Mein Fazit nach drei Jahren Afghanistan: engagiert bleiben!

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Deutsche Polizisten als Ausbilder im Einsatz in Afghanistan. Foto: isafmedia (CC)

Hastig zogen die Koalitionsmächte 2001 in den Krieg gegen Afghanistans Taliban. Den Aufbau eines neuen Staatswesens sollen dort auch ausländische Entwicklungshelfer_innen und Berater_innen vorantreiben. Kristin Höltge arbeitete über drei Jahre für die GIZ in Kabul. Ein frustrierender Job? Nicht, wenn man sich realistische Ziele setzt, erklärt sie im Alsharq-Interview.

Kommentierte Materialsammlung: 10 Jahre 11. September – Teil 2

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Liebe Leserinnen und Leser, nach Teil 1 folgt nun Teil 2 unserer Studie zum Thema “10 Jahre nach dem 11. September”. Der Afghanistan-Krieg und der „Krieg gegen den Terror“: Das erste unmittelbare Ergebnis nach dem 11. September Hintergrund: Der Krieg in Afghanistan war die erste schwerwiegende Konsequenz der Anschläge vom 11. September 2001. Sie war weiterlesen…

»Kein politisches Feigenblatt mehr sein«

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Kann Zivile Friedensarbeit leisten, wobei das Militär versagt? Wir sprachen mit Heinz Wagner, Geschäftsführer des forumZFD, über Konfliktlösung in Afghanistan und die Verantwortung der deutschen Politik. Al-Sharq: Herr Wagner, »Frieden braucht Fachleute« ist das das Motto Ihrer Organisation. Was steckt dahinter? Heinz Wagner: Staaten leisten sich seit Jahrhunderten Spezialisten für Gewaltlösungen. Sie investieren ungeheure Mengen an weiterlesen…

Kirgistan nach den Sommerunruhen: »Die Atmosphäre ist vergiftet«

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Ein halbes Jahr ist seit den blutigen Unruhen in Kirgistan vergangen. Im Interview berichtet der Geograf und Zentralasien-Experte Matthias Schmidt über die Aufarbeitung der Ereignisse, das sowjetische Erbe und die Chancen für Versöhnung zwischen Kirgisen und Usbeken Sehr geehrter Herr Schmidt, Sie hatten für diesen Herbst eine studentische Exkursion nach Kirgistan geplant. Aufgrund einer Reisewarnung weiterlesen…

Kirgistan – Der Kampf um die Wahrheit

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Von Alois Schläffer In Kirgistan wird wieder gekämpft. Dieses Mal jedoch nicht mit Eisenstangen und Molotovcocktails, sondern mit Worten. Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen knapp drei Monaten im Süden des Landes wird derzeit um eine gemeinsame Version der Ereignisse gerungen. Wer hat die Gewalt ausgelöst, wer war wie daran beteiligt, wer zog die Fäden? Es wird weiterlesen…

Rasenmähen in Afghanistan

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von Hauke Fokken Am 13. Februar 2010 startete die ISAF-Operation „Moshtarak“. Ziel war die Provinzhauptstadt Marjah in Helmand, ein von Taliban und Drogenbaronen beherrschtes Gebiet im Süden Afghanistans. In der größten Offensive seit acht Jahren waren insgesamt 15.000 afghanische und ISAF Soldaten beteiligt. Militärisch gesehen war Operation „Moshtarak“ ein Erfolg, denn nach nur zwölf Tagen weiterlesen…

»Der Druck wird Erfolgsmeldungen produzieren«: Interview mit SWP-Expertin Citha Maass über die Nato-Offensive in Südafghanistan

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»Moshtarak« soll die Wende bringen: Die großangelegte Nato-Offensive in Südafghanistan zielt auf die Taliban und ihre Drogenhochburgen. Einer langfristigen Stabilisierung steht aber nicht zuletzt die korrupte Führungselite im Weg, meint SWP-Expertin Citha Maass weiterlesen

Aussteigerprogramm für moderate Taliban: Hilfe zur Selbsthilfe oder Subventionierung des Terrorismus?

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von Dorte Hühnert Die Rückkehr der niederländischen Königin aus dem Skiurlaub und der Afghanistankonflikt haben auf den ersten Blick nichts gemein. Deutlicher wird der Zusammenhang mit dem Grund der abrupten Rückreise, denn Königin Beatrix musste die amtierende niederländische Regierung auflösen, die sich über den Afghanistankonflikt so sehr zerworfen hatte, dass Neuwahlen die einzig verbleibende Lösung weiterlesen…

Israel diskutiert die Causa Kundus

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Im Deutschen Bundestag ist die Entscheidung gefallen: Es wird einen Untersuchungsausschuss zur Causa Kundus geben. Die Opposition möchte erfahren, was in der Septembernacht geschah, als ein deutscher Befehl zur Bombardierung zweier gekaperter Tanklastzüge den Tod von 142 Zivilisten, Taliban und vermeintlichen Taliban zur Folge hatte. Die Diskussionen und Kontroversen über den strittigen Befehl enden jedoch weiterlesen…

Prestige per Satellit

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China expandiert in den Nahen Osten – wirtschaftlich, politisch und jetzt auch medial. Mit dem Start von CCTV Arabic will Peking sein angekratztes Image in der islamischen Welt aufpolieren und den arabisch-sprachigen Programmen der Briten und Amerikaner Konkurrenz machen weiterlesen

Zur politischen Relevanz des Aga Khan III für Indiens Muslime in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil VI

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zum Anfang IV. Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse Die vorliegende Studie hat verdeutlicht, dass sich das Engagement des Aga Khan lediglich während bestimmter Phasen auf die Politik Indiens und speziell auf die Belange der gesamten muslimischen Bevölkerungsgruppe des Subkontinents konzentrierte. Wie in II geschildert verschrieb sich der Aga Khan in der Frühphase seiner politischen Laufbahn weiterlesen…

Zur politischen Relevanz des Aga Khan III für Indiens Muslime in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil V

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zum Anfang III.2. A Constitution for India 1928 Etwa zehn Jahre später empfiehlt der Aga Khan in The Times einen grundsätzlich veränderten Ansatz, in dem Religion und Geschichte Territorial- und Sprachfragen als wesentliche Kategorien für die politische Umgestaltung des indischen Subkontinents ablösen. Die Artikel in The Times sind als direkte Reaktionen auf die Veröffentlichung des weiterlesen…

Zur politischen Relevanz des Aga Khan III für Indiens Muslime in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil IV

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zum Anfang II.4. Exil und Teilung Indiens Während des Zweiten Weltkriegs lebte der Aga Khan in der Schweiz und war, wie bereits erwähnt, aufgrund des neutralen Status der Schweiz dazu verpflichtet, keinen politischen Aktivitäten nachzugehen. Als der Krieg endete, war die Teilung Indiens bereits abzusehen, der Aga Khan gab das Ideal einer indischen Konföderation aber weiterlesen…

Zur politischen Relevanz des Aga Khan III für Indiens Muslime in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil III

Von | | Asien, Hintergrund, Indien, Weltweit | Kein Kommentar

zum Anfang II.3. Grundsteinlegung auf dem Weg zur Unabhängigkeit 1918-1935 Die 10 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg verschwand der Aga Khan von der indischen und der internationalen politischen Bildfläche. Sein Lebensmittelpunkt lag nun in der Schweiz, Indien besuchte er lediglich wenige Male im Jahr. Während dieser Dekade kümmerte sich der Aga Khan hauptsächlich um die weiterlesen…

Zur politischen Relevanz des Aga Khan III für Indiens Muslime in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil II

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zum Anfang II.2. Die Anfänge muslimischer Selbstvertretung 1906-1918 Bereits 1902-1904 habe der Aga Khan realisiert, dass der sich als säkular definierende und somit Muslimen offen stehende Indische Nationalkongress (INC), die zu diesem Zeitpunkt einzige indische, politische Organisation und Vertretung gegenüber der britischen Kolonialregierung, außerstande sei, muslimische Bedürfnisse und Bestrebungen adäquat repräsentieren zu können. Dies begründete weiterlesen…

Zur politischen Relevanz des Aga Khan III für Indiens Muslime in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Teil I

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Mal wieder eine Seminararbeit…viel Spaß!!! I. Einleitung Sir Sultan Muhammad Shah Aga Khan III (1877-1957) nimmt unter den Muslimen Indiens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine einzigartige Stellung ein. Als spirituelles Oberhaupt der Ismailiten, als wohlhabender Sponsor breit angelegter Bildungsprogramme, als Repräsentant Indiens auf internationaler Ebene und als Vertreter muslimischer Interessen auf nationaler weiterlesen…