Demonstration in Aleppo im Rahmen der Kampagne „Halte die Flagge deiner Revolution hoch“, März 2015. Foto: al-Modon

Aufstand, Bürgerkrieg, Islamischer Staat in Syrien? – Vier Jahre und die Revolution geht weiter

Von | | Mashreq, Menschenrechte, Syrien | Kein Kommentar

In Syrien wird jedes Jahr im März ein trauriges Jubiläum begangen: Vor vier Jahren begann – damals noch friedlich – der Aufstand gegen Diktator Bashar al-Assad. Wir stellen eine Kampagne zum Jahrestag und zwei Stimmen syrischer Aktivisten vor, die weiterhin in Syrien leben, an die Revolution glauben und durch die Arbeit in ihrer lokalen Gemeinschaft weiterlesen…

Ahmet Davutoğlu, Architect of Turkish Foreign Policy. Foto: J.M Ferré, CC BY-NC 2.0.

Turkey: a mediator between civilizations? Not quite!

Von | | Hintergrund, Iran/Türkei, Türkei | Kein Kommentar

In 2005, against the backdrop of the post-9/11 war on terror and Huntington’s clash of civilizations thesis, Turkey and Spain sought to counteract the polarization between the Muslim world and the West. Since then, Turkey has stylized itself as a mediator between civilizations – yet is not a genuine mediator for international understanding either. By Nuray Atmaca

Lange Zeit ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen Osten: Jörg Armbruster. Photo: Wikipedia (CC-by-SA-3.0)

„Erst wenn es richtig knallt“

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Viele Jahre war Jörg Armbruster ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, berichtete vom Tahrir-Platz in Kairo ebenso wie aus Aleppo, wo er 2013 angeschossen wurde. Juliane Pfordte vom Institut für Auslandsbeziehungen sprach mit ihm über seine Arbeit, die Erfahrung der eigenen Verletzbarkeit sowie die Anforderungen und Zwänge journalistischer Praxis.

Der irische Journalist Patrick Cockburn berichtet für die britische Zeitung The Independent seit vielen Jahren aus Irak und Syrien. Foto: The Guardian mit Genehmigung (C)

„Der Islamische Staat steht unter Druck, aber er implodiert nicht“

Von | | Interviews, Irak, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Patrick Cockburn, eine Ikone des britischen Journalismus, berichtet seit Jahrzehnten aus dem Nahen Osten. Gerade aus dem Nordirak zurück gekehrt, spricht er im Alsharq-Interview über den Islamischen Staat (IS), die Grenzen der Nahost-Berichterstattung und eine Zukunft mit Assad.

Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Iran startet Atomendlager-Suche

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Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.

Foto: (C) Tobias Pietsch

Seite an Seite, bis der Messias kommt

Von | | Interviews, Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Yoseph Daitsh ist strenggläubiger Jude und einer der einflussreichsten Männer Jerusalems. Im Alsharq-Interview sprach der Erste Vizebürgermeister der Stadt vergangenes Jahr über religiöse Spannungen, seine ultraorthodoxe Wählerschaft und die ersehnte Rückkehr des Messias. Anlässlich der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen gibt das Interview Einblick in die Politik der Ultraorthodoxen im Land.

Screenshot der Facebookseite von "L'oranais": Hier ist Kritik noch möglich.

Der algerische Film „l’Oranais“ drückt da, wo es wehtut

Von | | Algerien, Nordafrika, Rezension | Kein Kommentar

Freundschaft, Verrat, Desillusion und Korruption. In seinem Film L’Oranais („Der Mann aus Oran“) zeichnet der in Frankreich aufgewachsene algerische Regisseur Lyes Salem ein dramatisches und erschreckend präzises Bild einer bisher in Filmen kaum behandelten Zeit der algerischen Geschichte: zwischen der Unabhängigkeit und der Entstehung der Berberbewegung in den 1980er Jahren. Von Manuela Schweizer

Wahlen bei den israelischen Streitkräften. Foto: IDF (CC BY-NC 2.0)

Presseschau zur Wahl: Netanjahu hat gewonnen, Israel verloren

Von | | Israel, Jordanien, Libanon, Mashreq, Oman, Palästina, Presseschau, VAE / Dubai, Wahlen | Kein Kommentar

Israel hat gewählt und Netanjahus Politik ein klares Votum erteilt. Während israelische Kommentare darauf verweisen, die Hoffnungen der Linken nicht ganz schwarz zu sehen, zeigen sich arabische Medien schockiert von der zwischenzeitlichen Abkehr der Zwei-Staaten-Lösung und fordern die Weltgemeinschaft auf, ihre Position gegenüber Israel zu ändern. 

Demonstranten in der syrischen Stadt Kafrnabel als Beispiel für kreativen Protest. Doch weil sich die Welt auf Da’esh konzentriert, finden viele AktivistInnen immer weniger Gehör. Foto: Flickr/Freedom House (CC BY 2.0)

Der „Islamische Staat“ und die angebliche Alternativlosigkeit in Syrien

Von | | Analyse, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Vor vier Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen das Assad-Regime. Die Diskussionen darüber beschränken sich hierzulande häufig auf den Krieg gegen den Terror und die Rolle von IS-AktivistInnen aus Europa und den USA. Wie im Irak verliert die internationale Politik daher auch die Situation vieler SyrerInnen vor Ort aus den Augen. So haben dominierende weiterlesen…

"Ich bin ein Araber, und ich habe einen Namen. Mein Name ist Ayman Odeh." Ausschnitt eines Wahlplakats. Plakatrechte: Hadash (C)

Warum ich für die „Gemeinsame Liste“ stimme

Von | | Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Parlaments besteht die Möglichkeit, einen großen nicht-zionistischen Block in die Knesset zu bringen. Trotz ideologischer Meinungsverschiedenheiten mit palästinensischen Nationalist_innen und muslimischen Radikalen ist die Gemeinsamkeit, nämlich die Ablehnung des Zionismus, ausschlaggebend für meine Stimme für die „Gemeinsame Liste“. Ein persönlicher Beitrag von Uri Shani

Mosche Kachlon: Der "neue" alte Königsmacher in Israel? Photo: Wikipedia (CC BY 2.0)

Die Rückkehr des Wunderministers Kachlon

Von | | Israel, Persönlichkeiten, Wahlen | Kein Kommentar

Mosche Kachlon ist ein Macher. Ein Problemlöser. Einer, der von weit unten kommt und nach ganz oben will. Ein gutes Stück dieses Weges hat der 54-Jährige bereits zurückgelegt: Er ist der beliebteste Politiker Israels und seine Kulanu-Partei („Wir Alle“) könnte nach den Wahlen vom 17. März zum Königsmacher werden. Von Jakob Farah

Naftali Bennett, HaBayit HaYehudi Vorsitzender, redet sich in Rage. Photo: The Israel Project/Flickr (CC BY-SA 2.0)

HaBayit HaYehudi: Die rechte Einstellung der „Jüdischen Heimat“

Von | | Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Bei der letzten Knesset-Wahl erlebte die Partei HaBayit HaYehudi mit ihrem Vorsitzenden Naftali Bennett einen wahren Höhenflug. Der noch vor drei Jahren wenig bekannte Politiker machte die Partei dank einer Ausrichtung auf soziale Themen populär. Im aktuellen Wahlprogramm forciert er jedoch unter anderem einen kompromisslosen Siedlungsbau und plant ein Arbeitsverbot für bestimmte Gruppen von Einwanderern. weiterlesen…

Aida Touma Sliman, rechts, palästinensische Feministin aus Nazareth, wirbt für die „Gemeinsamen Liste“ (Foto: Amina Nolte)

Gemeinsame Liste in Israel: Der Ball wird zum Spieler

Von | | Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Die „Gemeinsame Liste“ der arabischen Parteien und Hadash erkämpft sich einen Platz in der politischen Arena Israels. Sie könnte nach den anstehenden Wahlen ein entscheidender politischer Akteur in der Knesset werden und die Anliegen der palästinensischen Bürger_innen Israels stärker vertreten. Doch das politische Establishment hegt große Vorbehalte.