waffenstillstand wird dringlicher. Auch der UN-Sicherheitsrat hat sie sich zu Eigen gemacht. Doch das wäre nicht genug, meint Gastautor Franz-Hellmut Schürholz.

Friedenstagung in Zeiten des Kriegs – die Ha’aretz Peace Conference

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Friedenstauben Netanyahu und Abbas. Foto: Haaretz

Es mutete ein wenig surreal an, als am Dienstag in Tel Aviv PolitikerInnen Israels und Palästinas gemeinsam mit der Friedensbewegung auf der Ha’aretz-Friedenskonferenz zusammenkamen, während eine massive Militäroffensive der israelischen Regierung und Armee gegen die Hamas im Gazastreifen im Gange war. Wegen eines Raketenalarms in Tel Aviv mussten die KonferenzteilnehmerInnen kurzzeitig Schutzräume aufsuchen.