Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

„Unser München heißt Oslo“ – Interview mit dem Siedler-Aktivisten Elyakim Haetzni

Von | | Interviews, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die im Westjordanland nach 1967 errichteten israelischen Siedlungen gelten völkerrechtlich als illegal und stellen ein zentrales Hindernis für die Lösung des Nahostkonfliktes dar. Während der Status der Siedlungen von den Oslo-Verhandlungen prominent ausgespart wurde, sind sie in den vergangenen 20 Jahren stetig gewachsen. Durch die Siedlungen soll der jüdisch-israelische Anspruch auf das ganze Land zwischen weiterlesen…

Der Raum des Vereins für Aktivitäten mit Kindern bleibt leer. Foto: FoS

Flüchtlinge im Libanon: Ein idealistischer Syrer und sein Kampf mit der Wirklichkeit

Von | | Libanon, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Während Millionen SyrerInnen zu Flüchtlingen werden, gibt es auch eine erstarkende Zivilgesellschaft unter ihnen. Doch der Kampf um Finanzierung und Spenden ist für die AktivistInnen, die ja selber Flüchtlinge sind, oft zermürbend. Focus on Syria erzählt die Geschichte eines jungen Syrers im Libanon, beschreibt seinen anfänglichen Enthusiasmus und seinen Zusammenprall mit der Realität.

Irans Außenminister Zarif versuchte sich in Twitter-Diplomatie. Grafik: 'All the Power to the People' (flickr CC)

Rouhanis Signale an den Westen – Zeichen der Entspannung?

Von | | Iran, Iran/Türkei, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Mit der Ernennung Mohammed Javad Zarifs zum neuen Chefunterhändler des iranischen Atomprogramms und Außenminister in Personalunion wie auch der Berufung Ali Shamkhanis zum neuen Sekretär des iranischen Sicherheitsrates sind die wichtigsten Personalentscheidungen Präsident Rouhanis vorerst abgeschlossen. Rouhani sendet damit ein Signal für die Bereitschaft zur Entspannung der Beziehungen an den Westen und die Golfstaaten. Die weiterlesen…

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

Die Hamas und der Osloprozess – Ablehnung, Kooperation und Partizipation

Von | | Hintergrund, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Die Position zum Osloprozess ist zwar ein Indiz für den Pragmatismus der Hamas, er belegt jedoch auch interne Meinungsverschiedenheiten, die nur selten an die Öffentlichkeit treten. Dabei spielt der trotz der Verträge andauernde Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern eine zentrale Rolle. Von Jörg Knocha.

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

Die palästinensische Wirtschaft zwischen Besatzung und internationaler Abhängigkeit

Von | | Hintergrund, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Auch 20 Jahre nach Oslo ist im Jahre 2013 eine eigenständige, lebensfähige palästinensische Ökonomie mit voller Verfügungsgewalt über die eigenen Ressourcen und mit souveräner Entscheidungsgewalt nicht in Sicht. Die fortwährende israelische Besatzung stellt das zentrale Entwicklungshindernis dar. Für den Großteil der Bevölkerung, insbesondere in Gaza, haben sich die Lebensumstände nicht verbessert. Nur die jährlichen internationalen weiterlesen…

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

„Oslo war ein Versagen der Palästinenser“ – Interview mit dem palästinensischen Intellektuellen Ghasub Nasser

Von | | Interviews, Israel, Palästina, Persönlichkeiten | Kein Kommentar

Der Ingenieur Ghasub Nasser gehört keiner palästinensischen Partei an, sondern dem intellektuellen Selbstverständnis nach nur der „säkular, demokratischen, unparteiischen Fraktion Palästina“. Der lutheranische Christ engagiert sich seit Jahrzehnten für die Befreiung Palästinas und lehnte daher den Oslo-Prozess von Anfang an ab. Die Lebenssituation der meisten Palästinenser hat sich mit Oslo verschlechtert. Nasser hat dies vorausgesehen weiterlesen…

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

20 Jahre Oslo: Stärke zeigen, um sicher sein zu können – Interview mit dem israelischen Schriftsteller Aharon Megged

Von | | Interviews, Israel, Palästina | Kein Kommentar

Aharon Megged, der mehr als 30 Bücher schrieb, ist einer der berühmtesten Autoren Israels. Seine dezidierte Meinung zum Nahost-Konflikt weicht von der vieler linksliberaler Schriftsteller-Kollegen ab, findet dafür aber viel Anklang im israelisch-jüdischen Mainstream. Im Angesicht der anhaltenden arabischen Bedrohung müsse Israel militärische Stärke demonstrieren, um weiter als Staat bestehen zu können, so Megged im weiterlesen…

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen

Alsharq-Serie: 20 Jahre Oslo-Abkommen – Frieden verhandeln, Konflikt verwalten?

Von | | Israel, Palästina | Kein Kommentar

Vor 20 Jahren wurden die Oslo-Abkommen unterzeichnet. 20 Jahre, in denen viel passiert ist. Oder nur ganz wenig. Denn eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts wurde bisher nicht gefunden. Was also hat der Oslo-Prozess bewirkt? Darauf werden wir in einer Alsharq-Serie aus einer Vielzahl von Perspektiven eingehen. Wir freuen uns über eine interessante Diskussion mit weiterlesen…

Fawaz Akel (Mitte) an der Al Najah Universität in Nablus, 2009. Foto: Henk Eijkman (CC)

“Politik ist ein schmutziges Geschäft” – Interview mit dem Generalsekretär der palästinensischen Regierung Dr. Fawaz Akel

Von | | Interviews, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland ist seit bald fünf Monaten ohne vereidigte Regierung. Im Übergangskabinett laufen seit Juni die Fäden der Politik bei Dr. Fawaz Akel zusammen. Alsharq sprach in Nablus mit dem neuen Generalsekretär der Regierung, der sich mit Stolz einen Technokraten nennt.

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Bundestagswahl 2013 – Nahost in den Wahlprogrammen

Von | | Analyse, Israel, Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

Der Bundestagswahlkampf ist in der heißen Phase angekommen und überall platzieren die Parteien und KandidatInnen ihre Themen. Dabei haben alle etwas zu ihren Vorstellungen zukünftiger Außenpolitik in ihren Wahlprogrammen stehen. Wir haben uns daher angeschaut, was die im Bundestag vertretenen Parteien zum Thema Israel, Palästina und Nahostkonflikt vorhaben.

Ein Unterstützer des gestürzten Präsidenten Mursi bei den schweren Zusammenstößen zwischen Muslimbruderschaft und Sicherheitskräften am 14. August in Kairo. Foto: (c) Globovisión/ Flickr

Militärputsch in Ägypten: In Nassers Fußstapfen

Von | | Ägypten, Analyse | Kein Kommentar

In Schockstarre verfolgt die Welt die bürgerkriegsähnlichen Ereignisse in Ägypten. Seit die staatlichen Sicherheitskräfte Mitte August Sit-Ins der Anhänger des gestürzten Präsidenten Muhammad Mursi räumten, ist das Land in einer Gewaltspirale gefangen, die bereits hunderte Opfer forderte – größtenteils auf Seiten der Muslimbruderschaft. Diese Eskalation ist das Ergebnis einer strategischen Kriminalisierung der Islamisten, um Kontrollmaßnahmen im Sinne weiterlesen…

Activists calling upon Egypt to open its border to Gaza in 2009. Image: Steve Rhodes

“Bring Gaza back to light!” – a resident’s appeal from the isolated Gaza Strip

Von | | Mashreq, Palästina | Kein Kommentar

With Egypt in turmoil and Israel’s blockade in place, Gaza’s isolation has been tightened. The only operating border crossing Rafah, connecting Gaza to Egypt, currently operates four hours a day, providing an exit exclusively for Palestinians with foreign passports or in medical emergencies. Meanwhile, Gaza has almost entirely disappeared from international media reporting. Ayman Qwaider, a weiterlesen…

Baschar Al-Assad grüßt von einem Plakat in Tripoli. Der Konflikt um den syrischen Diktator hat mittlerweile den ganzen Libanon im Griff. Bild: Philipp Breu (2012).

Der Libanon im Schatten Syriens: In der Sackgasse

Von | | Libanon, Mashreq | 1 Kommentar

Während die Welt gebannt auf Syrien blickt, steht das Leben im Libanon still: Eine Anschlagsserie erschüttert das Land, das zudem politisch wie wirtschaftlich auf der Stelle tritt. Die Armee reibt sich immer wieder in Scharmützeln auf. Doch hat der politische Stillstand auch sein Gutes: Er macht zumindest einen erneuten Bürgerkrieg bis auf Weiteres unwahrscheinlich.

Members of the congregation inspecting the burnt altar of St. John's Church in Assuit, Upper Egypt, on August 19. Photo: Roger Anis

Rising violence against Coptic Christians – impressions from Upper Egypt

Von | | Ägypten, Hintergrund, Nordafrika, Religion | Kein Kommentar

Coptic Christians were violently attacked throughout Egypt following the police crackdown against Morsi supporters in Greater Cairo on August 14. Several people were injured and some murdered, while churches, homes and businesses were looted and burned. Egyptian Photojournalist Roger Anis has documented the violence in Upper Egypt. 

Vor dem Bürgerkrieg galt Aleppo als Finanzzentrum Syriens. Diese Aufnahme stammt aus dem Februar 2011, unmittelbar vor Beginn des Aufstands. Foto: Mathieu Péquignot

Ein syrischer Brief: Aleppo, die vergessene Stadt

Von | | Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Die Welt streitet über einen möglichen Militäreinsatz der USA in Syrien. Währenddessen geht dort das Sterben weiter. Aleppo – das als Finanzhauptstadt Syriens galt – ist inzwischen eine Stadt, die nicht nur entlang der Frontline zwischen Regime und RebellInnen geteilt ist. Der Syrer Faysal beschreibt, wie die BewohnerInnen oft nur die Wahl zwischen Beschuss oder weiterlesen…

"Nein zur Verfassung" - eine Frau protestiert am 4. Dezember 2012 vor der Noor-Moschee. Die Verfassung wurde dennoch angenommen. Foto: Hossam el-Hamalawy/Flickr.

Islamisch gefärbt? Die ägyptische Verfassung von 2012

Von | | Ägypten, Analyse | Kein Kommentar

Die ägyptische Verfassung von 2012 galt als „islamisch gefärbt“ – so die Einschätzung zahlreicher westlicher Medien. Jetzt wurde die Verfassung überarbeitet, am vergangenen Dienstag übergab das Komitee seine Ergebnisse an Übergangspräsident Adli Mansour. Doch welche Rolle hatte der Islam überhaupt in der Verfassung von 2012? Und war er darin tatsächlich stärker vertreten als in ihrer Vorgängerin? weiterlesen…

Zerstörte Schule in Zamalka. In dem Damaszener Vorort soll es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu einem Giftgasangriff des Regimes gekommen sein. Foto: Flickr/ FreedomHouse cc

„Die Leute sterben von innen“ – Interview zu möglichem Giftgaseinsatz in Damaskus

Von | | Interviews, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Setzt das syrische Regime Giftgas gegen die eigene Bevölkerung ein? AugenzeugInnen berichten davon, dass am gestrigen Mittwoch mehr als eintausend Menschen in Damaszener Vororten an den Folgen des Angriffs gestorben sein sollen. Im Interview beschreibt ein Aktivist seine Eindrücke. Die Krankenhäuser sind überfordert.