Presseschau zur Wahl Macrons: Der Nahe Osten ist erleichtert bis entzückt

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Die Presse im Nahen Osten ist ganz hingerissen vom "neuen Jüngling Frankreichs" - zumindest teilweise. Foto: WORLD ECONOMIC FORUM/swiss-image.ch/Michele Limina/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Auch im Nahen Osten fieberten viele mit bei der Stichwahl zwischen Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Besonders groß war das Interesse in jenen Staaten mit französischer Vergangenheit. Pressestimmen von Marokko bis Iran, gesammelt von Jan Altaner, Maximilian Ellebrecht, Amina Nolte, Maryam Roosta und Hauke Waszkewitz.

Presseschau zum Türkei-Referendum: „Ein anstrengender Triumph“

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Erdogan-Plakat mit dem Hashtag #Evet (=ja) bei einer Demonstration. Am Ende hat sich "Evet" beim Referendum in der Türkei knapp durchgesetzt. Foto: Erik de Haan/Flickr (CC BY-NC 2.0)

Nicht nur die Türkei ist gespaltener Meinung über das Verfassungsreferendum – auch die Kommentatoren im Nahen Osten sind sich nicht einig, was von der knappen Mehrheit für die Reform zu halten ist. Stimmen, gesammelt von Diana Beck, Hannah Becker, Salah Abu Ein, Lea Frehse, Klara Miran Ipek, Laura Overmeyer, Maryam Roosta, Bodo Straub und Hauke weiterlesen…

Reaktionen auf Trumps Einreiseverbot: „Rassistisch und faschistoid“

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Als „Beginn des amerikanischen Frühlings“ bezeichnet ein kuwaitischer Journalist die Proteste gegen das Einreiseverbot in den USA. Das Bild zeigt Demonstranten in Minneapolis, Minnesota. Foto: Flickr/Fibonacci Blue (CC-BY 2.0)

Mit Entsetzen nahmen weite Teile der Welt die Entscheidung der US-Regierung auf, Menschen aus sieben mehrheitlich islamischen Ländern die Einreise zu verweigern. Auch wenn das Verbot nun ausgesetzt ist, im Nahen Osten scheint die Stimmung gegen Trump zu kippen. Stimmen aus Medien und von Betroffenen, gesammelt von Christoph Sydow, Bodo Straub und Sören Faika.

Über die Radikalität der Zeichen – „Bodytext“ von Modjgan Hashemian

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Graffiti ist auch und gerade im Nahen Osten eine wichtige Form des Protests und Zeichen für den Versuch, die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Doch sie sind auch gefährlich – denn wer bestimmt schon, was Symbole und Slogans bedeuten? Die Choreografin Modjgan Hashemian hat am Maxim Gorki Theater ein Stück zu dieser Frage inszeniert. Von Daniel Walter.

Presseschau zur Wahl Donald Trumps: Der Nahe Osten zwischen Hoffnung und Horror

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Donald Trump, zukünftiger Präsident der USA, ruft im Nahen Osten gemischte Reaktionen hervor. Das Bild stammt aus dem Jahr 2013. Foto: Flickr/Gage Skidmor (cc-by-sa 2.0)

Durchaus wohlwollend betrachten große Teile der Presse von Ägypten bis Iran die Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der USA. Er sei die bessere Wahl gewesen. Israelische Politiker rufen eine „neue Ära“ aus. Doch in die Freude mischt sich Entsetzen. Eine Presseschau von Laura Overmeyer, Katharina Konarek, Jan Altaner, Sören Faika und Bodo Straub.

Verkäuferinnen in der U-Bahn in Teheran: „Auch nach zehn Jahren schäme ich mich“

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Verkäuferin in der Teheraner Metro. Foto: privat.

Ihr Arbeitsplatz sind die überfüllten Wagen der Teheraner U-Bahn, wo sie den Mitfahrenden mit lauter Stimme ihre Waren anbieten – Haushaltsgegenstände, Kleidung, Schmuck und Accessoires. Soheyla Seddighi begab sich zur Recherche in diesen mobilen unterirdischen Basar, um mit den Verkäuferinnen über deren Arbeit und Lebensumstände zu sprechen.

»A Friend for All«? Thoughts on Emirati Aid to the Middle East and Central Asia

Von | | Afghanistan, Afghanistan, Ägypten, Analyse, Arabische Halbinsel, Jemen, Jordanien, Kuwait, Mashreq, Nordafrika, Saudi-Arabien, VAE / Dubai, Wirtschaft | Kein Kommentar

Photo: Danae Panissie.

Contextualized within the discussion on authoritarian persistence in the Middle East, this article depicts the UAE’s disbursement of foreign aid to partner countries in the Middle East and Central Asia. It discusses the political rationality and commercial calculations behind the donors’ motivation to deliver aid to whom and why, as well as the risks and weiterlesen…

„Barjam“ ist erreicht, was nun?

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Hasan Rouhani verkündet den Implementation Day des JCPOA. Photo: Pressestelle des Präsidentenamtes der Islamischen Republik Iran

„Barjam“ ist das persische Kürzel für den Atomvertrag zwischen den fünf UN-Sicherheitsrat-Ländern, Deutschland und Iran. Es bezeichnet den „umfassenden Plan gemeinsamer Maßnahmen“, welcher am 16. Januar in die Umsetzungsphase übergangen ist. Dies ist ein wichtiger Schritt – doch bis Irans Atomprogramm von der Agenda des UN-Sicherheitsrats gestrichen wird, stehen noch wichtige Aufgaben an. Von Friedrich weiterlesen…

Iran startet Atomendlager-Suche

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Auch die Weideflächen in der Provinz Tschahar Mahal und Bachtiyarī im Südosten des Iran sind ein möglicher Ort für das geplante atomare Endlager. Photo: Hamed Saber/Flickr (CC-BY-2.0)

Die Unterschriften unter dem finalen Atomabkommen sind noch gar nicht gesetzt, da macht Teheran schon den nächsten Schritt: Iran startet seine Suche nach einem Endlager für den nuklearen Abfall. Umweltminister Mohammad Sabzi kündigte an, die Regierung werde in allen Provinzen ergebnisoffen nach einem geeigneten Standort suchen.