Aoun-Fans feiern am Montagabend auf dem Märtyrerplatz in Beirut. Im Hintergrund die al-Amin-Moschee. Foto: Diana Beck

Reaktionen zur Wahl Michel Aouns im Libanon: Freude, Spott und Sorge

Von | | Libanon, Wahlen | Kein Kommentar

Es ist geschafft – nach fast zweieinhalb Jahren hat der Libanon wieder ein Staatsoberhaupt. Die Reaktionen reichen von grenzenloser Begeisterung bis zu großer Unsicherheit. Die chaotische Wahl wird zum Gespött. Beobachtungen, zusammengetragen von Jan Altaner, Diana Beck und Bodo Straub.

Unterkünfte für Flüchtlinge in Gaziantep. Foto: © European Union 2016 - European Parliament (Flickr/CC BY-NC-ND 2.0)

Rezension: „Gestrandet. Geflüchtete zwischen Syrien und Europa“ von Tayfun Guttstadt

Von | | Iran/Türkei, Türkei | Kein Kommentar

Die Türkei avancierte zum wichtigsten Partner der deutschen Politik in der sogenannten „Flüchtlingskrise“. Doch kommen die Wahrnehmungen der Menschen in dem Land oftmals zu kurz. Tayfun Guttstadt möchte dies mit seiner Reportage „Gestrandet“ ändern. Eine Rezension von René Neumann.

Hiam Abbas spiel die Sexarbeiterin Nour in dem von Ruud Gielen inszenierten Stück „In the Eyes of Heaven“. Foto: Kurt van der Elst/Maxim Gorki Theater.

Die tödliche Gewalt des Patriarchats – „In the Eyes of Heaven“ im Maxim Gorki Theater

Von | | Europa, Kultur, Mashreq, Nordafrika, Rezension | Kein Kommentar

Das Theaterstück „In the Eyes of Heaven“ des französisch-marokkanischen Autors Rachid Benzine setzt ein kraftvolles Statement über die Lebenswirklichkeit von Sexarbeiterinnen und patriarchale Perversionen der Macht. Daniel Walter hat das Brüsseler Gastspiel im Berliner Maxim Gorki Theater gesehen.

Alsharq-Veranstaltungen im Oktober und November

Von | | Afghanistan, Ägypten, Alsharq-Veranstaltung, Iran, Iran/Türkei, Libanon, Mashreq, Nordafrika, Syrien | Kein Kommentar

Liebe Leserinnen und Leser, Alsharq steht ein heißer Herbst bevor. Peu à peu kehrt das Team von unseren politischen Studienreisen zurück, die uns in diesen Wochen in den Libanon, nach Iran und Israel & Palästina führen und geführt haben. Nun möchten wir unseren Fokus auf politische Diskussionsveranstaltungen in Deutschland richten. Dabei werden wir uns mit Ägypten, Iran, dem Libanon und weiterlesen…

Kuhhandel im Libanon: Das Ende der präsidentiellen Krise?

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Michel Aoun scheint sich jenseits der 80 seinen Traum vom libanesischen Präsidentenamt zu erfüllen. Im Gegenzug soll Saad Hariri durch einen Kuhhandel Ministerpräsident werden. Über ein  „Erdbeben“, das die politische Lagerbildung ad absurdum führt, jedoch die eigentlichen Probleme des Libanon nicht tangieren wird. Aus Beirut von Bodo Straub und Christoph Dinkelaker

Eine Palästinenserin bei der Olivenernte: Olivenöl ist mit etwa 32.000 Tonnen pro Jahr das landwirtschaftliche Hauptprodukt der palästinensischen Autonomiegebiete. 45% von deren Agrarfläche sind mit geschätzten 10 Millionen Olivenbäumen bepflanzt. Behindert wird dieser wichtige Zweig der palästinensischen Wirtschaft durch Enteignung und Abholzung aus Sicherheitsgründen seitens Israels, durch Angriffe radikaler israelischer Siedler_innen während der Erntezeit und die Behinderung des Zugangs zu den Feldern und Märkten durch Straßensperren und Sicherheitszäune. Foto: Laura Overmeyer.

Kann die palästinensische Wirtschaft einen unabhängigen Staat versorgen?

Von | | Mashreq, Palästina, Wirtschaft | Kein Kommentar

Offiziellen Berichten von Weltbank und IWF zufolge ist die palästinensische Wirtschaft in ihrer heutigen Form in der Lage, einen unabhängigen Staat zu versorgen. Die Politikökonomin Leila Farsakh jedoch bezeichnet sie als fragmentiert, nicht nachhaltig und im hohen Grade abhängig von internationalen Hilfsgütern. Wie der unabhängige Staat, den sie eines Tages versorgen soll, könne sie erst voll weiterlesen…

Ayn al Medina: Quelle von Informationen und Widerstand

Von | | Mashreq, Medien, Syrien | Kein Kommentar

Mit einer Zeitschrift wollen syrische Aktivist_innen dem „Islamischen Staat“ etwas entgegen setzen. Dabei war das Ziel des Projekts ursprünglich ein ganz anderes. Alsharq will mit Ayn al Medina eine Kooperation eingehen – zum Auftakt erzählt das Team von Ayn al Medina die Entstehungsgeschichte des Projekts.

Verkäuferin in der Teheraner Metro. Foto: privat.

Verkäuferinnen in der U-Bahn in Teheran: „Auch nach zehn Jahren schäme ich mich“

Von | | Gesellschaft, Interviews, Iran | Kein Kommentar

Ihr Arbeitsplatz sind die überfüllten Wagen der Teheraner U-Bahn, wo sie den Mitfahrenden mit lauter Stimme ihre Waren anbieten – Haushaltsgegenstände, Kleidung, Schmuck und Accessoires. Soheyla Seddighi begab sich zur Recherche in diesen mobilen unterirdischen Basar, um mit den Verkäuferinnen über deren Arbeit und Lebensumstände zu sprechen.

Am berühmten Rabin-Platz versammeln sich Jugendliche, um Simon Peres zu gedenken. Photo: Tobias Pietsch

Zum Tode von Shimon Peres: Ein Mann der Zwischentöne

Von | | Israel, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Am Mittwochmorgen verstarb Israels ehemaliger Premierminister und Staatspräsident Shimon Peres. Amina Nolte und Julia Lex waren rund um die Trauerfeier in Jerusalem unterwegs. Sie haben Reaktionen eingefangen, die so vielschichtig und umstritten sind wie Peres‘ Vermächtnis.

LGBTI in Marokko – repressive Rechtsvorschriften, engstirnige Sozialmoral

Von | | LGBTI, Marokko, Menschenrechte, Nordafrika | Kein Kommentar

In Marokko sehen sich viele LGBTI-Menschen gezwungen im Verborgenen zu leben. Denn „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen mit einer Person gleichen Geschlechts“ stehen in Marokko unter Strafe. Doch auch die gesellschaftlichen Anfeindungen nehmen zu – bis hin zur Selbstjustiz. Von Aida Kheireddine und Esther Dufaure

„Mögest du groß und heilig sein, unabhängiges Vaterland!" Foto: privat.

Der Tod des Vaters der Nation – Usbekistan erlebt das Ende einer Ära

Von | | Asien, Usbekistan | Kein Kommentar

Zeitgleich zur Feier der 25-jährigen Unabhängigkeit verliert Usbekistan mit dem Tod des Präsidenten Islam Karimov den bisherigen Garanten für Stabilität, der seit 1991 autokratisch regierte. Während das Land um seinen „Vater“ trauert, scheint sich der Wechsel an der Spitze der zentralasiatischen Republik aber geräuschlos und innerhalb des Machtapparates zu vollziehen.

Parliamentary Elections in Jordan: A Competition of Mixed Messages

Von | | Analyse, Jordanien, Mashreq, Wahlen | Kein Kommentar

In the midst of continuous regional turmoil, Jordanians will be heading to the poll­ing stations on 20 September to cast their votes for the 18th national Parliament. Anja Wehler-Schoeck, Resident Director of the Amman Office of the Friedrich-Ebert-Stiftung, outlines Jordan’s political setting in the run-up to the elections and gives a prognosis to tomorrow’s electional and weiterlesen…

Kinder auf den Straßen von Schatila. Foto: Kai Feldheim

Zahnlose Wölfe: Ein Rundgang durch Schatila

Von | | Libanon, Mashreq | Kein Kommentar

Die palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Schatila in Beirut: Traurig berühmt seit dem Massaker vor 34 Jahren. Auch heute noch bilden die Camps, die eher eigene Stadtviertel sind, eine eigene Welt mitten in der Metropole. Ein Spaziergang von Bartholomäus von Laffert mit Bildern von Kai Feldheim.

'Apo and the Apostles' bei einem Auftritt in Bethlehem. Foto: Apo and the Apostles.

Interview mit Apo and the Apostles: „Wir spielen keine Show, wenn es keine Bar für das Publikum gibt!“

Von | | Interviews, Israel, Kultur, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Mit ihrer fröhlichen Samstagabendmusik prägen Apo and the Apostles zur Zeit nicht nur die Musikszene in ihrer Heimatstadt Bethlehem und in Ramallah. Ihr Hit „Baji Wenek“ hat es längst über die Mauer bis nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa geschafft. Alsharq sprach mit zwei Bandmitgliedern über Unreife, Lampenfieber, Sprachfindung und die Liebe zur Musik.

Das provisorische Zeltlager des "No Border Social Center" am Strand von Lesbos. Foto: No Border Kichen Lesvos / https://www.facebook.com/NBKLesvos/?fref=ts.

Gefangen auf einer Insel – Eindrücke aus Lesbos

Von | | Europa, Flucht und Migration, Menschenrechte | Kein Kommentar

Lesbos ist für viele fliehende Menschen zum Symbol für die Abschottungspolitik der EU geworden. Seit die „Balkanroute“ geschlossen und das EU-Türkei-Abkommen in Kraft ist, wird es für die Flüchtenden immer schwieriger, die griechische Insel in Richtung Europa zu verlassen. Teils harren sie monatelang unter widrigen Umständen aus. Valeria Hänsel berichtet.