Presseschau zu den Anschlägen in Paris: Terror hier – und dort

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Inspiriert von dem Künstler Jean Jullien und auf Forderung in den Sozialen Medien, die Anschläge in Beirut nicht zu vergessen, schuf Kristian Labak dieses Bild (C: @krustabred).

In den medialen Reaktionen aus der arabischen Welt, Israel und Iran auf die furchtbaren Anschläge in Paris wird viel Anteilnahme und Trauer deutlich. Dabei werden insbesondere die vermeintlichen Gründe kontrovers diskutiert und die Doppelmoral in Bezug auf die Bewertung und Verurteilung terroristischer Akte durch westliche Staaten beanstandet.

Rezension: „Die neuen Staatsfeinde. Wie die Helfer syrischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland kriminalisiert werden“

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Refugee Welcome Center in Hamburg - Photo: Rasande Tyskar/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Angela Merkel wird zur „Flüchtlingskanzlerin“, ein Land rühmt seine „Willkommenskultur“. Doch wie sieht die deutsche Rechtspraxis gegenüber Fluchthelfern aus? Auf diese Frage präsentiert Stefan Buchen einen präzisen Einblick in die moralischen Abgründe der deutschen Asylpolitik. Eine Rezension von Ilyas Saliba

Eskalation im Südosten der Türkei: Gefechte fordern Todesopfer

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Cizre nahe der türkisch-syrischen Grenze. Photo: Rehman Abubakr (CC 4.0).

Nachdem in den vergangenen Tagen mindestens 30 Menschen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen starben, darunter Zivilisten und Kinder, wurde rund um die Stadt Cizre im Südosten der Türkei eine Ausgangssperre verhängt. Die kurdische Partei HDP warnt vor einem Bürgerkrieg: die Situation an der syrisch-irakischen Grenze ist angespannt. Von Uta Freyer aus Mardin.

Presseschau zum Atom-Deal: „Kein Blankoscheck für politischen Irrsinn“

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Das "erfolgreiche" Ende der Verhandlungen wurde am 14. Juli in Wien verkündet - die Konsequenzen für die Region dagegen werden noch kontrovers diskutiert. Photo: Österreichisches Außenministerium (CC BY 2.0)

Die Tragweite des Abkommens wird in den Medien des Nahen und Mittleren Ostens heiß diskutiert. Vor allem die geopolitische Dimension treibt die Kommentatoren um. Dabei sind sie sich einzig darin einig, dass die Machtverhältnisse in der Region durch den Akkord weitläufig umgekrempelt werden können.

Zwei Syrerinnen in der Türkei: Europa als die letzte Chance?

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Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil II: Sajeda und Noor in der weiterlesen…

Ein Syrer in Jordanien: Warten auf das Ende des Tunnels

Von | | Interviews, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil I: Bashar in Amman.

Aufstand, Bürgerkrieg, Islamischer Staat in Syrien? – Vier Jahre und die Revolution geht weiter

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Demonstration in Aleppo im Rahmen der Kampagne „Halte die Flagge deiner Revolution hoch“, März 2015. Foto: al-Modon

In Syrien wird jedes Jahr im März ein trauriges Jubiläum begangen: Vor vier Jahren begann – damals noch friedlich – der Aufstand gegen Diktator Bashar al-Assad. Wir stellen eine Kampagne zum Jahrestag und zwei Stimmen syrischer Aktivisten vor, die weiterhin in Syrien leben, an die Revolution glauben und durch die Arbeit in ihrer lokalen Gemeinschaft weiterlesen…

„Erst wenn es richtig knallt“

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Lange Zeit ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen Osten: Jörg Armbruster. Photo: Wikipedia (CC-by-SA-3.0)

Viele Jahre war Jörg Armbruster ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, berichtete vom Tahrir-Platz in Kairo ebenso wie aus Aleppo, wo er 2013 angeschossen wurde. Juliane Pfordte vom Institut für Auslandsbeziehungen sprach mit ihm über seine Arbeit, die Erfahrung der eigenen Verletzbarkeit sowie die Anforderungen und Zwänge journalistischer Praxis.

Der „Islamische Staat“ und die angebliche Alternativlosigkeit in Syrien

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Demonstranten in der syrischen Stadt Kafrnabel als Beispiel für kreativen Protest. Doch weil sich die Welt auf Da’esh konzentriert, finden viele AktivistInnen immer weniger Gehör. Foto: Flickr/Freedom House (CC BY 2.0)

Vor vier Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen das Assad-Regime. Die Diskussionen darüber beschränken sich hierzulande häufig auf den Krieg gegen den Terror und die Rolle von IS-AktivistInnen aus Europa und den USA. Wie im Irak verliert die internationale Politik daher auch die Situation vieler SyrerInnen vor Ort aus den Augen. So haben dominierende weiterlesen…

Geiseldrama im Libanon – der „Islamische Staat“ ist nicht weit

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Sabrine Omar vor dem Bild ihres entführten Mannes. Foto: Livia Gerster.

Im Libanon wird die Angst vor dem „Islamischen Staat“ immer konkreter: Zwei libanesische Soldaten wurden bereits enthauptet, über 20 weitere Geiseln sind in ihrer Gewalt. Nun hat die Regierung neue Verhandlungen angekündigt, doch die Familien der Geiseln haben wenig Hoffnung. Im syrisch-libanesischen Grenzgebiet rückt der IS derweil immer weiter vor. Livia Gerster berichtet aus Beirut.