Achsenmächte Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich und Bulgarien. Postkarte: Wikimedia Commons

Das Deutsche Kaiserreich und die „Deutsche Dschihad-Strategie“

Von | | Deutschland, Studierende schreiben für Alsharq, Türkei | Kein Kommentar

In den 1980er-Jahren rüsteten die USA Tausende islamistische Kombattanten aus, um die sowjetischen Besatzer in Afghanistan zu bekämpfen. Der Grundstein für den bewaffneten Dschihad als Instrument imperialer Machtpolitik wurde jedoch schon viel früher gelegt – nämlich im Deutschen Kaiserreich.

Gut lachen? Premierminister Netanjahu und Kanzlerin Merkel. Photo: Israelisches Außenministerium/Moshe Milner (CC-BY-NC-2.0)

Wer interessiert sich für die 20 Prozent? Deutschland, Israel und seine palästinensische Minderheit

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Die deutsche Israelpolitik ist geprägt vom Vermächtnis des Holocaust. Die Regierung leitet hieraus eine „Friedenspolitik“ der historischen Verantwortung ab. Diese ist jedoch nur dann glaubwürdig, wenn sie sich nicht nur gegen die Besatzung der palästinensischen Gebiete, sondern auch die Diskriminierung und Ausgrenzung ethnischer Minderheiten in Israel ausspricht. Von Nancy Waterstraat

Gemütliches Plaudern über die gute alte Zeit - so zumindest der Eindruck. Tatsächlich gingen dem Treffen von Samir Geagea (links) und Michel Aoun monatelange geheime Verhandlungen voraus - und eine fast 30 Jahre währende Feindschaft, die Tausende das Leben kostete. Foto: Twitter-Account von Michel Aoun (General_Aoun).

„Besser spät als nie“? Zur Annäherung zwischen Michel Aoun und Samir Geagea

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Ist ein Ende der politischen Krise im Libanon in Sicht? Zumindest verkündeten mit Michel Aoun und Samir Geagea die Hauptkontrahenten um das seit einem Jahr unbesetzte Präsidentenamt eine gemeinsame Absichtserklärung. Das Treffen könnte zugleich die seit Bürgerkriegszeiten bestehende Polarisierung innerhalb der christlichen Gemeinschaft zwischen Anhängern Geageas und Aouns aufweichen.

German-Iranians support the "Team Melli" during the 2006 World Cup. Foto: SAVV/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

Acculturation of Iranian Merchants and Refugees in Hamburg

Von | | Deutschland, Iran, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

There are many Iranians in Germany, especially Hamburg, and they all left Iran for different reasons: Some families, mostly merchants, have been living here for decades. Others fled Iran in the course of the Islamic Revolution. How does this affect their sense of belonging and their identities, especially since they all experienced different political circumstances? weiterlesen…

Europa spricht in vielen Sprachen - auch in Fragen der Flüchtlingspolitik. Bild von einer Unterstützer-Demo für libysche Flüchtlinge in Hamburg im Jahr 2014. Foto: Rasande Tyskar/Flickr (CC-BY-NC 2.0)

Grenzen der Solidarität – Europa braucht eine ganzheitliche Flüchtlingspolitik

Von | | Analyse, Europa, Menschenrechte | Kein Kommentar

Vor dem Hintergrund steigender Flüchtlingszahlen und den sich häufenden humanitären Katastrophen im Mittelmeer stellt die Europäische Union ein neues Asylsystem in Aussicht. Ein Anlass, die bisherige Flüchtlingspolitik der EU zu überdenken. Um dem Grundsatz der europäischen Solidarität gerecht zu werden, müssen jedoch zwei Fragen beantwortet werden. Eine Analyse von Lucas Rasche

Es war einmal ... die Zweitstaatenlösung. Photo: Adam Walker Cleaveland/Flickr (CC-BY-NC-DC-2.0)

Toter als tot – die Zwei-Staaten-Lösung nach dem neuen israelischen Koalitionsvertrag

Von | | Israel, Kommentar, Palästina, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Vor der Wahl erteilte Israels alter und neuer Premier der Zwei-Staaten-Lösung eine Absage, nun erklärte er seine Unterstützung. Doch das ist nur Bigotterie, denn tatsächlich gibt es für diese Idee schon lange keine Hoffnung mehr – erst recht nicht unter Israels aktueller Koalition, kommentiert Dennis Sukowski.

Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Zwei Syrerinnen in der Türkei: Europa als die letzte Chance?

Von | | Interviews, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil II: Sajeda und Noor in der weiterlesen…

Syrien im Herzen: Das T-Shirt eines jungen Syrers bei einer Anti-Assad-Demonstration in Amman. So wie ihm geht es vielen aus Syrien Geflüchteten. Foto: Freedom House/Flickr (CC-BY-2.0).

Ein Syrer in Jordanien: Warten auf das Ende des Tunnels

Von | | Interviews, Persönlichkeiten, Syrien | Kein Kommentar

Mit Anfang, Mitte Zwanzig sollte das Leben voller Möglichkeiten sein. Doch was, wenn Zukunftspläne plötzlich puren Überlebensstrategien weichen müssen? Coco Neumetzger porträtiert für Alsharq drei junge Syrer und wie deren Flucht aus der Heimat ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Ihre Träume haben sie jedoch nicht verloren. Teil I: Bashar in Amman.

Demonstration in Aleppo im Rahmen der Kampagne „Halte die Flagge deiner Revolution hoch“, März 2015. Foto: al-Modon

Aufstand, Bürgerkrieg, Islamischer Staat in Syrien? – Vier Jahre und die Revolution geht weiter

Von | | Mashreq, Menschenrechte, Syrien | Kein Kommentar

In Syrien wird jedes Jahr im März ein trauriges Jubiläum begangen: Vor vier Jahren begann – damals noch friedlich – der Aufstand gegen Diktator Bashar al-Assad. Wir stellen eine Kampagne zum Jahrestag und zwei Stimmen syrischer Aktivisten vor, die weiterhin in Syrien leben, an die Revolution glauben und durch die Arbeit in ihrer lokalen Gemeinschaft weiterlesen…

This bridge over the Akhuryan river was a part of the Silk Road, but nowadays no longer connects Armenia (right) to Turkey (left). Photo: Marten Lopatka (CC BY-SA 2.0)

Analysis: Turkey’s response to criticism over the Armenian Genocide

Von | | Hintergrund, Türkei | Kein Kommentar

All over the world, governments, parliaments and civil society organizations commemorate and discuss the mass killings of Armenians in 1915/16. Naming the events a genocide however meets criticism by the Turkish political establishment. Timur Akhmetov has analysed reactions by Turkish authorities and intellectuals.

Ahmet Davutoğlu, Architect of Turkish Foreign Policy. Foto: J.M Ferré, CC BY-NC 2.0.

Turkey: a mediator between civilizations? Not quite!

Von | | Hintergrund, Iran/Türkei, Türkei | Kein Kommentar

In 2005, against the backdrop of the post-9/11 war on terror and Huntington’s clash of civilizations thesis, Turkey and Spain sought to counteract the polarization between the Muslim world and the West. Since then, Turkey has stylized itself as a mediator between civilizations – yet is not a genuine mediator for international understanding either. By Nuray Atmaca

Lange Zeit ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen Osten: Jörg Armbruster. Photo: Wikipedia (CC-by-SA-3.0)

„Erst wenn es richtig knallt“

Von | | Ägypten, Interviews, Medien, Syrien | Kein Kommentar

Viele Jahre war Jörg Armbruster ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, berichtete vom Tahrir-Platz in Kairo ebenso wie aus Aleppo, wo er 2013 angeschossen wurde. Juliane Pfordte vom Institut für Auslandsbeziehungen sprach mit ihm über seine Arbeit, die Erfahrung der eigenen Verletzbarkeit sowie die Anforderungen und Zwänge journalistischer Praxis.

Der irische Journalist Patrick Cockburn berichtet für die britische Zeitung The Independent seit vielen Jahren aus Irak und Syrien. Foto: The Guardian mit Genehmigung (C)

„Der Islamische Staat steht unter Druck, aber er implodiert nicht“

Von | | Interviews, Irak, Mashreq, Syrien | Kein Kommentar

Patrick Cockburn, eine Ikone des britischen Journalismus, berichtet seit Jahrzehnten aus dem Nahen Osten. Gerade aus dem Nordirak zurück gekehrt, spricht er im Alsharq-Interview über den Islamischen Staat (IS), die Grenzen der Nahost-Berichterstattung und eine Zukunft mit Assad.

Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Iran startet Atomendlager-Suche

Von | | In Kürze, Iran | Kein Kommentar

Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.