Demonstration taking place in Aleppo a week ago. Photo: Abedalrazaq Zaqzoq.

‘We Are All One’ – The Revolution is Back in Town

Von | | Syrien | Kein Kommentar

Since the cease-fire agreement was settled between the Assad regime and oppositional groups a few weeks ago, civilians all over Syria have started to take to the streets again. They try to continue with what they had started five years ago: a peaceful revolution with the „ultimate goal of freedom and the overthrow of the weiterlesen…

Die menschenleere Istiklal-Straße nach dem letzten Selbstmordanschlag am 19. März. Foto: "Istanbul Revolution" (https://www.facebook.com/istanbulrevolution/).

„Die ganze Türkei wird so sicher sein wie Cizre, Silopi und Sur“*

Von | | Türkei | Kein Kommentar

Der Krieg in Syrien und in den kurdischen Gebieten der Türkei greift seit Sommer 2015 auf die ganze Türkei über. Die letzten zehn Anschläge, verübt vom „Islamischen Staat“ oder den „Freiheitsfalken Kurdistan“, stehen in enger Verbindung zur autoritären Führung Erdoğans. Die sich ausbreitende Logik der Gewalt nützt dabei jedoch seiner Regierung und schadet vor allem weiterlesen…

Der Tahrir Platz in Kairo: Symbol der ägyptischen Revolution. Photo: CC BY 2.0

Fünf Jahre danach: Ist Ägyptens Revolution gescheitert?

Von | | Ägypten, Nordafrika | Kein Kommentar

Gut fünf Jahre ist es her, dass sich Millionen Ägypter_innen im Rausch des so genannten Arabischen Frühlings auf die Straßen begaben und den Sturz des Regimes forderten. Mubarak ging – und dennoch haben sich die damaligen Hoffnungen auf Freiheit und Demokratie bis heute nicht erfüllt. Rabab El Mahdi, Dozentin der Politikwissenschaft an der American University weiterlesen…

Russische Kampfjets auf dem Flughafen Basil al-Assad in Latakia (Foto: CC-BY 4.0)

Die Hoffnung im Beliebigen

Von | | Islamischer Staat, Kommentar, Mashreq, Russland, Syrien | Kein Kommentar

Als Wladimir Putin vor wenigen Tagen den Abzug russischer Truppen aus Syrien beorderte, kam diese Nachricht für viele überraschend. Bente Scheller, Leiterin des Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut, beleuchtet in ihrem Kommentar Hintergründe und Auswirkungen dieser neuen Entwicklung im Syrien-Konflikt.

Ausschnitt eines Youtube-Videos über die Bombardierung von Deir ez-Zor, Dezember 2015. Photo: CC-BY ivano03.

Kämpfe um Deir ez-Zor: Die geschundene Stadt

Von | | Islamischer Staat, Syrien | Kein Kommentar

Seit Beginn der Revolution vor genau fünf Jahren war die Stadt Deir ez-Zor in der gleichnamigen Provinz im Osten Syriens Schauplatz von Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen. 2013 konnte der so genannte Islamische Staat seinen Einfluss in der Region ausweiten und kontrolliert inzwischen 90% dieser vom Krieg geschundenen Stadt. Der syrische Journalist Mohammed Hassan berichtet 

Demonstranten in Casablanca, Mai 2011. Photo: CC BY 2.0

Politische Entwicklung in Marokko: Ist die Demokratie noch immer ein Traum?

Von | | Marokko, Nordafrika | Kein Kommentar

Fünf Jahre nach den Protesten für mehr Demokratie beschneidet Marokko noch immer Menschen- und Bürger_innenrechte. Trotzdem ist die Gesellschaft heute eine andere, finden Soufyane Fares, Anja Hoffmann und Dorothea Rischewski aus dem Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Rabat.

Der Journalist und Nahostexperte Christoph Reuter. Foto: (CC BY-SA 2.0)

Rezension „Die schwarze Macht“ von Christoph Reuter: Die Bestie entschlüsseln

Von | | Irak, Rezension, Syrien | Kein Kommentar

Nicht erst seit den Anschlägen von Paris und Istanbul dominiert der sogenannte „Islamische Staat“ die mediale Berichterstattung über den Nahen Osten. Doch was verbirgt sich hinter der Organisation? Wie war ihr Aufstieg möglich? Christoph Reuters Monographie „Die schwarze Macht – Der „Islamische Staat“ und die Strategen des Terrors“ tritt an, diese Fragen zu beantworten. Eine weiterlesen…

"Ich gehöre weder Hier- noch Dorthin. Ich habe keine Erinnerung an die Vergangenheit: meine momentanen Gedanken sind sehr unmittelbar. Ich weiß nicht mehr alles, aber was ich weiß ist, dass ich noch immer versuche, das wieder zu erlangen, was ich an jenem Ort verloren habe." (Photo: CC0 Public Domain.)

Ich möchte sein, wo ich sein möchte… Hier oder Dort – Bericht einer in Syrien Gefolterten

Von | | Menschenrechte, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Die 25-jährige syrische Studentin Mariam Haid wurde in Damaskus verhaftet und fast ein Jahr lang in einem Gefängnis des Regimes festgehalten und gefoltert. Dabei war sie, im Gegensatz zu ihrem Bruder und ihrer Cousine, nicht einmal eine Revolutionsaktivistin. Ein erzwungenes TV-Geständnis erwirkte ihre Verlegung und schließlich Freilassung. Heute versucht sie, die Erinnerungen von dort zu weiterlesen…

Über den Barrikaden im Viertel Orman wehen die Fahnen der legalen Partei HDP. Photo: Hélène Debande

Selbstverwaltung und der Kampf um Autonomie in Gever, Nordkurdistan: Ein kurdischer Frühling?

Von | | Bilderstrecke, Kurden, Türkei | Kein Kommentar

In der südosttürkischen Stadt Gever sind einige Viertel seit Monaten verbarrikadiert und bewaffnete Jugendliche verteidigen sie gegen die türkische Armee. PKK-nahe Organisationen versuchen trotz des in der Region eskalierenden Krieges eine demokratische Selbstverwaltung aufzubauen. Derweil liegt ein tiefer Winter über der Stadt – im Frühling erwartet man auch hier einen großen Krieg. Aus Gever berichtet weiterlesen…

Offizielles Filmplakat zu "No Land's Song".

Dokumentarfilm „No Land’s Song“: Weiblicher Gesang als Akt des Widerstands

Von | | Interviews, Iran, Iran/Türkei, Kultur, Menschenrechte | Kein Kommentar

Die Dokumentation “No Land’s Song” von Sara und Ayat Najafi zeigt in eindrücklicher Weise die Willkür, mit der Kulturschaffende in Iran tagtäglich zu leben haben – und wie die Beharrlichkeit einer jungen Frau zum Erfolg ihres Projektes führt. Daniel Walter sprach mit den FilmmacherInnen

Naji Abu Nowar (li) und Yanal Kassay (re) beim Internationalen Filmfestival in Venedig, September 2014. Photo: Privat.

Interview mit Yanal Kassay zur Oscarnominierung von „Theeb“: „Wir haben bereits mehr erreicht, als wir uns je erträumt haben“

Von | | Interviews, Jordanien, Kultur, Mashreq | Kein Kommentar

Heute werden in Los Angeles die 88. Academy Awards verliehen. Unter den nominierten Filmen ist das jordanische Drama „Theeb“, das die Geschichte eines Beduinenjungen im jordanischen Wadi Rum zu Beginn des 1. Weltkriegs erzählt. Yanal Kassay hat bei „Theeb“ mitgewirkt und spricht im Interview mit Alsharq über dieses bisher erfolgreichste aller jordanischen Filmprojekte und die Zukunft weiterlesen…

Der Levinsky Park im Süden Tel Avivs ist Sammelpunkt für Geflüchtete aus Afrika. Photo: Lucia Heisterkamp.

Überlebende des Menschenhandels auf dem Sinai: Erst gefoltert, dann vergessen

Von | | Israel, Libyen, Mashreq, Menschenrechte, Ost- & Westafrika | Kein Kommentar

Seit einiger Zeit hört man nichts mehr über Menschen, die auf dem Sinai gefoltert werden. Mindestens 30.000 Männer, Frauen und Kinder wurden Opfer eines grausamen Geschäftsmodells, bei dem Geiseln am Telefon misshandelt werden, um Angehörige zur Zahlung möglichst hoher Lösegeldsummen zu zwingen. In Tel Aviv, Israel, macht sich Lucia Heisterkamp auf die Suche nach Überlebenden weiterlesen…

Zirkusschülerin aus dem Al Jalazon Refugee Camp, Photo: The Palestinian Circus School.

Verhaftung des palästinensischen Zirkusartisten Abu Sakha: Manege un-frei!

Von | | Israel, Mashreq, Palästina, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Als Zirkusartist wollte Mohammed Faisal Abu Sakha Lebensfreunde in die besetzten palästinensischen Gebiete bringen und der Perspektivlosigkeit und Frustration mit klassischer und zeitgenössischer Zirkuskunst die Stirn bieten. Im Dezember wurde der Mann mit dem ansteckenden Lachen von israelischen Sicherheitskräften ohne Anklage verhaftet. Ein persönlicher Kommentar von Sama Younes

Arbeitsplatz im UMAM-Gebäude in Beirut: Eines der Projekte der Organisation ist die Datenbank "Memory at Work", die Material zum libanesischen Bürgerkrieg sammelt und öffentlich zugänglich macht. Foto: ifa/Pfordte.

Von der Amnestie zur Amnesie – Ein Gespräch über die Erinnerungskultur im Libanon

Von | | Interviews, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

„Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden“, sagt die Journalistin und Nahostwissenschaftlerin Monika Borgmann. Mit dem 2004 gegründeten Archiv „UMAM Documentation & Research“ versucht sie, die Lücken im kollektiven Gedächtnis des Landes zu schließen. Das Interview führte Juliane Pfordte

Demonstration in Tel Aviv während des jüngsten Gaza-Konflikts, August 14. 2015. Photo: Victor Bezrukov / Flickr (CC BY 2.0).

Politische Entwicklung in Israel: Nur um der Hoffnungslosen willen…

Von | | Israel | Kein Kommentar

In Israel nehmen Medien, rechte Aktivisten und Gesetzesmacher die ohnehin fragmentierte Linke zunehmend in die Zange. Während der Konflikt Israels mit der Hisbollah im Libanon zu eskalieren droht und sich auch in Gaza ein neuer Waffengang zusammenbrauen könnte, wird die linke Opposition zwischen Kriegsbedrohung, Terrorismus, staatlicher Repression und einer immer autoritärer werdenden Zivilgesellschafft zerrieben. Ein weiterlesen…

Die Brüder Mohammad und Yasser Jamous aus Syrien rappen als Refugees of Rap gegen Unterdrückung, Armut und Ungleichheit. Photo: Refugees of Rap.

„Meine Musik erinnert mich an die Revolution“

Von | | Interviews, Kultur, Mashreq, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Mohammad Jamous ist Frontman der syrischen Rap Crew Refugees of Rap (arabisch Laji’i Ar-Rap). Der Musiker hat inzwischen in Frankreich politisches Asyl. Gerade in Syrien ist Rap auch Politik, erzählt er bei Alsharq.

Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 2

Von | | Darfur, Jordanien, Menschenrechte, Sudan | Kein Kommentar

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung seitens der Gesellschaft und der staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 2 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

Protestcamp sudanesischer Flüchtlinge vor dem UNHCR-Hauptgebäude in Amman. Photo: Florian Barth

Sudanesische Flüchtlinge in Jordanien: Abschiebung der „vergessenen Menschen“ – Teil 1

Von | | Darfur, Jordanien, Menschenrechte, Sudan | Kein Kommentar

Sudanesen sind in Jordanien Opfer von Diskriminierung durch die Gesellschaft und die staatlichen Behörden. Aus Protest haben 800 sudanesische Flüchtlinge einen Monat lang vor dem Hauptgebäude des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Amman kampiert – und wurden daraufhin in ihr Heimatland abgeschoben. Damit verstößt Jordanien gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Teil 1 einer Geschichte über Rassismus von Florian weiterlesen…

"Racing the Curfew" nannte die Fotografin dieses Bild aus Tunis vom Sonntag vorige Woche, eine Stunde vor Beginn der Ausgangssperre. Foto: Yasmine Ben Salah/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Proteste in Tunesien: Die Unsicherheit wächst auf allen Seiten

Von | | Nordafrika, Tunesien | Kein Kommentar

Fünf Jahre nach der Revolution in Tunesien erschüttern landesweite Demonstrationen die junge Demokratie. Was in der vergangenen Woche in Kasserine begann, setzt sich in dieser fort: die Forderung nach Arbeit, einem Ende der Korruption und der Vetternwirtschaft. Die Regierung reagiert mit einer Ausgangssperre. Von Leonie Nückell

Photo: (v.l.n.r.) Yitzhak Rabin, Bill Clinton und Yassir Arafat nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens 13.09.1993 (Public Domain).

Rezension: „Umkämpfte Staatlichkeit: Palästina zwischen Besatzung, Entwicklung und politischem Islam“ von Helmut Krieger

Von | | Buchvorstellung, Mashreq, Palästina, Rezension | 1 Kommentar

In seiner jüngst erschienenen Studie zum (verhinderten) Staatsformierungsprozess in den besetzten Palästinensergebieten gelingt dem Wiener Politikwissenschaftler und Soziologen Helmut Krieger gleichermaßen eine Erneuerung marxistischer Staatstheorie sowie eine pointierte und kenntnisreiche Analyse des politischen Kräftefelds in Palästina und darüber hinaus. Eine Rezension von Adrian Paukstat