Regierungschef ohne Rückgrat – Netanjahu und der erfundene Flüchtlings-Deal

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Die Straßen rund um die Central Bus Station im Süden Tel Avivs sind Treffpunkt für viele der afrikanischen Geflüchteten. Foto: Charlotte Wiemann

Etwa 40.000 Geflüchtete aus Eritrea und Sudan leben in Israel, die meisten ohne Papiere und Perspektive. Die Regierung versucht seit Jahren, sie abzuschieben. Nun gab Premier Netanjahu bekannt, dass bis zu 16.000 von ihnen mittels eines UN-Abkommens in andere Staaten überführt werden sollten. Doch kurz darauf machte er einen Rückzieher. Von Charlotte Wiemann.