Rezension: „The Family in Central Asia“ – Frischer Blick auf ein altes Thema

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Ein Familienphoto aus Südkirgistan. Ein Beitrag widmet sich den familiären Bewältigungsmechanismen von bewaffnetem Konflikt in dieser Region. Foto: Betta27/Wikicommons (cc-by 3.0)

Dass Familienstrukturen ein elementarer Baustein der Gesellschaften Zentralasiens sind, ist wohl bereits für Laien ein müder Allgemeinplatz. Oft dreht sich die Debatte jedoch um wenige politisch-soziologische Konzepte wie „Clanherrschaft“ oder „Familialismus“. Ein neu erschienener Sammelband öffnet das Blickfeld. Eine Rezension von Ludwig Pelzl.

Zwischen 25 und 5.000 Jahren – Zentralasien erfindet sich alt

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Der Ala-Too-Platz in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek mit der Manas-Statue war Schauplatz der diesjährigen Unabhängigkeitsfeier. Enthüllt wurde die Statue vor fünf Jahren, anlässlich des 20. Staatsjubiläums - doch sie verweist auf etwas viel Älteres: eine Art mystische Waffenbruderschaft zwischen dem Heute und dem Gestern. Foto: Flickr/Dan Lundberg (cc-by-sa-2.0)

Die zentralasiatischen Staaten zelebrieren derzeit den 25. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit, und setzen sich national und regional in Szene. Doch geht es nach den staatstragenden Eliten der fünf Republiken, ist die nationale Geschichte nicht 25 Jahre, sondern viele Jahrhunderte alt. Davon versprechen sie sich politisches Kapital – doch die Strategie ist riskant. Von Ludwig Pelzl.