Verteidigungsminister Lieberman hat enge Kontakte zu Putin und Russland. Foto: flickr/israel-mfa CC 2.0

Schlimmer geht’s immer – Fragen und Antworten zur Kabinettsumbildung in Israel

Von und | | Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Die säkular-nationalistische Partei Yisrael Beitenu ist wieder Teil der Koalition um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, ihr Vorsitzender Avigdor Lieberman wieder Minister. Welche Auswirkungen hat die Kabinettsumbildung auf den politischen Prozess in Israel und den israelisch-palästinensischen Konflikt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wasser tragende Frauen in einem Tal nahe Bamiyan, Afghanistan. Photo: Ian Alexander, CC BY-SA 3.0.

Entwicklungshilfe in Afghanistan: Das Wasser macht den Unterschied?

Von | | Afghanistan, Analyse | Kein Kommentar

Afghanistan ist das gefährlichste Umfeld für Entwicklungshelfer; in keinem anderen Land werden mehr Hilfeleistende attackiert. Dabei beschränkt sich die Gewalt auf einzelne Provinzen, die besonders hohe Opferzahlen vorweisen. Was sind Erklärungen für diesen einseitigen Anstieg an Gewalt? Hajo Benning begibt sich auf die Spurensuche in einem Land mit vielen Unbekannten.

Die Kandidat_innen von Beirut Madinati auf einer Wahlkampfveranstaltung. Foto: Hussein Baydoun (C).

Beirut Madinati im Gespräch: Die regierenden Parteien haben Angst

Von | | Interviews, Libanon, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Beirut hat seinen Stadtrat gewählt, mit sehr geringer Wahlbeteiligung und einem knappen Ergebnis für den Zusammenschluss der herrschenden und auf nationaler Ebene so uneinträchtigen Parteien. Als neue Kampagne hat Beirut Madinati dennoch für Wirbel gesorgt. Diana Beck hat mit einer Kandidatin über die Wahlen, demokratische Prozesse und zukünftige Projekte gesprochen.

Proteste gegen die Müllkrise in Beirut Ende August 2015. Foto: Joelle Hatem (CC BY-NC-ND 2.0)

Kommunalwahlen im Libanon: Beirut Madinati gegen das Establishment

Von | | Libanon, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Libanon wählt – zum ersten Mal seit sechs Jahren. Zwar nur Kommunalwahlen, aber mit Signalwirkung. Denn auch wenn die säkulare Liste Beirut Madinati (Beirut, meine Stadt) nicht die gemeinsame Liste des politischen Establishments schlagen konnten, zeigen die Wahlen dennoch auf: Es gibt ein Potenzial für Wandel in der libanesischen Politik. Aus Beirut berichtet Jan Altaner

Ehsan Yousefi Nasab. Photo: Privat.

Interview mit Ehsan Yousefi Nasab: Teherans Straßen als Bühne

Von | | Interviews, Iran, Kultur | Kein Kommentar

Als darstellender Straßenkünstler möchte Ehsan Yousefi Nasab Kunst für mehr Menschen zugänglich machen und gleichzeitig der Millionenmetropole Teheran zu einer kulturellen Identität verhelfen. Die Stadt habe ein ungeheuer kreatives Potential, sagt er im Interview mit Marlene Dunkel.

Neue Blätter brechen durch alte Rinde. Von Henrik Sachse, CC BY-SA 3.0 de https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7967081.

Als wir den Baum vom Grab meines Vaters verbrannten

Von | | Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Die Stadt Deir Ezzor im Osten Syriens steht teilweise unter der Kontrolle des „Islamischen Staats“, teilweise unter der der Regimekräfte. Manche der Stadtviertel sind abgeriegelt, den Menschen fehlt es am Notwendigsten. Mohammed Hassan beschreibt in einer symbolträchtigen Geschichte, zu welchen Handlungen die Not Deir Ezzors Bewohner_innen verleitet.

Die mit Henna geschmückte Hand einer Braut. Photo: Public Domain.

Ägyptens Ehekrise

Von | | Ägypten, Gesellschaft, Nordafrika | Kein Kommentar

Traditionell wollen Ägypter_innen früh in ihrem Leben heiraten. Seit einigen Jahrzehnten jedoch verändert sich das Heiratsverhalten und in der Politik steigt die Angst vor der angeblich die Gesellschaft destabilisierenden Wirkung dieser „Ehekrise“. Dabei sind diese Entwicklung weniger Auslöser als vielmehr Symptom tiefgreifender sozioökonomischer Veränderungen.

Ein Flüchtlingscamp im libanesischen Bar Elias im Osten des Landes. Photo: Bente Scheller/CC-BY-SA

„Selbst Sterben ist hier ein Problem“ – Zu Besuch in einem Flüchtlingscamp im Libanon

Von | | Libanon, Syrien | Kein Kommentar

Libanesische Bürokratie, traumatisierte Menschen, wenig internationale Hilfe: Die Alltagsprobleme in syrischen Flüchtlingscamps im Libanon sind groß. Lokale Organisationen wie Women Now und Sawa4Syria versuchen, sie zu lösen. Aus dem Osten des Libanon berichtet Alisha Molter.

Blick auf die Baustelle von Rawabi (links) und die nahe gelegene israelische Siedlung Ateret (rechts). By יעקב - Own work, CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons.

Das palästinensische Bauprojekt Rawabi: Zu groß zum Scheitern

Von | | Israel, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Neun Kilometer nordwestlich von Ramallah entsteht im palästinensischen Westjordanland die Stadt Rawabi. Während sie für die einen ein zukunftsweisendes und patriotisches Vorzeigeprojekt darstellt, sehen die anderen in ihr eine Ressourcen verschlingende Verzerrung der Realitäten vor Ort. Von Raja Khalidi

"Home from Home-Exile" - Illustration von Moshtari Hilal (www.moshtari.tumblr.com)

Hossin: „Erzähl etwas, das mich zum Lachen bringt.“

Von | | Deutschland, Flucht und Migration, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Viel ist zu hören und zu lesen über geflüchtete Menschen: in den Headlines, in Parteiprogrammen, im Bus und auf Demos. Wer waren sie vor ihrer Ankunft in Deutschland? Und wer sind sie jetzt? Mit welcher Stimme erzählen sie selbst ihre persönliche Geschichte? Saskia Benter hat mit Geflüchteten gesprochen, statt über sie und vor allem eins: weiterlesen…

Aleppo war vor dem Syrien-Krieg eine florierende Handelsstadt. Photo Credits: Jürgen Rese, CC BY-NC-ND 2.0

Alsharq-Veranstaltung: Das Aleppo Project – Vergangenheit und Zukunft einer Metropole

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Im mörderischen Syrien-Krieg stand Aleppo besonders häufig im Zentrum der Kampfhandlungen. Die Auseinandersetzungen zwischen dem Regime und Rebellen haben ganze Stadtteile zerstört, hunderttausende Menschen mussten fliehen. Die Initiatoren des Aleppo Projects versuchen das kulturelle Erbe und Gedächtnis der Metropole zu wahren und im Dialog mit der Bevölkerung die Zukunft zu gestalten.

Ausschnitt eines Videos des Bashar Assad Crimes Archive. Photo: CC-BY-Bashar Assad Crimes Archive/SRLW

Schutz von Zivilist_innen in Syrien: Fordern, was richtig ist

Von | | Mashreq, Menschenrechte, Russland, Syrien | Kein Kommentar

Das syrische und das russische Regime haben in den letzten fünf Jahren vorsätzlich zivile – insbesondere medizinische – Infrastrukturen in den von der Opposition gehaltenen Gebieten Syriens zerstört. Seit Beginn der anhaltenden Waffenruhe sind diese Angriffe zwar zurückgegangen, doch angesichts der Fragilität des Waffenstillstandsabkommens sind entsprechende Mechanismen zum Schutz von Zivilist_innen dringender nötig denn je, weiterlesen…

During the occupation of Constantinople (Istanbul) after the First World War, public demonstrations for national unity were held in Sultanahmet. Photograph with historical significance scanned from a newspaper clipping from Cumhuriyet/Wikipedia.

The historic legacy still defines Turkish relations with the West

Von | | Kurden, Syrien, Türkei | Kein Kommentar

With two suicide attacks in the last two months in Ankara, Turkey is falling into more instability. Yet, in the face of danger coming from Kurdish militants, the Turkish government feels left alone by the West in its anti-terrorism measures. This could prompt Ankara to take high-risk steps to ensure its own security. By Timur weiterlesen…

Kämpfer der kurdischen Miliz YPG in Syrien. Phto: CC BY 2.0

Der aufflammende Konflikt zwischen Arabern und Kurden in Syrien

Von | | Kurden, Mashreq, Syrien, Türkei | Kein Kommentar

Außerhalb des Fokus der internationalen Berichterstattung wächst im Norden Syriens die Gefahr eines ethnischen Konflikts zwischen Arabern und Kurden. Angefacht wird dieser durch die unverantwortliche Einflussnahme ausländischer Akteure in die lokalen Konfliktkonstelltionen. Von Haid Haid

Samir Kuntar nach seiner Freilassung bei einem Besuch im iranischen Shiraz (2009). Foto: Mardetanha / Wikicommons (CC-BY-SA-2.5)

Angeblicher Hisbollah-Kommandant Samir Quntar: Die Symbolfigur

Von | | Hizbollah, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Am 19. Dezember 2015 starb Samir Quntar bei einem israelischen Luftangriff im Damaszener Vorort Jaramana. Quntar war eine Symbolfigur – je nach Blickwinkel für den Kampf gegen Israel oder für brutalen palästinensischen Terrorismus. Sein Verhältnis zur Hisbollah und seine Rolle im syrischen Bürgerkrieg waren aber weniger eindeutig als es auf den ersten Blick erscheint. Von weiterlesen…