Alsharq-Veranstaltung: „Teheran – Metropole am Limit?“

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Sharqistin Amina Nolte führte ins Thema ein. Foto: Christoph Dinkelaker

Probleme wie steigende Mieten, Umweltverschmutzung oder soziale Ungleichheit stellen Metropolen weltweit vor ähnliche Probleme. In einer Veranstaltungsreihe beleuchtet Alsharq exemplarische Fälle aus der Region. Die Auftaktveranstaltung beschäftigte sich mit der iranischen Hauptstadt Teheran – eine junge Metropole, die dennoch bereits gravierende Umwälzungen erlebt hat.

Nach dem Referendum in Irakisch-Kurdistan: Was bedeuten Unabhängigkeit und Selbstbestimmung für kurdische BäuerInnen?

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Graffiti in Silêmanî, Mai 2017. Foto: Daniel Walter

92,7 Prozent – so hoch ist der Anteil der KurdInnen, die am Montag in einem Referendum für die Unabhängigkeit der Kurdischen Autonomieregion vom irakischen Staat stimmten, bei einer Wahlbeteiligung von 70 Prozent. Zwar sind die rechtlichen und politischen Konsequenzen des historischen Volksentscheids noch völlig offen, doch die Debatte um Vor- und Nachteile eines womöglich neugeschaffenen weiterlesen…

Vom Messianismus zur Mittelklasse: Israelische Siedlungen im Westjordanland

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Blick auf die Siedlung Ma'ale Adumim, eine der größten im Westjordanland. Foto: Tobias Pietsch/Alsharq

Die israelischen Siedlungen im Westjordanland gelten international als zentraler Streitpunkt und Dauerthema im Israel-Palästina-Konflikt. Für die israelische Mittelklasse stellen sie aber günstige und komfortable Vororte in teurer werdenden Lebensumständen dar. Dass sich die Siedlungen vom ultrareligiösen Projekt zum Vorstadtparadies wandelten, ist ein Erfolg der israelischen Regierung. Von Jakub Záhora.

Gentrifizierung in Istanbul: Es war einmal ein Ort der Vielfalt

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Das Tarlabaşı-Viertel in Istanbul: Bauarbeiten in vollem Gange. Foto: Carolina Drüten

Istanbul ist Schauplatz einer aggressiven Stadterneuerungspolitik. Steigende Immobilienpreise im Zentrum drängen einkommensschwache Familien an den Stadtrand. Die ursprünglichen Einwohner der gentrifizierten Viertel sind die Verlierer urbaner Projekte – Istanbul entwickelt sich mehr und mehr zu einer Stadt für die Reichen. Von Carolina Drüten.

Nicht-staatliche Politik: Eine Chance für den euro-mediterranen Raum

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Aufnahme bei einer Sitzung der Union für den Mittelmeerraum im Europäischen Parlament. Foto: © European Union 2013 - European Parliament/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Politik entsteht nicht nur in Regierungszimmern, sondern auch durch nicht-staatliche Organisationen und Initiativen. Im euro-mediterranen Raum starten sie so konkrete Ergebnisse auf regionaler Ebene. Diese lebhafte Komponente geht im Großteil der Berichte über die fehlende Substanz der politischen Zusammenarbeit im Mittelmeerraum unter. Von Johannes Müller.

Hausangestellte im Libanon: „Die Zeit des Schweigens ist vorbei“

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Protestzug der Hausangestellten am 1. Mai in Beirut. Foto: Anti-Racism Movement

Schätzungsweise 250.000 afrikanische und asiatische Hausangestellte leben und arbeiten im Libanon. Sie haben kaum Rechte und sind den Familien, in denen sie arbeiten, teilweise völlig ausgeliefert. Aber mit kreativen Aktionen leisten Aktivist*innen online wie offline Widerstand – auch heute, am International Domestic Workers‘ Day. Von Anna-Theresa Bachmann.

Veranstaltung: The Economic Dimension of the Israeli-Palestinian Conflict

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Viele Friedensinitiativen vernachlässigen die ökonomische Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei kann eine politische Lösung nur dann gelingen, wenn ein Abkommen die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Staaten und Entwicklungsperspektiven garantiert. Wie das funktionieren kann, wollen wir mit einem israelischen und einem palästinensischen Wirtschaftsexperten diskutieren.

Kann die palästinensische Wirtschaft einen unabhängigen Staat versorgen?

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Eine Palästinenserin bei der Olivenernte: Olivenöl ist mit etwa 32.000 Tonnen pro Jahr das landwirtschaftliche Hauptprodukt der palästinensischen Autonomiegebiete. 45% von deren Agrarfläche sind mit geschätzten 10 Millionen Olivenbäumen bepflanzt. Behindert wird dieser wichtige Zweig der palästinensischen Wirtschaft durch Enteignung und Abholzung aus Sicherheitsgründen seitens Israels, durch Angriffe radikaler israelischer Siedler_innen während der Erntezeit und die Behinderung des Zugangs zu den Feldern und Märkten durch Straßensperren und Sicherheitszäune. Foto: Laura Overmeyer.

Offiziellen Berichten von Weltbank und IWF zufolge ist die palästinensische Wirtschaft in ihrer heutigen Form in der Lage, einen unabhängigen Staat zu versorgen. Die Politikökonomin Leila Farsakh jedoch bezeichnet sie als fragmentiert, nicht nachhaltig und im hohen Grade abhängig von internationalen Hilfsgütern. Wie der unabhängige Staat, den sie eines Tages versorgen soll, könne sie erst voll weiterlesen…

»A Friend for All«? Thoughts on Emirati Aid to the Middle East and Central Asia

Von | | Afghanistan, Afghanistan, Ägypten, Analyse, Arabische Halbinsel, Jemen, Jordanien, Kuwait, Mashreq, Nordafrika, Saudi-Arabien, VAE / Dubai, Wirtschaft | Kein Kommentar

Photo: Danae Panissie.

Contextualized within the discussion on authoritarian persistence in the Middle East, this article depicts the UAE’s disbursement of foreign aid to partner countries in the Middle East and Central Asia. It discusses the political rationality and commercial calculations behind the donors’ motivation to deliver aid to whom and why, as well as the risks and weiterlesen…