Veranstaltung: The Economic Dimension of the Israeli-Palestinian Conflict

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Güter, die von Israel in den Gazastreifen gelangen sollen. Foto: Israel Ministry of Foreign Affairs, CC BY-NC 2.0

Viele Friedensinitiativen vernachlässigen die ökonomische Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei kann eine politische Lösung nur dann gelingen, wenn ein Abkommen die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Staaten und Entwicklungsperspektiven garantiert. Wie das funktionieren kann, wollen wir mit einem israelischen und einem palästinensischen Wirtschaftsexperten diskutieren.

Kann die palästinensische Wirtschaft einen unabhängigen Staat versorgen?

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Eine Palästinenserin bei der Olivenernte: Olivenöl ist mit etwa 32.000 Tonnen pro Jahr das landwirtschaftliche Hauptprodukt der palästinensischen Autonomiegebiete. 45% von deren Agrarfläche sind mit geschätzten 10 Millionen Olivenbäumen bepflanzt. Behindert wird dieser wichtige Zweig der palästinensischen Wirtschaft durch Enteignung und Abholzung aus Sicherheitsgründen seitens Israels, durch Angriffe radikaler israelischer Siedler_innen während der Erntezeit und die Behinderung des Zugangs zu den Feldern und Märkten durch Straßensperren und Sicherheitszäune. Foto: Laura Overmeyer.

Offiziellen Berichten von Weltbank und IWF zufolge ist die palästinensische Wirtschaft in ihrer heutigen Form in der Lage, einen unabhängigen Staat zu versorgen. Die Politikökonomin Leila Farsakh jedoch bezeichnet sie als fragmentiert, nicht nachhaltig und im hohen Grade abhängig von internationalen Hilfsgütern. Wie der unabhängige Staat, den sie eines Tages versorgen soll, könne sie erst voll weiterlesen…

Interview mit Apo and the Apostles: „Wir spielen keine Show, wenn es keine Bar für das Publikum gibt!“

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'Apo and the Apostles' bei einem Auftritt in Bethlehem. Foto: Apo and the Apostles.

Mit ihrer fröhlichen Samstagabendmusik prägen Apo and the Apostles zur Zeit nicht nur die Musikszene in ihrer Heimatstadt Bethlehem und in Ramallah. Ihr Hit „Baji Wenek“ hat es längst über die Mauer bis nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa geschafft. Alsharq sprach mit zwei Bandmitgliedern über Unreife, Lampenfieber, Sprachfindung und die Liebe zur Musik.

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

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Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

Die Paradoxie eines Konflikts – Über das Attentat am Sarona Markt in Tel Aviv

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Ort des Anschlags: das Sarona-Viertel in Tel Aviv. Foto: flickr/BORIS G (CC 2.0 BY-NC-SA)

Am 8. Juni erschossen zwei palästinensische Terroristen im Stadtzentrum von Tel Aviv vier Menschen, 19 weitere wurden teils schwer verletzt. Nach einer Welle von Messerattacken im letzten halben Jahr, ist dieser Anschlag nicht nur von neuem Ausmaß, sondern offenbart auch einmal mehr die Widersprüchlichkeit des stetig schwelenden Nahostkonflikts. Von Katharina Konarek

Verhaftung des palästinensischen Zirkusartisten Abu Sakha: Manege un-frei!

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Zirkusschülerin aus dem Al Jalazon Refugee Camp, Photo: The Palestinian Circus School.

Als Zirkusartist wollte Mohammed Faisal Abu Sakha Lebensfreunde in die besetzten palästinensischen Gebiete bringen und der Perspektivlosigkeit und Frustration mit klassischer und zeitgenössischer Zirkuskunst die Stirn bieten. Im Dezember wurde der Mann mit dem ansteckenden Lachen von israelischen Sicherheitskräften ohne Anklage verhaftet. Ein persönlicher Kommentar von Sama Younes

Rezension: „Umkämpfte Staatlichkeit: Palästina zwischen Besatzung, Entwicklung und politischem Islam“ von Helmut Krieger

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Photo: (v.l.n.r.) Yitzhak Rabin, Bill Clinton und Yassir Arafat nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens 13.09.1993 (Public Domain).

In seiner jüngst erschienenen Studie zum (verhinderten) Staatsformierungsprozess in den besetzten Palästinensergebieten gelingt dem Wiener Politikwissenschaftler und Soziologen Helmut Krieger gleichermaßen eine Erneuerung marxistischer Staatstheorie sowie eine pointierte und kenntnisreiche Analyse des politischen Kräftefelds in Palästina und darüber hinaus. Eine Rezension von Adrian Paukstat

I still see light at the end of the tunnel, part 2

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This graffiti on the Israeli separation barrier is from 2007, the restrictions on the freedom of movement for Palestinians however persist until today. Photo: Filippo Minelli/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Restrictions on freedom of movement play a pivotal role in the Israeli occupation of Palestine. The first part of this article explored the impact of those restrictions on Palestinian national identity. This second part now addresses responses of state and non-state actors to press for rights for Palestinians, including through Boycott, Divestment and Sanctions (BDS). weiterlesen…

I still see light at the end of the tunnel

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This graffiti on the Israeli separation barrier is from 2007, the restrictions on the freedom of movement for Palestinians however persist until today. Photo: Filippo Minelli/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Restrictions on freedom of movement play a pivotal role in the Israeli occupation of Palestine. To examine how those restrictions work and what effects they have, this article is divided into two parts. The first explores their impact on Palestinian national identity. The second part will address responses of state and non-state actors to press weiterlesen…

„Ich schäme mich für meine Gefühle“ — Stimmen aus Israel und Palästina

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Heikel und politisch: Gesicht bewahren, Gefühle zeigen. Photo: Frankieleon/Flickr (CC BY 2.0)

Seit Beginn der Gewalteskalation Anfang Oktober dominiert in Israel und Palästina die Angst. Wir haben vier jüdischen Israelis, zwei palästinensischen Israelis und zwei Palästinensern aus den besetzten Gebieten dieselben Fragen zu den jüngsten Entwicklungen gestellt. In den Antworten kommen starke, bewegende, aggressive und nachdenkliche Stimmen zu Wort, die sonst in den Medien kaum Gehör finden.

Presseschau zu den Anschlägen in Paris: Terror hier – und dort

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Inspiriert von dem Künstler Jean Jullien und auf Forderung in den Sozialen Medien, die Anschläge in Beirut nicht zu vergessen, schuf Kristian Labak dieses Bild (C: @krustabred).

In den medialen Reaktionen aus der arabischen Welt, Israel und Iran auf die furchtbaren Anschläge in Paris wird viel Anteilnahme und Trauer deutlich. Dabei werden insbesondere die vermeintlichen Gründe kontrovers diskutiert und die Doppelmoral in Bezug auf die Bewertung und Verurteilung terroristischer Akte durch westliche Staaten beanstandet.