Wer entmachtet Erdoğan? Die CHP, HDP oder die „Mutter der Grauen Wölfe“?

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Meral Akşener, Gründerin der neuen Good Party, mit ehemaligen MHP-Parteikollegen. Das Handzeichen steht für die ultranationalistische bis faschistische Organisation der Grauen Wölfe. Foto: Yıldız Yazıcıoğlu/WikiCommons (Public Domain)

Der gesellschaftliche Widerstand gegen Recep Tayyip Erdoğan wächst. Gleichzeitig fällt es vielen politischen Widersachern in der Türkei weiterhin schwer, sich als glaubwürdige Alternativen zur AKP zu präsentieren. Um den aktuellen Machtkampf in der türkischen Politik besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die vielversprechendsten Herausforderer. Von Julius Rogenhofer und Hacer Zekiye Gonul

Alsharq-Veranstaltung: „Jerusalem aus der Perspektive von Infrastruktur “

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Amina Nolte führte die Gäste durch Aspekte der Geschichte und Gegenwart Jerusalems. Foto: Daniel Walter

Probleme wie steigende Mieten, Umweltverschmutzung oder soziale Ungleichheit stellen Metropolen weltweit vor ähnliche Probleme. In einer Herbstreihe beleuchtete Alsharq in den letzten Monaten exemplarische Fälle aus der Region. Die letzte von vier Abendveranstaltungen widmete sich der Analyse städtischer Infrastruktur am Beispiel Jerusalems. Von Daniel Walter

EU and Israeli-Palestinian conflict resolution: Would sanctions help or harm peace?

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A Palestinian and an Israeli flag. Image: Yellowblood/Wikicommons (Public Domain)

Israelis are increasingly divided over the urgency of peace. Polling indicates that various forms of sanctions intended to pressure Israel can signal urgency, but mostly among those who already support a two-state agreement. It is worth considering other policy measures in the toolbox for advancing peace. By Dahlia Scheindlin

Can Europeans set effective incentives to winning hearts and minds for Israeli-Palestinian peace?

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A Palestinian and an Israeli flag. Image: Yellowblood/Wikicommons (Public Domain)

External incentives are an important asset in supporting processes of conflict resolution and have also been an instrument in the Israeli-Palestinian conflict. In fact, the international and regional community have brought forward two relatively new incentive schemes that hold a potential to influence Israeli public’s views. By Gil Murciano.

When negotiations are at a dead end. Approaches to advancing the end of occupation and Israeli-Palestinian peace

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A Palestinian and an Israeli flag. Image: Yellowblood/Wikicommons (Public Domain)

With no negotiated settlement for the Israeli-Palestinian conflict in sight, international players must consider alternative strategies and instruments to ensure the fundamental rights of both Israelis and Palestinians and end Israel’s occupation of Palestinian territories. Europe can and should play a key role. By Muriel Asseburg and Christoph Dinkelaker.

Schritt ins Ungewisse: Der Hariri-Rücktritt und die Folgen für den Libanon

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Hat enge Verbindungen nach Saudi-Arabein: Saad Hariri (links), hier am Montag bei einem Gespräch mit dem saudischen König Salman. Bild: @saadhariri/Twitter

Der libanesische Premierminister Saad Hariri ist am Samstag völlig überraschend von seinem Amt zurückgetreten. Die Abdankung des sunnitischen Politikers bringt den Libanon zurück ins Rampenlicht der Auseinandersetzung zwischen Saudi-Arabien und Iran. Für das von wirtschaftlichen Problemen und Flüchtlingskrise gebeutelte Land ist dies fatal. Von Sebastian Gerlach und Bodo Straub.

„Sie ergreifen jemanden und foltern ihn zu Tode, aus purer Lust“ – Bericht aus dem syrischen Gefängnis Sednaya

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Illustration von Amnesty International auf Grundlage der Berichte früherer Gefangener.

Maher war mehr als fünf Jahre lang in dem berüchtigten syrischen Foltergefängnis Sednaya inhaftiert. Er erlebte unvorstellbares Grauen. Nach seiner Entlassung 2011 half er Menschenrechtsgruppen bei Berichten über die Verbrechen des syrischen Regimes. Hier sind seine Erinnerungen an die Jahre hinter Gittern. Aufgezeichnet von Ansar Jasim.

Der „Rainbow Flag Case“: Größte Verfolgung von LGBT in Ägypten seit Jahren

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Junge Männer hissen die Regenbogen-Flagge während des Mashrou-Leila-Konzerts. Dieses Bild und weitere haben im Anschluss in Ägypten für enormen Aufruhr gesorgt.

Weil Konzertbesucher die Regenbogenflagge gezeigt haben, wurden mindestens 75 Ägypter festgenommen, 31 bereits zu Haftstrafen verurteilt. TV-Kommentatoren sind außer sich – über die Flagge: Homosexualität sei ein Verbrechen, „genauso schlimm wie Terrorismus“. Dabei ist sie nicht einmal illegal. Von B. Abdelwahab. ENGLISH VERSION INCLUDED.

Über 50 Jahre Mauern im Kopf: Der intra-konfessionelle Streit um die Klagemauer

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Klagemauer, Jerusalem.

50 Jahre nach der Eroberung Ost-Jerusalems durch Israel ist ein intra-konfessioneller Streit zwischen liberalen, konservativen und ultra-orthodoxen Juden entbrannt. Dabei geht es nur vordergründig um den Zugang zur Klagemauer. Im Kern zur Debatte stehen israelische Politikdynamiken, der Einfluss internationaler Lobbygruppen und der Pluralismus innerhalb des Judentums. Von Julius Rogenhofer.

Presseschau zur Bundestagswahl: Auch im Nahen Osten sorgt man sich wegen der AfD

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Deutschland hat gewählt - und im Nahen Osten ist man verunsichert. Foto: Marco Verch/Flickr, "Briefwahl 2017" (https://flic.kr/p/Xw5ij4, Lizenz: cc-by 2.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Erleichterung über Merkels Sieg, Befremden über die Rechtspopulisten – so die meisten Pressereaktionen im Nahen Osten auf die deutschen Wahlen. Stimmen aus Tunesien, Ägypten, Libanon, Iran, Israel und Türkei, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub, Susana Zickert und Klara.