Serie: 10 Jahre nach dem Krieg – Erinnerungen und Ausblicke aus dem Libanon und aus Israel

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Die südlichen Vororte Beiruts wurden während des Krieges stark bombardiert. Photo: Privat

Es war ein Krieg mit Ansage – und doch waren alle Beteiligten überrascht, als er losbrach: Der „Juli-Krieg“, „34-Tage-Krieg“ oder eben der „Sechste arabisch-israelische Krieg“, der vor zehn Jahren im Sommer zwischen Israel und der Hisbollah wütete. Alsharq beleuchtet die Eskalation in einer Mini-Serie aus der Perspektive von Betroffenen im Libanon und in Israel.

The end of an ice age? – The most important answers to the Turkish-Israeli agreement

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MV Mavi Marmara leaving Antalya for Gaza on May 22, 2010. The Israeli attack on the ship caused a diplomatic crisis between Turkey and Israel. Foto: Adambro/Flickr (https://www.flickr.com/photos/29205195@N02/4629290743, CC BY-SA 2.0)

Turkey and Israel have concluded an agreement to normalize their relationship after six years of conflict over the deadly Israeli raid on the Mavi Marmara ship which had carried aid and activists to the Gaza Strip in 2010. Gabriel Mitchell answers for Alsharq the most important questions regarding the deal.

Die Paradoxie eines Konflikts – Über das Attentat am Sarona Markt in Tel Aviv

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Ort des Anschlags: das Sarona-Viertel in Tel Aviv. Photo: Boris G/flickr (CC 2.0 BY-NC-SA)

Am 8. Juni erschossen zwei palästinensische Terroristen im Stadtzentrum von Tel Aviv vier Menschen, 19 weitere wurden teils schwer verletzt. Nach einer Welle von Messerattacken im letzten halben Jahr, ist dieser Anschlag nicht nur von neuem Ausmaß, sondern offenbart auch einmal mehr die Widersprüchlichkeit des stetig schwelenden Nahostkonflikts. Von Katharina Konarek

Schlimmer geht’s immer – Fragen und Antworten zur Kabinettsumbildung in Israel

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Premierminister Benjamin Netanjahu. Photo: Masa Israel Journey/Flickr (https://flic.kr/p/cgX96W, CC BY-ND 2.0)

Die säkular-nationalistische Partei Yisrael Beitenu ist wieder Teil der Koalition um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, ihr Vorsitzender Avigdor Lieberman wieder Minister. Welche Auswirkungen hat die Kabinettsumbildung auf den politischen Prozess in Israel und den israelisch-palästinensischen Konflikt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Angeblicher Hisbollah-Kommandant Samir Quntar: Die Symbolfigur

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Samir Kuntar nach seiner Freilassung bei einem Besuch im iranischen Shiraz (2009). Foto: Mardetanha / Wikicommons (CC-BY-SA-2.5)

Am 19. Dezember 2015 starb Samir Quntar bei einem israelischen Luftangriff im Damaszener Vorort Jaramana. Quntar war eine Symbolfigur – je nach Blickwinkel für den Kampf gegen Israel oder für brutalen palästinensischen Terrorismus. Sein Verhältnis zur Hisbollah und seine Rolle im syrischen Bürgerkrieg waren aber weniger eindeutig als es auf den ersten Blick erscheint. Von weiterlesen…

Überlebende des Menschenhandels auf dem Sinai: Erst gefoltert, dann vergessen

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Der Levinsky Park im Süden Tel Avivs ist Sammelpunkt für Geflüchtete aus Afrika. Photo: Lucia Heisterkamp

Seit einiger Zeit hört man nichts mehr über Menschen, die auf dem Sinai gefoltert werden. Mindestens 30.000 Männer, Frauen und Kinder wurden Opfer eines grausamen Geschäftsmodells, bei dem Geiseln am Telefon misshandelt werden, um Angehörige zur Zahlung möglichst hoher Lösegeldsummen zu zwingen. In Tel Aviv, Israel, macht sich Lucia Heisterkamp auf die Suche nach Überlebenden weiterlesen…

Politische Entwicklung in Israel: Nur um der Hoffnungslosen willen…

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Demonstration in Tel Aviv während des jüngsten Gaza-Konflikts, August 14. 2015. Photo: Victor Bezrukov/Flickr (https://www.flickr.com/photos/s-t-r-a-n-g-e/14768443599/in/photolist-ov3uyC-ov38KV, CC BY-NC 2.0)

In Israel nehmen Medien, rechte Aktivisten und Gesetzesmacher die ohnehin fragmentierte Linke zunehmend in die Zange. Während der Konflikt Israels mit der Hisbollah im Libanon zu eskalieren droht und sich auch in Gaza ein neuer Waffengang zusammenbrauen könnte, wird die linke Opposition zwischen Kriegsbedrohung, Terrorismus, staatlicher Repression und einer immer autoritärer werdenden Zivilgesellschafft zerrieben. Ein weiterlesen…

Rezension: „Umkämpfte Staatlichkeit: Palästina zwischen Besatzung, Entwicklung und politischem Islam“ von Helmut Krieger

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Krieger betrachtet den Staatsbildungsprozess in Palästina als gescheitert, nicht zuletzt aufgrund des Machtungleichgewichts der Protagonisten im Oslo-Prozess. Photo: Yitzhak Rabin, Bill Clinton und Yassir Arafat (v.l.n.r.) nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens am 13. September 1993 (Public Domain)

In seiner jüngst erschienenen Studie zum (verhinderten) Staatsformierungsprozess in den besetzten Palästinensergebieten gelingt dem Wiener Politikwissenschaftler und Soziologen Helmut Krieger gleichermaßen eine Erneuerung marxistischer Staatstheorie sowie eine pointierte und kenntnisreiche Analyse des politischen Kräftefelds in Palästina und darüber hinaus. Eine Rezension von Adrian Paukstat

I still see light at the end of the tunnel, part 2

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This graffiti on the Israeli separation barrier is from 2007, the restrictions on the freedom of movement for Palestinians however persist until today. Photo: Filippo Minelli/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Restrictions on freedom of movement play a pivotal role in the Israeli occupation of Palestine. The first part of this article explored the impact of those restrictions on Palestinian national identity. This second part now addresses responses of state and non-state actors to press for rights for Palestinians, including through Boycott, Divestment and Sanctions (BDS). weiterlesen…

I still see light at the end of the tunnel

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This graffiti on the Israeli separation barrier is from 2007, the restrictions on the freedom of movement for Palestinians however persist until today. Photo: Filippo Minelli/Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Restrictions on freedom of movement play a pivotal role in the Israeli occupation of Palestine. To examine how those restrictions work and what effects they have, this article is divided into two parts. The first explores their impact on Palestinian national identity. The second part will address responses of state and non-state actors to press weiterlesen…

„Ich schäme mich für meine Gefühle“ — Stimmen aus Israel und Palästina

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Heikel und politisch: Gesicht bewahren, Gefühle zeigen. Photo: Frankieleon/Flickr (CC BY 2.0)

Seit Beginn der Gewalteskalation Anfang Oktober dominiert in Israel und Palästina die Angst. Wir haben vier jüdischen Israelis, zwei palästinensischen Israelis und zwei Palästinensern aus den besetzten Gebieten dieselben Fragen zu den jüngsten Entwicklungen gestellt. In den Antworten kommen starke, bewegende, aggressive und nachdenkliche Stimmen zu Wort, die sonst in den Medien kaum Gehör finden.

Rezension: „Islam in Liberalism“ von Joseph Massad

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"The Deeds of the Prince". Acryl und Graffiti auf Leinwand: Gerardo Gomez/Devianart (CC)

In seinem neuesten Werk untersucht Joseph Massad, wie sich der westliche Liberalismus in Abgrenzung zu einem essentialistisch verstandenen Islam konstruiert. Dabei werden Homophobie, Patriarchat und Despotismus auf den „Anderen“ projiziert und im gleichen Zug aus der eigenen Geschichte gestrichen. Doch auch die Kritik an diesen Denkformen kann selbst in fragwürdige Essentialismen abgleiten, rezensiert Adrian Paukstat.