"Ich bin ein Araber, und ich habe einen Namen. Mein Name ist Ayman Odeh." Ausschnitt eines Wahlplakats. Plakatrechte: Hadash (C)

Warum ich für die „Gemeinsame Liste“ stimme

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Zum ersten Mal in der Geschichte des israelischen Parlaments besteht die Möglichkeit, einen großen nicht-zionistischen Block in die Knesset zu bringen. Trotz ideologischer Meinungsverschiedenheiten mit palästinensischen Nationalist_innen und muslimischen Radikalen ist die Gemeinsamkeit, nämlich die Ablehnung des Zionismus, ausschlaggebend für meine Stimme für die „Gemeinsame Liste“. Ein persönlicher Beitrag von Uri Shani

Mosche Kachlon: Der "neue" alte Königsmacher in Israel? Photo: Wikipedia (CC BY 2.0)

Die Rückkehr des Wunderministers Kachlon

Von | | Israel, Persönlichkeiten, Wahlen | Kein Kommentar

Mosche Kachlon ist ein Macher. Ein Problemlöser. Einer, der von weit unten kommt und nach ganz oben will. Ein gutes Stück dieses Weges hat der 54-Jährige bereits zurückgelegt: Er ist der beliebteste Politiker Israels und seine Kulanu-Partei („Wir Alle“) könnte nach den Wahlen vom 17. März zum Königsmacher werden. Von Jakob Farah

Naftali Bennett, HaBayit HaYehudi Vorsitzender, redet sich in Rage. Photo: The Israel Project/Flickr (CC BY-SA 2.0)

HaBayit HaYehudi: Die rechte Einstellung der „Jüdischen Heimat“

Von | | Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Bei der letzten Knesset-Wahl erlebte die Partei HaBayit HaYehudi mit ihrem Vorsitzenden Naftali Bennett einen wahren Höhenflug. Der noch vor drei Jahren wenig bekannte Politiker machte die Partei dank einer Ausrichtung auf soziale Themen populär. Im aktuellen Wahlprogramm forciert er jedoch unter anderem einen kompromisslosen Siedlungsbau und plant ein Arbeitsverbot für bestimmte Gruppen von Einwanderern. weiterlesen…

Aida Touma Sliman, rechts, palästinensische Feministin aus Nazareth, wirbt für die „Gemeinsamen Liste“ (Foto: Amina Nolte)

Gemeinsame Liste in Israel: Der Ball wird zum Spieler

Von | | Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Die „Gemeinsame Liste“ der arabischen Parteien und Hadash erkämpft sich einen Platz in der politischen Arena Israels. Sie könnte nach den anstehenden Wahlen ein entscheidender politischer Akteur in der Knesset werden und die Anliegen der palästinensischen Bürger_innen Israels stärker vertreten. Doch das politische Establishment hegt große Vorbehalte.

Der israelische Premierminister Netanjahu hielt am Dienstag eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. Photo: Speaker John Boehner/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Netanyahu’s Congress speech: An election stunt, after all

Von | | Israel, Kommentar, Meinung, Wahlen | 1 Kommentar

Für unsere Serie zu den anstehenden Parlamentswahlen in Israel kooperieren wir mit dem israelischen Blog +972. In einem englischsprachigen Gastbeitrag schildert Noam Sheizaf, wie der amtierende Premier Netanjahu mit seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress die Kontrolle über den Wahlkampf zurück gewann. Und das, obwohl er keine neuen Ansätze für den Umgang mit Iran vorgebracht weiterlesen…

Auf dem Rothschildboulevard werden wieder Zelte aufgebaut. Foto: Tobias Pietsch

Neuer Zeltprotest gegen Wohnungsnot in Israel

Von | | Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Wenige Tage vor den Wahlen in Israel soll es zu einer Neuauflage der Sozialproteste kommen. Zu seinem vierzigsten Geburtstag lud Shay Cohen zu einer Demonstration auf Tel Avivs Rothschild Boulevard ein. Denn vier Jahre nach den ersten Protesten können viele Israelis sich immer noch keine Wohnungen leisten.

In Israel ist Wahlkampf. Ob die Anhänger der "Yesh Atid" auch dieses Jahr wieder so feiern dürfen wie noch 2013, gilt als unwahrscheinlich. Foto: The Israel Project/Flickr  (CC BY-SA 2.0)

Alsharq-Serie “Wahlen in Israel”: Wie berichtet die deutsche Presse?

Von | | Israel, Mashreq, Presseschau | Kein Kommentar

Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.

Soldaten und Aktivisten am Rande des Protestcamps Bawabat al-Quds. Foto: Mahmoud Alian.

Alle Jahre wieder – Palästinensische Protestcamps gegen den Siedlungsbau

Von | | Israel, Kommentar, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Seit Mitte Januar protestieren palästinensische Aktivist_innen am Ostrand Jerusalems mit einem Protestcamp gegen das israelische Siedlungsprojekt E1. Noch 2013 erregte eine ähnliche Aktion, die Zeltstadt Bab al-Schams, die Aufmerksamkeit internationaler Medien. Heute ist die Problematik die gleiche, doch das Interesse gewichen. Warum?

In Israel stehen Wahlen an. Alsharq begleitet den Weg bis dahin in einer eigenen Serie. Grafik: Tobias Pietsch

Alsharq-Serie “Wahlen in Israel” – Wahlwerbespots im Vergleich

Von | | Hintergrund, Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Israel wählt – und Alsharq begleitet den Wahlkampf und das Ergebnis in einer neuen Serie. Dabei versuchen wir, die Vielfalt der Debatten und politischen Auseinandersetzungen in Israel abzubilden – mit Interviews, Reportagen, Stimmen von Israelis oder Analysen der Parteiprogramme. Dafür kooperieren wir mit dem renommierten israelischen Blog +972.

Außenminister Ahmet Davutoğlu schwor 2013 die türkischen Botschafter mit seiner Rede zur Humanitären Diplomatie auf den neuen Kurs ein. Foto: www.mfa.gov.tr.

Die „Humanitäre Diplomatie“ der Türkei: Moral als strategisches Kalkül

Von | | Iran/Türkei, Türkei | 3 Kommentare

Mit dem Arabischen Frühling leitete die Türkei außenpolitisch eine neue Ära ein. Die Vision der AKP-Strategen: die Türkei als Globalmacht etablieren. Sie sind gescheitert, doch am Leitmotiv der „Humanitären Diplomatie“ – Realpolitik gekoppelt mit Idealismus – wollen sie festhalten, analysiert Nuray Atmaca.

Trauerkundgebung auf dem Parkplatz vor der Redaktion der Jordan Times. Foto: Sascha Lübbe

Jordanien – Die Zeichen stehen auf Rache

Von | | Jordanien, Mashreq | Kein Kommentar

Nach der Verbrennung des jordanischen Piloten Moaz al-Kasasbahs durch ISIS-Milizionäre sinnt die jordanische Regierung auf Vergeltung und hat unmittelbar mit der Exekution einer Jihadistin und eines Jihadisten reagiert. Doch wie ist die Stimmung in der Bevölkerung? Eindrücke aus Amman von Sascha Lübbe aus der Jordan Times Redaktion

Am Morgen des 21.Dezember 2014 hat die Regierung elf zum Tode verurteilte Männer im Swaqa Correctional and Rehabilitation Center exekutiert. Bild: Two hangman's nooses/ Flickr CC BY-NC 2.0.

Todesstrafe in Jordanien – es wird wieder exekutiert

Von | | Hintergrund, Jordanien, Mashreq, Menschenrechte | Kein Kommentar

Nach einem achtjährigen Moratorium hat die jordanische Regierung die Todesstrafe wieder eingeführt. Am 21. Dezember 2014 sind elf wegen Mordes verurteilte Männer exekutiert worden. Während Menschenrechtsorganisationen die erneute Anwendung dieser Praxis scharf verurteilen, befürworten viele Jordanier die Regierungsentscheidung. Von Susanne Jaworski aus Amman

Pioniere des arabischen Sports: Die ägyptische Olympiamannschaft 1928 in Amsterdam. Foto: Bundesarchiv (Bild 102-06302 / CC-BY-SA)

Dabei sein ist alles: Sportereignisse und der Wettbewerb um die arabische Vormacht

Von | | Arabische Halbinsel, Mashreq, Nordafrika | Kein Kommentar

Moderne Sportevents sind die wichtigsten Medienereignisse des 21. Jahrhunderts. Länder wie Katar, aber auch Ägypten und Marokko haben immer wieder versucht, solche Ereignisse zur Anerkennung ihrer weltpolitischen Bedeutung einzusetzen. Jakob Krais über die Rolle des Sports in der arabischen Welt.

Mit saudischer Finanzhilfe wird ein Bild konstruiert: Hier vom gerade verstorbenen König Abdullah als Friedensnobelpreiskandidat. Foto: Abdulrahman Al-Zahrani (flickr, CC BY-NC-SA 2.0)

Ein Herz für Ägypten?! – Die Auswirkungen von Finanzhilfe aus dem Golf

Von | | Ägypten, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Seit dem sogenannten „Arabischen Frühling“ hat der Geldfluss aus den Monarchien der Golfregionen in andere arabische Staaten massiv zugenommen. Dabei geht es nicht vordergründig darum, der Bevölkerung bessere Lebensbedingungen zu bieten. Vielmehr werden dabei regionale Machtverhältnisse ausgehandelt, wie das Beispiel Ägypten eindrucksvoll belegt. Von Tobias Zumbrägel