Soldaten und Aktivisten am Rande des Protestcamps Bawabat al-Quds. Foto: Mahmoud Alian.

Alle Jahre wieder – Palästinensische Protestcamps gegen den Siedlungsbau

Von | | Israel, Kommentar, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Seit Mitte Januar protestieren palästinensische Aktivist_innen am Ostrand Jerusalems mit einem Protestcamp gegen das israelische Siedlungsprojekt E1. Noch 2013 erregte eine ähnliche Aktion, die Zeltstadt Bab al-Schams, die Aufmerksamkeit internationaler Medien. Heute ist die Problematik die gleiche, doch das Interesse gewichen. Warum?

In Israel stehen Wahlen an. Alsharq begleitet den Weg bis dahin in einer eigenen Serie. Grafik: Tobias Pietsch

Alsharq-Serie “Wahlen in Israel” – Wahlwerbespots im Vergleich

Von | | Hintergrund, Israel, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

Israel wählt – und Alsharq begleitet den Wahlkampf und das Ergebnis in einer neuen Serie. Dabei versuchen wir, die Vielfalt der Debatten und politischen Auseinandersetzungen in Israel abzubilden – mit Interviews, Reportagen, Stimmen von Israelis oder Analysen der Parteiprogramme. Dafür kooperieren wir mit dem renommierten israelischen Blog +972.

Außenminister Ahmet Davutoğlu schwor 2013 die türkischen Botschafter mit seiner Rede zur Humanitären Diplomatie auf den neuen Kurs ein. Foto: www.mfa.gov.tr.

Die „Humanitäre Diplomatie“ der Türkei: Moral als strategisches Kalkül

Von | | Iran/Türkei, Türkei | 3 Kommentare

Mit dem Arabischen Frühling leitete die Türkei außenpolitisch eine neue Ära ein. Die Vision der AKP-Strategen: die Türkei als Globalmacht etablieren. Sie sind gescheitert, doch am Leitmotiv der „Humanitären Diplomatie“ – Realpolitik gekoppelt mit Idealismus – wollen sie festhalten, analysiert Nuray Atmaca.

Trauerkundgebung auf dem Parkplatz vor der Redaktion der Jordan Times. Foto: Sascha Lübbe

Jordanien – Die Zeichen stehen auf Rache

Von | | Jordanien, Mashreq | Kein Kommentar

Nach der Verbrennung des jordanischen Piloten Moaz al-Kasasbahs durch ISIS-Milizionäre sinnt die jordanische Regierung auf Vergeltung und hat unmittelbar mit der Exekution einer Jihadistin und eines Jihadisten reagiert. Doch wie ist die Stimmung in der Bevölkerung? Eindrücke aus Amman von Sascha Lübbe aus der Jordan Times Redaktion

Am Morgen des 21.Dezember 2014 hat die Regierung elf zum Tode verurteilte Männer im Swaqa Correctional and Rehabilitation Center exekutiert. Bild: Two hangman's nooses/ Flickr CC BY-NC 2.0.

Todesstrafe in Jordanien – es wird wieder exekutiert

Von | | Hintergrund, Jordanien, Mashreq, Menschenrechte | Kein Kommentar

Nach einem achtjährigen Moratorium hat die jordanische Regierung die Todesstrafe wieder eingeführt. Am 21. Dezember 2014 sind elf wegen Mordes verurteilte Männer exekutiert worden. Während Menschenrechtsorganisationen die erneute Anwendung dieser Praxis scharf verurteilen, befürworten viele Jordanier die Regierungsentscheidung. Von Susanne Jaworski aus Amman

Pioniere des arabischen Sports: Die ägyptische Olympiamannschaft 1928 in Amsterdam. Foto: Bundesarchiv (Bild 102-06302 / CC-BY-SA)

Dabei sein ist alles: Sportereignisse und der Wettbewerb um die arabische Vormacht

Von | | Arabische Halbinsel, Mashreq, Nordafrika | Kein Kommentar

Moderne Sportevents sind die wichtigsten Medienereignisse des 21. Jahrhunderts. Länder wie Katar, aber auch Ägypten und Marokko haben immer wieder versucht, solche Ereignisse zur Anerkennung ihrer weltpolitischen Bedeutung einzusetzen. Jakob Krais über die Rolle des Sports in der arabischen Welt.

Mit saudischer Finanzhilfe wird ein Bild konstruiert: Hier vom gerade verstorbenen König Abdullah als Friedensnobelpreiskandidat. Foto: Abdulrahman Al-Zahrani (flickr, CC BY-NC-SA 2.0)

Ein Herz für Ägypten?! – Die Auswirkungen von Finanzhilfe aus dem Golf

Von | | Ägypten, Saudi-Arabien | Kein Kommentar

Seit dem sogenannten „Arabischen Frühling“ hat der Geldfluss aus den Monarchien der Golfregionen in andere arabische Staaten massiv zugenommen. Dabei geht es nicht vordergründig darum, der Bevölkerung bessere Lebensbedingungen zu bieten. Vielmehr werden dabei regionale Machtverhältnisse ausgehandelt, wie das Beispiel Ägypten eindrucksvoll belegt. Von Tobias Zumbrägel

Der ägyptische Superstar Khaled Abol Naga spielt die Hauptrolle in Eyes of a Thief. Foto: Salah Hannoun.

Filmvorführung: Europa-Premiere von „Eyes of a Thief“ in Berlin

Von | | Alsharq-Veranstaltung, In eigener Sache, In Kürze, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Organisiert von Alsharq und der Friedrich-Ebert-Stiftung feiert der preisgekrönte palästinensische Film „Eyes of a Thief“ in Berlin Europa-Premiere. Ein Film über gesellschaftliche Zwänge, Liebe und Eifersucht – und das Leben unter der Besatzung, der die Protagonist_innen auf unterschiedlichste Weise begegnen.

Szene aus dem Film "Dancing in Jaffa", Foto: www.dancinginjaffa.com

„Dancing in Jaffa“: Gesellschaftsgrenzen überwinden, nicht aber den Nahostkonflikt

Von | | Israel, Kultur | Kein Kommentar

In Jaffa leben Muslime, Juden und Christen in Parallelgesellschaften nebeneinander her. Lässt klassischer Tanz sie aufeinander zugehen? Ein spannender Dokumentarfilm erzählt, wie ein Tanzweltmeister arabische und jüdische Schüler/innen dazu bringen möchte, miteinander zu tanzen – doch der Film scheitert am eigenen Anspruch.

Der Muslimbruder Mursi gewinnt die ägyptischen Präsidentschaftswahlen (2012). Foto: J. Rashad (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Muslimbruderschaft in Ägypten – Demokraten unter Vorbehalt. Eine Rezension

Von | | Ägypten, Buchvorstellung, Mashreq, Religion | Kein Kommentar

Der kometenhafte Aufstieg der ägyptischen Muslimbrüder nach dem Sturz Mubaraks 2011 faszinierte die Welt ebenso wie ihr tiefer Fall im Sommer 2013. Doch was verbirgt sich dahinter? In ihrem Werk „Die Muslimbruderschaft – Porträt einer mächtigen Verbindung“ macht Annette Ranko die Bruderschaft, ihre Geschichte und Programm einem breiten Publikum zugänglich. Eine Rezension von Henning Schmidt

"Reflections": Blurred lines oder neue Formen? Foto: Kevin Dooley (CC BY 2.0 DE)

Berichterstattung über Charlie Hebdo: Islam, Gewalt und das Problem der Kontextualisierung

Von | | Deutschland, Hintergrund, Medien | Kein Kommentar

Auch nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo diskutieren Politiker, Journalisten und Experten: Kommt die Gewalt nun aus dem Islam, oder ist er eine Religion des Friedens? Aber statt solch oberflächliche Debatten zu führen, wäre es gewinnbringender, die Formen öffentlicher Kommunikation genauer zu betrachten. Von Nils Riecken

Momentaufnahme aus Tel Aviv - Bewegung, Stillstand, Rückschritt? Photo: Götz Keller (Flickr/CC BY-NC 2.0)

Stephan Grigat „Die Einsamkeit Israels“: Wenn Ideologiekritik zur Ideologie wird

Von | | Israel, Rezension | Kein Kommentar

In seinem neuen Buch präsentiert Stephan Grigat scharfe Polemik gegen Kritik an Israel, linke Kräfte sowie westliche „Beschwichtigungspolitik“ gegenüber Iran. Viel Neues weiß Grigat dabei nicht zu sagen. Adrian Paukstat über ein Dokument intellektueller Stagnation

Putin und Rohani verhandeln über iranisches Atomprogramm und Syrien-Konflikt (Foto: kremlin.ru, Wikipedia, CC BY 3.0)

Irandiplomatie im Zeichen der Krise mit Russland

Von | | Iran, Iran/Türkei | Kein Kommentar

Obwohl die Ukrainekrise so manch russisches Außenhandelsprojekt auf Eis legen dürfte, sind die Atomverhandlungen mit Iran eine der wenigen Ausnahmen, in denen eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Westen fortbesteht – nicht zuletzt aus Russlands eigenem sicherheitspolitischen Interesse. Von Moritz Pieper

"Je suis Charlie" - Titelseite der libanesischen Tageszeitung "al-Mustaqbal" am 9. Januar 2015. Foto: Screenshot

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: “Frankreich im Krieg”

Von | | Algerien, Hizbollah, Iran, Iran/Türkei, Israel, Libanon, Mashreq, Medien, Nordafrika, Presseschau | Kein Kommentar

Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.