Tagungsbericht: „Zum Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft im Nahen Osten“

Von | | Deutschland, Hintergrund, In eigener Sache, Mashreq | Kein Kommentar

Auf der von Alsharq mitorganisierten Fachtagung in Bad Boll sprach unter anderem der ehemalige ARD-Korrespondent Jörg Armbruster. Foto: Tobias Pietsch

Die Zivilgesellschaft in der Levante steht unter Druck – wenn auch unterschiedlich stark, je nach Land. Bei einer von Alsharq organisierten Fachtagung gaben Aktivisten aus dem Libanon, Syrien, Israel und Palästina Einblicke in die Herausforderungen für NGOs, angesichts von Repression und zunehmender Gewalt. Ihre wichtigste Botschaft: Der Austausch und die Zusammenarbeit mit zivilen Akteuren in weiterlesen…

Iran – das Ende der Isolation ist nahe

Von | | Iran, USA | Kein Kommentar

Gibt die Richtung vor: Irans Präsident Hassan Rouhani, hier bei einem Treffen mit EU-Offiziellen im September 2014. Foto: Europeancouncil (Flickr - CC BY-NC-ND 2.0).

Der Atomdeal steht im Groben; womöglich wird am heutigen Freitag eine Vorbereitungsphase zu seiner Umsetzung verkündet. Damit kommt Iran seinem erklärten Ziel näher, bis 2020 seinen Platz als islamisch-moderne Regionalmacht zu sichern. Doch noch ist die Hoffnung unter den Iranern vage, dass nun die Annäherung an den jahrzehntelangen Erzfeind Wirklichkeit werden soll. Von Friedrich Schulze weiterlesen…

Wer interessiert sich für die 20 Prozent? Deutschland, Israel und seine palästinensische Minderheit

Von | | Deutschland, Israel, Menschenrechte, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Gut lachen? Premierminister Netanjahu und Kanzlerin Merkel. Photo: Israelisches Außenministerium/Moshe Milner (CC-BY-NC-2.0)

Die deutsche Israelpolitik ist geprägt vom Vermächtnis des Holocaust. Die Regierung leitet hieraus eine „Friedenspolitik“ der historischen Verantwortung ab. Diese ist jedoch nur dann glaubwürdig, wenn sie sich nicht nur gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete, sondern auch die Diskriminierung und Ausgrenzung ethnischer Minderheiten in Israel ausspricht. Von Nancy Waterstraat

Acculturation of Iranian Merchants and Refugees in Hamburg

Von | | Deutschland, Iran, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

German-Iranians support the "Team Melli" during the 2006 World Cup. Foto: SAVV/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

There are many Iranians in Germany, especially Hamburg, and they all left Iran for different reasons: Some families, mostly merchants, have been living here for decades. Others fled Iran in the course of the Islamic Revolution. How does this affect their sense of belonging and their identities, especially since they all experienced different political circumstances? weiterlesen…

Grenzen der Solidarität – Europa braucht eine ganzheitliche Flüchtlingspolitik

Von | | Analyse, Europa, Menschenrechte | Kein Kommentar

Europa spricht in vielen Sprachen - auch in Fragen der Flüchtlingspolitik. Bild von einer Unterstützer-Demo für libysche Flüchtlinge in Hamburg im Jahr 2014. Foto: Rasande Tyskar/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen und den sich häufenden humanitären Katastrophen im Mittelmeer stellt die Europäische Union ein neues Asylsystem in Aussicht. Ein Anlass, die bisherige Flüchtlingspolitik der EU zu überdenken. Um dem Grundsatz der europäischen Solidarität gerecht zu werden, müssen jedoch zwei Fragen beantwortet werden. Eine Analyse von Lucas Rasche

Aufruhr um den Körper der afghanischen Frau

Von | | Afghanistan, Gender, Kultur | Kein Kommentar

Die Künstlerin Kobra Khademy in ihrer metallenen Rüstung unterwegs in den Straßen Afghanistans (Photo: Khademy)

Das partriarchale Afghanistan wird anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März zum Schauplatz von feministischem Aktionismus. Es kursieren bereits Videos im Internet. Das eine zeigt eine Gruppe vollverschleierter Männer und das andere eine junge Frau in einer metallenen Rüstung auf den Straßen von Kabul. Von Moshtari Hilal

Zu Hause, Paris. Einsichten einer schwarzen Woche

Von | | Deutschland, Europa, Frankreich, Meinung | Kein Kommentar

Demonstration nach Charlie Hebdo in Paris: "Freie Meinungsäußerung ist unsterblich" ist auf dem Plakat zu lesen

Das Attentat auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris beschäftigt die Menschen in Europa, ungeachtet ihres sozialen Hintergrundes – doch nur von Muslim_innen wird erwartet, sich klar zu distanzieren. Wie man sich fühlt als in Deutschland lebender Muslim zwischen Mitgefühl für die Opfer und Generalverdacht beschreibt aus einer sehr persönlichen Perspektive Mohamed Lamrabet.

Das Patt von Wien – Welche Perspektive bleibt für die zukünftigen Nuklearverhandlungen mit Iran?

Von | | Iran, Iran/Türkei, USA | Kein Kommentar

Die Gespräche gehen weiter - US-Außenminister John F. Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohamed Javad Zarif bei Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Foto: US Department of State.

Die letzte Runde in den Nuklearverhandlungen zwischen den P5+1 und Iran in Wien hat lediglich zu einer erneuten Verlängerung der Genfer Zwischenvereinbarung bis Juli 2015 geführt. Der allseitig betonte Optimismus der Verhandlungspartner kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Zweifel an einem positiven Ausgang zuzunehmen scheinen. Von Bernd Hollerbein

Traum und Trauma: Der Algerienkrieg und seine Folgen

Von | | Algerien, Europa, Frankreich, Nordafrika | Kein Kommentar

„Ein einziger Held, das Volk“: Slogan auf einer Mauer in Algier, 1962. Bild: Musée national de la Révolution algérienne / WikiCommons

Der Algerienkrieg war einer der blutigsten Kolonialkriege des 20. Jahrhunderts – dabei war Algerien offiziell gar keine Kolonie. Heute jährt sich sein Beginn zum 60. Mal. Die Erinnerung daran schwankt in Algerien und in Frankreich zwischen Gedenken und beredtem Schweigen – dabei sind sogar die politischen Systeme beider Länder Ergebnisse des Krieges. Von Jakob Krais.

Morgenröte einer neuen Ära oder Abenddämmerung der Freiheit? Die Folgen des Ersten Weltkriegs im Nahen Osten

Von | | Analyse, Europa, Hintergrund, Israel, Jordanien, Palästina, Syrien | Kein Kommentar

Morgenröte oder Abenddämmerung? Die alte osmanische Hauptstadt Istanbul verlor ihre Funktion nach dem Ersten Weltkrieg an Ankara. (Foto: Jakob Krais)

Während des Krieges ging Großbritannien drei Abmachungen ein, die die Zukunft des Nahen Ostens prägen sollten: mit den Franzosen, mit den Arabern und mit den Juden. Aber die drei Pläne schlossen sich gegenseitig aus. Im so genannten Wilsonschen Augenblick schien weltweit Selbstbestimmung möglich – doch dann erlebten die arabischen Länder die Vollendung der Kolonisierung. Von weiterlesen…

Der Große Krieg in den Meerengen: Die islamische Welt im Konflikt der Jahre 1914 bis 1918

Von | | Analyse, Türkei, Weltweit | Kein Kommentar

Britisch-indische Soldaten bei ihrem Vormarsch durch Palästina, 1917. Bild: WikiCommons/ American Colony (Jerusalem). Photo Dept.

Der Erste Weltkrieg war mehr als ein europäischer Konflikt. Gekämpft wurde auch vom Kaukasus bis nach Ostafrika, Auswirkungen waren in Algerien ebenso spürbar wie in Iran. Im Auge des Sturms befand sich eine europäische Großmacht mit einem Kalifen an der Spitze: das Osmanische Reich. Der zweite Teil unserer kleinen Serie zum ersten Weltkrieg im Nahen weiterlesen…

Ankündigung: Alsharq-Reise Spezial nach Südafrika 2015

Von | | In Kürze, Reise, Südafrika | Kein Kommentar

Blick auf Kapstadts Innenstadt und den Tafelberg. Bild: Julia Jaki (C), 2014

Gemeinsam mit jungen Südafrika-ExpertInnen Gesellschaft, Geschichte, Politik und Natur an der Südspitze Afrikas erleben: Alsharq bietet im Frühjahr 2015 erstmals eine Gruppenreise in ein Land an, das außerhalb des traditionellen Berichterstattungsgebiets liegt: Südafrika. Die Reise richtet sich an aktive, aufgeschlossene, kulturell und politisch interessierte Menschen jeden Alters. Gemeinsam möchten wir ein Land kennenlernen, das nicht weiterlesen…

Algerien: der unbekannte Nachbar

Von | | Algerien, Frankreich, Hintergrund | Kein Kommentar

Denkmal zur Unabhängigkeit Algeriens: Für die Erinnerung und Bürgerrechte zugleich. Photo: Aslan Media/Flickr.

Das flächenmäßig größte Land Afrikas, der wichtigste Energielieferant Südeuropas und hochgerüsteter Mittelmeer-Anrainer-Staat: Al Djazair (arabisch: die Insel) ist in der deutschen Öffentlichkeit und im gesellschaftlichen Diskurs jedoch weithin unbekannt, die Berichterstattung darüber oftmals verzerrt. Wie kommt das? Einige Stichpunkte zur Entschlüsselung dieses Enigmas von Klaus-Peter Treydte