Palästinensische Autonomiebehörde lässt Battir fallen

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Ein Landwirt bei der Arbeit in Battir. Foto: Tobias Pietsch

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an am Samstag berichtete, hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) nicht wie angekündigt eine Bewerbung um Weltkulturerbe-Status für das Terrassendorf Battir eingereicht. Nach monatelanger Vorbereitung und offizieller Unterstützung der PA, überraschte die Nachricht vom Wochenende selbst AktivistInnen und Beamte aus dem engsten Kreis. Inoffiziellen Aussagen eines Diplomaten zufolge war die PA aus dem Ausland unter Druck weiterlesen…

Israels Mauer durch das palästinensische Battir: Das Ringen mit dem Grün

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Eine Frau bestellt ihr Feld im Tal Battirs. Foto: Tobias Pietsch

Im palästinensischen Battir, südlich von Jerusalem, droht die israelische Sperranlage Familien von ihren Feldern abzuschneiden und eine Jahrtausende alte Kulturlandschaft zu zerstören. Dorfbewohner und Umweltschützer klagen. Inzwischen besteht die Hoffnung auf eine „alternative Lösung“. Allerdings verdrängen die Argumente für den Umweltschutz die Rechte der Betroffenen. Im Dorf befürchten manche eine „grüne Normalisierung“.

Rückkehr nach Ost-Jerusalem: Der hungerstreikende Samer Issawi kommt frei

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Sein Konterfei ist in Palästina seit Monaten überall zu sehen: Samer al-Issawi protestierte 266 Tage mit einem Hungerstreik gegen seine erneute Gefangenschaft in Israel. Heute wurde ein Abkommen zu seiner Freilassung bekannt. Während Israel so eine Eskalation abgewendet hat, bleibt in Palästina der Widerstand gegen die Besatzung orientierungslos. Samer al-Issawi wird in acht Monaten zu seiner weiterlesen…

Palestinians have a Dream too: Ein Kommentar zum Nahostbesuch von Barack Obama

Von | | Israel, Kommentar, Palästina, Persönlichkeiten, USA | 2 Kommentare

Der erste Besuch des US-Präsidenten Barack Obama in Israel und den Palästinensischen Gebieten stößt bei den meisten Palästinensern auf Gleichgültigkeit. Vereinzelte Demonstrationen gegen den Besuch in Ramallah und anderen Städten im Westjordanland stehen symbolisch für die enttäuschten Hoffnungen, die Obama vor allem in seinem ersten Amtsjahr geweckt hatte. Der Präsident, der seinen Aufstieg auch der weiterlesen…

Jerusalem: Zehnspurig gen Osten

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Auf Beschluss des Jerusalemer Stadtrates begann im Dezember 2012 der Bau an Highway 50 quer durch das arabisch-palästinensische Viertel Beit Safafa. Die Autobahn wird das Dorf zweiteilen und jüdische Siedlungen mit der Innenstadt verbinden. Die Dorfbewohner protestieren. Lea Frehse und Johanna Wagmann über die politischen Hintergründe eines brisanten Projekts.

Einstieg nur für Palästinenser!

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Seit Montag fahren in der Westbank Busse nur für Palästinenser, nachdem sich Siedler von ihnen in israelischen Bussen bedroht gefühlt hatten. Anna Lekas Miller, Journalistin aus Brooklyn, zeigt, dass der jüngste Fall von getrennten Verkehrssystemen nur die Spitze des Eisberges von Segregationsbestrebungen in der Westbank und Israel ist. Text: Anna Lekas Miller (Originaltext), Übersetzung Tobias Pietsch weiterlesen…

Der friedliebende Siedler: Ein persönlicher Nachruf auf Rabbi Menachem Froman

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Menachem Froman ist gestern im Alter von 68 Jahren seiner langjährigen Krebserkrankung erlegen. Der polarisierende Rabbi verstarb in seinem Haus in Tekoa, einer Siedlung im Westjordanland nahe Bethlehem, die er 1975 als Mitglied der radikalen Siedlerbewegung „Gush Emmunim“ gegründet und mit aufgebaut hatte. Die jüdische Besiedlung des „Heiligen Landes“ unterstützte er bis zu seinem Tod. weiterlesen…

Von der Besatzung eines Films: Die palästinensisch-israelische Co-Produktion „Five Broken Cameras“ im Sturm der Oscar-Verleihungen

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„Five Broken Cameras“ war als bester Dokumentarfilm für einen Oscar nominiert. Der Palästinenser Emad Burnat dokumentiert darin die Gewalt der israelischen Besatzung in seinem Dorf Bil’in. Einen Oscar gewonnen hat der Film nicht, doch dafür schon im Vorlauf zu den Feierlichkeiten hitzige Debatten ausgelöst. Gefilmt von einem Palästinenser in der Unmittelbarkeit seines Alltags und produziert weiterlesen…

The Impact of the Israeli Elections on Arab Palestinian Citizens of Israel.

Von | | Israel, Mashreq, Palästina, Wahlen | 6 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser, Die in Haifa ansässige Jugend-NGO Baladna (dt. Unser Land) setzt sich vor allem mit bildungspolitischen Belangen der palästinensischen Minderheit in Israel auseinander. Ihr Leiter Nadim Nashif analysiert bei Alsharq die Auswirkungen der Knesset-Wahlen auf die arabisch-sprachigen israelischen StaatsbürgerInnen. The consequences of Israeli elections are never immediately obvious, due to the lengthy weiterlesen…

Presseschau zur Wahl in Israel: "Eine denkwürdige Tracht Prügel für Netanjahu"

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Die Kommentare in der arabischen Presse zur Parlamentswahl in Israel lassen sich an einer Hand abzählen. Das Ergebnis wird nüchtern vermeldet, allenfalls äußern die Blätter Verwunderung über das starke Abschneiden des Senkrechtstarters Yair Lapid. In den wenigen Meinungsartikeln klingt kaum Optimismus für eine Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israelis und ihren arabischen Nachbarn durch. Der Wahlkampf  weiterlesen…

Alsharq-Analyse zu den Wahlen in Israel VI: Meretz – Friedenspolitisches Sprachrohr

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Als Juniorpartner der Arbeitspartei prägte die links-zionistische Meretz die hoffnungsvollen Anfangsjahre des Oslo-Prozesses. Je mehr die Frustration angesichts des stagnierenden Friedensprozesses innerhalb der israelischen Gesellschaft stieg, desto mehr verlor Meretz als offensiver Verfechter eines Ausgleichs mit den PalästinenserInnen an Einfluss. Von 12 Sitzen 1992 schrumpfte die Meretz-Fraktion über die letzten zwei Jahrzehnte hinweg auf 3 weiterlesen…

Alsharq-Analyse zu den Wahlen in Israel IV: Likud-Beitenu, HaBeit HaYehudi und Schas – doch noch Dynamik im rechten Block

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Obwohl in den letzten Wochen des Wahlkampfes mit dem rasanten Aufstieg von Naftali Bennets Partei HaBeit HaYehudi (Jüdisches Haus) noch einmal Dynamik in den rechten Block gekommen ist, steht dieser relativ stabil. Größte Überraschung war die Ankündigung am 25. Oktober, dass die beiden Regierungsparteien Likud und Yisrael Beitenu auf einer gemeinsamen Liste antreten wollen. Likud weiterlesen…

Alsharq-Analyse zu den Wahlen in Israel III: Yesh Atid – die Zukunft bleibt schwammig

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Am 22. Januar wählt Israel ein neues Parlament. Die gegenwärtige Regierungskoalition um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu rechnet sich gute Chancen aus, mit einem Bündnis aus konservativ-nationalistischen und religiösen Partien die Mehrheit in der Knesset zu verteidigen. Der zionistische Mitte-Links-Block konnte in der Wählergunst jüngst zwar etwas aufholen, ein Machtwechsel zeichnet sich jedoch nicht ab. Alsharq analysiert weiterlesen…

Alsharq-Analyse zu den Wahlen in Israel I: Die Israelische Arbeitspartei

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Am 22. Januar finden in Israel Parlamentswahlen statt. Die gegenwärtige Regierungskoalition um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu rechnet sich gute Chancen aus, mit einem ähnlichen Bündnis aus konservativ-nationalistischen und religiösen Partien den Urnengang für sich zu entscheiden. Der zionistische Mitte-Links-Block konnte in der Wählergunst jüngst zwar etwas aufholen, ein Machtwechsel scheint jedoch nicht bevorzustehen. Alsharq analysiert das weiterlesen…