Warum das syrische Regime Ost-Ghouta so hart bekämpft und wie es nun weitergehen könnte

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Heute ist nur noch Zerstörung, wo einst das fruchtbare Gebiet rund um Damaskus war. Foto: The White Helmets auf Twitter, 9. Februar 2018. https://twitter.com/SyriaCivilDef/status/961954749867347968

Die militärische Eskalation in Ost-Ghouta erreicht immer neue Dimensionen. Doch warum trifft der Konflikt gerade die östlichen Vororte von Damaskus so hart? Warum wurde der Widerstand hier so unerbittlich, und was bedeutet das für den weiteren Verlauf der Kämpfe? Ein historischer Abriss und fünf Szenarien für die nächsten Wochen. Von Eva Tepest.

Macht durch Mythos: Wie „IS“ und Assad von Stereotypen profitieren

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Aleppo im Dezember 2012. Das Regime und seine Verbündeten bombardieren und belagern die Stadt seit Jahren, jetzt droht die vollständige Vernichtung - und dennoch gilt Assad vielen im Westen als das kleinere Übel, aus Angst vor dem sogenannten "Islamischen Staat". Foto: Narciso Contreras, Flickr: https://flic.kr/p/dErdsE, CC BY 2.0: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/.

Aleppo zeigt erneut, wie brutal das syrische Regime und seine Verbündeten den Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen. Im Westen gilt Assad dennoch weithin als unterstützenswert – im angeblichen Kampf gegen den „Islamischen Staat“. Populismus bestimmt längst die Debatte, die Folgen sind katastrophal – auch realpolitisch. Von Bente Scheller

Der „Islamische Staat“ und die angebliche Alternativlosigkeit in Syrien

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Demonstranten in der syrischen Stadt Kafrnabel als Beispiel für kreativen Protest. Doch weil sich die Welt auf Da’esh konzentriert, finden viele AktivistInnen immer weniger Gehör. Foto: Flickr/Freedom House (CC BY 2.0)

Vor vier Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen das Assad-Regime. Die Diskussionen darüber beschränken sich hierzulande häufig auf den Krieg gegen den Terror und die Rolle von IS-AktivistInnen aus Europa und den USA. Wie im Irak verliert die internationale Politik daher auch die Situation vieler SyrerInnen vor Ort aus den Augen. So haben dominierende weiterlesen…

Die Initiative des Scheichs: Fortsetzung der syrischen Revolution mit politischen Mitteln

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Knapp zwei Jahre nach Beginn des Aufstands in Syrien hat Moaz al-Khatib mit einem Tabu gebrochen: Der Präsident der syrischen Oppositionskoalition hat Verhandlungen mit dem Assad-Regime in Aussicht gestellt. Das Regime hat das Gesprächsangebot bislang ignoriert, auch bei der syrischen Opposition und ihren ausländischen Verbündeten stieß al-Khatibs Vorstoß auf Kritik. Eine Analyse der Initiative von weiterlesen…