Die Mauer rund um den Gaza-Streifen soll Sicherheit bringen – und hält doch Nachbarn voneinander fern. Es gibt immer weniger Kontakte zwischen den Menschen auf beiden Seiten, womit der Dämonisierung Vorschub geleistet wird. Bild: © Tobias Raschke 2013

Wir hoffen, dass unsere Nachbarn, die Menschen im Gazastreifen, friedlich leben können. Ein Brief

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Über die meisten Opfer des Gaza-Kriegs 2014, auf palästinensischer wie auf israelischer Seite, wissen wir fast nichts. Der Tod zerstört das Leben unwiederbringlich. Am 22. August 2014 tötete eine Mörsergranate aus dem Gaza-Streifenden 4-jährigen Daniel Tregerman im nur wenige Kilometer entfernten Kibbuz Nahal Oz. Drei Sekunden nach Beginn der Sirene hatten nicht gereicht, den Hausbunker weiterlesen…

Graffiti in Bethlehem an der Mauer. Bild: Tobias Raschke 2012 (C)

Brüchige Waffenruhe – ein Kommentar von der Grenze zu Gaza

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Um ihren eigenen Machtanspruch zu sichern, stilisieren sich beide Seiten zum Gewinner der jüngsten Gewalteskalation im Gazastreifen. Auf eine nachhaltige Lösung arbeiten die Konfliktparteien nicht hin. Roni Keidar, israelische Aktivistin aus einem Dorf an der Grenze zu Gaza, ruft in einem offenen Brief beide Bevölkerungen dazu auf, selbst den Kontakt zu suchen.

Das Kampagnenbild, auf dem auf Arabisch „Touristen ohne eine Waffe" steht. Foto: Development Interaction Network.

Aktivist_innen-Kampagne in Syrien: „Kommt uns besuchen, aber ohne Waffen”

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Tausende ausländische Kämpfer heizen den Krieg in Syrien an. Unter der Intensivierung der Gewalt leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Mit einer landesweiten Plakat-Kampagne unter dem Motto „Kommt uns besuchen, aber ohne Waffen” werben syrische Aktivist_innen nun gegen die militante Einmischung – und für Geschlossenheit der zivilen Opposition.

Traktor in Netiv HaAsara, im Hintergrund ein Bunker gegen die Qassam-Raketen. In dem Dorf am Rand des Gazastreifens lebt Roni Keidar, die sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzt. Bild: MathKnight / WikiCommons. CC BY 2.5

Am Rande des Gazastreifens: Ein Besuch bei Freunden

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Zwar ringen Israel und die Hamas in Kairo um einen dauerhaften Waffenstillstand, doch radikale Töne dominieren in beiden Gesellschaften; die nächste Eskalation scheint so eine Frage der Zeit. Dass es anders geht, zeigen Aktivisten der israelisch-palästinensischen Graswurzelbewegung Other Voice. Eine von ihnen ist Roni Keidar. Von Nemi el-Hassan.

Erdogan ist seit zwölf Jahren in politischen Spitzenämtern. Anhänger Erdogans bei einer Kundgebung 2007. Foto: Randam/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Erdogans Wahlsieg: absolute Mehrheit, absolut umstritten

Von | | Hintergrund, Iran/Türkei, Türkei | Kein Kommentar

Recep Tayip Erdogan hat die Präsidentschaftswahlen in der Türkei für sich entschieden. Das deutliche Wahlergebnis täuscht darüber hinweg, dass die Widerstände gegen seine Person wachsen. Hat der langjährige Regierungschef seinen Zenit überschritten? Eine Einschätzung des in Berlin lebenden, türkischen Journalisten Ahmet Salih Yurdakul.

Weil sie als Vertreter der jeweils anderen konfessionell-politischen Gruppe gelten, sind TV-Sender im Libanon häufig Opfer von Angriffen - hier das Gebäude von Future TV in Beirut nach Kämpfen im Mai 2008. Foto: Lannie Naas / WikiCommons (CC BY-SA 2.0)

TV-Sender im Libanon: Im Besitz politischer Kräfte

Von | | Analyse, Libanon, Medien | Kein Kommentar

Eine kleine, aber mächtige politische Elite regiert den Libanon: Auch mit Hilfe der Medien und insbesondere der Fernsehnachrichten inszenieren sie sich als Vertreter der verschiedenen konfessionellen Gruppen und verteidigen so die andauernde Spaltung des Landes. Die TV-Sender werden so zu Werkzeugen in der Hand der Mächtigen.

Kein Mensch ist illegal.  Bild: Denis Bocquet / Flickr. CC-BY 2.0

Berliner Fachtagung: Flucht / Migration / Entwicklung

Von | | Bildung, Deutschland, Rezension | Kein Kommentar

Mitte Juli lud der Berliner Verein 14km zur Fachtagung “Flucht / Migration / Entwicklung – Facetten der Migration zwischen Nordafrika und Europa” ein. Fazit: Die Politik beginnt, migrantisch-diasporische Gruppen stärker in Migrationspolitik einzubinden – doch von solcher Zusammenarbeit braucht es mehr! Ein Veranstaltungsbericht. 

Demonstration pro-revolutionärer Aktivist_innen in Elend Kobani in der Provinz Aleppo im April 2012. Christoph Reuter zu internationalen Medien: "Wenn ich nach Lektüre gehen würde, so hätte ich das Gefühl, alle lokalen Räte seien zusammengebrochen und es gibt nur noch Chaos und Zustände wie in Somalia.
Aber dann ist man drin und sieht, es gibt sie immer wieder oder es gibt sie immer noch." Bild: Freedom House / Flickr. CC-BY

“Eine Bankrotterklärung für den Journalismus”, Teil zwei – Christoph Reuter zur Syrien-Berichterstattung

Von | | Interviews, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter berichtet im Gespräch mit Alsharq en Detail über die Schwierigkeiten der Berichterstattung und Recherche zu Syrien sowie die Herausforderung, mit dominanten Diskursen zu brechen. Angesichts der mangelnden Differenzierungsbereitschaft in der Medienlandschaft sei die deutsche Berichterstattung zu Syrien gescheitert.

C. Reuter in Nord-Syrien im Sommer 2012 (Foto: privat)

“Eine Bankrotterklärung für den Journalismus” – Christoph Reuter zu Berichterstattung zu Syrien

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Spiegel-Korrespondent Christoph Reuter berichtet im Gespräch mit Alsharq en Detail über die Schwierigkeiten der Berichterstattung und Recherche zu Syrien sowie die Herausforderung, mit dominanten Diskursen zu brechen. Angesichts der mangelnden Differenzierungsbereitschaft in der Medienlandschaft sei die deutsche Berichterstattung zu Syrien gescheitert.

Noch ist Gaza aus der Luft, vom Land und wie hier von See unter Beschuss. Foto: Israel Defense Forces

Ein Waffenstillstand in Gaza ist nicht genug

Von | | Gaza, Israel, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Der Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen dauert mittlerweile mehr als zwei Wochen an. Die Opferzahlen auf beiden Seiten steigen, ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Die Forderung nach einem Waffenstillstand wird dringlicher. Auch der UN-Sicherheitsrat hat sie sich zu Eigen gemacht. Doch das wäre nicht genug, meint Gastautor Franz-Hellmut Schürholz.