»A Friend for All«? Thoughts on Emirati Aid to the Middle East and Central Asia

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Photo: Danae Panissie.

Contextualized within the discussion on authoritarian persistence in the Middle East, this article depicts the UAE’s disbursement of foreign aid to partner countries in the Middle East and Central Asia. It discusses the political rationality and commercial calculations behind the donors’ motivation to deliver aid to whom and why, as well as the risks and weiterlesen…

Presseschau zum Putschversuch in der Türkei: „Wird das ‚Kasernen-Moscheen-Dilemma‘ nie enden?“

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Die Türkei blickt auf eine weitreichende Militär-Geschichte zurück, die türkische Armee zählt auch heute noch zu den größten der Welt. Foto: Einnahme Izmirs 1922, public Domain.

Der Putschversuch und die anschließende Verhaftungswelle in der Türkei dominieren die Schlagzeilen europäischer Medien. Auch im Nahen Osten und in der Türkei stehen die Ereignisse vom Wochenende im Zentrum der Berichterstattung. Alsharq fasst Kommentare von Journalist_innen aus Ägypten, Iran, Israel, Libanon, Syrien und der Türkei selbst zusammen.

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

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Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

Ägyptens Ehekrise

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Die mit Henna geschmückte Hand einer Braut. Photo: Public Domain.

Traditionell wollen Ägypter_innen früh in ihrem Leben heiraten. Seit einigen Jahrzehnten jedoch verändert sich das Heiratsverhalten und in der Politik steigt die Angst vor der angeblich die Gesellschaft destabilisierenden Wirkung dieser „Ehekrise“. Dabei sind diese Entwicklung weniger Auslöser als vielmehr Symptom tiefgreifender sozioökonomischer Veränderungen.

Fünf Jahre danach: Ist Ägyptens Revolution gescheitert?

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Der Tahrir Platz in Kairo: Symbol der ägyptischen Revolution. Photo: CC BY 2.0

Gut fünf Jahre ist es her, dass sich Millionen Ägypter_innen im Rausch des so genannten Arabischen Frühlings auf die Straßen begaben und den Sturz des Regimes forderten. Mubarak ging – und dennoch haben sich die damaligen Hoffnungen auf Freiheit und Demokratie bis heute nicht erfüllt. Rabab El Mahdi, Dozentin der Politikwissenschaft an der American University weiterlesen…

Überlebende des Menschenhandels auf dem Sinai: Erst gefoltert, dann vergessen

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Der Levinsky Park im Süden Tel Avivs ist Sammelpunkt für Geflüchtete aus Afrika. Photo: Lucia Heisterkamp.

Seit einiger Zeit hört man nichts mehr über Menschen, die auf dem Sinai gefoltert werden. Mindestens 30.000 Männer, Frauen und Kinder wurden Opfer eines grausamen Geschäftsmodells, bei dem Geiseln am Telefon misshandelt werden, um Angehörige zur Zahlung möglichst hoher Lösegeldsummen zu zwingen. In Tel Aviv, Israel, macht sich Lucia Heisterkamp auf die Suche nach Überlebenden weiterlesen…

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 2

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Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung seitens der Gesellschaft und der staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 2 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 1

Von | | Darfur, Jordanien, Menschenrechte, Sudan | Kein Kommentar

Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung durch die Gesellschaft und die staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 1 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

Al Sisis Hofstaat: Hintergründe zum Wahlergebnis in Ägypten

Von | | Ägypten, Wahlen | Kein Kommentar

Die Militäruniform hat er abgelegt, eisern regiert er als Präsident: Abdel Fattah al-Sisi. Photo: Thierry Ehrmann/Flickr (CC BY 2.0)

Ägyptens neu gewähltes Parlament besteht größtenteils aus Abgeordneten, die das nationalistische Projekt des Präsidenten Sisi unterstützen. Gleichzeitig haben Repressionen gegen Regimekritiker, Pressezensur und Parteiverbote bereits im Vorfeld der Wahlen die verbliebene Opposition dezimiert. Doch ohne eine echte parlamentarische Kontrolle der Exekutive scheint der Rückfall des Landes in eine autokratische Ordnung kaum noch aufzuhalten. Von Jannis weiterlesen…

Kaum eine Wahl: Ägyptens Parlamentswahlen zementieren die autokratische Ordnung

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Stimmabgabe in Shubra. Photo: Nehal el-Sherif (CC BY-ND 2.0)

Ägypten hat schon wieder gewählt. Während Regierungsvertreter und das politische Establishment den mittlerweile achten Urnengang seit dem Sturz des Mubarak-Regimes als abschließenden Schritt zu einer stabilen und demokratischen Ordnung deuten, erreicht das Wahlergebnis tatsächlich kaum mehr, als eine Zementierung des autoritären Status quo. Von Jannis Grimm

Mauerfall in Kairo

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Der Künstler Ahmed M. Tuni nimmt den Abriss der Grafitti-Mauer in einer Collage aufs Korn. Seine Bildunterschrift: "Grafitti lässt ihn so gucken." Foto: Ahmed M. Tuni (C)

In Kairo reißt die Stadtverwaltung eine Mauer ein. Dahinter steckt mehr als eine bauliche Maßnahme: Die Mauer und ihre Graffiti sind Teil der Erinnerung an die Revolution. Der Kampf um die symbolische und politische Deutungshoheit in der Stadt ist in vollem Gange. Von Patrick Stegeman

Auf dem demokratischen Weg bleiben: Der Friedens-Nobelpreis für Tunesien

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Sie nehmen Teil: Präsident Moncef Marzouki (Mitte) und Premierminister Hamadi Jebali (links) bei einer Sitzung des nationalen Dialogs im Oktober 2012. Foto: Magharebla (Flickr/CC BY 2.0)

Der Friedens-Nobelpreis für das „Quartett des nationalen Dialogs“ in Tunesien kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land zunehmend gegen islamistischen Terror kämpft – ein Kampf, der den ohnehin stockenden Demokratisierungsprozess gefährdet. Viele Tunesierinnen und Tunesier sehen in dem Preis auch eine Mahnung an die Regierenden, den demokratischen Weg weiter zu gehen. Von Astrid Schäfers

Ägypten: Homosexualität ist legal – aber nicht erlaubt

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Der oberste Gerichtshof in Kairo. Photo: Rachid H/Flickr (CC-BY-NC-2.0).

Erneut sind in Kairo elf vermeintlich homosexuelle Männer unter dem Vorwurf der Prostitution festgenommen worden. Diese Festnahmen sind Ausdruck einer langen Kette staatlicher Repressionen gegen die ägyptische LGBTQ-Community. Der Rechtsanwalt Islam Khalifa, der die Angeklagten vertritt, berichtet im Interview von der juristischen Praxis in Ägypten und dem Umgang mit Homophobie.

Alsharq-Veranstaltung: Mündliche Erzählkultur – von der „Halqa“ zur Flüchtlingskrise

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Die Halqa als fester Bestandteil der Erzählkultur in Marokko: Eine Erzählerin schlägt hier in Casablanca das Publikum in ihren Bann. Foto: © Susanne Kaiser, 2014.

In weiten Teilen der arabischen Welt gibt es eine jahrhundertealte mündliche Erzähltradition. Bei einer Alsharq-Veranstaltung am 17. Oktober in Berlin spricht der Arabist Otmane Lihiya über die Halqa (Erzählrunde) und die Rolle des Hlaiqi. Im zweiten Teil wird Britta Wilmsmeier die irakische Geschichte „Karakus und Iwas. Der lachende König“ erzählen und ihr Projekt mit Flüchtlingen vorstellen.