Besucher der interaktiven Aussstellung der Newsgroup Afghanistan. Foto: Katja Heinemann

Sicher ist: Afghanistan ist es nicht

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Wenn die Bundesregierung ein Land für sicher erklärt – ist dann dort automatisch Frieden? Die Lage in Afghanistan und die Situation von Afghanen in Deutschland waren Thema einer Alsharq-e.V.-Veranstaltung am vergangenen Samstag. Dabei wurde deutlich: Es gibt viel zu tun – in doppelter Hinsicht.

Veranstaltung: The Economic Dimension of the Israeli-Palestinian Conflict

Von | | Alsharq-Veranstaltung, Israel, Palästina, Wirtschaft | Kein Kommentar

Viele Friedensinitiativen vernachlässigen die ökonomische Dimension des israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei kann eine politische Lösung nur dann gelingen, wenn ein Abkommen die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Staaten und Entwicklungsperspektiven garantiert. Wie das funktionieren kann, wollen wir mit einem israelischen und einem palästinensischen Wirtschaftsexperten diskutieren.

Auch die Ausstellung "Welcome to Exilistan" mit den Bildern von Geflüchteten wird gezeigt. Foto: Katja Heinemann

Veranstaltung: Afghanistan – Exilistan. Am Samstag in Berlin

Von | | Afghanistan, Alsharq-Veranstaltung | Kein Kommentar

Was passiert derzeit in Afghanistan? Wie ergeht es afghanischen Asylsuchenden in Deutschland? Und wie kann die afghanisch-deutsche Zivilgesellschaft positiv aktiv werden? Fragen, auf die wir an diesem Samstag Antworten suchen – mit einer Ausstellung, mit Vorträgen, mit Workshops. Kommt vorbei und diskutiert mit!

Der Ala-Too-Platz in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek mit der Manas-Statue war Schauplatz der diesjährigen Unabhängigkeitsfeier. Enthüllt wurde die Statue vor fünf Jahren, anlässlich des 20. Staatsjubiläums - doch sie verweist auf etwas viel Älteres: eine Art mystische Waffenbruderschaft zwischen dem Heute und dem Gestern. Foto: Flickr/Dan Lundberg (cc-by-sa-2.0)

Zwischen 25 und 5.000 Jahren – Zentralasien erfindet sich alt

Von | | Zentralasien | Kein Kommentar

Die zentralasiatischen Staaten zelebrieren derzeit den 25. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit, und setzen sich national und regional in Szene. Doch geht es nach den staatstragenden Eliten der fünf Republiken, ist die nationale Geschichte nicht 25 Jahre, sondern viele Jahrhunderte alt. Davon versprechen sie sich politisches Kapital – doch die Strategie ist riskant. Von Ludwig Pelzl.

Donald Trump, zukünftiger Präsident der USA, ruft im Nahen Osten gemischte Reaktionen hervor. Das Bild stammt aus dem Jahr 2013. Foto: Flickr/Gage Skidmor (cc-by-sa 2.0)

Presseschau zur Wahl Donald Trumps: Der Nahe Osten zwischen Hoffnung und Horror

Von | | Presseschau, USA | Kein Kommentar

Durchaus wohlwollend betrachten große Teile der Presse von Ägypten bis Iran die Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der USA. Er sei die bessere Wahl gewesen. Israelische Politiker rufen eine „neue Ära“ aus. Doch in die Freude mischt sich Entsetzen. Eine Presseschau von Laura Overmeyer, Katharina Konarek, Jan Altaner, Sören Faika und Bodo Straub.

Demonstration im Jahr 2011 auf dem "Platz der Freiheit" in al-Hula. Bildquelle: Screenshot von youtu.be/wB6lyJYXPfM

Al-Hula – ein kleines Modell von Syrien

Von | | Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

International bekannt wurde die syrische Kleinstadt al-Hula im Jahr 2012 durch Massaker. Doch der Ort lebt weiter – auch heute, im sechsten Jahr nach Beginn des Aufstands. Alsharq zeigt in einer Serie am Beispiel der Stadt, wie Leben und zivile Selbstorganisation im heutigen Syrien funktionieren. Zu Beginn stellt Ansar Jasim den Ort vor.

Aoun-Fans feiern am Montagabend auf dem Märtyrerplatz in Beirut. Im Hintergrund die al-Amin-Moschee. Foto: Diana Beck

Reaktionen zur Wahl Michel Aouns im Libanon: Freude, Spott und Sorge

Von | | Libanon, Wahlen | Kein Kommentar

Es ist geschafft – nach fast zweieinhalb Jahren hat der Libanon wieder ein Staatsoberhaupt. Die Reaktionen reichen von grenzenloser Begeisterung bis zu großer Unsicherheit. Die chaotische Wahl wird zum Gespött. Beobachtungen, zusammengetragen von Jan Altaner, Diana Beck und Bodo Straub.

Unterkünfte für Flüchtlinge in Gaziantep. Foto: © European Union 2016 - European Parliament (Flickr/CC BY-NC-ND 2.0)

Rezension: „Gestrandet. Geflüchtete zwischen Syrien und Europa“ von Tayfun Guttstadt

Von | | Iran/Türkei, Türkei | Kein Kommentar

Die Türkei avancierte zum wichtigsten Partner der deutschen Politik in der sogenannten „Flüchtlingskrise“. Doch kommen die Wahrnehmungen der Menschen in dem Land oftmals zu kurz. Tayfun Guttstadt möchte dies mit seiner Reportage „Gestrandet“ ändern. Eine Rezension von René Neumann.

Hiam Abbas spiel die Sexarbeiterin Nour in dem von Ruud Gielen inszenierten Stück „In the Eyes of Heaven“. Foto: Kurt van der Elst/Maxim Gorki Theater.

Die tödliche Gewalt des Patriarchats – „In the Eyes of Heaven“ im Maxim Gorki Theater

Von | | Europa, Kultur, Mashreq, Nordafrika, Rezension | Kein Kommentar

Das Theaterstück „In the Eyes of Heaven“ des französisch-marokkanischen Autors Rachid Benzine setzt ein kraftvolles Statement über die Lebenswirklichkeit von Sexarbeiterinnen und patriarchale Perversionen der Macht. Daniel Walter hat das Brüsseler Gastspiel im Berliner Maxim Gorki Theater gesehen.

Alsharq-Veranstaltungen im Oktober und November

Von | | Afghanistan, Ägypten, Alsharq-Veranstaltung, Iran, Iran/Türkei, Libanon, Mashreq, Nordafrika, Syrien | Kein Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser, Alsharq steht ein heißer Herbst bevor. Peu à peu kehrt das Team von unseren politischen Studienreisen zurück, die uns in diesen Wochen in den Libanon, nach Iran und Israel & Palästina führen und geführt haben. Nun möchten wir unseren Fokus auf politische Diskussionsveranstaltungen in Deutschland richten. Dabei werden wir uns mit Ägypten, Iran, dem Libanon und weiterlesen…

Kuhhandel im Libanon: Das Ende der präsidentiellen Krise?

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Michel Aoun scheint sich jenseits der 80 seinen Traum vom libanesischen Präsidentenamt zu erfüllen. Im Gegenzug soll Saad Hariri durch einen Kuhhandel Ministerpräsident werden. Über ein  „Erdbeben“, das die politische Lagerbildung ad absurdum führt, jedoch die eigentlichen Probleme des Libanon nicht tangieren wird. Aus Beirut von Bodo Straub und Christoph Dinkelaker

Eine Palästinenserin bei der Olivenernte: Olivenöl ist mit etwa 32.000 Tonnen pro Jahr das landwirtschaftliche Hauptprodukt der palästinensischen Autonomiegebiete. 45% von deren Agrarfläche sind mit geschätzten 10 Millionen Olivenbäumen bepflanzt. Behindert wird dieser wichtige Zweig der palästinensischen Wirtschaft durch Enteignung und Abholzung aus Sicherheitsgründen seitens Israels, durch Angriffe radikaler israelischer Siedler_innen während der Erntezeit und die Behinderung des Zugangs zu den Feldern und Märkten durch Straßensperren und Sicherheitszäune. Foto: Laura Overmeyer.

Kann die palästinensische Wirtschaft einen unabhängigen Staat versorgen?

Von | | Mashreq, Palästina, Wirtschaft | Kein Kommentar

Offiziellen Berichten von Weltbank und IWF zufolge ist die palästinensische Wirtschaft in ihrer heutigen Form in der Lage, einen unabhängigen Staat zu versorgen. Die Politikökonomin Leila Farsakh jedoch bezeichnet sie als fragmentiert, nicht nachhaltig und im hohen Grade abhängig von internationalen Hilfsgütern. Wie der unabhängige Staat, den sie eines Tages versorgen soll, könne sie erst voll weiterlesen…

Ayn al Medina: Quelle von Informationen und Widerstand

Von | | Mashreq, Medien, Syrien | Kein Kommentar

Mit einer Zeitschrift wollen syrische Aktivist_innen dem „Islamischen Staat“ etwas entgegen setzen. Dabei war das Ziel des Projekts ursprünglich ein ganz anderes. Alsharq will mit Ayn al Medina eine Kooperation eingehen – zum Auftakt erzählt das Team von Ayn al Medina die Entstehungsgeschichte des Projekts.

Verkäuferin in der Teheraner Metro. Foto: privat.

Verkäuferinnen in der U-Bahn in Teheran: „Auch nach zehn Jahren schäme ich mich“

Von | | Gesellschaft, Interviews, Iran | Kein Kommentar

Ihr Arbeitsplatz sind die überfüllten Wagen der Teheraner U-Bahn, wo sie den Mitfahrenden mit lauter Stimme ihre Waren anbieten – Haushaltsgegenstände, Kleidung, Schmuck und Accessoires. Soheyla Seddighi begab sich zur Recherche in diesen mobilen unterirdischen Basar, um mit den Verkäuferinnen über deren Arbeit und Lebensumstände zu sprechen.

Am berühmten Rabin-Platz versammeln sich Jugendliche, um Simon Peres zu gedenken. Photo: Tobias Pietsch

Zum Tode von Shimon Peres: Ein Mann der Zwischentöne

Von | | Israel, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Am Mittwochmorgen verstarb Israels ehemaliger Premierminister und Staatspräsident Shimon Peres. Amina Nolte und Julia Lex waren rund um die Trauerfeier in Jerusalem unterwegs. Sie haben Reaktionen eingefangen, die so vielschichtig und umstritten sind wie Peres‘ Vermächtnis.

LGBTI in Marokko – repressive Rechtsvorschriften, engstirnige Sozialmoral

Von | | LGBTI, Marokko, Menschenrechte, Nordafrika | Kein Kommentar

In Marokko sehen sich viele LGBTI-Menschen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz. Von Aida Kheireddine und Esther Dufaure