Vier Kandidaten, vier hoffnungsvolle Videos, vier Mal wurde nichts daraus. Von links: Ahmed Konsowa, Khaled Ali, Ahmed Shafik , Sami Enan. Fotos: Screenshots der Bewerbungsvideos.

Präsidentschaftswahlen in Ägypten: Das Verschwinden der Kandidaten / Presidential elections in Egypt: The disappearing candidates

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Ägypten wählt ab Montag einen Präsidenten. Spannung ist nicht zu erwarten. Die Gegenkandidaten sind während des Wahlkampfs reihenweise ausgeschieden – teils unter merkwürdigen Umständen. / Egypt is to vote for a president starting this Monday. But all serious opposition candidates have quit the race way before it started, some under suspicious circumstances. Von B. Philipp.

Film still aus „True Warriors“. Mohamed Qais Hafeti verkaufte dem Attentäter eine Eintrittskarte. Bild: True Warriors.

Dokumentation „True Warriors“: Das Leben nach dem Anschlag

Von | | Afghanistan, Debatten, Kultur | Kein Kommentar

Die Dokumentation „True Warriors“ tourt gerade durch Deutschland. Darin begleiten Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck die Überlebenden eines Anschlags der Taliban. Mohamed Qais Hafeti ist einer von ihnen. Heute lebt er in Flensburg.  Von Anna-Theresa Bachmann

Szene aus dem Film "Drum". Der Spielfilm erzeugt eine morbide, bedrückende Stimmung - mit der Stadt Teheran als Spiegel für das Auge des Betrachters. Foto: Filmszene "Drum".

Keywan Karimis Film „Drum“: Teheran als Leinwand und Spiegel

Von | | Debatten, Iran, Kultur | Kein Kommentar

Die Hauptstadt Irans prägt die kulturelle Moderne des Landes mehr als jede andere Stadt. In zwei Filmen hat der iranische Regisseur Keywan Karimi sich mit der westasiatischen Metropole auseinandergesetzt. Für das Hamburger Kulturfestival Wundern über tanawo ist Karimi nun erstmals nach Deutschland gekommen. Von Daniel Walter.

Stigma. Morteza Pourhusseini, 2014.

Gegenwartskunst: Globalisiert, aber nicht universell

Von | | Debatten, Iran, Kultur | Kein Kommentar

Der Begriff Gegenwartskunst versucht, Kunstschaffende weltweit auf einem einheitlichen Fundament zu vereinen. Zwei KünstlerInnen aus Iran, die aktuell am Hamburger Kulturfestival „Wundern über tanawo’“ teilnehmen, stellen aber fest: Zwar beeinflusst sich die gesamte Kunstwelt stets gegenseitig, doch der Einfluss des Westens auf nicht-westliche KünstlerInnen ist groß. Von Corinna Sahl und Marie Michalke

Kolumnistin Moshtari Hilal ist freischaffende Künstlerin in Hamburg und Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Von der Un-Zufälligkeit des Schönen: Wie koloniale Ideale unsere Schönheitsvorstellungen bis heute bestimmen

Von | | Debatten, Gesellschaft, Kolumne | 1 Kommentar

Koloniale und rassistische Ideale prägen noch immer viele unserer Vorstellungen vom Schönen am Menschen. Der Vorzug von weißer oder heller Haut vor dunklerer Haut, vor allem in ehemaligen Kolonien, ist nur ein Beispiel für die Internalisierung kolonialer Schönheitsideale. Kosmetische Produkte und Eingriffe führen den Mythos der schönen Europäer*innen fort. Von Moshtari Hilal.

Panzer der türkischen Armee auf dem Weg nach Afrin, Ende Januar 2018. Quelle: VOA/Wikimedia Commons, Lizenz: Public Domain

Afrin in Trümmern

Von | | Im Fokus, Kurden, Syrien, Türkei | 1 Kommentar

Große Teile des kurdisch-syrischen Afrin sind inzwischen von der türkischen Armee erobert worden. Afrin-Stadt ist bis auf einen schmalen Korridor gänzlich umschlossen. Konnten die Verteidiger*innen der Stadt den Angriff bislang aufhalten oder zumindest verlangsamen, scheint nun ein Sieg der türkischen Armee mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung in Afrin möglich zu sein, schreibt Ismail Küpeli. 

Uni-Seminar 1350 - und heute? Quelle: Wikimedia (Public Domain)

Von neuen Horizonten und alten Hierarchien

Von | | Bildung, Gesellschaft, Im Fokus, Mashreq, Tunesien | Kein Kommentar

Was hat wissenschaftliches Arbeiten eigentlich mit autoritärer Politik zu tun? Warum sind „innovative Policy-Ansätze“ so unpolitisch? Und worüber „lohnt“ es sich dann überhaupt noch zu diskutieren? Eine Winterschule, die den Auswirkungen der „Arab uprisings“ nachspüren wollte, gab ungewollt viele Antworten. Von Johannes Gunesch

Daniel Walter, Kolumnist und Vorstandsmitglied bei Alsharq, ist freier Autor mit Sitz in Berlin. Grafik: Tobias Pietsch

Braune Körper leiden nicht: Was die NSU-Morde mit Ost-Ghouta verbindet

Von | | Debatten, Deutschland, Gesellschaft, Kolumne | Kein Kommentar

Der Krieg des syrischen Regimes und seiner Verbündeten gegen die Zivilbevölkerung ist der am besten dokumentierte Massenmord seit dem Zweiten Weltkrieg. In Deutschland ist das öffentliche Interesse dennoch stetig gesunken. Dies hängt auch mit der Art und Weise zusammen, wie Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte ausgegrenzt werden, schreibt Daniel Walter.

Arbeiter blockieren ein Verwaltungsgebäude an der Flughafenbaustelle. Foto: İnşaat İş (mit freundlicher Genehmigung)

Arbeitsunfälle in der Türkei: Ein Massengrab unter dem Flughafen

Von | | Im Fokus, Türkei, Wirtschaft | 1 Kommentar

Auf der Baustelle des dritten Flughafens in Istanbul sind laut einem Medienbericht bisher 400 Arbeiter durch unzureichende Sicherheitsvorkehrungen und Arbeitsbedingungen ums Leben gekommen. Nur ein Beispiel für die schlechte Lage der Arbeiterrechte und den geringen Einfluss der Gewerkschaften in der Türkei. Von Svenja Huck

Die Eimerdusche ist ein wiederkehrendes Motiv der Reinigung und des Vergessens im performativen Theaterstück "Sāl Sāniye" des iranischen Regisseurs Hamid Pourazari. Foto: Fatemeh Arabi.

Theater in Iran: Was bleibt, ist der Wandel

Von | | Im Fokus, Iran, Kultur | Kein Kommentar

Das iranische Theater stand stets unter dem Einfluss des „Westens“ – und doch hat es in den letzten Jahren eine starke Eigendynamik entwickelt. Getragen von einer jungen Generation ist es, so die iranische Schauspielerin Saeide Niazkhani, zu einem Leitmedium politischer und sozialer Themen in Iran geworden. Von Corinna Sahl und Marie Michalke.

Alsharq-Kolumnistin Schluwa Sama promoviert derzeit am ‚Centre for Kurdish Studies‘ an der University of Exeter, England. Grafik: Tobias Pietsch

Der Mordexportweltmeister sorgt sich um importierte Konflikte

Von | | Debatten, Gesellschaft, Kolumne | 1 Kommentar

Kaum jemand in Gesellschaft, Medien oder Wissenschaft scheint verstanden zu haben, was Deutschland noch alles aus seiner „historischen Schuld“ lernen muss, und warum es bei Krieg und Folter kein „hier“ und „dort“ gibt. Höchste Zeit, das zu ändern. Ein Kolumnen-Beitrag von Schluwa Sama.

Palästinenser in Chile: Auch in der Ferne bleibt die Identität

Von | | Flucht und Migration, Gesellschaft, Im Fokus, Palästina, Weltweit | Kein Kommentar

In Chile lebt die größte palästinensische Gemeinschaft außerhalb des Nahen Ostens. Repräsentiert von einer gebildeten, wohlhabenden Elite, die in Politik, Wirtschaft und Sport des Landes viel Einfluss hat, sind ihre Aufgaben zuletzt gewachsen – in Chile und in Palästina. Von Mariana Ghawaly.

Heute ist nur noch Zerstörung, wo einst das fruchtbare Gebiet rund um Damaskus war. Foto: The White Helmets auf Twitter, 9. Februar 2018. https://twitter.com/SyriaCivilDef/status/961954749867347968

Warum das syrische Regime Ost-Ghouta so hart bekämpft und wie es nun weitergehen könnte

Von | | Gesellschaft, Im Fokus, Syrien | Kein Kommentar

Die militärische Eskalation in Ost-Ghouta erreicht immer neue Dimensionen. Doch warum trifft der Konflikt gerade die östlichen Vororte von Damaskus so hart? Warum wurde der Widerstand hier so unerbittlich, und was bedeutet das für den weiteren Verlauf der Kämpfe? Ein historischer Abriss und fünf Szenarien für die nächsten Wochen. Von Eva Tepest.