Stell Dir vor, es ist Kriegsende und kaum einer schreibt es – Fortsetzung der Presseschau zu 1967

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Der Krieg trieb die Menschen in der ganzen Welt auf die Straße. Links der Aufruf der jüdischen Dienstleistungsorganisation Bnai Britz für eine Demo in Hollywood, rechts der Bericht von Protesten gegen Nassers Rücktritt in Algerien. (Bnai Brith vom 9. Juni 1967/Al-Moudjahid vom 10. Juni 1967). Grafik: Tobias Pietsch

Arabische Medien bezichtigen die USA, in den Krieg von 1967 einzugreifen, glauben fest an einen zukünftigen Sieg über Israel und freuen sich über Nassers Rücktritt vom Rücktritt. Die Niederlage einzugestehen fällt schwer. Israels Botschaft in Moskau packt derweil Koffer. Der zweite Teil der historischen Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, weiterlesen…

Der Kriegsbeginn 1967 in der Nahost-Presse: Euphorie überall

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„Unsere Truppen dringen in Israel ein", titelte die ägyptische Al-Akhbar am 6. Juni 1967, dazu eine Karte mit roten Pfeilen, die den angeblichen Einmarsch dokumentieren sollte. Die Maariv aus Israel schrieb dagegen: „Die IDF haben einen brillanten Sieg errungen." Grafik: Tobias Pietsch.

Siegessicher berichteten arabische Medien über den Beginn des Kriegs vor 50 Jahren – denn kaum jemand wusste, dass die arabischen Truppen zu dem Zeitpunkt schon so gut wie geschlagen waren. In Israel war die Presse dagegen voller Sarkasmus. Eine historische Pressseschau aus neun Ländern von Diana Beck, Mariam Eichbüchler, Maximilian Ellebrecht, Doron Gilad, Patrick Manolli, weiterlesen…

Presseschau zur Wahl Macrons: Der Nahe Osten ist erleichtert bis entzückt

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Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Amina Nolte, Maryam Roosta und Hauke Waszkewitz.

Auf dem demokratischen Weg bleiben: Der Friedens-Nobelpreis für Tunesien

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Sie nehmen Teil: Präsident Moncef Marzouki (Mitte) und Premierminister Hamadi Jebali (links) bei einer Sitzung des nationalen Dialogs im Oktober 2012. Foto: Magharebla (Flickr/CC BY 2.0)

Der Friedens-Nobelpreis für das „Quartett des nationalen Dialogs“ in Tunesien kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land zunehmend gegen islamistischen Terror kämpft – ein Kampf, der den ohnehin stockenden Demokratisierungsprozess gefährdet. Viele Tunesierinnen und Tunesier sehen in dem Preis auch eine Mahnung an die Regierenden, den demokratischen Weg weiter zu gehen. Von Astrid Schäfers

Präsidentschaftswahlen in Tunesien: Rückbesinnung auf Ära Bourguiba?

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Die Annäherung zwischen der säkularen Nidaa Tounès und der islamistischen Ennahda hat bei der Wahl des Parlamentspräsidenten in Tunesien Erstaunen ausgelöst. Die Parteien sind aber von einer Koalition weit entfernt. Vielmehr buhlt Nidaa Tounès um Stimmen bei den Islamisten. Viele Tunesier unterstützen Nidaa Tounès aber gerade aufgrund ihrer Angst vor den Islamisten. Von Astrid Schäfers

Presseschau zur Krim-Krise: „Moskaus Methoden amerikanischer Bauart“

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Am Sonntag soll ein Referendum über die Autonomie der Krim stattfinden, wodurch die Annexion der ukrainischen Halbinsel an Russland vorangetrieben werden soll. Während die G7-Staaten bereits verkünden, die Volksbefragung nicht anzuerkennen, und Militäreinheiten Mitarbeiter_innen der OSZE am Zutritt der Krim hindern, werden im Nahen Osten pro- und antirussische Stimmen laut und interessante Vergleiche zu regionalen weiterlesen…

Ägypten nach Mubarak: „Wir wollten auch etwas tun, das war allen klar“

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Die gesellschaftspolitische Debatte um die ägyptische Revolution bleibt nicht allein auf Ägypten beschränkt. Studierende der Universität Hamburg engagieren sich zum Beispiel im Verein „liqa“ („Begegnung“). Sie bieten Workshops für demokratische Partizipation und Medien in Ägypten und Tunesien an. Alsharq sprach mit Katharina Mennrich über die Herausforderungen für die Arbeit des Vereins.

Presseschau zum Sturz Mursis: „Ägypten droht die Militärdiktatur“

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Nicht nur in Europa, auch im Nahen Osten sind sich die Zeitungen uneins, was die Ereignisse in Ägypten nun bedeuten. Während manche einen Bürgerkrieg oder eine zu große Macht für das Militär befürchten, sehen die anderen das Volk als Sieger und Mursis Sturz als Fortführung der Revolution von 2011. Eine Presseschau von Christoph Dinkelaker, Lea weiterlesen…

Mord an Chokri Belaid: Vier Kugeln gegen Tunesiens Demokratie

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Chokri Belaid war einer der prominentesten Kritiker der Regierung in Tunesien. Seine Anhänger machen die von Islamisten dominierte Regierung für den Mord an dem Oppositionellen verantwortlich. Während die Wirtschaft stagniert, wächst die Polarisierung der Gesellschaft zwischen Säkularen und Islamisten. Besonders die Salafisten bedrohen die demokratische Entwicklung des Landes.

Ältere Menschen und der Arabische Frühling – ein Interview

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Liebe Leserinnen und Leser, die neue Zenith gibt es ab sofort im Handel – wie immer mit Beiträgen von uns Sharqisten. Unter anderem haben wir in der neuesten Ausgabe ältere Menschen im Nahen Osten gefragt, wie sie die oft als Revolution der Jugend beschriebenen Umbrüche in der Region bewerten. Mein guter Freund Abu Abed Ahram, weiterlesen…

History in the making – How the way media are covering events today affects how they will be told tomorrow

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A Guest Post by Stefanie GrothI am asking myself these days what children will be told in school about the ‘Arab Spring’ in ten to twenty years. What their textbooks will read like about the events that were triggered in 2011, when a young Tunisian man called Mohammed Bouazizi immolated himself out of protest, and weiterlesen…