Der irische Journalist Patrick Cockburn berichtet für die britische Zeitung The Independent seit vielen Jahren aus Irak und Syrien. Foto: The Guardian mit Genehmigung (C)

„Der Islamische Staat steht unter Druck, aber er implodiert nicht“

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Patrick Cockburn, eine Ikone des britischen Journalismus, berichtet seit Jahrzehnten aus dem Nahen Osten. Gerade aus dem Nordirak zurück gekehrt, spricht er im Alsharq-Interview über den Islamischen Staat (IS), die Grenzen der Nahost-Berichterstattung und eine Zukunft mit Assad.

Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Iran startet Atomendlager-Suche

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Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.

Foto: (C) Tobias Pietsch

Seite an Seite, bis der Messias kommt

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Yoseph Daitsh ist strenggläubiger Jude und einer der einflussreichsten Männer Jerusalems. Im Alsharq-Interview sprach der Erste Vizebürgermeister der Stadt vergangenes Jahr über religiöse Spannungen, seine ultraorthodoxe Wählerschaft und die ersehnte Rückkehr des Messias. Anlässlich der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen gibt das Interview Einblick in die Politik der Ultraorthodoxen im Land.

Screenshot der Facebookseite von "L'oranais": Hier ist Kritik noch möglich.

Der algerische Film „l’Oranais“ drückt da, wo es wehtut

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Freundschaft, Verrat, Desillusion und Korruption. In seinem Film L’Oranais („Der Mann aus Oran“) zeichnet der in Frankreich aufgewachsene algerische Regisseur Lyes Salem ein dramatisches und erschreckend präzises Bild einer bisher in Filmen kaum behandelten Zeit der algerischen Geschichte: zwischen der Unabhängigkeit und der Entstehung der Berberbewegung in den 1980er Jahren. Von Manuela Schweizer

Wahlen bei den israelischen Streitkräften. Foto: IDF (CC BY-NC 2.0)

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

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Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Demonstranten in der syrischen Stadt Kafrnabel als Beispiel für kreativen Protest. Doch weil sich die Welt auf Da’esh konzentriert, finden viele AktivistInnen immer weniger Gehör. Foto: Flickr/Freedom House (CC BY 2.0)

Der „Islamische Staat“ und die angebliche Alternativlosigkeit in Syrien

Von | | Analyse, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Vor vier Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen das Assad-Regime. Die Diskussionen darüber beschränken sich hierzulande häufig auf den Krieg gegen den Terror und die Rolle von IS-AktivistInnen aus Europa und den USA. Wie im Irak verliert die internationale Politik daher auch die Situation vieler SyrerInnen vor Ort aus den Augen. So haben dominierende weiterlesen…

"Ich bin ein Araber, und ich habe einen Namen. Mein Name ist Ayman Odeh." Ausschnitt eines Wahlplakats. Plakatrechte: Hadash (C)

Warum ich für die „Gemeinsame Liste“ stimme

Von | | Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Parlaments besteht die Möglichkeit, einen großen nicht-zionistischen Block in die Knesset zu bringen. Trotz ideologischer Meinungsverschiedenheiten mit palästinensischen Nationalist_innen und muslimischen Radikalen ist die Gemeinsamkeit, nämlich die Ablehnung des Zionismus, ausschlaggebend für meine Stimme für die „Gemeinsame Liste“. Ein persönlicher Beitrag von Uri Shani

Mosche Kachlon: Der "neue" alte Königsmacher in Israel? Photo: Wikipedia (CC BY 2.0)

Die Rückkehr des Wunderministers Kachlon

Von | | Israel, Persönlichkeiten, Wahlen | Kein Kommentar

Mosche Kachlon ist ein Macher. Ein Problemlöser. Einer, der von weit unten kommt und nach ganz oben will. Ein gutes Stück dieses Weges hat der 54-Jährige bereits zurückgelegt: Er ist der beliebteste Politiker Israels und seine Kulanu-Partei („Wir Alle“) könnte nach den Wahlen vom 17. März zum Königsmacher werden. Von Jakob Farah

Naftali Bennett, HaBayit HaYehudi Vorsitzender, redet sich in Rage. Photo: The Israel Project/Flickr (CC BY-SA 2.0)

HaBayit HaYehudi: Die rechte Einstellung der „Jüdischen Heimat“

Von | | Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Bei der letzten Knesset-Wahl erlebte die Partei HaBayit HaYehudi mit ihrem Vorsitzenden Naftali Bennett einen wahren Höhenflug. Der noch vor drei Jahren wenig bekannte Politiker machte die Partei dank einer Ausrichtung auf soziale Themen populär. Im aktuellen Wahlprogramm forciert er jedoch unter anderem einen kompromisslosen Siedlungsbau und plant ein Arbeitsverbot für bestimmte Gruppen von Einwanderern. weiterlesen…

Aida Touma Sliman, rechts, palästinensische Feministin aus Nazareth, wirbt für die „Gemeinsamen Liste“ (Foto: Amina Nolte)

Gemeinsame Liste in Israel: Der Ball wird zum Spieler

Von | | Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Die „Gemeinsame Liste“ der arabischen Parteien und Hadash erkämpft sich einen Platz in der politischen Arena Israels. Sie könnte nach den anstehenden Wahlen ein entscheidender politischer Akteur in der Knesset werden und die Anliegen der palästinensischen Bürger_innen Israels stärker vertreten. Doch das politische Establishment hegt große Vorbehalte.

Der israelische Premierminister Netanjahu hielt am Dienstag eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. Photo: Speaker John Boehner/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Netanyahu’s Congress speech: An election stunt, after all

Von | | Israel, Kommentar, Meinung, Wahlen | 1 Kommentar

Für unsere Serie zu den anstehenden Parlamentswahlen in Israel kooperieren wir mit dem israelischen Blog +972. In einem englischsprachigen Gastbeitrag schildert Noam Sheizaf, wie der amtierende Premier Netanjahu mit seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress die Kontrolle über den Wahlkampf zurück gewann. Und das, obwohl er keine neuen Ansätze für den Umgang mit Iran vorgebracht weiterlesen…

Auf dem Rothschildboulevard werden wieder Zelte aufgebaut. Foto: Tobias Pietsch

Neuer Zeltprotest gegen Wohnungsnot in Israel

Von | | Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Wenige Tage vor den Wahlen in Israel soll es zu einer Neuauflage der Sozialproteste kommen. Zu seinem vierzigsten Geburtstag lud Shay Cohen zu einer Demonstration auf Tel Avivs Rothschild Boulevard ein. Denn vier Jahre nach den ersten Protesten können viele Israelis sich immer noch keine Wohnungen leisten.

In Israel ist Wahlkampf. Ob die Anhänger der "Yesh Atid" auch dieses Jahr wieder so feiern dürfen wie noch 2013, gilt als unwahrscheinlich. Foto: The Israel Project/Flickr  (CC BY-SA 2.0)

Alsharq-Serie „Wahlen in Israel“: Wie berichtet die deutsche Presse?

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Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.

Soldaten und Aktivisten am Rande des Protestcamps Bawabat al-Quds. Foto: Mahmoud Alian.

Alle Jahre wieder – Palästinensische Protestcamps gegen den Siedlungsbau

Von | | Israel, Kommentar, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Seit Mitte Januar protestieren palästinensische Aktivist_innen am Ostrand Jerusalems mit einem Protestcamp gegen das israelische Siedlungsprojekt E1. Noch 2013 erregte eine ähnliche Aktion, die Zeltstadt Bab al-Schams, die Aufmerksamkeit internationaler Medien. Heute ist die Problematik die gleiche, doch das Interesse gewichen. Warum?