Hausangestellte im Libanon: „Die Zeit des Schweigens ist vorbei“

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Protestzug der Hausangestellten am 1. Mai in Beirut. Foto: Anti-Racism Movement

Schätzungsweise 250.000 afrikanische und asiatische Hausangestellte leben und arbeiten im Libanon. Sie haben kaum Rechte und sind den Familien, in denen sie arbeiten, teilweise völlig ausgeliefert. Aber mit kreativen Aktionen leisten Aktivist*innen online wie offline Widerstand – auch heute, am International Domestic Workers‘ Day. Von Anna-Theresa Bachmann.

Beirut Madinati im Gespräch: Die regierenden Parteien haben Angst

Von | | Interviews, Libanon, Mashreq, Politik, Wahlen | Kein Kommentar

Beirut hat seinen Stadtrat gewählt, mit sehr geringer Wahlbeteiligung und einem knappen Ergebnis für den Zusammenschluss der herrschenden und auf nationaler Ebene so uneinträchtigen Parteien. Als neue Kampagne hat Beirut Madinati dennoch für Wirbel gesorgt. Diana Beck hat mit einer Kandidatin über die Wahlen, demokratische Prozesse und zukünftige Projekte gesprochen.

Kommunalwahlen im Libanon: Beirut Madinati gegen das Establishment

Von | | Libanon, Mashreq, Politik, Wahlen | Kein Kommentar

Libanon wählt – zum ersten Mal seit sechs Jahren. Zwar nur Kommunalwahlen, aber mit Signalwirkung. Denn auch wenn die säkulare Liste Beirut Madinati (Beirut, meine Stadt) nicht die gemeinsame Liste des politischen Establishments schlagen konnten, zeigen die Wahlen dennoch auf: Es gibt ein Potenzial für Wandel in der libanesischen Politik. Aus Beirut berichtet Jan Altaner

Der Libanon im Schatten Syriens: In der Sackgasse

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Während die Welt gebannt auf Syrien blickt, steht das Leben im Libanon still: Eine Anschlagsserie erschüttert das Land, das zudem politisch wie wirtschaftlich auf der Stelle tritt. Die Armee reibt sich immer wieder in Scharmützeln auf. Doch hat der politische Stillstand auch sein Gutes: Er macht zumindest einen erneuten Bürgerkrieg bis auf Weiteres unwahrscheinlich.

Libanons designierter Premierminister Tammam Salam – Ein Mann ohne Eigenschaften

Von | | Libanon, Mashreq, Persönlichkeiten | 1 Kommentar

Tammam Salam ist der designierte libanesische Premierminister. Obwohl schon 68 Jahre alt und seit knapp zwei Jahrzehnten auf der politischen Bühne, ist er ein unbeschriebenes Blatt. Doch seine Profillosigkeit macht ihn zum idealen Kandidaten für den Posten des Regierungschefs. Die Parteiführer und eigentlichen Herrscher im Zedernstaat können so ungestört schalten und walten. 

Libanon: Ein Land dreht sich um sich selbst

Von | | Libanon, Mashreq, Rezension | Kein Kommentar

Als im März 2005 ein Viertel der libanesischen Bevölkerung gegen die syrische Besatzung demonstrierte, glaubten viele an einen Neuanfang. Doch heute ist davon nicht mehr viel übrig. Die Korruption im Land ist weiter schrankenlos, die Konfliktfelder sind eher mehr als weniger geworden, die Bevölkerung ist gespalten wie lange nicht. Der Sammelband „Lebanon – After the weiterlesen…

Tote bei Unruhen in Beirut

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq | 1 Kommentar

Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sind gestern in Beirut mindestens sieben Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Die Unruhen ereigneten sich in den mehrheitlich schiitischen Stadtteilen Chiah und Mar Mikhael im Süden Beiruts, nachdem Protestierende Straßen blockiert und Reifen in Brand gesetzt hatten. Die Menge demonstrierte gegen die anhaltenden Stromausfälle in den südlichen weiterlesen…

Anschlag in Beirut

Von | | Hintergrund, Libanon, Mashreq | 3 Kommentare

Der Libanon wird in immer kürzeren Abständen von neuen Anschlägen erschüttert. Heute wurden bei einer Explosion um 10 Uhr Ortszeit im Beiruter Vorort Hazmiyeh nach neuesten Angaben mindestens 10 Menschen getötet. Das Attentat galt offenbar Wissam Eid, hochrangiger Mitarbeiter des Geheimdienstes der Inneren Sicherheitskräfte (ISF) im Libanon. Die ISF unterstehen dem Innenministerium und wurden seit weiterlesen…

Wochenende in Beirut

Von | | Libanon | Kein Kommentar

Als wir unseren libanesischen Freunden am Freitag von unserer Abendplanung berichten ernten wir entweder ein verschämtes Kichern oder schallendes Gelächter – das „Acid“ gilt als der Schwulentreff unter Beiruts Diskotheken, vor einem Besuch dort werden wir regelrecht gewarnt. Simon, der uns übers Wochenende aus Damaskus besuchen kommt, hält einen Abend im „Acid“ jedoch für jeden weiterlesen…

Beirut und Zahle – Fotos und Falangisten

Von | | Libanon | 9 Kommentare

Gestern Abend genehmigen wir uns unser Wochenendbier im „Moloko“ in der Rue Monot. Normalerweise ist diese Straße der Place to Be im christlichen Teil Beiruts, heute Abend sind die Bars jedoch nur spärlich besucht, was daran liegt, dass in den vergangenen Wochen Viele diese Gegend wegen ihrer Nähe zu der Zeltstadt der Opposition meiden, da weiterlesen…

Neue Eindrücke aus Beirut

Von | | Libanon | Kein Kommentar

Gestern Nachmittag sind wir in Beirut mit einem schiitischen Freund verabredet. Er fährt mit uns zu seiner Wohnung im Staddteil Chiah. Viele Häuser in der Umgebung zeigen Spuren der iraelischen Bombenangriffe aus dem vergangenen Sommer, auch wenn die größten Schäden mittlerweile beseitigt wurden. Musa teilt sich die Wohnung mit seinen Eltern, einem Bruder und seinen weiterlesen…

Damaskus, Bekaatal, Beirut

Von | | Libanon, Syrien | 1 Kommentar

Per Service-Taxi wollen wir am Mittwoch die Grenze in den Libanon überqueren. Die Straße zum Grenzübergang Masnaa haben wir fast für uns alleine, kaum ein Auto macht sich auf den Weg in Syriens westliches Nachbarland. Die Ausreise verläuft ohne Probleme, gelangweilt drückt der syrische Grenzbeamte seinen Stempel in unsere Pässe. Auf libanesischer Seite ist es weiterlesen…