„Meinungsfreiheit ist die DNA unserer Sendung“ – Interview mit „Shababtalk“-Moderator Jaafar Abdul Karim

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Diskussion in Bizerte, Tunesien zum Thema: Warum wollen junge Leute Tunesien verlassen? Copyright Deutsche Welle.

Jaafar Abdul Karim moderiert Shababtalk (Deutsche Welle Arabic), die erfolgreichste Sendung für junge Leute in arabischen Ländern. Darin diskutiert er mit jungen Menschen kritisch über gesellschaftliche und politische Themen in Westasien, Nordafrika und Europa. Mitunter erntet auch die Sendung selbst dafür Kritik. Ein Interview von Jan Altaner.

Braune Körper leiden nicht: Was die NSU-Morde mit Ost-Ghouta verbindet

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Daniel Walter, Kolumnist und Vorstandsmitglied bei Alsharq, ist freier Autor mit Sitz in Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Der Krieg des syrischen Regimes und seiner Verbündeten gegen die Zivilbevölkerung ist der am besten dokumentierte Massenmord seit dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland ist das öffentliche Interesse dennoch stetig gesunken. Dies hängt auch mit der Art und Weise zusammen, wie Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte ausgegrenzt werden, schreibt Daniel Walter.

EU and Israeli-Palestinian conflict resolution: Would sanctions help or harm peace?

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A Palestinian and an Israeli flag. Image: Yellowblood/Wikicommons (Public Domain)

Israelis are increasingly divided over the urgency of peace. Polling indicates that various forms of sanctions intended to pressure Israel can signal urgency, but mostly among those who already support a two-state agreement. It is worth considering other policy measures in the toolbox for advancing peace. By Dahlia Scheindlin

Can Europeans set effective incentives to winning hearts and minds for Israeli-Palestinian peace?

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A Palestinian and an Israeli flag. Image: Yellowblood/Wikicommons (Public Domain)

External incentives are an important asset in supporting processes of conflict resolution and have also been an instrument in the Israeli-Palestinian conflict. In fact, the international and regional community have brought forward two relatively new incentive schemes that hold a potential to influence Israeli public’s views. By Gil Murciano.

Presseschau zur Bundestagswahl: Auch im Nahen Osten sorgt man sich wegen der AfD

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Deutschland hat gewählt - und im Nahen Osten ist man verunsichert. Foto: Marco Verch/Flickr, "Briefwahl 2017" (https://flic.kr/p/Xw5ij4, Lizenz: cc-by 2.0 - https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Erleichterung über Merkels Sieg, Befremden über die Rechtspopulisten – so die meisten Pressereaktionen im Nahen Osten auf die deutschen Wahlen. Stimmen aus Tunesien, Ägypten, Libanon, Iran, Israel und Türkei, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub, Susana Zickert und Klara.

Ein Deutscher Sieg? Verdächtiger Enthusiasmus im Krieg von 1967

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Zeitungsstapel. Foto: Mandy Schiefner-Rohs/Flickr (https://flic.kr/p/pjDA8P), Lizenz: cc-by-nc 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/), Montage: Alsharq

Bei deutschen Debatten über Israel und Palästina lernt man wenig über den Nahen Osten, aber viel über Deutschland. Besonders deutlich wird das in den Reaktionen auf den Krieg von 1967. Ob im Hause Springer oder im Kopf Ulrike Meinhofs: Überidentifikationen mit der einen oder anderen Seite lassen sich interpretieren als Formen der Schuldabwehr. Von Daniel weiterlesen…

Geflohen, inhaftiert, abgeschoben – Was das EU-Türkei-Abkommen für Geflüchtete auf Lesbos bedeutet

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Inmitten von Touristen und Cafés ist Arash Hampay auf der Insel Lesbos in den Hungerstreik getreten. Foto: Lorraine Leete, Legal Centre Lesbos

Für tausende Geflüchtete wird die griechische Insel Lesbos über Monate zum Freiluftgefängnis. Hier warten sie darauf, dass ihr Asylantrag bearbeitet wird – oder gleich auf ihre Abschiebung. Die Entscheidungen der Behörden wirken meist willkürlich, die Bedingungen sind extrem. Ein paar von ihnen sind nun in Hungerstreik getreten, berichtet Valeria Hänsel.

Nicht-staatliche Politik: Eine Chance für den euro-mediterranen Raum

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Aufnahme bei einer Sitzung der Union für den Mittelmeerraum im Europäischen Parlament. Foto: "Union for the Mediterranean: EP hosts debate on the way forward after the Arab Spring" (https://flic.kr/p/eaEpyn) von European Parliament (https://www.flickr.com/photos/european_parliament/). Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Politik entsteht nicht nur in Regierungszimmern, sondern auch durch nicht-staatliche Organisationen und Initiativen. Im euro-mediterranen Raum starten sie so konkrete Ergebnisse auf regionaler Ebene. Diese lebhafte Komponente geht im Großteil der Berichte über die fehlende Substanz der politischen Zusammenarbeit im Mittelmeerraum unter. Von Johannes Müller.