Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

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Wahlen bei den israelischen Streitkräften. Foto: IDF (CC BY-NC 2.0)

Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Versuch einer Revolte

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Straßenbild in Mea Shearim, einem ultraorthodoxen Viertel in Jerusalem. Foto: Alexandre Baron (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Wahl könnte wichtige Weichen für Israels Ultraorthodoxe stellen. In der Mehrheitsgesellschaft wächst Widerstand gegen die Privilegien der Strenggläubigen. Womöglich kommt jedoch der stärkste Antrieb für Wandel aus der Gemeinde selbst. Von Mareike Enghusen

Warum ich für die „Gemeinsame Liste“ stimme

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"Ich bin ein Araber, und ich habe einen Namen. Mein Name ist Ayman Odeh." Ausschnitt eines Wahlplakats. Plakatrechte: Hadash (C)

Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Parlaments besteht die Möglichkeit, einen großen nicht-zionistischen Block in die Knesset zu bringen. Trotz ideologischer Meinungsverschiedenheiten mit palästinensischen Nationalist_innen und muslimischen Radikalen ist die Gemeinsamkeit, nämlich die Ablehnung des Zionismus, ausschlaggebend für meine Stimme für die „Gemeinsame Liste“. Ein persönlicher Beitrag von Uri Shani

HaBayit HaYehudi: Die rechte Einstellung der „Jüdischen Heimat“

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Naftali Bennett, HaBayit HaYehudi Vorsitzender, redet sich in Rage. Photo: The Israel Project/Flickr (CC BY-SA 2.0)

Bei der letzten Knesset-Wahl erlebte die Partei HaBayit HaYehudi mit ihrem Vorsitzenden Naftali Bennett einen wahren Höhenflug. Der noch vor drei Jahren wenig bekannte Politiker machte die Partei dank einer Ausrichtung auf soziale Themen populär. Im aktuellen Wahlprogramm forciert er jedoch unter anderem einen kompromisslosen Siedlungsbau und plant ein Arbeitsverbot für bestimmte Gruppen von Einwanderern. weiterlesen…

Netanyahu’s Congress speech: An election stunt, after all

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Der israelische Premierminister Netanjahu hielt am Dienstag eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. Photo: Speaker John Boehner/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Für unsere Serie zu den anstehenden Parlamentswahlen in Israel kooperieren wir mit dem israelischen Blog +972. In einem englischsprachigen Gastbeitrag schildert Noam Sheizaf, wie der amtierende Premier Netanjahu mit seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress die Kontrolle über den Wahlkampf zurück gewann. Und das, obwohl er keine neuen Ansätze für den Umgang mit Iran vorgebracht weiterlesen…

Alsharq-Serie „Wahlen in Israel“ – Wahlwerbespots im Vergleich

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In Israel stehen Wahlen an. Alsharq begleitet den Weg bis dahin in einer eigenen Serie. Grafik: Tobias Pietsch

Israel wählt – und Alsharq begleitet den Wahlkampf und das Ergebnis in einer neuen Serie. Dabei versuchen wir, die Vielfalt der Debatten und politischen Auseinandersetzungen in Israel abzubilden – mit Interviews, Reportagen, Stimmen von Israelis oder Analysen der Parteiprogramme. Dafür kooperieren wir mit dem renommierten israelischen Blog +972.

Weißes Papier gewinnt die libanesische Präsidentenwahl

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Samir Geagea (l.) wartet auf den Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen. Bild: Samir Geageas Twitter-Account @DrSamirGeagea

Es wurde die erwartete Farce: Bei der ersten Abstimmungsrunde für einen neuen libanesischen Präsidenten blieben die meisten Stimmzettel leer; Samir Geagea war der aussichtsreichste Kandidat, doch viele Abgeordnete erinnerten an seine umstrittene Rolle im Bürgerkrieg. Taktische Spielereien prägten die Tage zuvor. Wie es jetzt weitergeht ist offen, doch die Wahl eines Konsenskandidaten wird immer unausweichlicher.

Ägypten nach Mubarak: „Wir wollten auch etwas tun, das war allen klar“

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Die gesellschaftspolitische Debatte um die ägyptische Revolution bleibt nicht allein auf Ägypten beschränkt. Studierende der Universität Hamburg engagieren sich zum Beispiel im Verein „liqa“ („Begegnung“). Sie bieten Workshops für demokratische Partizipation und Medien in Ägypten und Tunesien an. Alsharq sprach mit Katharina Mennrich über die Herausforderungen für die Arbeit des Vereins.

Irans neuer Präsident Hassan Rouhani: Der Netzwerker

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Der designierte iranische Präsident Hassan Rouhani. Quelle: bultannews

Auch wenn der Wahlsieger der iranischen Präsidentschaftswahlen der breiten Öffentlichkeit im Vorfeld wenig bekannt gewesen sein dürfte, so ist Hassan Rouhani viele Jahre ein wichtiger Akteur hinter den Kulissen gewesen, der nun selbst die große Bühne betritt. Als echter Reformer kann Rouhani trotz der Unterstützung des Ex-Präsidenten Khatami nicht gesehen werden, er gilt als Zentrist, weiterlesen…

Nur die Überraschung ist sicher – Ausblick auf die Präsidentschaftswahlen im Iran

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Nachdem Ahmadinejads Kandidat Mashaei und Überraschungskandidat Rafsanjani vom Wächterrat als „untauglich“ eingestuft wurden, blieben acht Kandidaten übrig, die in die direkte Wahlkampfphase im Iran gingen. Doch einer, der lange als „Wunschkandidat“ des Revolutionsführers galt, gab gestern seinen Rückzug bekannt. Ein anderer, der als der einzige „echte“ Reformer galt, zog sich nun ebenfalls zurück. Und obwohl weiterlesen…

Irans Präsidentschaftswahlen 2013 – Khameneis Suche nach dem richtigen Kandidaten

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Seit Dienstag können sich im Iran Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen am 14. Juni registrieren. Wirtschaftspolitik und Loyalität zur Islamischen Republik werden dabei den Ausschlag geben. Einen wie Ahmadinejad wird Revolutionsführer Khamenei nicht mehr dulden – einen Reformer allerdings auch nicht.Ein Gastbeitrag von Friedrich Schulze. Vier Jahre nach den Präsidentschaftswahlen von 2009 wird im Iran am 14. weiterlesen…

Populist in der Zange von Populisten: Netanjahus Koalitionsbestrebungen in Israel

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Polit-Shootingstar Yair Lapid am Wahlabend. Foto: The Israel Project

Eine neue Welle der Zusammenstöße in den besetzten Gebieten, dazu der anstehende Besuch Barack Obamas, der für Israels Standing in der internationalen Staatengemeinschaft richtungsweisend wird – und ausgerechnet jetzt stockt die Regierungsbildung nach den Knessetwahlen. Die Parteienlandschaft krankt an Machtspielchen und populistischer Themensetzung. Die Koalitionsverhandlungen zwischen Premierminister Benjamin Netanjahu (Likud Beitenu) und den beiden Polit-Shootingstars weiterlesen…

The Impact of the Israeli Elections on Arab Palestinian Citizens of Israel.

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Liebe Leserinnen und Leser, Die in Haifa ansässige Jugend-NGO Baladna (dt. Unser Land) setzt sich vor allem mit bildungspolitischen Belangen der palästinensischen Minderheit in Israel auseinander. Ihr Leiter Nadim Nashif analysiert bei Alsharq die Auswirkungen der Knesset-Wahlen auf die arabisch-sprachigen israelischen StaatsbürgerInnen. The consequences of Israeli elections are never immediately obvious, due to the lengthy weiterlesen…

Presseschau zur Wahl in Israel: "Eine denkwürdige Tracht Prügel für Netanjahu"

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Die Kommentare in der arabischen Presse zur Parlamentswahl in Israel lassen sich an einer Hand abzählen. Das Ergebnis wird nüchtern vermeldet, allenfalls äußern die Blätter Verwunderung über das starke Abschneiden des Senkrechtstarters Yair Lapid. In den wenigen Meinungsartikeln klingt kaum Optimismus für eine Wiederbelebung des Friedensprozesses zwischen Israelis und ihren arabischen Nachbarn durch. Der Wahlkampf  weiterlesen…