Iran – das Ende der Isolation ist nahe

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Gibt die Richtung vor: Irans Präsident Hassan Rouhani, hier bei einem Treffen mit EU-Offiziellen im September 2014. Foto: Europeancouncil (Flickr - CC BY-NC-ND 2.0).

Der Atomdeal steht im Groben; womöglich wird am heutigen Freitag eine Vorbereitungsphase zu seiner Umsetzung verkündet. Damit kommt Iran seinem erklärten Ziel näher, bis 2020 seinen Platz als islamisch-moderne Regionalmacht zu sichern. Doch noch ist die Hoffnung unter den Iranern vage, dass nun die Annäherung an den jahrzehntelangen Erzfeind Wirklichkeit werden soll. Von Friedrich Schulze weiterlesen…

Alsharq-Kompendium: IS-Dossier

Von | | Irak, Politik, Syrien | Kein Kommentar

Alsharq veröffentlicht ein neues Kompendium – dieses Mal zum „Islamischen Staat“. In einer Reihe unterschiedlicher Artikel beleuchten wir darin, wie der „IS“ (Daesh) der Staatengemeinschaft deutlicher als je zuvor die Grenzen der bisherigen Nahost-Politik aufzeigt.

Krieg, König und Casinos

Von | | Jordanien, Politik | Kein Kommentar

Dr. Mamdouh Abbadi ist vielen Jordaniern als ehemaliger Gesundheitsminister und Bürgermeister von Amman bereits ein Begriff. Derzeit ist er Mitglied des Repräsentantenhauses – und gilt nun als möglicher Kandidat für das Amt des Premierministers. Ein Interview von Mareike Enghusen

Wer interessiert sich für die 20 Prozent? Deutschland, Israel und seine palästinensische Minderheit

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Gut lachen? Premierminister Netanjahu und Kanzlerin Merkel. Photo: Israelisches Außenministerium/Moshe Milner (CC-BY-NC-2.0)

Die deutsche Israelpolitik ist geprägt vom Vermächtnis des Holocaust. Die Regierung leitet hieraus eine „Friedenspolitik“ der historischen Verantwortung ab. Diese ist jedoch nur dann glaubwürdig, wenn sie sich nicht nur gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete, sondern auch die Diskriminierung und Ausgrenzung ethnischer Minderheiten in Israel ausspricht. Von Nancy Waterstraat

Grenzen der Solidarität – Europa braucht eine ganzheitliche Flüchtlingspolitik

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Europa spricht in vielen Sprachen - auch in Fragen der Flüchtlingspolitik. Bild von einer Unterstützer-Demo für libysche Flüchtlinge in Hamburg im Jahr 2014. Foto: Rasande Tyskar/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen und den sich häufenden humanitären Katastrophen im Mittelmeer stellt die Europäische Union ein neues Asylsystem in Aussicht. Ein Anlass, die bisherige Flüchtlingspolitik der EU zu überdenken. Um dem Grundsatz der europäischen Solidarität gerecht zu werden, müssen jedoch zwei Fragen beantwortet werden. Eine Analyse von Lucas Rasche

Turkey: a mediator between civilizations? Not quite!

Von | | Hintergrund, Iran/Türkei, Politik, Türkei | 1 Kommentar

In 2005, against the backdrop of the post-9/11 war on terror and Huntington’s clash of civilizations thesis, Turkey and Spain sought to counteract the polarization between the Muslim world and the West. Since then, Turkey has stylized itself as a mediator between civilizations – yet is not a genuine mediator for international understanding either. By Nuray Atmaca

Iran startet Atomendlager-Suche

Von | | In Kürze, Iran, Politik | Kein Kommentar

Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

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Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Warum ich für die „Gemeinsame Liste“ stimme

Von | | Israel, Mashreq, Politik, Wahlen | Kein Kommentar

"Ich bin ein Araber, und ich habe einen Namen. Mein Name ist Ayman Odeh." Ausschnitt eines Wahlplakats. Plakatrechte: Hadash (C)

Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Parlaments besteht die Möglichkeit, einen großen nicht-zionistischen Block in die Knesset zu bringen. Trotz ideologischer Meinungsverschiedenheiten mit palästinensischen Nationalist_innen und muslimischen Radikalen ist die Gemeinsamkeit, nämlich die Ablehnung des Zionismus, ausschlaggebend für meine Stimme für die „Gemeinsame Liste“. Ein persönlicher Beitrag von Uri Shani

HaBayit HaYehudi: Die rechte Einstellung der „Jüdischen Heimat“

Von | | Israel, Mashreq, Politik, Wahlen | Kein Kommentar

Naftali Bennett, HaBayit HaYehudi Vorsitzender, redet sich in Rage. Photo: The Israel Project/Flickr (CC BY-SA 2.0)

Bei der letzten Knesset-Wahl erlebte die Partei HaBayit HaYehudi mit ihrem Vorsitzenden Naftali Bennett einen wahren Höhenflug. Der noch vor drei Jahren wenig bekannte Politiker machte die Partei dank einer Ausrichtung auf soziale Themen populär. Im aktuellen Wahlprogramm forciert er jedoch unter anderem einen kompromisslosen Siedlungsbau und plant ein Arbeitsverbot für bestimmte Gruppen von Einwanderern. weiterlesen…

Netanyahu’s Congress speech: An election stunt, after all

Von | | Israel, Kommentar, Meinung, Politik, Wahlen | 1 Kommentar

Der israelische Premierminister Netanjahu hielt am Dienstag eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. Photo: Speaker John Boehner/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Für unsere Serie zu den anstehenden Parlamentswahlen in Israel kooperieren wir mit dem israelischen Blog +972. In einem englischsprachigen Gastbeitrag schildert Noam Sheizaf, wie der amtierende Premier Netanjahu mit seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress die Kontrolle über den Wahlkampf zurück gewann. Und das, obwohl er keine neuen Ansätze für den Umgang mit Iran vorgebracht weiterlesen…