Der Kriegsbeginn 1967 in der Nahost-Presse: Euphorie überall

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„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische Al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.

Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren – denn kaum jemand wusste, dass die arabischen Truppen zu dem Zeitpunkt schon so gut wie geschlagen waren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, Doron Gilad, Patrick Manolli, weiterlesen…

Presseschau zur Wahl Macrons: Der Nahe Osten ist erleichtert bis entzückt

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Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Amina Nolte, Maryam Roosta und Hauke Waszkewitz.

Brexit-Presseschau: Palästina, Israel, Großbritannien – alle haben verloren

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Die Fahnen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union - inklusive Großbritannien. Foto: Rama / CC BY-SA 2.0 fr.

Warum hat eine Mehrheit der Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union gestimmt? Diese Frage beschäftigt auch die Kommentatoren und Berichterstatter in der MENA-Region. Eine Presseschau von Iran über Israel bis nach Algerien von Sören Faika, Amina Nolte, Laura Overmeyer und Bodo Straub.

Wachsende soziale Spannungen in Algerien – Der Fall Ghardaia

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Blick auf Ghardaia. Photo: Lionel Viroulaud/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Provinz Ghardaia, ca. 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Algier, kamen zuletzt mehr als 20 Menschen ums Leben, viele wurden verletzt. Der Streit zwischen Amazigh-sprechenden Mozabiten und arabischen Beduinen eskaliert – dessen Ursachen sind politischer, ökonomischer und sozialer Natur. Ein Interview mit Merin Abbass, der die Projekte der Friedrich-Ebert-Stiftung in Algerien weiterlesen…

Presseschau zum Atom-Deal: „Kein Blankoscheck für politischen Irrsinn“

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Das "erfolgreiche" Ende der Verhandlungen wurde am 14. Juli in Wien verkündet - die Konsequenzen für die Region dagegen werden noch kontrovers diskutiert. Photo: Österreichisches Außenministerium (CC BY 2.0)

Die Tragweite des Abkommens wird in den Medien des Nahen und Mittleren Ostens heiß diskutiert. Vor allem die geopolitische Dimension treibt die Kommentatoren um. Dabei sind sie sich einzig darin einig, dass die Machtverhältnisse in der Region durch den Akkord weitläufig umgekrempelt werden können.

Der algerische Film „l’Oranais“ drückt da, wo es wehtut

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Freundschaft, Verrat, Desillusion und Korruption. In seinem Film L’Oranais („Der Mann aus Oran“) zeichnet der in Frankreich aufgewachsene algerische Regisseur Lyes Salem ein dramatisches und erschreckend präzises Bild einer bisher in Filmen kaum behandelten Zeit der algerischen Geschichte: zwischen der Unabhängigkeit und der Entstehung der Berberbewegung in den 1980er Jahren. Von Manuela Schweizer

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: „Frankreich im Krieg“

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Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

Traum und Trauma: Der Algerienkrieg und seine Folgen

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Der Algerienkrieg war einer der blutigsten Kolonialkriege des 20. Jahrhunderts – dabei war Algerien offiziell gar keine Kolonie. Heute jährt sich sein Beginn zum 60. Mal. Die Erinnerung daran schwankt in Algerien und in Frankreich zwischen Gedenken und beredtem Schweigen – dabei sind sogar die politischen Systeme beider Länder Ergebnisse des Krieges. Von Jakob Krais.

Algerien: der unbekannte Nachbar

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Denkmal zur Unabhängigkeit Algeriens: Für die Erinnerung und Bürgerrechte zugleich. Photo: Aslan Media/Flickr.

Das flächenmäßig größte Land Afrikas, der wichtigste Energielieferant Südeuropas und hochgerüsteter Mittelmeer-Anrainer-Staat: Al Djazair (arabisch: die Insel) ist in der deutschen Öffentlichkeit und im gesellschaftlichen Diskurs jedoch weithin unbekannt, die Berichterstattung darüber oftmals verzerrt. Wie kommt das? Einige Stichpunkte zur Entschlüsselung dieses Enigmas von Klaus-Peter Treydte

Journalismus in Algerien: more of the same

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„Dänemark in der Theorie, Nordkorea in der Realität“, so titelte die große arabischsprachige Tageszeitung al-Khabar in Algier anlässlich des Welttages der freien Presse Anfang Mai. Nicht restriktive Mediengesetze, sondern indirektes Eingreifen der Regierung erschwert heute kritischen Journalismus in Algerien. Ein Gastbeitrag von Klaus-Peter Treydte

Algerien: Nach der Wahl ist vor der Wahl

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Widergewählt, obwohl er aus Gesundheitsgründen seit über einem Jahr nicht mehr öffentlich aufgetreten ist: Algeriens Präsident Bouteflika. Photo: Abode of Chaos/Flickr (CC).

Drei Wochen ist es her, seit der amtierende algerische Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika mit einem vierten Mandat ausgestattet wurde. Doch der Ausgang der Wahlen wirft weit mehr Fragen auf, als dass er Antworten bietet. Die entscheidenden Faktoren und Dynamiken im Machtkampf um die Zukunft des größten Landes Afrikas beschreibt Klaus-Peter Treydte.

Presseschau zum Sturz Mursis: „Ägypten droht die Militärdiktatur“

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Nicht nur in Europa, auch im Nahen Osten sind sich die Zeitungen uneins, was die Ereignisse in Ägypten nun bedeuten. Während manche einen Bürgerkrieg oder eine zu große Macht für das Militär befürchten, sehen die anderen das Volk als Sieger und Mursis Sturz als Fortführung der Revolution von 2011. Eine Presseschau von Christoph Dinkelaker, Lea weiterlesen…

Militante Islamisten in Nordafrika: Von Afghanistan über Algerien nach Mali

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Sind die Anführer der in Mali operierenden Islamisten in den 1980er Jahren von der CIA in Afghanistan ausgebildet worden? Mehrere Recherchen von verschiedenen Autoren und Journalisten bestätigen nicht nur das. Viele der Islamisten, die 2012 ganze Städte in Mali einnahmen, kommen aus Algerien und kämpften dort in den 1990er Jahren im Algerischen Bürgerkrieg. Seit einigen Jahren haben weiterlesen…

Presseschau zu Obamas Wiederwahl: „Kein Präsident, der in den Krieg zieht“

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Die Zeitungen im Nahen Osten zwischen Algerien und Iran reagieren überwiegend positiv auf die Wiederwahl von Barack Obama. Der Präsident habe in seiner ersten Amtszeit zwar viele Erwartungen enttäuscht, Mitt Romney wäre nach Überzeugung der Kommentatoren jedoch das noch größere Übel geworden. Israelische Blätter fürchten eine weitere Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Obama und Benyamin Netanyahu. weiterlesen…

Kein politisches Erdbeben in Algier – Nach der Parlamentswahl in Algerien

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Von Sofian Philip NaceurNachdem der Arabische Frühling in Nordafrika in zahlreichen Staaten die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse kräftig aufgewirbelt hat, wurde die Parlamentswahl in Algerien am 10. Mai mit Spannung erwartet. Eine erste Umfrage der frankophonen algerischen Tageszeitung El Watan Anfang April deutete bereits an, dass sich am Status Quo in Algier wenig ändern würde. weiterlesen…

Parlamentswahlen in Algerien: Warten auf die Grüne Welle

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Die Volksaufstände im Nahen Osten halten an, nur Algerien wartet noch auf seinen Frühling. Ob die Revolte auch auf das nordafrikanische Land übergreift, wird sich nach den Parlamentswahlen am 10. Mai zeigen. Entscheidend wird das Abschneiden der gemäßigten Islamisten sein. Ein Gastbeitrag von Sofian Philip Naceur. Die zivilen Massenproteste gegen die autoritäre Führung von Staatspräsident weiterlesen…

Erinnerungen an den Algerienkrieg: Kolonialer Schatten über Algier und Paris

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Ein Gastbeitrag von Sofian Philip Naceur 2012 jährt sich Algeriens Unabhängigkeit zum 50. Mal. Doch in Paris und Algier tut man sich mit einer ehrlichen Aufarbeitung von Kolonialzeit und -krieg schwer, die politisierte Erinnerungskultur verhindert die Aussöhnung. Auch 50 Jahre nach der Unabhängigkeit Algeriens von Frankreich sind die alten Wunden nicht verheilt, ganz im Gegenteil. weiterlesen…

Nur Schmerzmittel – Kommentar aus Algerien

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Liebe Leserinnen und Leser,es folgt ein Kommentar des algerischen Publizisten Abd Al Aziz Gharmoul zu den Gesetzeserlässen des Regimes in der jüngeren Vergangenheit. Das Regime möchte mit diesen Erlässen nach eigener Aussage eine schrittweise Demokratisierung des Landes einleiten. Ich weiß nicht, warum sich einige Parteichefs mit Bedauern über die Gesetzesentwürfe äußern, die dem sogenannten „Parlament“ unlängst vorgelegt wurden. Manche beschreiben weiterlesen…

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Es ist mir fremd warum einige Parteichefs über die Gesetzesentwürfe, welche dem “Parlament” genannten geliefert worden sind, mit Bedauern reden. So beschreiben es einige als fehlend und andere als “Prothese” und warten, sei es aus Wohlwollen oder politischer Naivität, darauf, dass das Regime seine alten Traditionen und sogar seine Haut wechselt und ihnen somit die weiterlesen…

Europa und der Arabische Frühling: Außenminister Westerwelle in Nordafrika

Von | | Algerien, Europa, Hintergrund, Libyen, Nordafrika, Tunesien, Weltweit | Kein Kommentar

Ein Gastbeitrag von Sofian Philip Naceur Nach einem turbulenten Jahr 2011 in der arabischen Welt besuchte Außenminister Guido Westerwelle Anfang dieser Woche die Maghreb-Staaten Algerien, Tunesien und Libyen. Im Vordergrund standen zwar offiziell Gespräche über die Folgen des arabischen Frühlings in der Region und für die Beziehungen der Europäischen Union zu ihren nordafrikanischen Nachbarn, wie weiterlesen…