Ein Flüchtlingscamp im libanesischen Bar Elias im Osten des Landes. Photo: Bente Scheller/CC-BY-SA

„Selbst Sterben ist hier ein Problem“ – Zu Besuch in einem Flüchtlingscamp im Libanon

Von | | Libanon, Syrien | Kein Kommentar

Libanesische Bürokratie, traumatisierte Menschen, wenig internationale Hilfe: Die Alltagsprobleme in syrischen Flüchtlingscamps im Libanon sind groß. Lokale Organisationen wie Women Now und Sawa4Syria versuchen, sie zu lösen. Aus dem Osten des Libanon berichtet Alisha Molter.

Blick auf die Baustelle von Rawabi (links) und die nahe gelegene israelische Siedlung Ateret (rechts). By יעקב - Own work, CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons.

Das palästinensische Bauprojekt Rawabi: Zu groß zum Scheitern

Von | | Israel, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Neun Kilometer nordwestlich von Ramallah entsteht im palästinensischen Westjordanland die Stadt Rawabi. Während sie für die einen ein zukunftsweisendes und patriotisches Vorzeigeprojekt darstellt, sehen die anderen in ihr eine Ressourcen verschlingende Verzerrung der Realitäten vor Ort. Von Raja Khalidi

"Home from Home-Exile" - Illustration von Moshtari Hilal (www.moshtari.tumblr.com)

Hossin: „Erzähl etwas, das mich zum Lachen bringt.“

Von | | Deutschland, Flucht und Migration, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Viel ist zu hören und zu lesen über geflüchtete Menschen: in den Headlines, in Parteiprogrammen, im Bus und auf Demos. Wer waren sie vor ihrer Ankunft in Deutschland? Und wer sind sie jetzt? Mit welcher Stimme erzählen sie selbst ihre persönliche Geschichte? Saskia Benter hat mit Geflüchteten gesprochen, statt über sie und vor allem eins: weiterlesen…

Aleppo war vor dem Syrien-Krieg eine florierende Handelsstadt. Photo Credits: Jürgen Rese, CC BY-NC-ND 2.0

Alsharq-Veranstaltung: Das Aleppo Project – Vergangenheit und Zukunft einer Metropole

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Im mörderischen Syrien-Krieg stand Aleppo besonders häufig im Zentrum der Kampfhandlungen. Die Auseinandersetzungen zwischen dem Regime und Rebellen haben ganze Stadtteile zerstört, hunderttausende Menschen mussten fliehen. Die Initiatoren des Aleppo Projects versuchen das kulturelle Erbe und Gedächtnis der Metropole zu wahren und im Dialog mit der Bevölkerung die Zukunft zu gestalten.

Ausschnitt eines Videos des Bashar Assad Crimes Archive. Photo: CC-BY-Bashar Assad Crimes Archive/SRLW

Schutz von Zivilist_innen in Syrien: Fordern, was richtig ist

Von | | Mashreq, Menschenrechte, Russland, Syrien | Kein Kommentar

Das syrische und das russische Regime haben in den letzten fünf Jahren vorsätzlich zivile – insbesondere medizinische – Infrastrukturen in den von der Opposition gehaltenen Gebieten Syriens zerstört. Seit Beginn der anhaltenden Waffenruhe sind diese Angriffe zwar zurückgegangen, doch angesichts der Fragilität des Waffenstillstandsabkommens sind entsprechende Mechanismen zum Schutz von Zivilist_innen dringender nötig denn je, weiterlesen…

During the occupation of Constantinople (Istanbul) after the First World War, public demonstrations for national unity were held in Sultanahmet. Photograph with historical significance scanned from a newspaper clipping from Cumhuriyet/Wikipedia.

The historic legacy still defines Turkish relations with the West

Von | | Kurden, Syrien, Türkei | Kein Kommentar

With two suicide attacks in the last two months in Ankara, Turkey is falling into more instability. Yet, in the face of danger coming from Kurdish militants, the Turkish government feels left alone by the West in its anti-terrorism measures. This could prompt Ankara to take high-risk steps to ensure its own security. By Timur weiterlesen…

Kämpfer der kurdischen Miliz YPG in Syrien. Phto: CC BY 2.0

Der aufflammende Konflikt zwischen Arabern und Kurden in Syrien

Von | | Kurden, Mashreq, Syrien, Türkei | Kein Kommentar

Außerhalb des Fokus der internationalen Berichterstattung wächst im Norden Syriens die Gefahr eines ethnischen Konflikts zwischen Arabern und Kurden. Angefacht wird dieser durch die unverantwortliche Einflussnahme ausländischer Akteure in die lokalen Konfliktkonstelltionen. Von Haid Haid

Samir Kuntar nach seiner Freilassung bei einem Besuch im iranischen Shiraz (2009). Foto: Mardetanha / Wikicommons (CC-BY-SA-2.5)

Angeblicher Hisbollah-Kommandant Samir Quntar: Die Symbolfigur

Von | | Hizbollah, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Am 19. Dezember 2015 starb Samir Quntar bei einem israelischen Luftangriff im Damaszener Vorort Jaramana. Quntar war eine Symbolfigur – je nach Blickwinkel für den Kampf gegen Israel oder für brutalen palästinensischen Terrorismus. Sein Verhältnis zur Hisbollah und seine Rolle im syrischen Bürgerkrieg waren aber weniger eindeutig als es auf den ersten Blick erscheint. Von weiterlesen…

Demonstration taking place in Aleppo a week ago. Photo: Abedalrazaq Zaqzoq.

‘We Are All One’ – The Revolution is Back in Town

Von | | Syrien | Kein Kommentar

Since the cease-fire agreement was settled between the Assad regime and oppositional groups a few weeks ago, civilians all over Syria have started to take to the streets again. They try to continue with what they had started five years ago: a peaceful revolution with the „ultimate goal of freedom and the overthrow of the weiterlesen…

Die menschenleere Istiklal-Straße nach dem letzten Selbstmordanschlag am 19. März. Foto: "Istanbul Revolution" (https://www.facebook.com/istanbulrevolution/).

„Die ganze Türkei wird so sicher sein wie Cizre, Silopi und Sur“*

Von | | Türkei | Kein Kommentar

Der Krieg in Syrien und in den kurdischen Gebieten der Türkei greift seit Sommer 2015 auf die ganze Türkei über. Die letzten zehn Anschläge, verübt vom „Islamischen Staat“ oder den „Freiheitsfalken Kurdistan“, stehen in enger Verbindung zur autoritären Führung Erdoğans. Die sich ausbreitende Logik der Gewalt nützt dabei jedoch seiner Regierung und schadet vor allem weiterlesen…

Der Tahrir Platz in Kairo: Symbol der ägyptischen Revolution. Photo: CC BY 2.0

Fünf Jahre danach: Ist Ägyptens Revolution gescheitert?

Von | | Ägypten, Nordafrika | Kein Kommentar

Gut fünf Jahre ist es her, dass sich Millionen Ägypter_innen im Rausch des so genannten Arabischen Frühlings auf die Straßen begaben und den Sturz des Regimes forderten. Mubarak ging – und dennoch haben sich die damaligen Hoffnungen auf Freiheit und Demokratie bis heute nicht erfüllt. Rabab El Mahdi, Dozentin der Politikwissenschaft an der American University weiterlesen…

Russische Kampfjets auf dem Flughafen Basil al-Assad in Latakia (Foto: CC-BY 4.0)

Die Hoffnung im Beliebigen

Von | | Islamischer Staat, Kommentar, Mashreq, Russland, Syrien | Kein Kommentar

Als Wladimir Putin vor wenigen Tagen den Abzug russischer Truppen aus Syrien beorderte, kam diese Nachricht für viele überraschend. Bente Scheller, Leiterin des Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut, beleuchtet in ihrem Kommentar Hintergründe und Auswirkungen dieser neuen Entwicklung im Syrien-Konflikt.

Ausschnitt eines Youtube-Videos über die Bombardierung von Deir ez-Zor, Dezember 2015. Photo: CC-BY ivano03.

Kämpfe um Deir ez-Zor: Die geschundene Stadt

Von | | Islamischer Staat, Syrien | Kein Kommentar

Seit Beginn der Revolution vor genau fünf Jahren war die Stadt Deir ez-Zor in der gleichnamigen Provinz im Osten Syriens Schauplatz von Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen. 2013 konnte der so genannte Islamische Staat seinen Einfluss in der Region ausweiten und kontrolliert inzwischen 90% dieser vom Krieg geschundenen Stadt. Der syrische Journalist Mohammed Hassan berichtet 

Demonstranten in Casablanca, Mai 2011. Photo: CC BY 2.0

Politische Entwicklung in Marokko: Ist die Demokratie noch immer ein Traum?

Von | | Marokko, Nordafrika | Kein Kommentar

Fünf Jahre nach den Protesten für mehr Demokratie beschneidet Marokko noch immer Menschen- und Bürger_innenrechte. Trotzdem ist die Gesellschaft heute eine andere, finden Soufyane Fares, Anja Hoffmann und Dorothea Rischewski aus dem Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Rabat.

Der Journalist und Nahostexperte Christoph Reuter. Foto: (CC BY-SA 2.0)

Rezension „Die schwarze Macht“ von Christoph Reuter: Die Bestie entschlüsseln

Von | | Irak, Rezension, Syrien | Kein Kommentar

Nicht erst seit den Anschlägen von Paris und Istanbul dominiert der sogenannte „Islamische Staat“ die mediale Berichterstattung über den Nahen Osten. Doch was verbirgt sich hinter der Organisation? Wie war ihr Aufstieg möglich? Christoph Reuters Monographie „Die schwarze Macht – Der „Islamische Staat“ und die Strategen des Terrors“ tritt an, diese Fragen zu beantworten. Eine weiterlesen…

"Ich gehöre weder Hier- noch Dorthin. Ich habe keine Erinnerung an die Vergangenheit: meine momentanen Gedanken sind sehr unmittelbar. Ich weiß nicht mehr alles, aber was ich weiß ist, dass ich noch immer versuche, das wieder zu erlangen, was ich an jenem Ort verloren habe." (Photo: CC0 Public Domain.)

Ich möchte sein, wo ich sein möchte… Hier oder Dort – Bericht einer in Syrien Gefolterten

Von | | Menschenrechte, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Die 25-jährige syrische Studentin Mariam Haid wurde in Damaskus verhaftet und fast ein Jahr lang in einem Gefängnis des Regimes festgehalten und gefoltert. Dabei war sie, im Gegensatz zu ihrem Bruder und ihrer Cousine, nicht einmal eine Revolutionsaktivistin. Ein erzwungenes TV-Geständnis erwirkte ihre Verlegung und schließlich Freilassung. Heute versucht sie, die Erinnerungen von dort zu weiterlesen…

Über den Barrikaden im Viertel Orman wehen die Fahnen der legalen Partei HDP. Photo: Hélène Debande

Selbstverwaltung und der Kampf um Autonomie in Gever, Nordkurdistan: Ein kurdischer Frühling?

Von | | Bilderstrecke, Kurden, Türkei | Kein Kommentar

In der südosttürkischen Stadt Gever sind einige Viertel seit Monaten verbarrikadiert und bewaffnete Jugendliche verteidigen sie gegen die türkische Armee. PKK-nahe Organisationen versuchen trotz des in der Region eskalierenden Krieges eine demokratische Selbstverwaltung aufzubauen. Derweil liegt ein tiefer Winter über der Stadt – im Frühling erwartet man auch hier einen großen Krieg. Aus Gever berichtet weiterlesen…

Offizielles Filmplakat zu "No Land's Song".

Dokumentarfilm „No Land’s Song“: Weiblicher Gesang als Akt des Widerstands

Von | | Interviews, Iran, Iran/Türkei, Kultur, Menschenrechte | Kein Kommentar

Die Dokumentation “No Land’s Song” von Sara und Ayat Najafi zeigt in eindrücklicher Weise die Willkür, mit der Kulturschaffende in Iran tagtäglich zu leben haben – und wie die Beharrlichkeit einer jungen Frau zum Erfolg ihres Projektes führt. Daniel Walter sprach mit den FilmmacherInnen

Naji Abu Nowar (li) und Yanal Kassay (re) beim Internationalen Filmfestival in Venedig, September 2014. Photo: Privat.

Interview mit Yanal Kassay zur Oscarnominierung von „Theeb“: „Wir haben bereits mehr erreicht, als wir uns je erträumt haben“

Von | | Interviews, Jordanien, Kultur, Mashreq | Kein Kommentar

Heute werden in Los Angeles die 88. Academy Awards verliehen. Unter den nominierten Filmen ist das jordanische Drama „Theeb“, das die Geschichte eines Beduinenjungen im jordanischen Wadi Rum zu Beginn des 1. Weltkriegs erzählt. Yanal Kassay hat bei „Theeb“ mitgewirkt und spricht im Interview mit Alsharq über dieses bisher erfolgreichste aller jordanischen Filmprojekte und die Zukunft weiterlesen…

Der Levinsky Park im Süden Tel Avivs ist Sammelpunkt für Geflüchtete aus Afrika. Photo: Lucia Heisterkamp.

Überlebende des Menschenhandels auf dem Sinai: Erst gefoltert, dann vergessen

Von | | Israel, Libyen, Mashreq, Menschenrechte, Ost- & Westafrika | Kein Kommentar

Seit einiger Zeit hört man nichts mehr über Menschen, die auf dem Sinai gefoltert werden. Mindestens 30.000 Männer, Frauen und Kinder wurden Opfer eines grausamen Geschäftsmodells, bei dem Geiseln am Telefon misshandelt werden, um Angehörige zur Zahlung möglichst hoher Lösegeldsummen zu zwingen. In Tel Aviv, Israel, macht sich Lucia Heisterkamp auf die Suche nach Überlebenden weiterlesen…