Ägyptens Ehekrise

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Die mit Henna geschmückte Hand einer Braut. Photo: Public Domain.

Traditionell wollen Ägypter_innen früh in ihrem Leben heiraten. Seit einigen Jahrzehnten jedoch verändert sich das Heiratsverhalten und in der Politik steigt die Angst vor der angeblich die Gesellschaft destabilisierenden Wirkung dieser „Ehekrise“. Dabei sind diese Entwicklung weniger Auslöser als vielmehr Symptom tiefgreifender sozioökonomischer Veränderungen.

Fünf Jahre danach: Ist Ägyptens Revolution gescheitert?

Von | | Ägypten, Nordafrika, Politik | Kein Kommentar

Gut fünf Jahre ist es her, dass sich Millionen Ägypter_innen im Rausch des so genannten Arabischen Frühlings auf die Straßen begaben und den Sturz des Regimes forderten. Mubarak ging – und dennoch haben sich die damaligen Hoffnungen auf Freiheit und Demokratie bis heute nicht erfüllt. Rabab El Mahdi, Dozentin der Politikwissenschaft an der American University weiterlesen…

Der kurze jordanische Frühling

Von | | Interviews, Jordanien, Persönlichkeiten, Politik | Kein Kommentar

Tunesien, Ägypten, Syrien – die Aufstände in der arabischen Welt brachten ganze Regime zu Fall und lösten sogar einen Bürgerkrieg aus. In Jordanien hingegen waren die Proteste kurzlebig und blieben verhältnismäßig folgenlos. Der Journalist Tamer Khorma war seinerzeit an den Demonstrationen beteiligt. Er erklärt die Ursachen für deren Verlauf und spricht über die derzeitige Situation weiterlesen…

Islambild in deutschen Medien: schwer depressiv mit Katersymptomen

Von | | Analyse, Medien, Studierende schreiben für Alsharq | Kein Kommentar

Konfliktorientiert, kulturalistisch, gewaltzentriert: so könnte man das Bild von Islam und arabischem Raum in der deutschen Presse zusammenfassen. Eine Studie zeigt: Die oftmals vereinfachende Berichterstattung hat sich auch im Zuge des sogenannten Arabischen Frühlings kaum verändert. Doch zumindest einige Leitmedien waren lernfähig. Ein Gastbeitrag von Patrick Stegemann

Der israelische Diskurs zum Arabischen Frühling

Von | | Analyse, Israel, Mashreq | Kein Kommentar

Die Welle der Revolutionen in arabischen Ländern seit 2011 wurde weltweit unter dem Begriff „Arabischer Frühling“ als eigenes Phänomen mit großem Interesse betrachtet oder gar gefeiert. In Israel, ob seiner geopolitischen Lage in einer besonderen Situation, war der Diskurs zu den Umwälzungen umstrittener als andernorts. Lior Lehrs, israelischer Politikwissenschaftler, hat die Debatte analysiert.