Angeblicher Hisbollah-Kommandant Samir Quntar: Die Symbolfigur

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Samir Kuntar nach seiner Freilassung bei einem Besuch im iranischen Shiraz (2009). Foto: Mardetanha / Wikicommons (CC-BY-SA-2.5)

Am 19. Dezember 2015 starb Samir Quntar bei einem israelischen Luftangriff im Damaszener Vorort Jaramana. Quntar war eine Symbolfigur – je nach Blickwinkel für den Kampf gegen Israel oder für brutalen palästinensischen Terrorismus. Sein Verhältnis zur Hisbollah und seine Rolle im syrischen Bürgerkrieg waren aber weniger eindeutig als es auf den ersten Blick erscheint. Von weiterlesen…

Überlebende des Menschenhandels auf dem Sinai: Erst gefoltert, dann vergessen

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Der Levinsky Park im Süden Tel Avivs ist Sammelpunkt für Geflüchtete aus Afrika. Photo: Lucia Heisterkamp.

Seit einiger Zeit hört man nichts mehr über Menschen, die auf dem Sinai gefoltert werden. Mindestens 30.000 Männer, Frauen und Kinder wurden Opfer eines grausamen Geschäftsmodells, bei dem Geiseln am Telefon misshandelt werden, um Angehörige zur Zahlung möglichst hoher Lösegeldsummen zu zwingen. In Tel Aviv, Israel, macht sich Lucia Heisterkamp auf die Suche nach Überlebenden weiterlesen…

Politische Entwicklung in Israel: Nur um der Hoffnungslosen willen…

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Demonstration in Tel Aviv während des jüngsten Gaza-Konflikts, August 14. 2015. Photo: Victor Bezrukov / Flickr (CC BY 2.0).

In Israel nehmen Medien, rechte Aktivisten und Gesetzesmacher die ohnehin fragmentierte Linke zunehmend in die Zange. Während der Konflikt Israels mit der Hisbollah im Libanon zu eskalieren droht und sich auch in Gaza ein neuer Waffengang zusammenbrauen könnte, wird die linke Opposition zwischen Kriegsbedrohung, Terrorismus, staatlicher Repression und einer immer autoritärer werdenden Zivilgesellschafft zerrieben. Ein weiterlesen…

Rezension: „Umkämpfte Staatlichkeit: Palästina zwischen Besatzung, Entwicklung und politischem Islam“ von Helmut Krieger

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Photo: (v.l.n.r.) Yitzhak Rabin, Bill Clinton und Yassir Arafat nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens 13.09.1993 (Public Domain).

In seiner jüngst erschienenen Studie zum (verhinderten) Staatsformierungsprozess in den besetzten Palästinensergebieten gelingt dem Wiener Politikwissenschaftler und Soziologen Helmut Krieger gleichermaßen eine Erneuerung marxistischer Staatstheorie sowie eine pointierte und kenntnisreiche Analyse des politischen Kräftefelds in Palästina und darüber hinaus. Eine Rezension von Adrian Paukstat

Alsharq-Serie „Wahlen in Israel“: Wie berichtet die deutsche Presse?

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Deutsche Medien konzentrieren sich bei ihrer Berichterstattung zu den israelischen Wahlen auf die Verschwendungsvorwürfe gegen Sara Netanjahu und die Wahlwerbespots der rechten Parteien. Doch es gibt Ausnahmen. Eine Presseschau mit der Süddeutschen Zeitung, Zeit Online, Bild.de, FAZ, Frankfurter Rundschau, der tageszeigung, tagesschau.de, heute.de, dem Spiegel und der Jüdischen Allgemeinen.

Alsharq-Serie „Wahlen in Israel“ – Wahlwerbespots im Vergleich

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In Israel stehen Wahlen an. Alsharq begleitet den Weg bis dahin in einer eigenen Serie. Grafik: Tobias Pietsch

Israel wählt – und Alsharq begleitet den Wahlkampf und das Ergebnis in einer neuen Serie. Dabei versuchen wir, die Vielfalt der Debatten und politischen Auseinandersetzungen in Israel abzubilden – mit Interviews, Reportagen, Stimmen von Israelis oder Analysen der Parteiprogramme. Dafür kooperieren wir mit dem renommierten israelischen Blog +972.

Presseschau zum Anschlag auf Charlie Hebdo: „Frankreich im Krieg“

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Der Anschlag auf Charlie Hebdo hat auch im Nahen Osten Bestürzung hervorgerufen. Politiker und Journalisten drücken ihre Solidarität mit den Opfern aus – und stellen den Angriff in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror in der Region. Auch „Pegida“ kommt zur Sprache.

„Mit Jitzhak Rabins Ermordung haben wir viel von unserer Hoffnung verloren“

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Heute vor 19 Jahren erschoss ein rechtsextremer jüdischer Siedler den damaligen israelischen Premierminister Jitzhak Rabin, direkt nach der größten Friedenskundgebung in der Geschichte Israels. Shlomo „Tschitsch“ Lahat hatte die Demonstration organisiert und machte sich deswegen für den Rest seines Lebens Vorwürfe. Ein Gespräch über die Demonstration und Rabin.

Kalter Frieden statt warme Freundschaft

Von | | Israel, Jordanien, Mashreq | Kein Kommentar

Nach 43 Jahren Kriegszustand schlossen Israel und Jordanien vor 20 Jahren Frieden. Der israelische Premierminister Yitzhak Rabin und der jordanische König Hussein unterzeichneten im Beisein von US-Präsident Bill Clinton am 26. Oktober 1994 den israelisch-jordanischen Friedensvertrag. Tausende Menschen waren damals bei der feierlichen Zeremonie in Arava dabei und ließen euphorisch Luftballons in den Farben beider weiterlesen…